Hündin frisst und trinkt seit Tagen nicht.
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Zitat
Dein Hund ist krank, die TÄ wissen nicht weiter, er frisst und trinkt nicht mehr ... so tun es viele Tiere in der Natur wenn ihre Zeit gekommen ist.Damit hast Du grundsätzlich natürlich vollkommen Recht, aber mit dem Hintergrund, dass die Hündin vermutlich nicht ausreichend analgesiert ist
Zitatwenn sie wach ist, ist sie sehr berührungsempfindlich und wir haben den Eindruck, dass sie Schmerzen hat weil sie häufig zittert.
, was diese Zeilen durchklingen lassen, wäre ich da noch sehr skeptisch, ob ein nicht fressen wollen in diesem Zusammenhang tatsächlich auf den einsetzenden Sterbeprozeß hinweist. Eine fulminante Bauchspeicheldrüsenentzündung ist ein hochgradig schmerzhafter Prozeß, nicht umsonst werden in dem o. a. Link Opiate zur Schmerzbekämpfung genannt.
Mein Yorkie hat Anfang des Jahres eine recht mild verlaufende Bauchspeicheldrüsenentzündung durchgemacht. Auch da mussten über etwa 14 Tage Schmerzmittel gegeben werden, weil er über diesen Zeitraum deutliche Oberbauchbeschwerden hatte. Der Verlauf war längst nicht so dramatisch wie bei Deiner Gina, aber auch der Yorkie hätte ohne Schmerzmedis nichts gefressen.
Wie auch immer - die Worte, dass man es wissen wird, wenn es soweit ist, sind wahr. Manchmal macht man soetwas durch, wie Du jetzt gerade, nämlich eine Phase, in der der weitere Verlauf auf der Kippe steht und noch nicht klar ist, wie es weiter gehen wird.
Sobald sich da aber etwas abzeichnet, wirst Du es wissen. Vertrau Dir und Gina.Ich drück Euch weiter die Daumen.
LG, Chris
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Hallo,
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Dein Hund macht instinktiv das richtige. Jegliches Fressen würde die Pankreas zusätzlich belasten! Geh zum TA und sage, Dein Hund hat Schmerzen und sie möchten ihn doch bitte schmerzfrei einstellen! Eine Pankreasentzündung ist so ziemlich das schmerzhafteste, was man sich vorstellen kann
Wenn der Hund Schmerzmittel hat, und nicht mehr leidet wirst Du vielleicht auch klarer entscheiden können... -
Ein Hund mit einer akuten Pankreatitis gehört in eine Klinik! Die nehmen ihn stationär auf.
Dort bekommt er alles was er braucht.liebe Grüße
Julia
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Zitat
Ein Hund mit einer akuten Pankreatitis gehört in eine Klinik! Die nehmen ihn stationär auf.
Dort bekommt er alles was er braucht.Das sehe ich auch so. Ich würde tatsächlich eine Tierklinik aufsuchen.
Auf keinen Fall würde ich den Hund schon aufgeben.
Chris hat es schon sehr gut beschrieben, der Hund hat Schmerzen.
Es ist klar, dass er nicht fressen mag.
Flüssigkeit bekommt er über die Infusion, darum wird er nicht trinken müssen. -
Zitat
Ich hätte gehofft, dass hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir sagen kann, wie lange man seinem Hund die täglichen Infusionen zumuten kann.
Das hängt auch ein bisschen vom Hund ab, Gina wird Dir auch das zeigen, wenn ihr eine Therapie zuviel ist.
Meine Erfahrung mit meiner (verstorbenen) sehr geduldigen Althündin: sie hatte eine chronische Niereninsuffizienz, auf die sich u.a. eine akute Pankreatitis draufgesetzt hat (plus Nierenversagen, Blasenentzündung und zwei unterschiedliche multiresistente Keime). Sie hat knapp 5 Wochen lang täglich Infusionen bekommen, alle paar Tage gabs einen TA-Besuch für die aktuellen Blutwerte und einen Wechsel des Venenkatheters, infundiert habe ich dann zuhause 2-3mal am Tag je 1,5-2 Stunden. Die Pankreatitis haben wir hingekriegt, da würde ich also die Hoffnung nicht aufgeben! (Diese Krise wurde bei ihr durch ein akutes Nierenversagen ausgelöst, die Nieren haben sich letztlich auch nicht mehr ankurbeln lassen.)
