Plötzliches Humpeln!
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Unser Sorgenkind lässt uns zur Zeit keine Ruhe. Gerade haben wir eine Gastritis hinter uns gebracht und befinden uns mitten in einer Ausschlussdiät, nun fängt die kleine Maus heute plötzlich das Humpeln an. Sie kann die linke Hinterpfote nicht mehr belasten, schleckt sie ab und streckt sie sogar im Liegen immer wieder in die Luft.
Wir hatten gerade mit ihr geübt, und zwar machen wir so kleine Mutproben mit ihr. Lola ist seit ihrer letzten Läufigkeit extrem ängstlich, mit Kindern hat sie besonders ein Problem. Wir haben so eine kleine Puppe in den Gang gestellt, mit dem Rücken zu ihr, und die Übung war nun, an der Puppe vorbei zu laufen. Mit kleinen Fleischhappen und viel Zuspruch haben wir sie dann nach viel Theater dazu gebracht den Gang runterzulaufen. In der Küche fing sie dann plötzlich mit dem Humpeln an. Hat sie sich vielleicht vertreten vor Aufregung? Wir haben uns die Pfote genau angesehen und konnten nichts Ungewöhnliches entdecken. Auch Abtasten konnten wir ohne, dass sie reagiert hat. Wir sind ratlos. Gleich Tierarzt oder abwarten? - Vor einem Moment
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ich würde nicht zum Notdienst damit, es sei denn sie läuft nicht mehr.
Wenn es Dienstag nicht besser ist würde ich zum TA gehen.
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Noch zur Info: Lola ist ca. 1 1/2 Jahre alt und ein Dackel/Jack-Russel-Mix...
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Ich würde am Dienstag zum Ta gehen. Sollte es bis Dienstag schlimmer werden, dann würde ich auch zum Notdienst gehen.
Man sollte bei solchen Sachen immer ein Kreuzbandriss im Kopf behalten.
Ich will damit jetzt nicht sagen das es einer ist. Nur das man es im Kopf behalten sollte und den Ta darauf ansprechen sollte.
Lg
Sacco -
Mein damaliger pubertierender Junghund wurde vom Althund wegen Frechheit gemaßregelt, quiekte empört und stand mit "Aua-Gehabe" hilfesuchend in der Küchentür. Die Geräusche im Flur waren ziemlich eindeutig und der Althund war souverän und zuverlässig, also keiner, der grundlos auf "seinen" Ziehsohn los gegangen wäre. Unsere Reaktion damals "musst Dich nicht wundern, wenn Du den Alten ärgerst" veranlasste ihn, auf allen vier Pfoten zurück auf seinen Platz zu gehen. Hunde versuchen auch gern mal 'ne Schau abzuziehen... Lange Rede, kurzer Sinn: Gerade in so unklaren Situationen, wo eigentlich sicher ist, dass keine Verletzung von außen Auslöser sein kann, würde ich den Hund erst einmal kurz beobachten, bevor er die volle Zuwendung bekommt.
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Kann natürlich ganz harmlos sein, und morgen wieder vorbei sein, das würde ich euch wünschen.
Sacco hat recht, ein Kreuzbandriss zeigt sich auch so. Bei uns war es auch so, das wir gar nicht wussten, was passiert ist, sie kam auch so aus der Küche. Da war das Band wohl angerissen, man stellte das nicht sofort fest. Nach zwei Wochen besserte es sich, aber beim freudigen rumhüpfen nach dem Kacken ist es gerissen.
Typisch für einen KB-Riss, kann auch der Zehenspitzengang sein, da tritt der Hund nur noch ganz sachte auf, oder entlastet eben komplett.
Aber erstmal keine Bange, manchmal vertappen die sich einfach und es sieht schlimmer aus, als es ist, kommt ja auch auf den Hund an.
Halt uns auf dem Laufenden.
