• Ja super :smile:

    Danke für die Tipps =)

    Mit dem Zerren werde ich aber doch sein lassen und zwar nicht wegen der Zähnchen, sondern weil ich mit einem DF Mitglied die auch Podencos hält gesprochen hat, wie ich gewisse jagdliche Ambitionen erkennen und verändern kann. Weil Elmo unstreitbar ein Podi ist...und er zerrt wie ein Wilder und schüttelt ganz heftig. Ist ja nunmal das Verhalten mit dem totschütteln. Klar ist er noch jung, aber ich will das jagdverhalten nicht verstärken und alles was damit zutun hat. (Er buddelt auch ziemlich doll in letzter Zeit, das muss ich dann auch unterbinden und ne Alternative finden)

    Aber die Suchspielchen und kleinen Dogdancing Tricks und Mini Agility werde ich auf jedenfall mal ausprobieren!

    Um Gottes Willen, Radfahren wollt ich im Leben nicht vor dem Vollendung des 1. Lebensjahres anfangen! Und hier bei dem Wetter sowieso schonmal nicht :lol: das übe ich in Deutschland ganz in Ruhe, wenns ihm nicht passt, wird gejoggt :rollsmile: oder getanzt!


    Dake aber auf jedenfall für die Tipps! :smile:

  • In dem Buch "Jagdhund ohne Jagdschein" stehen einige gute Möglichkeiten, einen Jagdhund angemessen zu beschäftigen, auf seine Fähigkeiten einzugehen ohne seinen Jagdtrieb zu unterdrücken.

    Wichtig ist bei Hunden mit der Aussicht auf viel Jagdambitionen, schon früh an der Impulskontrolle zu arbeiten. Also nicht iwo hinterher zu rennen, wenn das nicht erlaubt wurde. Das kann man zB super mit verschiedenen Dummys üben. Sitzen oder liegen bleiben, obwohl was fliegt, erst laufen wenn es erlaubt wird zB. Oder dann noch eine andere Übung machen und als Belohnung zum Dummy dürfen.

    Auch ZOS und generell Suchspiele (am besten auch mal so, dass er nur mit dir zusammen zum Erfolg kommt, weil zB Dummy im Baum oder so) sind super. Und übelst anstrengend nebenbei auch ohne dabei zu sehr den jungen HUndekörper zu belasten.

    All das kann man mit sehr jungen Hunden beginnen, fördert die Bindung und der Hund lernt, dass er mit dir zusammen "jagen" gehen kann und das Spaß macht.

  • Mit krampfhaftem Vermeiden von allem, was irgendwie mit jagdlichen Verhaltensweisen zu tun haben könnte, wirst du bei einem jagdlich veranlagten Hund nicht viel erreichen, ganz ihm Gegenteil. Es bringt nichts, jagdliche Bedürfnisse zu ignorieren, sie werden deshalb nicht verschwinden. Besser ist, sie zeitig wahrzunehmen, anzunehmen und umzulenken. Denn wenn sie nur frustriert und ignoriert werden, kann es passieren, dass der Hund sich selber einen Ersatz sucht - und der ist meist sehr unpassend.

    Weder Dogdance noch Agility befriedigen jagdliche Bedürfnisse. Wichtig ist, dass aller jagdersatzliche Spass unter Signalkontrolle aufgebaut wird - so lernt der Hund, dass dies nur durch Kooperation zugänglich wird.

  • Zitat

    Bingo :gut: da gebe ich naijra vollkommen Recht.
    Das kann auch total nach hinten los gehen.

    Zitat

    Er buddelt auch ziemlich doll in letzter Zeit, das muss ich dann auch unterbinden

    Autsch.... wieso willst Du das unterbinden, damit macht man noch lange keinen Jagdhund aus ihm???
    Dann müsste jeder Hund der gerne buddelt ein Jagdhund werden, sprich auch mein Collie der ein Hüttehund ist.
    Buddeln hat auch was mit dem Urinstinkt zu tun und ist für Hunde und Wölfe ganz wichtig.
    Sowas würde ich meinem Hund niemals verbieten oder versuchen zu unterbinden, er soll immer noch Hund bleiben dürfen.
    Das ist geauso, wenn manche Hundebesitzer versuchen ihren Hund daran zu hindern, auf dem Boden oder Teppich zu kratzen, sich im Kreis drehen und dann hinlegen.


    Nutze das doch eher, in dem Du Leckerlis unter einem großen Tuch (Bettlarken, Handtuch, Decke) versteckst und er danch suchen und buddeln kann.
    Ihr werdet da beide Eueren Spaß dran finden.


