Zwang-Gewalt-Strafe
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@anfängerinAlina
Wenn du deiner eigenen Logik folgst, wirst du sehr schnell merken, wo sich der Denkfehler eingeschlichen hat. Warum musst du ihr Leben lang belohnen? Es ist viel wirksamer, etwas, was der Hund kann, nicht ständig und vor allem auch abwechslungsreich zu belohnen, das verstärkt das Verhalten.
Ich wollte mit den Überlegungen nur auf die Aussage von Maanu eingehen, dass der Mensch berechenbar sein müsse und auf ein Verhalten immer angekündigte Konsequenz folgen solle (den hervorgehobenen Teil hatte ich eben nicht so ganz verstanden und bin mir da auch immer noch nicht sicher.) Dafür habe ich Beispiele angeführt, um die Aussage besser zu verstehen. Aber wenn du mir meinen Denkfehler noch mal genau benennen könntest, wäre das nett.
ZitatAndererseits - das ganze Leben lang tadeln geht scheinbar schon, oder? Gerade wenn ich hier lese, dass die allermeisten Hunde doch hin und wieder erinnert werden müssen. Hin und wieder belohnen ist aber zu umständlich?
Das verstehe ich nicht so ganz. Ohne Wertung bitte.Gerade wenn du etwas aufbaust, dann bestrafst du auch jedes Fehlverhalten, oder? Ob ich nun jedes gute Verhalten belohne oder jedes Verhalten bestrafe, das ich nicht gut finde, ist doch nicht viel anders, was den Aufwand betrifft?
War das jetzt an mich gerichtet
Nee, ich tadele kein Fehlverhalten. Wobei
wie definierst du denn Tadel? Bei mir ist es das Gegeteil von Lob. Also UNfreundliche Ansprache.
Mich interessiert aber die Theorie. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Dann habe ich das falsch verstanden. Wenn du Maanus Theorie weiter beleuchtet hast, habe ich nichts gesagt und verfolge das still weiter.
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Zitat
Das heißt, du lobst nur bei außerordentlichen Situationen? (Also z.b. Bei nem neuen Trick oder beim Sport oder so? Und im Alltag beim locker an der Leine laufen nicht?
Ich finde das total spannend, weil ich ja nur "meine Variante" kenne, und der kleine Hund lernt ja zzt noch, was richtig und was verkehrt ist, daher lobe/Tadel ich noch recht viel. (Wobei das Lob deutlich überwiegt.)Wenn der Hund etwas kann, und er macht es gut, dann belohne ich so gut wie nie, loben auch nicht. Für mich ist das dann eine Selbstverständlichkeit. Aber ich lobe durchaus im Alltag, wenn ich weiß, dass es dem Hund nicht so einfach gefallen ist, etwas zu tun, das ich gut finde.
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Round and around and around it goes.....

Ihr dreht euch ganz schön im Kreis oder? Ist ja nicht böse gemeint, aber kommt man bei dem Thema überhaupt auf einen Nenner? Da ist doch viel zu viel Ermessensspielraum drin. Gerade Dinge wie Strafe oder Lob basieren doch zu sehr auf persönlichen Erfahrungen, sozialen Hintergründen und der eigenen Empfindlichkeitsskala um einen neutralen Ausgangspunkt finden zu können auf dem eine fundierte Diskussion möglich wäre, oder? Dazu kommt noch der Hund, der ja auch immer individuell und situativ auf Strafe oder Lob reagiert.
Ich finde das Ganze so auszuklabüsern das es eine Allgemeingültigkeit bekäme ist unmöglich. -
Genau das ist doch das Problem. Hier werden am laufenden Band Tipps gegeben, die genau diese fehlende Grundlage nicht berücksichtigen. Man sieht dann auf der Straße, wie solche Tipps umgesetzt werden.
Ich finde es ganz wichtig und wenn sich 1000 mal im Kreis gedreht wird. Endlich wird es mal diskutiert.
Die Allgemeingültigkeit haben übrigens schon Wissenschaftler ziemlich breit ergründert. "Mein Hund ist aber anders" kommen stets von denen, die viel über Strafe arbeiten, aber wirklich nie von welchen, die viel über Belohung machen. Schon mal aufgefallen?
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Ich finde es ganz wichtig und wenn sich 1000 mal im Kreis gedreht wird. Endlich wird es mal diskutiert.
Find ich auch. Auch wenn man nicht auf einen Nenner kommt (was bei den Extremen wohl weniger die Frage sein dürfte) - kann es doch nur lehrreich und interessant sein, hier (wenn auch wiederholt) Definitionen, Begriffe, Interpretationen zu diskutieren. Der inflationäre Gebrauch von all diesen Dingen erschwert doch hier das Verständnis.
Ich hätte kein Problem damit hier mal die "Quadranten der operanten Konditionierung" aufzuklamüsern oder "Verstärkerschemata" oder oder oder

