Hündin plötzlich zickig im Freilauf

  • ... mein Tip. Weg von diesen Ausläufen. Dein Hund ist glücklich mit dir alleine, er braucht keine Artgenossen die ihn nur stressen und ihm den Kopf zum explodieren bringen.

  • Meine Rottweiler Hündin ist total lieb und alles keine Frage, lässt sich alles abnehmen außer es wird ihr zu blöd, dann zeigt sie auch mal ihre Grenzen, was völlig normal ist, aber wenn meine läufig ist, spinnt die total, lässt sich nichts mehr gefallen und alles.

    Meine ist 14 Monate alt, vielleicht war oder ist die läufig weil da spinnen die meisten Hündinnen.

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  • Zitat

    Meine Rottweiler Hündin ist total lieb und alles keine Frage, lässt sich alles abnehmen außer es wird ihr zu blöd, dann zeigt sie auch mal ihre Grenzen, was völlig normal ist, aber wenn meine läufig ist, spinnt die total, lässt sich nichts mehr gefallen und alles.

    Meine ist 14 Monate alt, vielleicht war oder ist die läufig weil da spinnen die meisten Hündinnen.

    1. Das ist in keinster Weise normal und ich würde das nicht so einfach auf die Läufigkeit schieben. Ja klar, wehrt eine läufige Hündin vor den Stehtagen Rüden ab, aber ihrem Menschen gegenüber ändert sich das Verhalten im Normalfall nicht unbedingt.
    2. Nein, die meisten Hündinnen "spinnen" nicht wegen ihrer Läufigkeit, sondern können ggf. mit ein bisschen Hilfestellung sehr gut damit umgehen. In dem besonderen Fall hier geht es ja auch um freies laufen, was die HH bestimmt nicht während der Läufigkeit gestatten würde.

  • Meine ist seitdem sie läufig ist eine Zicke geworden, das ist klar weil davor hat sie niemanden angeknurrt nichts.
    Die läufigkeit ist bald rum und ihr Verhalten bessert sich! Es liegt an der läufigkeit definitiv, bei meiner zumindestens.

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  • Aussies reagieren gerne mal auf viel "Action" (was meist als Spiel gedeutet aber mitnichten solches ist) und unübersichtliche Situationen so, dass sie "aus der Haut fahren". Meine Hündin (20 Monate alt) ist auch so.

    Generell mag ich diese Hundeansammlungen in den typischen Auslaufgebieten nicht, ich habe mit meinen beiden Aussies die Erfahrung gemacht, dass Situationen dort eher mal eskalieren als wenn man nur einzelne Hunde trifft, wo die Begegnungen ruhiger und geordneter ablaufen. Daher gehe ich auch nie in solche Auslaufgebiete, aber ich kann darauf auch gut verzichten, denn ich habe Ausweichmöglichkeiten. Auch gehe ich nicht auf diese riesigen "Aussiegassis", wo ein Dutzend und mehr Hunde wild durcheinander laufen. Da "shepperds" nämlich auch gerne mal, weil keiner so richtig im Auge behalten kann, was grad zwischen den Hunden abläuft.

    Was ich außerdem nicht mache, wenn ich doch mal irgendwo gehe, wo man häufig auf freilaufende Hunde trifft, ist Spiel&Unterordnung mit meinem Hund. Meine Hunde arbeiten sehr gerne mit mir und konzentrieren sich voll auf mich, aber wenn da ständig ein fremder Hund dazwischenfunkt, sind die schnell genervt und das entlädt sich dann gerne mal... Daher lasse ich sie einfach ihren hündischen Interessen nachgehen und behalte sie gut im Auge, um wenn's ist eingreifen zu können, aber fordere nicht permanent ihre Aufmerksamkeit. Dadurch sind sie entspannter (und ich bin's auch).

