Wie lernt Welpe im Wohnzimmer nicht aufzudrehen?

  • Zitat

    Hallo Ihr Lieben,

    Ich habe mal wieder. Ein kleines Problem mit meiner 18 wöchigen Labrador Hündin. Alles in allem macht sie sich ganz gut. Die ersten Kommandos wie Sitz bleib Platz und hier werden regelmäßig geübt und pro Tag sind wir auch ausreichend lang unterwegs entweder zum Hundetreffen oder allgemein zum draußen spielen, toben, Übungen machen. Ich achte da drauf, dass sie nicht zuviel macht und merke auch recht schnell wenn sie müde ist.

    Das hört sich nach einem straffen Programm für einen 18 Wochen alten Hund an. Was machst du so mit ihr (Tagesablauf)? Vielleicht dreht sie deshalb auch auf?

    Hunde - vor allem Welpen - können lange jeden Anschein von Müdigkeit verstecken.

  • Hör doch mal auf so einen Quatsch zu reden Bubu :roll:
    Hier hat es noch überhaupt niemandem geschadet...auch wenn ich nicht 3000000 Welpen aufgezogen habe wie du...

    Naja zum Thema:

    Klar sollte man mit Welpen nicht zu viel Programm durchziehen..deswegen schließe ich mich der Frage nach eurem Tagesablauf an..zuviel Action kann Ursache für dsas überdrehen sein

  • Zitat

    Hör doch mal auf so einen Quatsch zu reden Bubu :roll:
    Hier hat es noch überhaupt niemandem geschadet...auch wenn ich nicht 3000000 Welpen aufgezogen habe wie du...

    Du sprichst aus Erfahrung? Mit wie vielen Welpen, die Du aufgezogen hast?
    Viele Probleme, die hier im Forum auftreten, sind hausgemacht, durch eine verständnislose Erziehung der Welpen.

    Ein Welpe kann verstehen, wenn erwachsene Tiere auf Spielaufforderungen nicht eingehen oder auch, wenn andere Rudelmitglieder weggehen. Aber niemals würde ein Welpe vom Rudel ausgeschlossen werden.

  • Seit wann bin ich DIR Rechenschafft über irgendwas schuldig? Aber es waren schon ein paar..zumindest wo ich live unmittelbar dabei war und 2 eigene.

    Deine Aussagen sind eben meiner Meinung nach mehr als oft absoluter Blödsinn.

    Man soll den Welpen nicht aussetzen oder Tagelang in den Keller sperren sondern minutenweise ignorieren...und es funktioniert..der Welpe fährt runter und liegt nach wenigen Minuten da und pennt...das würde ein hoch gestresster Hund niemals tun..aber was will man erwarten, wenn jemand meint Welpen wüssten grundsätzlich selber wann es zweit ist zum schlafen :hust: :hust:

    Aber ich werde dir jetzt nicht mehr antworten..ich will keinen Ärger riskieren sondern die Neulinge im Forum nur vor deinen Aussagen warnen...das habe ich hiermit getan und damit ist das Thema für mich erledigt :gut:

  • Entschuldigt vorab den Roman...

    Unser typischer Tagesablauf sieht so aus:

    8 Uhr aufstehen, danach 10 - 15 min. raus zum lösen und bisl rumschnüffeln.

    ca. 8.30 Futter. Danach mindestens eine Stunde Ruhe (Kennel, geht sie freiwillig rein auch ohne dass ich was sage nach dem Fressen und pennt dann 1 bis 1/einhalb Stunden).

    Ca. 10 bzw. 10.30 Uhr raus zum lösen. Danach in der Wohnung kurze Übungseinheit (-5 min. maximal) evtl. auch mit Clicker (je nach Lust und Laune: Sitz, Platz, Bleib, Decke etc.) Nie alles auf einmal sondern wir konzentrieren uns auf bis zu zwei Befehle.

    Nach der Übungseinheit wird 10 min. gespielt (körpernah mit Seil oder Tau).

