Großes Problem mit kleinem Hund

  • Hallo ihr Lieben, vielleicht kann mir ja von euch jemand weiterhelfen.

    Ich habe vor einem 3/4 Jahr mit meinem Freund eine kleine Hündin aus dem Tierheim geholt. Sie war ein sogenannter 'Problemhund', der vernachlässigt worden war. Sie war voller Flöhe, hatte blutige Stellen im Fell, war unzugänglich, nicht leinenführig und biss alles, was sich bewegte. Ich habe mich länger mit ihr beschäftigt und sie hat sich gebessert, also habe mich für sie entschieden. Ich hatte längere Zeit frei und habe die genutzt, um ihr bei der Eingewöhnung zu helfen. Und sie hat sich toll entwickelt, sie beisst nicht mehr, ihr Fell ist schön und läuft perfekt an der Leine, sogar am Fahrrad und auf Inlinern. Aber ein Problem ist geblieben: Ihr Bellen. Sobald sie allein ist, und das ist am Tag höchstens für 3-4 std der Fall, bellt sie ununterbrochen. Ich habe viel probiert. Etappen-training wo ich immer kurz rausgehe und wenn sie nicht bellt, wiederkomme und sie belohne und lobe. Wir haben es hierbei nie über 30 Sekunden geschafft. Ich habe mit 4 Hundetrainern zusammengearbeitet, die alle das Handtuch geworfen haben. Einer wollte mir sogar ein elektroschock halsband andrehen, ein Teletak oder wie das heißt. Das habe uch aber direkt abgelehnt. Wir haben versucht sie immer vor dem allein sein richtig müde zu machen, oder ihr futter oder einen kauknochen zur ablenkung zu geben. Aber nichts hat funktioniert. Und so langsam verlieren unsere Nachbarn die Geduld, auch wenn sie auch Hunde haben, denn Daisys Bellen ist wirklich sehr hoch und sehr laut und uch fühle mich schlecht, weil ich es nicht verbessern kann. Nur langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Hat einer von euch einen Rat?

    Lg

  • Sicherlich hat dieser Hund Vertrauens- oder Verlustängste und die lassen sich so schnell leider nicht lösen. Das braucht Zeit!

    Die Nachbarn werden Dir leider die Zeit nicht lassen, deshalb empfehle ich Dir eine Betreuungsstelle in Form von Bekannten oder Freunden.

    Eine andere Lösung habe ich leider nicht!

    Wo wohnst Du denn?

  • Ich fürchte auch, dass da niemand eine schnelle Lösung für euch haben wird. Wenn sie wirklich aus Verlustängsten bellt, wird das ein langer langer Weg bis sie stressfrei alleine bleiben kann.
    Für den Hund wird es vermutlich am Besten sein, wenn ihr eine Betreuung für sie findet, wenn ihr wegmüsst. Und dann ganz in Ruhe weiter langsam aufbauen. Auf 30Sekunden kann man aufbauen!

    Schau mal hier rein:
    https://www.dogforum.de/alleinbleiben-…ng-t150328.html

  • es gibt ein pheromonspray, dieser duft wird normalerweise von der mutter produziert. das spray kann man aufs halsband oder in die box oder bettchen machen. es unterstützt (zwar nur ein wenig, bitte keine wunderwirkung erwarten). eventuell könnte dies noch ein wenig unterstützen.

    natürlich ersetzt kein spray das training.

  • Zitat

    Sicherlich hat dieser Hund Vertrauens- oder Verlustängste und die lassen sich so schnell leider nicht lösen. Das braucht Zeit!

    Die Nachbarn werden Dir leider die Zeit nicht lassen, deshalb empfehle ich Dir eine Betreuungsstelle in Form von Bekannten oder Freunden.

    Eine andere Lösung habe ich leider nicht!

    Wo wohnst Du denn?

    Ich wohne in Trier, habe mich auch schon nach Betreuungen umgesehen, nur ist sie mit Fremden immernoch sehr schwierig und auch mit anderen Hunden, auch wenn es schon viel besser geworden ist. Und wir können ja auch nicht jedes mal wenn wir nur ne std einkaufen direkt nen Hundesitter suchen:(

  • Zitat

    Ich wohne in Trier, habe mich auch schon nach Betreuungen umgesehen, nur ist sie mit Fremden immernoch sehr schwierig und auch mit anderen Hunden, auch wenn es schon viel besser geworden ist. Und wir können ja auch nicht jedes mal wenn wir nur ne std einkaufen direkt nen Hundesitter suchen:(

    Dann bedarf es einfach besserer Organisation von Eurer Seite aus. Einer geht dann einkaufen, wenn der andere Zuhause ist. Anders wird es nicht klappen. Darauf, dass die Nachbarn sich das weiter anhören, würde ich keinesfalls wetten.

  • es ist wirklich wichtig dass der hund immer die guten erfahrungen macht. also besser er ist 20x 10 sekunden brav zuhause anstatt einmal eine stunde mit gebell. irgendwann müsst ihr ja wiederkommen, dann hat sich das bellen im auge des hundes gelohnt.

  • Wenn er absolut nicht alleine bleiben kann, sich wirklich kein Nachbar, Freunde, Bekannte etc. finden lassen, dann würde ich den Hund einfach überall im Auto mitnehmen.

    Allerdings darf man die sommerlichen Temperaturen nicht außer Acht lassen!

  • Wenn du während der Trainingszeit den Hund schon länger alleine lässt, als er abkann, wird es immer schlimmer.

    Also, Sitter suchen, und nebenher trainieren. Aber wirklich kleinschrittig - und nicht den Hund dann auf ein mal wieder eine Stunde alleine lassen.

    Wenn er jetzt schon immer wieder mal 3-4 Stunden alleine ist obwohl er es nicht kann, ist klr, dass es nicht besser wird.

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