Extrem unruhig und schläft kaum noch

  • Hallo,

    seit Freitag ist meine Labbi-Hündin (2 Jahre alt) extrem unruhig.
    Tagsüber fällt es nicht so sehr auf, da ich da ja auch auf den Beinen bin, dennoch schläft sie kaum, dackelt mir ständig hinterher, obwohl das bei ihr sonst nie ein Problem war. Selbst wenn ich sie auf ihren Platz schicke, steht sie nach ein paar Minuten wieder auf. Das kenne ich so gar nicht von ihr.

    In den letzten Wochen war es das komplette Gegenteil. Sie war eher müde und schlief viel und hatte nach unserer großen Mittagsrunde schon nach einer halben Stunde richtige Ringe unter den Augen. Ansonsten verhielt sie sich aber normal, was Fressverhalten, Output und Begeisterungsfähigkeit angeht.
    Ich schob es auf das ungewöhnlich warme Wetter, weil ja irgendwie gar kein Winter stattgefunden hat, zumal die Hunde meiner Gassi-Bekanntschaften ähnlich drauf waren.

    Seit Freitag ist sie wie gesagt, das krasse Gegenteil.
    Besonders schlimm war es die letzten beiden Nächte. In der Nacht von Freitag zu Samstag war sie extrem unruhig und musste sogar einmal raus, um ihr großes Geschäft zu erledigen. Sie hatte aber keinen Durchfall, alles war normal.
    Zwei Stunden später (gegen 7 Uhr) wurde ich dann von Würgegeräuschen wach - sie hatte den Rest ihres unverdauten Futters erbrochen.
    Ich dachte, sie hätte sich den Magen verdorben, daher bekam sie Samstag (gestern) kein Frühstück und abends Schonkost (Kartoffelbrei und Hähnchen).
    Den ganzen Tag über war sie sehr mobil, forderte mich ständig zum Spielen auf und wollte überhaupt nicht schlafen, obwohl sie die Nacht davor kaum geschlafen hatte.

    Letzte Nacht war es ähnlich. Kaum lag ich im Bett und sie in ihrer Kuschelhöhle, schon fing sie an, sich ständig zu drehen, aufzustehen, wieder hinzulegen. Das ging echt die ganze Nacht so.
    Ich bin bestimmt 3x mit ihr rausgegangen, da ich dachte, es ginge ihr vom Magen her nicht gut, aber dem war nicht so. Sie schmatzte nicht, fraß kein Gras und verrichtete auch kein Geschäft.
    Dafür war sie draußen extrem aufgekratzt, zog mich an der Leine nur hinter sich her, um zu schnüffeln und sogar zu buddeln (was sie sonst nie so extrem macht).

    Auch heute bekam sie noch den ganzen Tag Schonkost und ich habe nicht das Gefühl, dass sie krank ist. Sie will dauernd nach draußen, fordert mich dort ständig zum Spielen auf und drinnen kommt sie nicht zur Ruhe.

    Sie läuft auch jetzt gerade immer wieder auf und ab, setzt sich vor die Balkontür und schnuppert nach draußen. Legt sich immer mal für ein paar Minuten hin, um dann wieder aufzustehen.

    Langsam nervt mich das extrem :verzweifelt:

    Achso, sie wird sonst gebarft und hat sonst nie Probleme mit dem Magen, schon gar nicht nachts. Ich frag mich wirklich, was mit ihr los ist und mache mir langsam Sorgen. Sie muss doch extrem übermüdet sein. :???:

    Läufig war sie mit ihren 2 Jahren übrigens noch nicht. Der TA vermutet, dass sie bereits eine weiße Hitze hatte oder eben ein Spätzünder ist.
    Ich wollte das demnächst mal bei einem Facharzt für Gynäkologie abklären lassen.
    Könnte sie vielleicht gerade ein hormonelles Problem/Durcheinander haben?

    P.S. Sorry, dass es so lang geworden ist... ;-)

  • Solche Unruhe wäre mir sehr verdächtig auf irgendwelche Schmerzen - solange der Hund dabei vom Allgemeinzustand fit ist, kann man das sicher mal ein, zwei Tage beobachtend abwarten, aber bei Euch zieht sich das "nicht ganz in Ordnung sein" ja jetzt schon ein Weilchen hin.

    Ich finde auch, dass Ihr am besten mit einem TA-Besuch beraten seid.

    LG, Chris

  • Ich dachte jetzt bei deinen Schilderungen tatsächlich erst an Hormone und nicht den Magen. Wobei das würgen da eher nicht zu passt.
    Bonnie war läufig und gut zwei Monate später hat sie uns auch in der Nacht raus geschmissen und war unruhig und aufgekratzt. Dann hat sie ein paar Tage ihre spielis gehütet und viel gefiept. Ich hatte da sogar ein Video von und hatte hier nach gefragt. Nach ein paar Tagen war das mit den spielis auch vorbei und sie wieder die alte.
    Aber wenn sie mit zwei Jahren tatsächlich noch nicht läufig war würde ich das mal abklären lassen.
    Alles Gute für euch.


    LG Manu (vom Handy) mit Bonnie

  • Hallo,

    erstmal danke für die Antworten.
    Nachdem sie zwar in der Nacht von Sonntag zu Montag ruhig geschlafen hat, bin ich trotzdem Montag früh mit ihr zum TA gegangen. Sicher ist sicher.
    Schmerzen hat sie keine gezeigt, obwohl er wirklich überall an ihr rumgedrückt hat. Bauch, Rücken, Hals, Beine, Pfoten...nichts.
    Ihre Temperatur ist auch normal, ihr Fressverhalten auch.

    Da sie seit Montag wieder sehr viel ruhiger ist (also wie sonst auch), dafür aber sehr schreckhaft und ängstlich wirkt, tippt er auch auf die Hormone.
    Wir haben jetzt einen Termin in einer Klinik mit Fachbereich Gynäkologie, um mal per Ultraschall und Blutuntersuchung zu schauen, ob sie schon läufig war und wenn nicht, woran es liegen könnte.
    Mein TA meinte, dass sie scheinbar sehr sensibel auf ihre Hormonschübe reagiert und das Erbrechen eine Folge ihrer Unruhe war. Quasi ein nervöser Magen, da sie ja ansonsten fit war, normalen Appetit hatte und auch ihr Output ganz normal war/ist.
    Seit gestern bekommt sie auch wieder ihr normales Barf und es gab bisher keine Auffälligkeiten.

    Mal schauen, was nun bei der Untersuchung herauskommt. Der TA meinte zwar, dass Hormonstörungen eher selten sind, aber sie kommen halt vor. Nunja...

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