Eine passende Schmerztherapie ist in der Tat sehr, sehr wichtig, und auch ich kann Dir versichern, dass Du es merken wirst, wenn Gina nicht mehr kämpfen möchte. Ich drück die Daumen, dass dieser Zeitpunkt aber noch in jahresferner Zukunft liegt!Ah und nochwas zu dem Pankreaswert: es gibt bei diesem Wert einen Normalbereich, eine Grauzone und dann eben alles, was drüber ist. Aber es ist NICHT so, dass ein Wert von 1000 z.B. schlimmer ist als ein Wert von 700, es geht nur darum, den Wert irgendwann wieder in die Grauzone bzw. natürlich in den Normalbereich zu drücken.
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Wie geht es Gina?
liebe Grüße
Julia
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nochmals vielen Dank.
Ich hatte hier nicht mehr geschrieben, weil wir nach der letzten Nachricht eine scheinbare Verbesserung bei Gina feststellen konnten.
Sie verweigerte zwar das Trinken (was aber an den täglichen Infusionen liegen konnte), begann aber mehr zu fressen.
Letzten Dienstag nun mussten wir Gina,s langjährigen Gefährten und unseren zweiten Hund Tiny ( einen über 18jährigen Jack-Russel-Mix) nach einer kurzen aber schweren Erkrankung gehen lassen.
Wir sind davon überzeugt, dass dies zuviel für Gina und ihren Lebenswillen war.
Sie stellte das Fressen wieder ein und überhaupt veränderte sie sich total.
Lebensmut oder Überlebenswille konnten wir kaum noch erkennen.
Trotz ihrer schweren Erkrankung lief sie Tag und Nacht ruhelos klagend umher (bis zur Erschöpfung).
Die letzte Infusion erhielt Gina am Sonnabend wobei wir bereits an diesem Tag wussten, dass eigentlich keine Hoffnung mehr war und sie auch nicht mehr wollte.
Am Sonntag haben wir uns schweren Herzens zum letzten gemeinsamen Weg entschieden und die Tierärztin in der dortigen Klinik bestätigte uns nach Untersuchung und Studium der Blutuntersuchungs-Berichte in unserer Entscheidung.
So haben wir nun in der letzten Woche beide Hunde gehen lassen.
Einen Hund und damit ein Familienmitglied zu verlieren, ist bereits unendlich schwer.
Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben kann, beide Hunde innerhalb einer so kurzen Zeit gehen zu lassen.
Ein "Trost" für uns ist es, für beide die richtige Entscheidung getroffen zu haben und beiden Gefährten
nebeneinander eine Ruhestätte zu geben.Thore
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Es tut mir so Leid das zu hören
Ich wünsche euch viel Kraft für die kommende Zeit.
Tiny und Gina sind jetzt hinter der Regenbogenbrücke und haben sich wieder, und warten, bis ihr euch eines Tages mal wieder seht. Fühl dich mal lieb gedrückt. -
Oh Gott.
Das tut mir sehr leid für euch. -
Zitat
.... und beiden Gefährten nebeneinander eine Ruhestätte zu geben.
... wenigstens ein kleiner aber guter Trost bei einem solch großen Verlust.
Gleich zwei Hundekinder zu verlieren ist schlimm, will ich mir gar nicht vorstellen ...
tut mir sehr leid für Euch Menschen.Bleibt nur die schöne Vorstellung, dass keiner der beiden alleine ist, auf dem Weg in die nächste Welt.
Gina und Tiny, alles Gute auf Eurem Weg und grüßt meinen Kater Thunfisch von mir ... und meinen ewigen Sonnenschein, die kleine Orange ... und den Rest der Bande. Machts Euch schön, wir sehen uns wieder ... - Vor einem Moment
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