totale Ignoranz
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Guten Abend,
ich habe seit einer Woche eine 7 Jährige Hündin (Schäferhund/Drahthaar) zur Pflege die vermittelt werden soll, da ihr Frauchen krank geworden ist. Allerdings hat sie nicht viel Erziehung genossen.
Drinnen hört sie aufs Wort. Draussen ignoriert sie mich komplett. Wenn ich sie sitzten lasse oder mich vor sie stelle dreht Sie sich konsequent weg.
ich füttere sie nur aus der Hand. Aber selbst futter nicht sie nicht an.
Ich kann ihr sagen sitz ein paar Meter weg gehen und sie zu mir rufen. Dann kommt sie und nimmt auch das Futter. Aber selbst dabei schaut sie ausser bei der direkten Futter Gabe immer woanders hin. Freilauf geht garnicht. Dann läuft sie Nachhause.
Spielzeug interessiert sie drinnen wie draussen nicht. Andere Hunde findet sie super, spielt liebend gerne nur mit meinem kann sie nichts anfangen. Das beruht auf gegenseitige Ignoranz bei den beiden.Was könnte ich noch machen? So stehen die Vermittlungschancen wohl nicht so gut.

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Was du noch machen kannst?
"Les" sie mal "anders" und behandel sie entsprechend dem, was du dann siehst ...
"Beschwichtigungssignale beim Hund " ist das Stichwort für Tante google .
Hört sich für mich zumindest so an : sie ist total unsicher , fremd , verwirrt ,wo bin ich hier,?, andere Hunde ...
und beschwichtigt und beschwichtigt und beschwichtigt ...
aber sie erreicht das Gegenteil : NOCH MEHR AUFMERKSAMKEIT. Kommandos . Kontakt . Futter.(Dabei bittet sie darum, NICHT BEACHTET zu werden .)
Das verwirrt sie noch mehr , denn das ist hundeuntypisch und beängstigend .
Negativspirale entsteht .Versuchs mal mit dieser Betrachtungsweise im Umgang mit ihr. ,

LGr m
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Ich musste auch daran denken, dass es sich nicht um Ignoranz, sondern um Beschwichtigung handelt.
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Ich schließe mich DSHRottlador an.
Es hört sich ganz so an, als wäre der Hund mega unsicher, beschwichtigt die ganze Zeit und wird dann weiter bedrängt, weil auf das Beschwichtigen nicht eingegangen wird.
Nach einer Woche kann sich ein Hund, der davor sieben Jahre wo anders gewohnt hat, nicht an die neue Umgebung, Menschen usw. gewöhnen. Gerade draußen ist es auch noch schwieriger, sich auf eine neue Person einzulassen - weil viel Ablenkung.
An deiner Stelle würde ich draußen erst einmal nichts machen, außer spazieren gehen (an der Leine), klar machen, was nicht erlaubt ist (durch ein NEIN) und sonst einfach loben, wenn der Hund die Aufmerksamkeit schenkt (verbal oder mit Leckerlies). Mehr würde ich in den nächsten Wochen draußen nicht machen. -
hallo,
eure Antworten sind durchaus nachvollziehbar.
Zu erwähnen sei, das ist ihr Verhalten seit 7 Jahren. Ich kenne den Vorbesitzer und auch das Hundi seit Welpe. Ihr Verhalten fing nach dem Welpenalter bzw. ca mit einem Jahr an und daran wurde nie gearbeitet.
So unter dem Moto Jagdhund -ist halt so- . Sie war bei Eintreffen nicht mal Leinenführig. Was sie nach den paar Tagen jetzt schon erstaunlich gut macht.Mein Plan ist jetzt vorerst sie nur draussen zu füttern aus dem Futterbeutel. Ausserdem werden wir Morgen mal eine Hundeschule besuchen.
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Zitat
Mein Plan ist jetzt vorerst sie nur draussen zu füttern aus dem Futterbeutel. Ausserdem werden wir Morgen mal eine Hundeschule besuchen.
