Schlechte Hundeschule? Achtung länger
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Hallo allerseits.
Ich habe mich extra angemeldet, um eure erfahrenen Meinungen zu einem Thema zu erhalten, was mich sehr beschäftigt und verwirrt.
Ich bin seit guten zwei Wochen Besitzer eines Labrador Welpen, welcher jetzt elf Wochen alt ist. Ich würde ihn als neugierig und klug einschätzen, auch das Thema stubenreinheit ist völlig unproblematisch verlaufen.
Nun zum eigentlichen Thema: ich war am Samstag das erste mal mit ihm bei einer welpenspielgruppe einer ausgebildeten hundetrainerin. Diese meinte nach etwa zehn Minuten, ich hätte einen sehr dominanten alpha Hund. Ich war verwirrt. So früh bereits feststellbar? Grund: er spiele etwas grober und versuche, bei anderen Welpen immer 'oben'zu sein. Da waren aber nun mal auch nur kleinere bzw sehr geduckte Hunde bei. Sie zog ihn dann am Nacken stets runter trotz kurzem quieken mit der Begründung, sein ego würde sonst zu sehr gepusht werden. Als er einmal aus trotz nach solcher Aktion in ihre Richtung schnappte, wandte sie den alphawurf an, woraufhin er fast zehn Minuten brauchte, sich zu beruhigen und mit winseln aufzuhören. Ich stand sprachlos daneben, schwankte zwischen Tränen und ich spring ihr ins Gesicht.
Ich bin stets mit Hunden aufgewachsen, aber solches Verhalten gab es bei uns nicht.
Bin ich im unrecht?Vielen Dank im voraus.
Anne
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Schlechte Hundeschule? Achtung länger schon mal geschaut ?*
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Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung sagen: Raus aus der "Hundeschule".

Ein Welpe von 11 Wochen braucht garkeine großartige Schule, er soll seine Welt erforschen dürfen und möglichst alles kennenlernen ohne Furcht. Schau, eventuell gibt es in deiner Nähe ein paar Hundemenschen, such dir eine Gruppe in der möglichst alle Hundegrößen als auch Altersgruppen vertreten sind, da lernt dein Welpe am meisten dazu, was das Verhalten in einer Gruppe und die Kommunikation betrifft.
Schnauzengriffe, Alphawürfe, "dominante Welpen", Nackenpacken sind alles veraltete Ansichten, damit verunsicherst du deinen Hund, er wird sich fürchten und nicht mehr überall anfassen lassen.
Alles Gute!
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Nein, du hast völlig Recht. Wechsel so schnell wie möglich die Hundeschule. Such dir eine, wo nicht das völlig veraltete Rudegedudel gelehrt und auch noch so gestraft wird. Das geht gar nicht!
In einer guten Welpenstunde sollten m.M.n. die Welpen im Übrigen nicht nur toben und es wäre suuuuper, wenn ein souveräner Althund dabei wäre.
Lass dich nicht verunsichern und höre da auf dein Bauchgefühl!
LG, Anni
Edit: Und der Tipp mit "Gassigruppen" ist prima. Mach doch direkt hier einen Thread auf ;-)
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Zitat
Hallo allerseits.
Ich habe mich extra angemeldet, um eure erfahrenen Meinungen zu einem Thema zu erhalten, was mich sehr beschäftigt und verwirrt.
Ich bin seit guten zwei Wochen Besitzer eines Labrador Welpen, welcher jetzt elf Wochen alt ist. Ich würde ihn als neugierig und klug einschätzen, auch das Thema stubenreinheit ist völlig unproblematisch verlaufen.
Nun zum eigentlichen Thema: ich war am Samstag das erste mal mit ihm bei einer welpenspielgruppe einer ausgebildeten hundetrainerin. Diese meinte nach etwa zehn Minuten, ich hätte einen sehr dominanten alpha Hund. Ich war verwirrt. So früh bereits feststellbar? Grund: er spiele etwas grober und versuche, bei anderen Welpen immer 'oben'zu sein. Da waren aber nun mal auch nur kleinere bzw sehr geduckte Hunde bei. Sie zog ihn dann am Nacken stets runter trotz kurzem quieken mit der Begründung, sein ego würde sonst zu sehr gepusht werden. Als er einmal aus trotz nach solcher Aktion in ihre Richtung schnappte, wandte sie den alphawurf an, woraufhin er fast zehn Minuten brauchte, sich zu beruhigen und mit winseln aufzuhören. Ich stand sprachlos daneben, schwankte zwischen Tränen und ich spring ihr ins Gesicht.
Ich bin stets mit Hunden aufgewachsen, aber solches Verhalten gab es bei uns nicht.
Bin ich im unrecht?Vielen Dank im voraus.
Anne
Wink der Hundeschule zum Abschied
Du bist absolut im Recht, tu es dem Futzemann nicht nochmal an -
In einem hat die Hundetrainerin recht: es tut weder Deinem Welpen, noch den anderen Welpen gut, wenn er den dicken Maxen spielen kann und sie quitschend unter ihm liegen. Das war's dann auch schon.
