Zwang-Gewalt-Strafe

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    Mich würde interessieren, ob diejenigen, die hier bewußt positiv oder negativ strafen (ich sage das jetzt komplett OHNE Wertung) sich dieser Regeln bewußt sind und versuchen, sich daran zu halten oder ob diese im Alltag eh untergehen weil Zeit, Wissen, nötige Konsequenz usw fehlt?
    Lernen beruht ja nunmal auf biologischen Gegebenheiten, die sich nicht wegdiskutieren lassen...

    Halten diese Regeln im Praxisalltag überhaupt stand?

    Mir ist schon klar, dass man sich nicht endlos Gedanken um negative Strafe macht, wenn man dem Hund beim Training das Spieli vorenthält weil er Mist macht....aber wie ist es bei grundsätzlicheren Situationen, in denen ihr Strafreize setzt?

    Ich versuche mal eine Erklärung. Wenn man eine ernsthafte Ausbildung, die etwas über dem normalen liegtr, was ein Familienhund so können sollte, anstrebt, MUSS man sich Gedanken machen!

    Aber das Leben mit Hund ist ja 23,xy Stunden pro Tag NICHT Ausbildung sondern einfaches Zusammenleben, im besten Sinne.

    Und wenn ich nunmal einmal verstanden habe, wie lernen funktioniert, dann ist das auch einfach. Zu Anfang muss man sich sehr konzentrieren und überlegen, welcher Schritt nach dem Ersten kommt, aber dann ists ein Selbstläufer.

  • Blocken sei STRAFE...behauptet Shiro und meint, das nutzen ganz viele Menschen als Strafe für Hunde.

    Ich habs bisher nicht verstanden, was daran Strafe ist, vielleicht habe ich da einen BLOCK im Kopf...

  • Für mich ist blocken auch keine Strafe und unangekündigt kommt ein Block doch auch nur im Notfall.

    Meist geht dem Blocken doch ein Hör- oder Sichtzeichen voran, daß der Hund aber versucht zu umgehen. Erst dann setzt der Block an.

    Bevor meine Hunde zu anderen durchstarten, kommt von mir ein "Steh", das wäre dann ja auch schon eine Strafe, da ich sie verbal blockiere.

    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

  • Zitat

    Das sind nicht alle Regeln.
    Wie schafft ihr es, dass der Hund nicht euch mit der Strafe verbindet oder sonst irgendwas in der Umwelt? Seid ihr im Timing immer genau? Woher wisst ihr, dass die Intensität richtig ist? Kann der Hund auf Kommando ein geeignetes Alternativverhalten zeigen? Wurde ein Negativ-Marker trainiert, damitd er Hund der Stafe entgehen kann? Usw.


    Ist nicht wertend gemeint, ich strafe auch hin und wieder.


    Welche 4 Grundregeln meinst du, Buddy-Joy?

    Die stehen da ;)
    UNd Nein das sind nicht alle Regeln aber die Grundregeln, Ankündigung und co. hab ich rausgelassen damit wir hier erstmal ein Grundverständnis hinbekommen.

  • Zitat

    Blocken sei STRAFE...behauptet Shiro und meint, das nutzen ganz viele Menschen als Strafe für Hunde.

    Ich habs bisher nicht verstanden, was daran Strafe ist, vielleicht habe ich da einen BLOCK im Kopf...

    Liv wenn der Hund den Körperblock als Strafe einordnet dann ist er ne Strafe :D
    Nutze ich ihn z.B. bei der Leinenführigkeit ( Nein mache ich nicht aber man muss ja trotzdem wissen wieso was wann funzt ;) ) dann kündige ich den Block an wenn Hund überholen will und setze dann den Block wenn der Hund trotzdem überholt.
    Nutze ich den Block als Richtungsweiser ( Dein Stuhlbeispiel, ich weiss nicht obs hier war oder drüben) dann ist er keine Strafe.
    Eigentlich habt ihr beide Recht :lol: ihr verbeisst Euch nur zu sehr in Euren Beispielen

  • Ja, aber wenn du von den "vier Grundregeln" sprichst, hört sich das ja glatt so an, als gäbe es nur vier. Es gibt aber mehr. Ich hätte die Zahl weggelassen, weil das ein bisschen verwirrend ist. Also ich fände es besser. ;)

  • Zitat

    Ja, aber wenn du von den "vier Grundregeln" sprichst, hört sich das ja glatt so an, als gäbe es nur vier. Es gibt aber mehr. Ich hätte die Zahl weggelassen, weil das ein bisschen verwirrend ist. Also ich fände es besser. ;)

    Haste ja auch wieder Recht :lol:

  • Memo an mich selbst: Grundregeln zum strafen googlen.

    Im übrigen liegt das Problem,was das Gespräch darüber so schwierig macht darin, was als strafe gesehen wird, weil das ja schlichtweg für jeden Hund unterschiedlich ist.
    Wenn ich mich dem sheltie meiner bekannten in den Weg stellen würde (ich finde das Wort blocken doof.), wäre die total eingeschüchtert und würde es wohl definitiv als Strafe ansehen.
    Wenn ich mich Mila in den Weg stelle, stört die das nicht im geringsten, die sieht das allerhöchstens als spielaufforderung.
    Am deutlichsten wurde mir das beim "an lockerer Leine laufen" - wo andere mit einem leichten leinenruck oder stehenbleiben wunderbar arbeiten konnten, hat meine Mila das einfach nicht interessiert, weil sie es scheinbar nicht als Strafe angesehen hat.


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