Schlappe Hündin und mein TA ist ratlos

  • Das ist sehr traurig und es tut mir so leid für euch....
    Du fragst ja "was würdet ihr tun?"
    So, wie du alles beschreibst, wäre für mich die entscheidende Aussage, dass dein Hund "in den letzten Monaten soviel mitgemacht hat"....und dann ist auch noch Besserung für die weitere Behandlung nicht sicher, sondern könnte zum Einschläfern führen.
    Für mich hätte in der Situation Priorität, dass der Hund nicht (mehr) leiden muss.
    Es geht ihm jetzt relativ gut.... und diese Zeit würde ich noch ganz bewusst mit ihm genießen, es ihm schön machen, soweit es möglich ist. Wenn ich dann merke, dass das Tier Schmerzen hat, leidet oder auch zeigt, dass es Zeit ist......dann würde ich ihm helfen.

    Ich schreibe das nicht unüberlegt, sondern habe es vor kurzem selbst erlebt mit meinem schwer herzkranken Hund, der nach wochenlangen TA-Besuchen und vielen Behandlungen dann letztendlich mit Hilfe der TÄ friedlich einschlafen durfte. Mir war wichtig, dass ich mein Tier nicht weiter unter Stress setzte mit weiteren Behandlungen, die ihn vielleicht nur ein paar Wochen länger hätten leben lassen.
    Eine schwere Entscheidung, aber ich habe sie nicht bereut.

    Ich wünsche dir auch, dass du zu einer für dich und deinen Hund richtigen Entscheidung kommst.

    LG Francisca

  • Was ich tun würde?


    Ich würde wahrscheinlich die Endoskopie machen lassen. Würde sich die Diagnose bestätigen und es gäbe keine Hoffnung auf Besserung würde der Bauch entscheiden. Entweder würde ich sie wach werden lassen und es Ihr noch so schön wie Möglich machen oder sie direkt gehen lassen.


    Sch..... Entscheidung und ich wünsche Dir viel Kraft dafür.

  • Angesichts der Tatsache, dass sie erst vier Jahre alt ist, würde ICH alles versuchen, um sie zu "retten". Auch eine OP. Ich habe schon so viele Hunde gesehen, die nach langer Krankheitsgeschichte wieder ein schönes Leben hatten. Zu früh einschläfern würde ich persönlich auf keinen Fall. Und so lange noch nicht alle therapeutischen Maßnahmen ausgeschöpft sind, wäre es – wieder: für mich persönlich – zu früh. Das Alter des Hundes spielt für mich dabei die entscheidende Rolle. Wenn die OP hilft, könnte sie noch viele schöne Jahre haben. Bei einem Hund, der 10 oder 12 Jahre ist, wäre es wieder eine andere Ausgangssituation.

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