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Ich meinte genau die Konsequenz im Sinne von "Folge auf etwas", die auch positiv sein kann. Genau.
So wie in diesem Beispiel etwa:Ich suche noch nach den Beispielen, die ich meinte, habe aber dabei entdeckt, dass Liv den Begriff selbst gar nicht mehr nutzen wollte. Das habe ich verpasst, sorry.

Letztlich ist es verwirrend. Aber es ist besser und anscheindend motivierender, wenn man mit Konsequenzen arbeitet als mit Strafen. Mir liegt es mehr. In der Hundeerziehung wird das Kontingenzmanagement, eher den menschlichen Intelekt ansprechen. Aber ob es hier in der Diskussion hilfreich ist, wage ich mittlerweile zu bezweifeln.
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Donnerwetter, Strafe?
Wo hört "körperlich werden" auf und wo fängt "Gewalt" an?
Ich mag Pipi Langstrumpf, die sich die Welt macht, wie sie ihr gefällt.
Und hey ja, ich habe auch gestern geblockt

einen Rüden, der Luna immer wieder bedrängt hat, die bei mir Schutz suchteUnd nun?
Du hast deinen Hund vor Gewalt geschützt, indem du einem anderen weggescheucht hast. Hat der jetzt lerntheoretisch eine Strafe erhalten? War das deine Intention, den zu erziehen?
Es war eher Gefahrenabweher und somit legitimierte Gewalt, also Zwang dem fremden Hund gegenüber. Und keine Strafe.
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Zitat
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Ihr dreht euch ganz schön im Kreis oder? Ist ja nicht böse gemeint, aber kommt man bei dem Thema überhaupt auf einen Nenner? Da ist doch viel zu viel Ermessensspielraum drin. Gerade Dinge wie Strafe oder Lob basieren doch zu sehr auf persönlichen Erfahrungen, sozialen Hintergründen und der eigenen Empfindlichkeitsskala um einen neutralen Ausgangspunkt finden zu können auf dem eine fundierte Diskussion möglich wäre, oder? Dazu kommt noch der Hund, der ja auch immer individuell und situativ auf Strafe oder Lob reagiert.
Ich finde das Ganze so auszuklabüsern das es eine Allgemeingültigkeit bekäme ist unmöglich.Naja, wenn man einen Sprache sprechen möchte und sich dabei verstehen möchte, müssen die VOKABELN jedem klar sein.
Hier ist das Vokabular annähernd geklärt und wir sind wieder in der Sachdiskussiion: wer macht es wie...
Und da kommt man nicht auf einen Nenner!Aber bei den VOKABEL-Hausaufgaben, da muss es eine Übereinstimmung geben, sonst kann man sich das diskutieren sparen. Da hast du recht.
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Nein, ich habe ihn nicht nur abgewehrt, sondern bin bewusst auf ihn zu gegangen, um ihn dadurch zu maßregeln

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