HD: so plötzlich so stark???
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Hallo,
ja, meine Hündin ist schon älter: ca. 13 Jahre.
Und ja, natürlich tritt eine HD nicht plötzlich auf, bleibt vielleicht lange unerkannt, weil unsere süßen Fellschnauzen einfach viel zu tapfer sind.Aber sowas?!:
Noch vor 4 Wochen war meine Süsse beschwedefrei mit mir täglich 2 mal 2h täglich unterwegs.
Und sprang auch mal ein Stückchen einem Stöckchen hinterher - alles zwar gediegen, eben dem Alter entsprechend. Aber bis dato keine Anzeichen von Schmerzen.
- Und heute:
Sie kommt nicht mehr ohne Schmerzmittel aus, hat wohl grosse Schmerzen nach/beim Liegen, läuft unsicher, wackelt hinten rum, kommt öfter von alleine hinten nicht mehr hoch und jetzt hat sie sogar geschrien beim Aufstehen...
Rückblickend weiss ich, es begann vor ca. 4-5 Wochen.
Anfangs dauerte es morgens nur länger bis sie in die Gänge kam. Abends alles normal!
Dann begann es mit den Schmerzen Nachts. Tagsüber ganz normal. 2h Gassi: kein Problem.
Sie bekam dann Schmerzmittel und Physiotherapie.
Aber sobald ich das Schmerzmittel abends mal weg liess, war der Nachtschmerz wieder da.
Dann hat sie begonnen, drastisch abzubauen: inzwischen ist sie hinten extrem wackelig unterwegs und hat oft Schwierigkeiten alleine hinten hochzukommen und das Ablegen ist auch ein Drama.Ich bin echt verzweifelt! Das ist doch nicht normal, dass das so schnell geht?!
Sie ist leicht, kein Übergewicht. Wurde immer ausreichend und nicht gelenkbeanspruchend bewegt.
Es gab auch keinen Auslöser wie Fallen oder Stolpern, oder so.Allerdings bekommt sie aufgrund eines Nierenleidens seit Januar Diätnahrung (von Royal Canin).
==> Ob der schnelle Abbau daran liegen könnte? Vorher habe ich sie gebarft.
Leider kann ich, was Fressen angeht, momentan nicht rumprobieren, da sie - aufgrund der Schmerzmittel - jetzt auch noch ein Magengeschwür hat...
So ein rasanter Abbau - das ist doch nicht normal, oder?!
Hat jemand eine Idee, was da noch im Busch sein könnte????Die Tierärzte sind auch ratlos, bin mit ihr jetzt in der Tierklinik in Behandlung. Keine Anzeichen auf andere Erkrankungen. Wir haben seitlich gerönt, Ultraschall gemacht, alle möglichen Blutbilder, incl. Mittelmeerkrankheiten, Borreliose usw. (teils auch wg. dem Magengeschwür, das steht jetzt erstmal im Vordergrund)
Der HD-Befund ist von der Physio-Therapeutin. Vor dem Röntgen des Hüftgelenkes selbst scheue ich noch zurück, da das Bein da überstreckt werden muss und das wäre wohl sehr schmerzhaft. Ausserdem sieht das ein Blinder mit Krückstock, wo es wehtut....Und über Tipps, wie ich ihr helfen kann und was ich noch tun kann, wär ich auch echt dankbar!
Momentan siehts gar nicht gut aus für mein altes Mädchen....
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Selbst wenn dein Hund HD haben sollte - kein Hund läuft damit 13 Jahre beschwerdefrei und dann legt es nen Schalter um und Hund hat starke Schmerzen, lahmt und baut massiv ab.
Wenn Du eine vernünftige Diagnose haben willst, wirst Du um's Röntgen nicht rumkommen. Warum das bisher noch nicht gemacht wurde, verstehe ich sowieso nicht, wenn die Schmerzen so eindeutig zu lokalisieren sind. Die Hüfte wird korrekterweise unter einer leichten Narkose geröngt. Also ist das Argument Schmerzen hinfällig.
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danke für die schnelle Antwort.
Ja, die HD wurde noch nicht geröngt weil die Narkose ein Problem ist.
1. wg. der Niereninsuffizienz
2. weil sie durch das Magengeschwür jetzt eine Anämie hat
Die Therapie von Anämie und Magengeschwür steht derzeit im Vordergrund, das kann nämlich auch lebensbedrohlich werden.Aber ich denk einfach auch, dass da was nicht stimmt.
Und ob das vielleicht doch irgendwie zusammenhängt: Niereninsuffizienz, Gelenkschmerzen und Magengeschwür.
?!ok, das Magengeschwür mag von dem Schmerzmitteln kommen. Kam aber auch sehr schnell und heftig (mit Teerstuhl) - nach ca. 1,5 Wochen Schmerzmittel. Der Hund meiner Freundin bekam das gleiche über Monate ohne Probleme....
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Wurde der Rücken geröntgt? Klingt für mich eher nach CES oder Spondylose.
Gruss Bibi
Vom Handy
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Ich hab meine zweimal ohne Narkose HD röntgen lassen. Wenn die Bilder nicht zur Zuchtbeurteilung brauchst,müssen die nicht soo perfekt sind. Das Bein wird zwar gestreckt,aber nicht überstreckt.
Wenn der Hund stressfrei auf dem Rücken liegen kann ist das nicht so schlimm. Wie gesagt,perfekt sind die Bilder dann nicht,aber für eine normale Diagnose wird es reichen. -
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Doch es muss überstreckt werden sonst bekommt man keine fundierte Aussage.
Mira wurde sediert und bekam Muskelentspanner. Das ist nicht so belastent wie eine Vollnarkose.
Sie war nach 20min schon wieder Wach und hat dann nach 30min schon wieder aufrecht gestanden.Ich glaube nicht das es so schnell geht... meine Hündin hat auch HD aber bei mir merkt man auch überhaupt nichts.
Ich würde zudem auch mal eine THP aufsuchen. Mira wird dort behandelt (bekommt zusätze ins Futter)
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Aber auch CES und Spondylose kommen nicht innerhalb von 4 Wochen von gar nichts zu völliger Lahmheit mit massivem Abbau.
Prinzipiell können alle drei Grunderkrankungen vorliegen, das stimmt. Aber mE ist hier zumindest zusätzlich ein akutes Geschehen vorhanden.
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PS: Stöckchen Spielen fördert eine bestehende HD bzw andere Krankheiten z.B Spondylose...
Start/Stops solltet ihr vermeiden. Also kein Ball spielen oder Stöckchen... was jetzt sowieso erst mal nicht mehr möglich sein wird.Die frage ist auch... dein Hund ist 13 Jahre alt. Was möchtest du noch alles untersuchen lassen. So lange dein Hund keine Schmerzen hat (auch mit der gabe von Schmerzmitteln) würde ich die letzten Tage eher genießen als einen Ärztemarathon zu laufen.
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Ja, da hast Du auch Recht! Wenn wir sie soweit wieder auf die Beine kriegen, werd ich das auch tun!
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Es wurde nicht überstreckt,ich war beide Mal dabei. das hätten sich meine HSH auch gar nicht gefallen lassen...............die Bilder haben für eien normale Diagnose durchaus ausgereicht.
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