    Edit by Mod - Bilder leider zu groß, bitte max. erlaubte Größe von 640 x 640 px beachten


    Mein Erdferkel und das ist er heute mit knapp 8 Jahren noch immer :D :lachtot:

    Lg Linda mit Erdferkel Tommy

  • Also das mit dem buddeln hat in der letzten Zeit wirklich ganz krasse Ausmaße angenommen :| deswegen würde ich das gerne, ja ok unterbinden nicht, aber halt umlenken. Oder ablenken...weil das schon extrem ist. Mal son bisschen buddeln ist ja nicht das Problem, aber so übereifrig wie er das macht und wirklich heftig, würd ich auch bei keinem anderen Hund jetzt wer weiß wie klasse finden :D außer ich bräuchte Hilfe beim Garten umgraben.
    Würde das Sinn machen, das Buddeln auf Kommando zu üben? Also klar auch mit Abbruchsignal...so könnte ich das erlauben und kontrollieren und nicht sonen kleinen Maulwurf (der wie ein Workaholic alles wegbuddelt was nicht niet und nagelfest ist) haben.

    Und eben das mit dem einfach losspurten, das üben wir auch grade intensiv. Absitzen vorher und Achtung auf mich, wenn ich freigebe darf er hin. Vorallem bei anderen Hunden als Ablenkung bzw als Reiz oder wenn keine da sind, mit Leckerchen werfen und erst hin, wenn ich das sage (ist halt noch in Übung).
    Lässt sich doch bestimmt, wenn sich dieses Muster festig, auch auf andere Ablenkungen wie Hasen etc übertragen...hoffe ich :D Im Moment ist es mir einfach wichtig, dass ich die Situation vorher einschätze, ich lass ihn nicht auf angeleinte Hunde zustürmen oder wenn grade jemand übt oder sowas.

    Dummy werfen ist echt heftig. Ich hatte eigentlich gedacht die Impulskontrolle in etwas kleineren Schritten aufzubauen und es dann eventuell nochmal mit erst los wenn ich sage zu versuchen, da er mir beim Dummywerfen auch mit absitzen vorher wirklich zu sehr abgeht, ein einziges gequengel und gehechel gezerre und gejaule. Und ich hab da jetzt nicht vorher ne Std ne Baustelle angeschaut mit ihm und ihn durch die Stadt gescheucht.
    Er ist auch immer entspannt, bis der Dummy rauskommt. Ab da ist vorbei.


    Es ist dann eigentlich n frühabendliches Spielchen gewesen, etspannt und ruhigt, das aber zu komischem Verhalten geführt hat. Er kommt auch im Park von alleine mit Stöckchen an und fordert das Spiel ein...ganz hektisch und aufgeregt. (Ist natürlich Schade, da mein Großer nach monatelanger Übung jetzt richtig Gefallen daran gefunden hat und es auch, dafür das er vorher damit nichts anfangen konnte, das vollkommen entspannt und "korrekt" macht. Nicht aufgekratzt nicht hektisch, ganz ordentlich mit sitz oder einfach so, mit guter Abgabe etc)

    Kleine Suchspielchen macht er echt gerne, im Sand ists natürlich etwas besch... da wäre das mit dem Buddeln abbrechen und mit Kommando verknüpfen eigentlich doch eine gute Alternative? Den Vorschlag mit den Tuch o.Ä. find ich nämlich ganz gut. Ist ja aber auch "kontrolliert" ?

    Heißt jetzt auch nicht, dass ich mit dem kleinen nur übe wie eine Wahnsinnige. Er hat genug Zeit einfach Hund zu sein, mal da schnuffen mal da etwas buddeln (find ich auch am schönsten, solange der Hund keinen Mist baut) odr einfach nach 10 minuten üben mit mir rumzutoben oder einfach ruhig dazusitzen..ich lass mich da schon auf den Hund sehr ein, schätze ab, wann es zuviel ist, wann er nicht konzentriert ist oder hibbelig wird und erzwinge da nichts...aber es gibt am Strand da echt kein Halten mehr. Selbst auf dem Nachhauseweg versucht er auf den Straßen noch zu buddeln? Find ich nicht ganz so normal... :???:

    Also buddeln kontrolliert erlauben?
    Dummysuchen eventuell nochmal auf eine andere Art probieren, ansonsten erstmal "Ruhe" weiter üben und wieder langsam rantasten.
    Impulskontrolle mache ich in Miniübungsspielchen auch in der Wohnung. Hinsetzen Leckerli hinlegen und noch ein und noch eins...und erst wenn er die nichtmehr fixiert sondern mich anschaut darf er auch hin. Das klappt zuhause super. Er unterbricht sich selbst sogar schon und schaut ob es ok ist das nächste zu nehmen. So hab ichs beim Großen Hampelmann am Anfang auch gehandhabt. Auch in der Wohnung Leckerli verstecken klappt gut. So hat er ohne großen Wirbel was fürs Näschen und fürs Köpfchen. Aber das mach ich dann wirklich nur so 5 Minuten.
    Zählt absitzen vorm Napf und schauen auch dazu? Vor der Wohnungstür müssen beide sowieso erstmal sitz machen, sonst stürmen die ja los...herrje...und wegen den Pfoten saubermachen etc. Genau wie beim anleinen. Rumgespringe und Gehampel führt leider zu nichts in meinem Haus. Erst wer ruhig ist kommt ans Ziel.