Wie sie Deinen Welpen dann maßregelt und die Erklärungen dazu sind veraltet.
Raus da, und besser ohne "Welpenspielgruppe" den Kleinen mit bekannten, zuverlässigen Althunden verschiedener Rassen zusammengeführt.
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Vielen Dank für eure Antworten.
Ich denke, ich hätte dort eh nicht mehr hingehen können, da das Vertrauen weg ist. Im Gegensatz zu anderen Welpen war mein kleiner sogar sehr respektvoll ihren erwachsenen Hunden gegenüber.
Die Idee mit der privaten Gruppe finde ich super. Ich schau mich gleich mal um. -
Hatte so nen ähnlichen Fall vor ein paar Wochen mit einer sehr "kompetenten" Hundetrainerin.
Frauchen war mit useren unterwegs und hatte sich mit einer Bekannten, einer Hundetrainerin und ihrem Hund getroffen. (Hundetrainerin war für den Hund der Bekannten da).
Sam war vertieft beim buddeln und hatte auf Durchzug gestellt. Die Trainerin fragte dann meine Lebensgefährtin ob sie mal das mal probieren dürfte...gut da Hundetrainerin gabs auch die Erlaubnis...
Was macht die Trulla, latscht zu Sam (HSH-Mix wahrscheinlich Kangal) und gibt ihm so nen Stups vor die Brust. War lt Aussage meiner Lebensgefährtin auch wirklich nicht fest, eher sanft...Aber es war ausreichend das Sam sich aufgebaut hat und der ziemlich deutlich klar gemacht hat "Du Trulla stupst mich nicht an, respektloses etwas". Deutlich geknurrt und gedroht...mit klarer Ansage "einen Schritt weiter dann wirds ungut".Frauchen hat sich dann dazwischengestellt und die Situation beruhigt.
Manchmal frage ich mich wirklich. Ich geh doch nicht zu nem wildfremden Hund und stups den an. Das ist nicht nur blöde sondern richtig gefählich.
In deinem Fall hätte ich der auch was erzählt...11 Wohen altes Dominanzmonster...alles klar.
Denke der wird das ganz schnell lernen wenn er die Nummer bei nem älteren Hund abzieht das er ein bischen runter vom Gas muss. Sam wurde auch erstmal von den älteren Rüden aufs Kreuz gedreht...einmal von nem Goldie und nem Labbi. Nachdem das geklärt war wurde gerannt und gespielt aber er war dann schon viel vorsichtiger
Ich würde ihm wenn er so abdreht einfach ne kurze Auszeit gönnen zum runterkommen.
Hunde sollen zwar nicht alles "unter sich ausmachen" aber manche Sachen müssen sie auch unter sich ausmachen. Ist wie immer aber nur meine Meinung -
Hallihallo! Ich würde mich auch auf Nimmer Wiedersehen verabschieden

Zum Thema "dominanter Welpe". Ich habe hier so einen Kandidaten sitzen, der mMn ein sehr höfliches und gutes Sozialverhalten allen Hunden die wir bis jetzt getroffen haben gegenüber zeigt (Erstkontakt). ABER er hat als Welpe mehrere Althunde getroffen die zu "nett" mit ihm waren... er konnte sie nach Lust und Laune bespringen und sie haben es nicht unterbunden. Ich wollte eigentlich nicht eingreifen, aber nach einer gewissen Zeit habe ich angefangen ihn einfach ohne Kommentar vom anderen Hund runter zu zupfen, wenn dieser ihn einfach nur ignoriert hat.
Denn jetzt habe ich einen Junghund der sich super verhält aber sobald er merkt dass der andere Hund nicht aufpasst oder zu freundlich ist reitet er auf. Das auch bei sehr dominanten Rüden, denen er sich eigentlich vorher "unterworfen" hat. Naja dann gibts halt auch mal ordentlich einen hinter die Ohren und ich habe einfach keine Lust, dass er mal an den falschen Rüden gerät und der dann austickt. Nero nimmt dieses aufreiten vielleicht sogar ein wenig als Spielaufforderung wenn andere Hunde ihn ignorieren, ich bin mir da noch nicht ganz sicher
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Unser "Erster" ist auch seeeehr nett im Umgang und putzt den Kleinen nur selten runter.
Daher greifen wir auch ein, wenns zu ruppig wird, damit dauerts nur mehr paar Minuten, bis der Kleine so Stumpfsinn sein lässt. Wir haben aber schon andere Kaliber getroffen, da hol ich gern mal eine "Portion" runterputzen für den Kleinen ab - alles geregelt natürlich. -
Ich würde denen nochmal winken und dann auf Nimmerwiedersehen.
Ich war mit meiner bei einer Welpengruppe, die ich ideal fand: 3 Trainer mit ihren fünf sehr souveränen Althunden, die Welpen haben immer erst gespielt. Es wurde lediglich dazwischen gegangen, wenn es zu heftig war. Und dann pflückt man den betreffenden Welpen eben kommentarlos runter und gut ist. Bei uns gab es bei den Welpis noch kaum Erziehung, da ging es eher um Sozialisation. - Vor einem Moment
- Neu
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