Welpe ist bei Kindern zu übermütig und bellt Besucher an

  • Hallo!
    Habe einen 14 Wochen alten Welpen...sie ist wirklich sehr brav, lernt total schnell, klappt eigentlich alles super (stubenreinheit, grundkommandos, spazieren mit und ohne leine)

    Jedoch flippt sie total aus bei Kindern...hüpft hoch, zwickt...so richtig ausser rand und band ;-)
    Da ich selber einen sohn mit 8 jahren habe sind wir oft mit kindern in kontakt und wenn die im garten rumtoben will sie da natürlich mit...
    Jetzt fehlt mir da irgendwie der plan wie ich das richtig angehe das sie kein kind in die beine zwickt?!
    Bei mir hatte sie das auch zu beginn gemacht, jedoch reicht da mittlerweile ein AUS falls es ihr doch mal wieder einfällt das bei mir zu probieren...aber bei Kindern hört sie nicht wirklich...

    Und das 2. "Problem"...seit einer guten woche bellt sie alle besucher an...teilw. auch mit knurren...
    Soll ich sie da mit einem AUS zurechtweisen (was momentan erst beim 5. mal funktioniert) oder besser ignorieren? Will halt nicht das es mehr wird oder sie sich da regelrecht in was reinsteigert und jeden mal ankläfft?! Grundsätzlich hört sie ja schnell damit auf und akzeptiert alle Besucher aber angenehm ist das nicht wenn sie jeden erstmal anbellt...achja beim Nachbarn durch den Gartenzaun bellt sie auch...

  • Zitat

    Hallo!
    Habe einen 14 Wochen alten Welpen...sie ist wirklich sehr brav, lernt total schnell, klappt eigentlich alles super (stubenreinheit, grundkommandos, spazieren mit und ohne leine)

    Jedoch flippt sie total aus bei Kindern...hüpft hoch, zwickt...so richtig ausser rand und band ;-)
    Da ich selber einen sohn mit 8 jahren habe sind wir oft mit kindern in kontakt und wenn die im garten rumtoben will sie da natürlich mit...
    Jetzt fehlt mir da irgendwie der plan wie ich das richtig angehe das sie kein kind in die beine zwickt?!
    Bei mir hatte sie das auch zu beginn gemacht, jedoch reicht da mittlerweile ein AUS falls es ihr doch mal wieder einfällt das bei mir zu probieren...aber bei Kindern hört sie nicht wirklich...

    Es gibt ein Buch von Ariane Ullrich, das heißt Impulskontrolle. Wäre sicher eine sehr brauchbare Lektüre für Dich. Vor allem angesichts der Rassemischung - da wird ja noch einiges in dieser Richtung auf Dich zukommen. Bewegungsreize sind ja für Aussiemischlinge oft seeeeehr reizvoll.

    Zitat

    Und das 2. "Problem"...seit einer guten woche bellt sie alle besucher an...teilw. auch mit knurren...
    Soll ich sie da mit einem AUS zurechtweisen (was momentan erst beim 5. mal funktioniert) oder besser ignorieren? Will halt nicht das es mehr wird oder sie sich da regelrecht in was reinsteigert und jeden mal ankläfft?! Grundsätzlich hört sie ja schnell damit auf und akzeptiert alle Besucher aber angenehm ist das nicht wenn sie jeden erstmal anbellt...achja beim Nachbarn durch den Gartenzaun bellt sie auch...

    Bei der Rassemischung eigentlich zu erwarten bzw. da ist zu erwarten, dass sie irgendwann nicht nur bellt, sondern auch aktiv mit den Zähnen gegen Besucher vorgehen wird. Wolltest Du denn einen Wachhund?

    Mit "Schnauze halten" wirst Du das natürlich nicht unter Kontrolle bekommen. Du hast hoffentlich nicht die Erwartung, dass Dein Hundchen zukünftig total entspannt alle Besucher reinlässt?

    Wie hattest Du Dir das denn vorgestellt zukünftig?

    Viele Grüße
    Corinna

  • Hi - erstmal Glückwunsch zum Zwergerl ;-)

    Also - das Benehmen ist für nen Welpen in dem Alter völlig normal - also: ausatmen...... und wieder ein...... und wieder aus....... *ggg

    Wenn Hundi Besucher anknurrt, könnte das Unsicherheit sein. An einen Wach-/Schutztrieb mit 14 Wochen mag ich net so recht glauben. Was ist es denn für ne Rasse? Wenn Unsicherheit, würde ich den Hund ins Körbchen bringen, sodaß er nicht derjenige ist, der den Besuch begrüßen muß. Evtl. kurz in anderes Zimmer, sobald es klingelt - sodaß auf Dauer das Klingeln der Befehl für den "geordneten Rückzug" ins Körbchen/andere Zimmer ist, nicht der Aufruf zu randalieren ;-)