    Ein Stichwort beim Aussie ist auch ganz klar Ressourcenverteidigung. Ob das aber beim Verhalten deiner Hündin hier eine Rolle spielt, kann man aus der Ferne nicht sagen. Aber ich würde auch das mal im Hinterkopf behalten und bei der Trainerin ansprechen...

    Es wäre nicht der erste Aussie, der für die typische Großstadt-Hundewiese nicht unbedingt gemacht ist. ;-)

  • Zitat

    ... mein Tip. Weg von diesen Ausläufen. Dein Hund ist glücklich mit dir alleine, er braucht keine Artgenossen die ihn nur stressen und ihm den Kopf zum explodieren bringen.

    Absolut korrekt...

    Muss man doch kein Drama draus machen. Du hast zweimal nicht ordentlich reagiert, jetzt mag deine Hündin nicht mehr in Hundegruppen spielen. Joa mei...

    Jetzt gleich an Zyklusstörungen und SDU zu denken - also bitte :roll:

  • Zitat


    Die läufigkeit ist bald rum und ihr Verhalten bessert sich! Es liegt an der läufigkeit definitiv, bei meiner zumindestens.

    :gut:
    Ich wollte das nur nicht verallgemeinern und betonen, dass die meisten Hündinnen keine solchen "Spinnereien" zeigen.

  • Zitat

    Meine ist seitdem sie läufig ist eine Zicke geworden, das ist klar weil davor hat sie niemanden angeknurrt nichts.
    Die läufigkeit ist bald rum und ihr Verhalten bessert sich! Es liegt an der läufigkeit definitiv, bei meiner zumindestens.

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk

    Ich hab wie schon geschrieben auch so einen Kandidat.
    Die Hündin einer Bekannten ist genauso. Da gibts schon einige.
    Yoshi vertreibt nicht nur die Rüden, sondern auch einige Weibchen.
    Wenn die Läufigkeit vorbei ist sind sie wieder ok und es wird gespielt.
    Vorhin an der Ampel kam sie auf die Idee eine vorbei laufende Hündin anzuschnauzen (was ich natürlich unterbunden habe). :headbash:
    Noch ein-zwei Wochen dann ist zum Glück wieder Ruhe.


    Zitat

    Jetzt gleich an Zyklusstörungen und SDU zu denken - also bitte :roll:

    Soll auch Leute geben die jährlich ein Blutbild machen lassen, oder sowas vorsorglich abklären lassen. :muede:
    Aber wenn du das durch Ferndiagnose schon ausschließen kannst. ;)

  • Vielleicht ist die Lösung auch ganz einfach:
    Dad Aussiemädel wird mit ihren 13 Monaten so langsam erwachsen. Da ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich plötzlich Verhaltemsweisen ändern und vermehrt Zickigkeit raus kommt.
    Ich würde Hundebegegnungen und Spielrunden n bissl mehr managen. Den eigenen Hund gut beobachten und ihn aus brenzligen Situationen herausnehmen, wenn ich memerke, dass es grad zu viel wird und die Stimmung droht zu kippen. Stöckchen uns Co würde ich ebenfalls weg lassen, wenn andere Hunde zugegen sind.
    Manchmal muss man als Hundehalter ein klein wenig gelassener und schutzgebend reagieren, damit es nicht zu solchen Situationen kommt. Nicht jeder Hund spielt im Erwachenenalter gern mit allen anderen Artgenossen. Spielrunden lasse ich zum Beispiel nur unter kontrollierten Bedingungen und nach Absprache mit den beteiligten HH zu, da man bei meiner Maus vorher nie genau sagen kann wie der derzeitige Sympathiefaktor aussieht. Ob Kastrat oder Hündin, ob schwarzes Fell, oder kleiner Hund, ein Schema gibts bei uns nicht. Also beobachte ich meinen Hund während der Erstbegegnung ganz genau, und kann an ihrem Verhalten schon vor dem eigentlichen Kontakt sehen, wie es mit der Zickigkeit aussieht.

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