Großes Problem mit kleinem Hund

  • Nur mal fürs Protokoll, als ich sie bekommen habe, war ich drei monate lang zu hause. Immer! Um mt ihr zu trainieren und es gab keine Erfolge. 30 sek und das wars, es wurde nie mehr, und das schon seit einem 3/4 jahr nicht. Mir zu sagen, was ich weiß, nämlich wie man das training angehen muss, bringt mir ganz nichts, ausser, dass man sich verurteilt vorkommt. Und ewig auf einen sitter angewiesen zu sein, ist nicht sinn der sache, da sie auch Problemverhalten zeigt, wenn wir nicht da, aber sie nicht allein ist. Sie winselt dann und verweigert wasser und futter und sobald wir da sibd ist alles 'wieder gut'. Also bitte, nur Ideen/Ratschläge, die wir nicht kennen, denn alles andere hilft uns und daisy gar nicht!

  • Da gibt es aber keinen ultimativen Trick....

    Wenn du wirklich kleinschrittig trainiert hast, und das 3 Monaten lang, und keinerlei Fortschritte erzielt hast, dann geht es vielleicht einfach nicht. Es gibt Hunde, die nicht alleine bleiben können.

    Sind die Grundlagen da? Hund bleibt im Körbchen auf Kommando, Hund bleibt alleine in einem Zimmer, Hund meint nicht, alle bewachen zu müssen, tapert dir nicht hinterher?
    Wie ist der Grundgehorsam? Ist dein Hund unsicher? Sucht sie bei dir Sicherheit?

    All das hat auch damit zu tun.

  • Da stimme ich meinem Vorredner zu. Gerade was das allein bleiben angeht, gibt es nicht DEN Trick. Und ja manche Hunde lernen es nie. Ich glaube halt, dass es gar nichts bringen wird, sie drei Stunden jetzt alleine zu lassen. Das macht es nur schlimmer, nicht besser.
    Hast du mal in den Thread geguckt, den ich dir verlinkt habe? Da werden einige gute Tipps gegeben, wie räumliche Begrenzung oder konditionierte Entspannung.

  • Also, der Hund kann 30 Sekunden allein bleiben ohne zu bellen? Dann fang bei 20 Sekunden an. Geh zur Tür raus und komm nach 20 Sekunden wieder rein. Dann 30, dann 40, usw.
    Zwischendurch Pause vom Alleinsein. Wenn du das ein paar Wochen 50 mal am Tag machst, würde mich sehr wundern, wenn es nicht klappt.
    Keine Begrüßung und kein Abschied. Das Weggehen und Wiederkommen soll nichts Besonderes sein. Wenn du zuhause bist, immer mal den Raum wechseln und nicht erlauben, dass sie hinterherkommt. Außerdem Rückzugsort schaffen. Du kannst ihr da einen getragenen Schlafanzug von dir geben, weil der nach Entspannung riecht. Außerdem grundsätzlich an der Führung arbeiten und ihr Sicherheit geben. Nur der Führende hat das Privileg zu kommen und zu gehen. Wenn dein Hund dir nicht die Führung zutraut, ist es für ihn eine "Frechheit", wenn du gehst. Und das teilt er dir dann mit, indem er dich durch Bellen "zurückruft".

    Ansonsten: Zweithund. Der Zweite muss aber unbedingt allein bleiben können, sonst hast du nachher zwei, die sich hochschaukeln. Auch eine Katze kann hilfreich sein.
    Sitter ist keine gute Idee, weil der Hund aus seiner Sicht dann schon wieder herumgeschoben wird und die Trennungsangst verstärkt sich dadurch nur.
    "Auspowern" kann auch nach hinten losgehen, wenn der Hund erst "aufgeputscht" und dann abrupt allein gelassen wird. Lieber vorher einen ruhigen Spaziergang machen und danach nicht sofort weggehen.

  • Zweithund würde ich in so einem Fall nicht raten, denn es ist wahrscheinlicher, dass du nachher 2 hast, die nicht alleine bleiben, als umgekehrt.

  • Zitat

    Nur mal fürs Protokoll, als ich sie bekommen habe, war ich drei monate lang zu hause. Immer! Um mt ihr zu trainieren und es gab keine Erfolge. 30 sek und das wars, es wurde nie mehr, und das schon seit einem 3/4 jahr nicht. Mir zu sagen, was ich weiß, nämlich wie man das training angehen muss, bringt mir ganz nichts, ausser, dass man sich verurteilt vorkommt. Und ewig auf einen sitter angewiesen zu sein, ist nicht sinn der sache, da sie auch Problemverhalten zeigt, wenn wir nicht da, aber sie nicht allein ist. Sie winselt dann und verweigert wasser und futter und sobald wir da sibd ist alles 'wieder gut'. Also bitte, nur Ideen/Ratschläge, die wir nicht kennen, denn alles andere hilft uns und daisy gar nicht!


    Ich hatte bereits geschrieben, das es Hunde gibt, die niemals allein bleiben können. Darauf bist Du leider nicht eingegangen. Ideen oder Ratschläge, die Du nicht kennst, gibt es wohl nicht, welche sollen das auch sein? Das Alleinbleiben immer wieder extrem kleinschrittig aufbauen, und wenn es absolut nicht klappt, muß eine andere Lösung gedunden werden, z.B. durch Fremdbetreuung.

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