    Danach lasse ich sie wieder runterkommen. Sie pennt dann meist im Flur und ich bin im Arbeitszimmer. Nach 10 min. lasse ich sie dann ins Arbeitszimmer und sie pennt auf Ihrer Decke weiter, während ich arbeite. Das geht so bis halb eins.

    ca. 13 Uhr Futter. Kenneltime für eine Stunde. Nimmt sie dankend an.

    ca. 14 Uhr geh ich mit ihr zum lösen und bisl spielen raus (10-20 min.)

    Wieder in der Wohnung arbeite ich weiter und sie vertut sich in der Wohnung entweder bei mir im Arbeitszimmer mit was kauen oder dösen oder Spielaufforderung (auf die ich dann nicht eingehe). Irgendwann pennt sie wieder.

    gegen 16 Uhr wird nochmal bisl geübt und gespielt (wie oben: 5 min. üben, 10 min. spielen). Manchmal bekommt sie auch ein bisl Futter versteckt, damit sie schnüffeln kann.

    Dann kommt gegen 17.-17.30 meine Frau von Arbeit und sie beschäftigt sich mit ihr ein bisl. Wenn wir dann Haushalt und Abendessen zubereiten, ist sie meist bei uns in der Küche und schaut uns zu.

    Gegen 19 Uhr bekommt sie das dritte mal Futter und danach wieder ne Stunde Kennelzeit.

    Abends gegen 20 Uhr manchmal auch erst 21 Uhr gehen wir noch mal raus spazieren so für ca. 20 Minuten, manchmal auch 30 Minuten.

    Wieder daheim ist sie dann bei uns im Wohnzimmer und bekommt Rinderhaut zum Kauen (ist gerade im Zahnwechsel). Damit ist sie dann ca. dreiviertel bis Stunde beschäftigt und kaut ruhig an ihren Sachen rum. Zu diesem Zeitpunkt passiert es dann meist, dass sie aufdreht nachdem sie mit Kauen fertig ist und versucht überall hochzuspringen (Fensterbretter, Tisch, Sofa etc.). Dann kommt je nach Bedarf eben die Methode dass wir oder sie kurz den Raum verlassen. Sie schläft, Tür auf, sie geht auf die Decke und pennt dann auch.

    Gegen 23 Uhr gehen wir ins Bett. Vorher wird noch kurz gelöst und dann schläft sie auf ihrem Platz im Flur tief und fest mittlerweile auch stubenrein durch. Das nächste was wir von ihr hören ist das Schwanzwedeln am nächsten Morgen, wenn einer von uns auf dem Weg zum Bad ist.

    Dieser typische Tag ist Dienstags und Donnerstags ab 14.30 bis 15 Uhr durch einen Hundetreff im Park zum Spielen abgewandelt. Sonntags ist sie 10.30 Uhr bei der Welpenspielstunde. Danach (so auch heute) schläft sie den restlichen Nachmittag entweder im Kennel oder bei uns hier auf der Decke im Arbeitszimmer oder Wohnzimmer, je nachdem wo wir uns aufhalten.

    Bevor mich hier jemand wegen der Nutzung des Kennels verteufelt: Sie ist daran gewöhnt und kommt auch nur unmittelbar nach dem Fressen da rein. Nachts schläft sie wie gesagt im Flur.

  • Vom Gefühl her würd ich dem Hund abends nichts mehr zum Kauen ( vor allem nicht für so eine lange Zeit ) geben und auch die letzten beiden Runden nur kurz gestalten.
    Ist aber nur meine persönliche Meinung.

  • Okay, also am Tagesablauf dürfte das Aufdrehen nicht liegen, denke ich...

    Ansonsten würde ich den Welpen, wenn er anfängt, aufzudrehen, ebenfalls ignorieren. 10 Minuten aus dem Raum finde ich allerdings auch etwas zu lange. Meiner Erfahrung nach reichen 3 bis 5 Minuten locker.

