der erste Riesen-Bär

  • Hallo ihr lieben Hundefreunde,
    ich bin ganz neu hier im Forum, aber schon länger "stiller-Gast-mitleser"
    Wer meine "ich stelle ich vor" Nachriht nicht gelesen hat...

    Nächste Woche ist es endlich soweit - ich darf meinen, dann 10 Wochen alten Neufundländer bei mir aufnehmen.
    Ich hatte seit meinem 8. Lebensjahr meine Maya (golden), die ich vor einem Jahr im stolzen Alter von 15 Jahren gehen lassen musste.
    Ein Traum von Hund und ein "schönes" Hundelebenende.
    Gegen ende habe ich Sie immer mit ins Schlafzimmer genommen, wir wussten, dass es zuende geht. Eines Abends, sie hat geschlafen und einfach aufgehört zu atmen.

    Da Leute aus meiner Nachbarschaft einen Neufundländer hatten, die Frau schwer erkrankte und der Mann alleine den Hund nicht versorgen konnte, habe ich den Neufi einmal am Tag mit meiner Maya (danach dann alleine) mit zum SPaziergang genommen, raus musste ich ja sowieso.

    So ein toller Hund. So ein toller Charackter. Habe mich dann jetzt ein Jahr intensiv mit der Rasse beschäftigt und wusste - es wird ein Neufi sein.

    Jetzt kann ich es natürlich kaum erwarten. Ich habe nur eine einzige Sorge. Ich hatte noch nie einen Rüden. Und einen so großen auch nur einmal gesehen (Papa des kleinen). Gibt es Dinge, die ich bei so einem Hund beachten muss, die ich bei meiner Maya nicht musste?
    Meine Maya wurde damals (noch von meinen Eltern) sehr konsequent erzogen. Sie hat nie einen Schritt in die Küche gesetzt, hat bis ins Alter sehr gut gehört und war eine sehr zurückhaltende und sensible. Einfach zu "händeln". GUt gegen Ende hat sie sich auf ihr Alter berufen und auf einmal nur noch dann Fledermausohren gehabt wenn es ums Fressen ging, bei anderen Sachen hat sie so getan, als sei sie schwerhjörig geworden. ABer ein gewisses Maß an dem, habe ich ihr dann auch durchgehen lassen :D

    Der Vater des kleinen ist auch für einen Neufi ungewöhnlich groß. Auch jetzt schon ist der kleine ein echter Brocken :D Die Mutter ist, für eine Neufi Dame untere Normalklasse würde ich sagen.

    Wer kennt sich denn mit der Erziehung eines so großen Rüdens aus?, habe gelsen, dass es hier einige Neufi Besitzer gibt! Der Markt ist ja kommend. Ich hoffe nicht, dass er ein Modehund wird...

    Danke für die Tips!

  • doch ich :D
    Ich habe seit Jahren Neufundländer. Der Neufundländer ist ein sehr freundlicher Hund. Aber er ist auch extrem stur. Im Moment habe ich noch 2 Rüden (einer 85 kg der andere 70 kg) auch von der ganz großen Gattung. Während einer sehr leicht zu leiten ist, ist sein Bruder erst mal gegen alles. Und er nutzt seine Kraft und sein Gewicht gnadenlos aus. Von Natur aus sind sie gutmütig. Wenn sie jung sind und noch sehr stürmisch, dann kann Dich ein Neufi schon mal von den Füßen holen.
    Ich hatte eigentlich gehofft dass Gaby sich meldet. Denn die kennt sich super aus und kann Dir auch wirklich gute Ratschläge geben.
    Auf jeden Fall wünsche ich Dir ganz viel Spaß mit Deinem Neufi-Buben.

    Liebe Grüße
    Elke

  • :lol: Die meisten sind wohl, wie ich, über den Titel gestolpert und fragten sich "Ein Bär???", klickten neugierig an und konnten halt nix beitragen.

    Ich auch nicht wirklich, denn ich habe keinen Neufundländer. Ich finde sie nur ungeheuer faszinierend und hoffe mit dem "hochschubsen" des Threads das ihn die Neufihalter unter uns sehen.

    Und wünsche dir natürlich alles Gute mit deinem Bären! Ich könnte wohl nie konsequent sein wenn mir so ein Haufen Welpenfell vor den Füßen sitzen würde... :fondof:


    Edit: Ha, noch garnicht abgeschickt und schon hat Brisco hergefunden! Bin ich aber gut! :lol:

  • Hatte noch kein Neufundländer. Finde aber das sie sehr schön sind. Bei grosse Hunden die stur sind muss man sehr grosse Wert auf die Erziehung legen. Sie müssen halt sehr gut hören, ist zwar sehr zeitaufwendig aber machtbar.

  • Hab eben mal ein Bild von dem kleinen hochgeladen, vllt erwärmt das die Herzen für ein paar Kommentare.
    Gott, bin ich nervös. Ist irgendwie vergleichbar mit dem Gefühl frisch verliebt zu sein :D

  • Aloeon, deine Hunde könnten ja nicht unterschiedlicher sein :D
    Darf ich fragen, ob sie aus dem Tierschutz sind? Ein gleichzeitiger Hang zu diesen beiden Rassen ist ja eher untypisch! :D (auf deinem Profilbild)

  • ist das ein Wonneproppen. Ich bin ja wirklich Neufi verrückt und habe seit 27 Jahren nur Neufundländer.
    Früher immer Hündinnen, jetzt 2 Rüden. Aber meine nächsten Neufis werden wieder Hündinnen (obwohl ich meine Rüden auch von Herzen liebe). Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit diesem Bärchen, das einmal ein großer Bär wird.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Lass doch die Überschrift ändern, wenn da Neufundländer steht dann gucken die Neufi - Leute auch hier rein.

  • Ich hab zwar keinen Neufundländer, aber war doch in einer ähnlichen Konstellation wie Du jetzt. Sprich: Ich hatte vorher einen Golden und dann auch einen Molosser (in dem Fall Berner Sennen).

    Was ich bestätigen kann ist der Sturkopf der Molosser. Grade wenn man zuvor einen Retriever hatte, kann es sein, dass man anfangs ein bisschen verzweifelt. Ich muss gestehen, dass ich das zu Beginn gar nicht so ernst genommen hatte und daher erst lernen musste, wie ich den kleinen Sturkopf richtig motivieren kann.

    Ich kannte Molosser (Bernhardiner, Berner und auch einen Neufundländer) zwar schon aus der Familie und fand sie immer wahnsinnig lieb und entspannt. Aber die musste ich ja auch nicht erziehen und konnte daher nicht wirklich einschätzen, wieviel die Halter mit den Hunden ausdiskutieren mussten ;)

    Aber keine Angst, ich will nur eben drauf hinweisen, dass der Sprung vom "will to please" eines Retrievers zum "will nur wenn es sich lohnt" eines Molossers anfangs schon verunsichern kann.

    Ich wünsch Dir ganz viel Spaß mit dem kleinen Großen und stell bitte viele viele Bilder ein.

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