Hündin (5 Monate) kommt nicht zur Ruhe
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Da der Hund aber doch erst seit einer Woche in Deutschland ist, würde ich behaupten, sollten ihr die täglichwn Eindrücke reichen um "ausgelastet" zu sein

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Wenn da wirklich sogar ein Border mit drin ist - dann ist Dauer in denen sie draußen unterwegs sein darf viel zu kurz. Hunde wollen nicht nur raus, um ihre Geschäfte zu erledigen ... sie wollen spielen, rennen, gäggische werden, pfützeln, schnüffeln, toben - auch mit anderen Hunden!
Wir gehen am vormittag eine große Runde - mindestens eine, auch mal zwei Stunden. Fast immer mit sozialisierten hündischen Mitläufern. Am Abend nochmal mindestens 45 Minuten. Treffen wir niemanden oder ist die Runde kürzer, ist Ches genau so unruhig, wie Du es beschreibst. Das geht einfach nicht gut ...
Suchspiele (eine Trockenfutterteilmahlzeit komplett im Garten verteilen) strengt den Hund auch sehr an und macht ihn müde - allerdings ersetzt das keine ausreichend langen Spaziergänge.
Und wir haben "nur" einen Labbi, der ist nicht sooo lauffreudig ist, wie manch andere Rassen. In unserem hündischen Bekanntenkreis gibts Aussies und Borders, die sind mindestens fünf Stunden auf drei Mal am Tag verteilt draußen unterwegs ...
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Ihr solltet bedenken, dass der Hund grad mal 5 Monate alt ist - da braucht es kein riesen Auslastungsprogramm, grad bei einem Border nicht.
Ich denke, der Hund ist momentan ziemlich überfordert mit den neuen Eindrücken, und hat gleichzeitig nicht genug freie Bewegung. Mehr Aufenthalt draussen, aber an einer möglichst ruhigen Wiese oder Waldstück, an langer Schleppleine gesichert, ohne gross was zu machen oder zu verlangen - eher so Schnüffeltouren zum entdecken der Umgebung.
Und sonst wie erwähnt Zeit lassen - der Hund weiss doch noch gar nicht, wie ihm geschieht!
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Ich würde mal sagen, 5 Stunden Programm täglich ist für einen Border oder Aussie definitiv NICHT GUT! Das sind dann die völlig gestressten Hunde die nicht gelernt haben runter zu kommen , weil "es sind ja Border Collies/ Aussies, die brauchen viel Beschäftigung!'
Mal so: meine erwachsenen Aussies machen einmal täglich einen großen Gassigang von etwa einer Stunde, der Rest des Tages wird gekuschelt, betüdelt oder im Garten bespaßt. Ab und zu gehen sie noch joggen, das wars dann ubd es reicht für einen Aussi vollkommen!
Ein Junghund braucht keine Beschäftigung mit aktiver Bespaßung (aktive Bespaßung = Hundesport und sowas). Dem sollte es genug sein die Welt zu entdecken, Blödsinn machen, Hundekontakte üben etc, .
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Wie lange lebt der Hund jetzt mit regelmäßigen Spaziergängen in wechselnden Umgebungen? Damit, dass er täglich mit zur Arbeit genommen wird? Damit, dass täglich mit ihm gespielt wird?
Ist das das Umfeld, was der junge Hund in den ersten wichtigen Wochen seines Lebens regelmäßig kennengelernt hat?
Wohl eher nicht. Wie soll das Hundekind also diese Dinge mal einfach so wegstecken? Irgendwann ist das Fass voll und das ist meist abends der Fall
Es wird wohl noch einige Wochen dauern bis sich das Hundchen an die neue Situation gewöhnt hat. Und dann wird das nächste Fass aufgehen, denn in der Junghundezeit brechen all die Dinge zutage, die in den der Welpenzeit nicht stattgefunden haben bzw. was nicht erlernt wurde in der Zeit. Zudem ist bei einem Hütehund dann noch Jagdverhalten zu erwarten und nicht selten sind Hütehunde aus dem Osten gleichzeitig Wächter.Ihr werdet Euch noch auf so einiges einstellen müssen. Wenn dann das Pienzen abends derzeit Eure Nerven schon völlig ruiniert, dann bereitet Euch schon mal auf das vor was da noch kommen wird

Ich rate Euch zu einem Trainer, der Euch begleitet im Erwachsenwerden Eures Hundes. Ich würde mir einen suchen, der sich mit schnell-reizüberfluteten-Arbeitsrassen auskennt.
Viele Grüße
Corinna -
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Zitat
Ich würde mal sagen, 5 Stunden Programm täglich ist für einen Border oder Aussie definitiv NICHT GUT! Das sind dann die völlig gestressten Hunde die nicht gelernt haben runter zu kommen , weil "es sind ja Border Collies/ Aussies, die brauchen viel Beschäftigung!'
Ich schrieb nichts von Programm, sondern "draußen" - und die Hunde sind sehr ausgeglichen.
ZitatEin Junghund braucht keine Beschäftigung mit aktiver Bespaßung (aktive Bespaßung = Hundesport und sowas). Dem sollte es genug sein die Welt zu entdecken, Blödsinn machen, Hundekontakte üben etc, .
So sehe ich das auch. Aber bitte viel an der frischen Luft und nicht im warmen Wohnzimmer ...
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Zitat
Ansonsten mittags gehts ans Feld für 20 Minuten, da kann sie frei laufen ohne Leine. .
Ohne Leine laufen lassen in ungesichertem Gelände würde ich tunlichst sein lassen. Der Hund ist erst so kurz bei euch und ihr könnt überhaupt noch nicht einschätzen, wie er reagiert, wenn er sich mal erschreckt.
Wäre nicht der erste Hund, der dann entlaufen ist
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