    Ihr macht das schon :gut:

  • Ich komme gerade mal auf ungefähr eine Stunde am Tag, in welcher Dein Hund spielen und sich frei bewegen darf. Das Rausgehen nur für Pippimachen zähle ich nicht dazu.

    Du hast keinen Welpen von 8 Wochen mehr, sondern einen Junghund von 4,5 Monaten.
    Junghunde sollten viel spielen können, sich bewegen und die Umwelt erkunden.

    Die Folge von nur 1 Stunde Bewegung am Tag sind schlaffe Muskeln, schwache Gelenke, mangelnde (Umwelt-)Sozialisierung, fehlendes Körperbewusstsein, fehlendes Selbstvertrauen, mangelnde Verknüpfungen im Gehirn.

    Zitat

    Bevor mich hier jemand wegen der Nutzung des Kennels verteufelt: Sie ist daran gewöhnt und kommt auch nur unmittelbar nach dem Fressen da rein. Nachts schläft sie wie gesagt im Flur

    Dein Hund verbringt viel zu viel Zeit eingesperrt.
    Warum hast Du soviel Angst davor, wenn Deine Hündin sich wie ein Junghund verhält?
    Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, dass Welpen und Junghunde lebhaft, verspielt und neugierig sind. Das alles fördert die geistige und körperliche Entwicklung.

    Zitat

    ..ich will keinen Ärger riskieren sondern die Neulinge im Forum nur vor deinen Aussagen warnen...das habe ich hiermit getan und damit ist das Thema für mich erledigt :gut:

    Das ist ja nett, dass Du Hundehalter warnen willst.
    Im Gegenzug übernimmst Du dann die Verantwortung für Deine Tipps?

  • Zitat

    Ich komme gerade mal auf ungefähr eine Stunde am Tag, in welcher Dein Hund spielen und sich frei bewegen darf. Das Rausgehen nur für Pippimachen zähle ich nicht dazu.

    Du hast keinen Welpen von 8 Wochen mehr, sondern einen Junghund von 4,5 Monaten.
    Junghunde sollten viel spielen können, sich bewegen und die Umwelt erkunden.

    Die Folge von nur 1 Stunde Bewegung am Tag sind schlaffe Muskeln, schwache Gelenke, mangelnde (Umwelt-)Sozialisierung, fehlendes Körperbewusstsein, fehlendes Selbstvertrauen, mangelnde Verknüpfungen im Gehirn.

    Das alles waren Minimum-Zeit-Angaben. Mein Hund kommt sicherlich auf mehr als 1 Stunde Bewegung pro Tag. Außerdem unterschlägst du die Hundetobeeinheiten aller zwei Tage. Die können auch gern mal statt einer halben Stunde auch eine Stunde dauern. Welpenspielstunde hat generell immer anderthalb Stunden (mit Unterbrechungen).

    Zitat


    Dein Hund verbringt viel zu viel Zeit eingesperrt.
    Warum hast Du soviel Angst davor, wenn Deine Hündin sich wie ein Junghund verhält?
    Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, dass Welpen und Junghunde lebhaft, verspielt und neugierig sind. Das alles fördert die geistige und körperliche Entwicklung.

    Mein Hund verbringt unmittelbar nach dem Fressen ca. eine Stunde im Kennel also drei pro Tag! Sag mir bitte nicht, dass das zuviel wäre, denn ein tobender Junghund der nen vollen Magen hat, ist sicherlich NICHT im Sinne des Erfinders! Mittlerweile fordert sie diese Stunde auch ein und geht freiwillig in den Kennel. Ich habe keine Angst vor dem Verhalten meines Hundes. Warum auch? Ich liebe es mit ihr zu toben und zu tollen, aber zu Zeiten, zu denen ICH es will, und abends vor dem schlafen gehen gehört sicherlich NICHT dazu. Im übrigen geh ich absolut mit deiner Meinung mit, dass die Junghunde geistig und körperlich gefördert werden müssen. Das mache ich mit ihr meines Erachtens jeden Tag :D

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