Medikamentenbehandlung ja oder nein

  • Hallo zusammen,
    hatte ja schon mal in einem anderen Thread geschrieben, dass Eddy (8J.) eine ganz leichte Herzklappeninsuffiziens hat. In der Klinik meinte man, 1Tabl. Vasotop 2.5mg u. 2x am Tag eine halbe Dimazon 40mg. Eddy hat keinerlei Symptome..ausser das er gelegentlich mal leicht gehüstelt hat..
    Blutwerte top,Herz nicht vergrößert,keine Geräusche, keine Leistungsschwäche...
    Nun finde ich, dass er zum jetzigen Zeitpunkt eigentl. noch keine Medis benötigt....wie würdet ihr das sehen...

  • Wie ich bei meinem Hund handeln würde :

    Ich würde nicht warten bis das Problem schlimm wird, um was zu tun. Nachdem ich mich ausreichend über das Medikament informiert hätte, und es mit meinem Tierarzt zusammen als gut befunden hätte, würde ich es verabreichen. Evtl kann man so schlimmeres verhindern. Wichtig wäre mir dass das Medikament nicht auf die anderen Organe schlägt, und auch keine Immunität dagegen entsteht. Wäre es schädlich wie genannt würde ich auf Alternativensuche gehen, oder sogar warten und noch nichts verabreichen - kommt ganz drauf an.

    Grüsse, wooni

  • Das kann dir nur ein Tier-Kardiologe beantworten, der den Hund geschallt hat. (Ohne Schall mit Farbdoppler würde ich sowieso keine Herzmedis geben)

    Was der sagt, daran würde ich mich halten. Und nicht warten, bis es schlimmer wird.
    Sag dem Tierarzt aber auch ruhig was von deinen Zweifeln, mit Ehrlichkeit kommt man am Weitesten.

  • Ich würde auch nicht warten bis es schlimmer wird.

    Ich kann mich den beiden nur anschließen.

    Bei unserem Rüde wird in knapp 2 Wochen auch ein Ultraschall gemacht. Wenn dann rauskommt, das er Medis bekommen soll dann werden wir sie auch geben.

    Du kannst ihm ja noch etwas pflanzliches zur Herzstärkung geben. Mir wurde z.B. Taurin empfohlen.

    Lg
    Sacco

  • Das Hüsteln war ja doch so stark, dass es Dich beunruhigt hat, denn sonst wärst Du deswegen nicht in die Tierklinik mit Deinem Hund gegangen. Also zeigt sich die Insuffizienz nach momentanen Erkenntnisstand: nämlich durch das Hüsteln.
    Man könnte die Medikamente also zunächst geben, sehen, wie der Hund damit klar kommt und ob das Hüsteln aufhört. Vielleicht kann man sich dann mit der Dosierung nach Absprache noch nach unten anpassen.

    Allerdings ist auch klar, dass die Medikamente an der Grunderkrankung nichts ändern oder verbessern. Wenn Dir damit so total unwohl ist, würde ich das nochmals ansprechen. Vielleicht dachte der Arzt, dass Dir eine Verbesserung des Hüstelns sehr wichtig ist und hat sie deswegen angesetzt.

    Wenn es dem Hund aber augenscheinlich gut geht, er außer gelegentlichem Hüsteln keine weiteren Symptome zeigt, er belastbar durch den Alltag geht, dann wäre es sicherlich auch vertretbar, zu schauen, ob es nicht noch ohne Medikamente geht (wenn das Hüsteln sehr selten ist, der Hund nicht leidet und fit ist wäre das wahrscheinlich mein Weg.... denn eine Klappeninsuffizienz haben ja viele Menschen und Tiere und kommen damit im Frühstadium gut zurecht).
    Am besten wäre es aber, wie oben schon geschrieben, nochmals mit dem Arzt zu sprechen, der diagnostiziert hat, denn er weiß am besten, wie ausgeprägt die Insuffizienz ist.

  • Eine Herzklappeninsuffiziens kann man sehr gut mit der Homöopathie behandeln.
    Ich kenne einige Hunde, die zeitlebens ohne Herzmedikamente ausgekommen sind.

    Viele meiner alten Pflegehunde haben ein leichtes Herzgeräusch und leben damit schon seit Jahren ohne Verschlechterung.

  • vielen Dank für Eure Antworten...
    ich dachte ja nur, wenn er so gar keine Symptome zeigt...ausser jetzt dieses leichte hüsteln, wäre es noch nicht notwendig, etwas zu geben. Aber ihr habt sicher recht, ehe es schlimmer wird.. :sad2: Eddy soll die Medikamente jetzt erst einmal 10 Tage lang nehmen, um zu sehen, ob er darunter nicht mehr hüstelt...die Kardiologin in der TK meinte, es sei notwendig, um das Herz ein wenig zu unterstützen...

    Sacco,
    auf das Taurin werde ich meinen TA mal ansprechen...

    Bubuka,
    leider kenne ich mich mit homöopathischen Mitteln nicht aus...aber ich werde den TA auch darauf hin ansprechen..das einzige Mittel, was ich so kenne, wäre Weißdorn (Crataegus)...da weiß ich aber nicht, ob das bei Klappeninsuffiziens gut ist.. :???:

  • Unser Rüde bekommt zur Zeit Phyto-Cardiosel. Das ist ein pflanzliches Mittel zur Unterstützung der Herzfunktion bei chronischer Herzinsuffizienz.

    Unsere Ta hat aber gleich gesagt das es gut sein kann, das es bei ihm nicht reicht. Es kann sein das er doch ACE - Hemmer braucht. Deswegen haben wir einen Termin bei einem Herzspezialisten.

    Also am Anfang hat das Mittel gut geholfen. Aber jetzt wird es wieder schlimmer. Das muss natürlich nicht am Herz ( bei unserem Rüden meine ich jetzt) liegen.

    Du kannst ja deinen Ta auf Taurin und pflanzliche Mittel ansprechen. Wenn die meinen nein das ist so schlimm der braucht andere Medis, dann würde ich die nehmen. Oder halt fragen ob man die anderen Sache mal ausprobieren kann und wenn es dann nicht besser wird oder wieder schlimmer wird, die anderen Medis nehmen.

    Aber warten würde ich nicht.

    Lg
    Sacco

  • Zitat

    Eine Herzklappeninsuffiziens kann man sehr gut mit der Homöopathie behandeln.

    Sorry, aber das ist absoluter Schwachsinn. Placebos haben natürlich bei bestimmten Erkrankungen eine hervorragende Wirkung, aber bei ernsthaften Diagnosen wie Herzklappeninsuffizienz so etwas zu raten ist absolut fahrlässig.

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