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Hallo! Ich denke, ich bin in diesem aktuellen Thread richtig und schildere mal kurz unseren Fall:
Meine (Malteser-Bologneser-Mix Hündin, gerade 4 Jahre alt geworden, kastriert, 5 kg) wurde vor ca. 2 Wochen in der Hundeschule von einem Labbi "überrollt" und hatte danach gefiept und kurz hinten links gehumpelt. Beim anschließenden Gassi lief sie normal und erst kurz bevor wir daheim waren humpelte sie nochmals kurz. Danach war erstmal nichts mehr. Am Ostersonntag beim spielen auf einer Wiese gab es beim rennen erst einen Aufschrei, danach blieb sie sitzen, fiepte und hielt das linke hintere Bein hoch. Ich habe sie von der Wiese weggetragen und erstmal die Pfote untersucht ob was drinsteckt. Dem war aber nicht so. Gleich danach lief sie wieder normal. Aber seit dem Tag gab es immer wieder Momente, wo sie kurz humpelte, das Bein anzog oder auch mal "tippelte". Ich muss aber betonen dass sie wirklich zu 95% normal läuft. Aber dass sie doch 1-2 mal am Tag kurz humpelt deutet ja darauf hin dass etwas nicht wirklich stimmt. Bei der TÄ gestern wurde das Bein abgetastet und bewegt. Sie reagierte auf nichts außer im Kniebereich sagte die TÄ würde ihr wohl etwas weh tun. Sie wurde geröngt um Ergüsse/Absplitterungen etc. auszuschließen. Beim röntgen war alles i.O. es konnte nichts auffälliges gesehen werden. Sie haben nach dem röntgen nur nochmal versucht "die Schublade auszulösen", dies war aber (zum Glück) nicht möglich. Ein Kreuzbandabriss konnte ausgeschlossen werden, da sie dafür zu beschwerdefrei ist. Zum Glück !!!
Nun konnte auch die TÄ nur spekulieren und sich "aus dem Fenster lehnen" und tippt entweder auf eine Zerrung o. einen Bänderanriss. Verordnet wurde 3 Wochen absolutes schonen und 2 x täglich 1 Traumeeltablette.
Weitere Maßnahmen wurden (und wollten wir nicht) nicht ergriffen da sie bis auf kurzes aufhumpeln beschwerdefrei ist.
Ich hoffe sehr dass 3 Wochen schonen + Traumeel etwas bringt und die Sache wieder in Ordnung kommt. ich will doch nicht dass sie mit erst 4 Jahren eingeschränkt bleibt.
Denn sie möchte so gerne alles machen wie immer, aber darf jetzt erstmal nicht.
Meint ihr, ich soll zu den Traumeel Grünlippmuschelpulver füttern o. sonst was pflanzliches/homöopathisches zur Unterstützung????

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Ich würde nicht sagen, das man einen Kreuzbandriss ausschließen kann.
Bei unsere konnten 3 Ta keine Schublade auslösen. Und der 4. Ta ( Spezialist in der Klinik) konnte die erst auslösen, als unsere Hündin auf der Seite lag. Einen Kreuzbandriss sieht man auf einem Röntgenbild nicht. Ein guter und erfahrener Ta kann auf einem Röbi Anhaltspunkte dafür sehen.
Ich würde noch mal in eine Tk zu einem Spezialisten gehen. Unsere Hündin musste 5 Monate mit einem Kreuzbandriss rumlaufen. Obwohl wir 4 mal ingesamt bei 3 verschiedenen Ta waren. Und sie beim 3. Ta auch geröngt wurde.
Die Bilder waren aber nicht richtig geeignet, deswegen hat der Spezialist noch mal welche gemacht.
Unsere hat auch keine Anzeichen eines Kreuzbandriss gezeigt. Sie lief nicht auf 3 Beinen ( nur nach langem toben und rennen lief sie kurz auf 3 Beinen), sie zeigte keinen Zehengang, das Bein/Pfote war nicht in Außenstellung usw.
Lg
Sacco -
Danke für deine Antwort, Sacco.
Dass man einen Kreuzbandriss auf dem Röntgenbild nicht sehen kann, das ist uns klar. Das wurde uns direkt gesagt.
Welche Spezialröntgenbilder wurden da denn gemacht? Hat man auf diesen Bildern dann was genaueres gesehen?
War das Kreuzband bei Eurer komplett durch? Und wie war dann die Therapie und wie gehts eurer heute?
Sorry für die vielen Fragen, aber mache mir echt Sorgen. -
Gestern in der Praxis haben 2 TÄ versucht, die Schublade zu lösen. Bei beiden wurde es nichts. Deswegen war ich bzgl. Kreuzbandriss schonmal etwas beruhigter. Unsere TÄ begleitet unsere nun schon seit 3 Jahren, also fast von Anfang an und ich vertraue keiner TÄ so wie dieser. Aber natürlich werden wir es in Erwägung ziehen nochmal in eine Klinik zu gehen. Meinst du, wir sollten die 3 Wochen Schonung + Traumeeltabletten gar nicht abwarten sondern direkt nochmal in eine Klinik? Danke schonmal vorab.
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