    Daß das Kinderspiel ihn hochpuscht, ist klar - die lassen sich in dem Alter noch gerne animieren zum Mitspielen. Auch hier würde ich den Hund da rausnehmen, damit er ruhig bleiben kann - gespielt wird halt z.B. im Garten, während der Hund drin ist, oder im Kinderzimmer, wenn er im Wohnzimmer ist. Solange er in Anwesenheit von Anderen (auch Kindern) ruhig ist, würde ich ihn bestätigen und loben, dreht er hoch, sofort ins Körbchen bringen (auf Kommando wird´s ja in dem Alter noch nicht zuverlässig klappen. Notfalls ne geschlossene Box, in der man ihn mal 5 Minuten (nur zum "Runterfahren" lernen!!) einschließen kann. Die Kinder würden bei mir den Befehl kriegen, daß in Anwesenheit des Huneds nicht herumgekaspert wird - unterhalten ja, ruhige Spiele (Brettspiel am Tisch o.ä.) ja - aber Rennspiele etc. gibt´s halt dann nicht. Wenn die Kids zu jung sind,das zu verstehen - siehe oben, dann getrennte Räume zum Spielen. So kommt es gar nicht erst zu solchen Situationen, wo der Hund zwickt - wenn doch, mußt Du sofort hingehen, NEIN sagen und den Hund aus der Spielzone entfernen, damit er lernt, daß Zwicken absolut gar nicht geht. Nicht böse sein, sondern nur eben das Gezwicke unterbrechen, und wegführen. Aber besser ist es, den Hund gar nicht erst in so eine Situation kommen zu lassen, wo er den Fehler macht, will heißen, net so hoch pushen. Klar, ab und an kneift ein Welpe mal - mit nem lauten entrüsteten "AU!" und sofortigem Abbruch des Spiels merkt er sich schnell, daß das net ok ist. Aber dieses Kneifen aus Hochgedrehtsein raus, das mußt unbedingt verhindern.

    Mit dem "AUS" wäre ich vorsichtig: EIN Befehl für EINE Tätigkeit. AUS heißt normalerweise "Laß den Gegenstand los, den Du im Maul hast". Das, was Du von dem Hund willst, ist aber ein SCHLUß, ein AUFHÖREN oder was auch immer. Dafür solltest Du aber nicht denselben Befehl verwenden, weil der Hund das nicht verstehen kann. Willst Du später mit dem Hund apportieren (vereinsmäßig), dann würde ich mir das AUS für den Sport vorbehalten, und im Alltag lieber Schluß oder wasauchimmer sagen, wenn der Hund aufhören soll. Willst Du später das AUS nicht im Sinne einer Hundesportart verwenden, ist es natürlich egal. Da wollt ich nur mal drauf hinweisen - viele Leute sagen nämlich AUS, wenn der Hund was hergeben soll, und dann auch, wenn er mit irgendwas aufhören soll, das kann kein Hund verstehen, und die Leutz wundern sich, weil der Hund net aufhört *gg

    Generell: es ist immer besser, ein Fehlverhalten gar nicht erst entstehen zu lassen, sondern dem Hund ein Alternativverhalten beizubringen und dann abzuverlangen in der jeweiligen Situation. Z.B. es klingelt --> Hund ins Körbchen führen, gleich am ersten Tag, noch bevor er verknüpfen kann "Klingel=aufregender Besuch". Oder eben spielende Kinder heißt, ich muß ins Körbchen gehen oder Platz mache, was auch immer (aber dann bitte in der Situation auch überwachen, daß das so eingehalten wird! Wenn das nicht möglich ist, siehe oben; getrennte Räume, Tür dazwischen.).

  • Zitat

    Sollte nicht besserwisserisch klingen, nur als Info, wo ichs herhabe und dass ich auch nicht hellsehen kann ;)

    :D

    Zitat


    dreht er hoch, sofort ins Körbchen bringen (auf Kommando wird´s ja in dem Alter noch nicht zuverlässig klappen. Notfalls ne geschlossene Box, in der man ihn mal 5 Minuten (nur zum "Runterfahren" lernen!!) einschließen kann.


    Ich finde es immer schwierig, den Hund als "Bestrafung" in seinen Korb oder die Box zu schicken. Er soll damit ja positive Dinge verknüpfen.


    Ich bin in meinem Elternhaus mit 3 Welpen groß geworden und keiner von denen hat uns gezwickt oder war außer Rand und Band.
    Besucht ihr denn eine Welpengruppe, wo euer Hund mit anderen Menschen in Kontakt ist?
    Außerdem musst du auch deinen Sohn auf den Hund sensibilisieren. Viele Bewegungen werden ganz unbedacht gemacht, werden aber von dem Hund als Aufforderung angesehen.

    Wenn es wirklich wild hergeht bei den Spielverabredungen deines Sohns wäre eine räumliche Trennung wohl das Beste. Du könntest in der Zeit Übungen machen, damit der Hund genauso ausgelastet ist.

  • Zitat

    ......


    Ich finde es immer schwierig, den Hund als "Bestrafung" in seinen Korb oder die Box zu schicken. Er soll damit ja positive Dinge verknüpfen.....

    Warum verknüpfst Du das Wort BOX mit Bestrafung? Eine Box ist ein ruhiger Rückzugsort, an dem der Hund geschützt wird vor zu viel Trubel, und in dem er "runterkommen" kann, weil er keine Möglichkeit hat, dauernd irgendwo einzugreifen, wenn getobt wird etc. Man darf dabei natürlich weder schimpfen (der Hund muß ja auch erst lernen, was von ihm verlangt wird!), noch grob sein noch sonstwas. und selbstverständlich kennt der Hund die Box zuvor, will heißen, man stellt die paar Tage vorher schonmal hin, füttert da drin, legt ne kuschelige Decke rein etc., bevor der Hund zum ersten Mal für wenige Sekunden da drinbleiben muß - und diesen Zeitraum kann man dann ausbauen. So empfindet der Hund diese Box garantiert nicht als Streß oder Bestrafung!

    Dieses Wort Bestrafung ist nur etwas, das der Mensch damit verbindet - weiß net, vielleicht denken die Leute alle an den Knast oder "Wegsperren" bei dem Wort? ;-) Der Hund hat keine solchen Vorurteile oder Assoziationen.

    Das würde nämlich bedeuten, daß ich meine Hunde dauerbestrafe, indem ich mit dem Auto (incl. der Boxen) zum Training fahre und nach jeder erfolgreichen Suche darin "einsperre" - glaub mir - die würden nicht mehr lange suchen oder trailen, wenn sie die Box als Strafe empfinden würden!

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