Du hast die ganzen Antworten nicht verstanden???
Lass den Hund erstmal die Situation verarbeiten, dass sie ihr Zuhause verloren hat.
Gib ihr das Futter im Napf, bedränge sie doch nicht so mit Deiner körperlichen Nähe. -
Zitat
hallo,
eure Antworten sind durchaus nachvollziehbar.
Zu erwähnen sei, das ist ihr Verhalten seit 7 Jahren. Ich kenne den Vorbesitzer und auch das Hundi seit Welpe. Ihr Verhalten fing nach dem Welpenalter bzw. ca mit einem Jahr an und daran wurde nie gearbeitet.
So unter dem Moto Jagdhund -ist halt so- . Sie war bei Eintreffen nicht mal Leinenführig. Was sie nach den paar Tagen jetzt schon erstaunlich gut macht.Mein Plan ist jetzt vorerst sie nur draussen zu füttern aus dem Futterbeutel. Ausserdem werden wir Morgen mal eine Hundeschule besuchen.
Nochmal. Das ist nicht totale Ignoranz. Der Hund kommuniziert mit dir, aber du kannst oder willst die Botschaft nicht verstehen. Du sagst ihm bloss: "mir egal, was du meinst, ich zwing dich schon noch dazu, mir nur noch genehme Botschaften zu senden."Versuch, den Hund zu verstehen, anstatt ihn bloss zum genormten "Funktionieren" zu bringen. Sicherlich besteht Erziehungsbedarf, aber das Ergebnis wird nachhaltiger, wenn du die Bedürfnisse des Hundes respektierst. Gib ihm Sicherheit, nicht Erpressung.
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Zitat
Nochmal. Das ist nicht totale Ignoranz. Der Hund kommuniziert mit dir, aber du kannst oder willst die Botschaft nicht verstehen. Du sagst ihm bloss: "mir egal, was du meinst, ich zwing dich schon noch dazu, mir nur noch genehme Botschaften zu senden."Versuch, den Hund zu verstehen, anstatt ihn bloss zum genormten "Funktionieren" zu bringen. Sicherlich besteht Erziehungsbedarf, aber das Ergebnis wird nachhaltiger, wenn du die Bedürfnisse des Hundes respektierst. Gib ihm Sicherheit, nicht Erpressung.
*Uneingeschränkt anschließ* -
Das hat nichts damit zu tun, die Antworten nicht verstanden zu haben.
Ich nehme die durchaus ernst und mache mir Gedanken darüber.Doch weder bin ich fremd für die Maus, noch die Situation für sie, dass sie mal ein paar Tage hier ist.
Aber was für mich gegen eure Theorie spricht ist, wie bereits erwähnt dass sie sich bei ihrem Frauchen jahrelang bis zuletzt genauso Verhalten hat. Ein Problem was seit kleinauf besteht.
In der Wohnung ist es auch wie gesagt garkein Problem, da sucht sie ständig unsere Nähe und wir geben uns große Mühe auch wenn es schwer ist beide Hunde gleich viel Aufmerksamkeit zu geben.
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Vielleicht IST sie einfach so?!?!
Aus was für gründen auch immer ?Als Mensch wäre sie vielleicht "die Superschüchterne " oder so.
Jeder Hund hat für mich einen eigenen Charakter und eine eigene Seele .
Warum MUSS alles angepasst werden und darf nicht einfach "sein" ?
Ihr geht's doch scheints schon lange so und ganz gut damit ? Wenn sie zB mit anderen Hunden spielt .
Irgendwo ist genau die Familie , das Herrchen oder Frauchen , die sagen , prima, ich will gern n Hund haben, aber keine, der mir permanent auf den Zehen steht. Sei einfach "da" , Hund ...und das ist dann "ihr Platz"
LGr m - Vor einem Moment
- Neu
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