Zwang-Gewalt-Strafe
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Liv, jetzt mal ehrlich. Wenn man nicht bewusst erziehen will, dann wendet man keine lerntheoretische Strafe an, wenn man dem Hund etwas Unangenehmes zufügt? Nach welcher Definition ist das so?
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Zitat
Liv, jetzt mal ehrlich. Wenn man nicht bewusst erziehen will, dann wendet man keine lerntheoretische Strafe an, wenn man dem Hund etwas Unangenehmes zufügt? Nach welcher Definition ist das so?
Ist doch im Prinzip nur logisch..wenn du deinem Hund aus Versehen auf die Pfote trittst, bezeichnest du das doch auch nicht als positive Strafe?
Deine Intention war es nicht, dass ein Verhalten seltener auftritt und einen erzieherischen Erfolg kannst du dadurch auch nicht erzielen. Und so ist es beim Abblocken ja auch.. -
Zitat
Ist doch im Prinzip nur logisch..wenn du deinem Hund aus Versehen auf die Pfote trittst, bezeichnest du das doch auch nicht als positive Strafe?
Deine Intention war es nicht, dass ein Verhalten seltener auftritt und einen erzieherischen Erfolg kannst du dadurch auch nicht erzielen. Und so ist es beim Abblocken ja auch..Ob es die Intention des Halters war?! Der Hund wird dir sehr wohl eher aus dem Weg gehen, um zu verhindern, dass seine Pfote nochmals unter den Fuß gerät. Egal ob es bewusst oder unbewusst vom Halter war. Das Verhalten "in der Nähe des Halters sein" würde somit gesenkt. Ergo Strafe durch Hinzufügen von etwas Unangenehmen.
Ein Hund, der angst vorm Tierarzt hat, erfährt ebenso "positive Strafe" durch die Umwelt (im weitesten Sinne durch den Halter, da ja mit ihm zum TA geht). Die Zeit beim TA muss der Hund das Unangenehme aushalten und erfährt Erleichterung (negative Verstärkung) durch das Verlassen der Praxis.
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Zitat
Ist doch im Prinzip nur logisch..wenn du deinem Hund aus Versehen auf die Pfote trittst, bezeichnest du das doch auch nicht als positive Strafe?
Deine Intention war es nicht, dass ein Verhalten seltener auftritt und einen erzieherischen Erfolg kannst du dadurch auch nicht erzielen. Und so ist es beim Abblocken ja auch..Sorry, aber das ergibt keinen Sinn. Auch ein versehentliches auf die Pfote ist streng genommen eine positive Strafe. Nicht die Absicht ein bestimmtes Ziel zu erreichen macht eine Handlung von uns zu einer Belohnung oder einer Strafe, sondern dass, was beim Gegenüber durch die Handlung ausgelöst wird.
Lernen findet immer statt und nicht nur dann, wenn wir eine Trainingssession ansetzen oder beabsichtigen ein bestimmtes Verhalten zu beeinflussen.
Viele Grüße
Frank -
Ich traue Hunden da durchaus genug Intelligenz zu, dass sie das unterscheiden können. Wenn ein Hund seinem Halter aus dem Weg geht, nur weil dieser ihm auf die Pfote getreten ist, dann kann da ja vorher beim Vertrauensaufbau nicht viel richtig gelaufen sein.
Genau so bei zwei spielenden Hunden. Die Hunde raufen, einer quietscht auf weil er sich weh getan hat und es wird trotzdem weiter gespielt, ungehemmt. -
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Zitat
Nein, ich habe ihn nicht nur abgewehrt, sondern bin bewusst auf ihn zu gegangen, um ihn dadurch zu maßregeln

gesendet vom Handy
Du erziehst doch dir fremde Tiere oder Menschen nicht, weil du dir das morgends vornimmst. Sondern weil du von denen gestört wirst.
Du setzt doch nur eine Grenze. Mag sein, dass dieser Hund von seiner Umwelt immer wieder gessgt bekommt: Stopp! und dadurch tatsächlich lernt. Und ja dann ist das für den eine Strafe, wenn er einen Tritt erhält, weggebrüllt wird ect....
Für mich sind das Situationen, auf die ich verzichten kann als Hundehalter und für mich ists Notwehr, wenn ich mir nen Knüppel nehme, weil irgendein bissiger Köter mich angreifen will.
Da erziehe ich nicht, da wehre ich mich und schütze mich und meine Tiere. -
Zitat
Sorry, aber das ergibt keinen Sinn. Auch ein versehentliches auf die Pfote ist streng genommen eine positive Strafe. Nicht die Absicht ein bestimmtes Ziel zu erreichen macht eine Handlung von uns zu einer Belohnung oder einer Strafe, sondern dass, was beim Gegenüber durch die Handlung ausgelöst wird.
Lernen findet immer statt und nicht nur dann, wenn wir eine Trainingssession ansetzen oder beabsichtigen ein bestimmtes Verhalten zu beeinflussen.
Viele Grüße
FrankIch würde da nicht von Strafe sprechen, aber jetzt würde mich mal interessieren, wie ein/e studierte/r Wissenschaftler/in das benennt.
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doppelt doppelt
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Zitat
Du erziehst doch dir fremde Tiere oder Menschen nicht, weil du dir das morgends vornimmst. Sondern weil du von denen gestört wirst.
Du setzt doch nur eine Grenze. Mag sein, dass dieser Hund von seiner Umwelt immer wieder gessgt bekommt: Stopp! und dadurch tatsächlich lernt. Und ja dann ist das für den eine Strafe, wenn er einen Tritt erhält, weggebrüllt wird ect....
Für mich sind das Situationen, auf die ich verzichten kann als Hundehalter und für mich ists Notwehr, wenn ich mir nen Knüppel nehme, weil irgendein bissiger Köter mich angreifen will.
Da erziehe ich nicht, da wehre ich mich und schütze mich und meine Tiere.
wie kommst du darauf, dass Mensch oder Hund mir fremd waren?
und ja, du hast Recht, bei fremden schütze ich auch nur

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Zitat
wie kommst du darauf, dass Mensch oder Hund mir fremd waren?
und ja, du hast Recht, bei fremden schütze ich auch nur

Okay, dann hast du einen DIR bekannten Hund eine Grenze gesetzt. Ob die Androhung von Gewalt schon Strafe ist? Ich meine es ist eine Androhung von positiver Strafe.
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