    Draußen ist klar, Ablenkungen sind immer da, ob Skatboardfahrer oder schreiende Kinder (die haben ihr Organe..unglaublich!), klar da ist die Aufmerksamkeit dann erstmal weg, könnt ja was tolles neues wichtiges sein...aber er ist ja noch klein...also alles langsam. Eilt ja nich.


    Ich hab einfach nur so ein flaues Gefühl im Magen...nicht, dass ich am Ende einen Hund habe, der bei jeder Gelegenheit Felder umgräbt um an Mäuse zu kommen und Hasen nachhetzt! Es würde mich unglaublich unglücklich machen, wenn ich ihn dann nur unter den oder den oder den Bedingungen ableinen könnte.

    Konnt ja auch keiner ahnen, dass er mal ein Podenco werden soll.
    Jetzt will ich nicht zu viel und nicht zu wenig machen, nicht verbieten um am Ende was gefrustetes an der Leine hängen zu haben und auch nicht alles erlauben was später dann heißt: ja DAS hätteste schon viel eher merken und verhindern müssen...

    Die ganze Sache verunsichert mich enorm. Sowas hatte ich noch bei keinem Hund....
    Gut aber, dass es das Forum und seine lieben Mitglieder gibt! :smile:

  • Nur kurz, was mir dazu einfällt:

    Das Buddeln, wie du es beschreibst (du sprichst von "extrem", aber extrem ist ja auch relativ ;) ) erinnert mich an Selbstbelohnung und Stressabbau. Die holen sich halt da ihren Stoff, die Junkies :ugly:

    Unsere Hündin buddelt phasenweise mehr, mal weniger- hängt schon auch vom Wetter ab, aber auch vom Stresspegel. Vorallem wenn sie viel an der Schleppleine laufen muss oder etwas spezielles trainiert wird, oder es woanderst klemmt. Besser wird es nur, wenn man die Ursachen behebt, und nicht einfach das buddeln direkt verbietet.
    Ich "arbeite" aber auch mit Buddel-Kommando, Buddeln als Belohnung (selten!), Futterbeutel bzw. Buddel-Suchspiele.. etc...

    Das muss bei euch natürlich nicht genauso sein, aber gut wäre es, es mal genauer zu beobachten. Wann buddelt er mehr, wann weniger, warum buddelt er?!

    Ich weiss auch nicht, wie euer Garten aussieht, aber da würde ich eigentlich auch kein Gebuddel haben wollen...

  • Hallo PerroDeCalle,
    Dankeschön, ja Tommy ist mein Herzbube und eben ein Erdferkelchen :lol:

    Mach "Clicker-Training" ich kanns Dir nur empfehlen, macht Hund und Herrchen einen riesen Spaß.

    Der ist super, hole ich mir immer bei ebay

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    Auf gar keinen Fall würde ich Dir zu diesem raten ( von Karlie), erstens hängt gerne das Blech und der Clicker versagt oder man klemmt sich ganz blöd den Finger ein.

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    Wichtig ist nur das Du clickerst und zeitnahe das Leckerli gibst und nicht erst verzögert das Leckerli gibst.
    Ich habe mir angewöhnt den Clicker mit dem Leckerli zusammen in einer Hand zu halten, so bekommt er direkt mit dem Click sein Leckerli.
    Das klappt in jedem Alter, mit Lisa habe ich angefangen da war sie schon über 6 Jahre alt und selbst dieser sturre Dackelkopf ( Dackel-Cocker-Mix) :D war hell auf begeistert.
    Clicker-Training ist auch eine ganz prima Sache wenn Dein Hund mal ruhiggestellt werden muss, sei es wegen Kreutzbandriß oder Knochenbruch ;)

    Wünsche noch einen schönen Abend
    Lg Linda mit Tommy

  • Hätte ich jetzt fast vergessen wegen den "Dummy".
    Denn würde ich mal ganz weglassen und mit einem Kong arbeiten.

  • Garten haben wir keinen. Er macht es nur am Strand (und halt danach auf dem Boden in den fugen), klar bietet sich ja auch mehr als an. Aber am Strand machen wir mit ihm eigentlich nix. Er ist halt an der Schlepp aber aus Sicherheitsgründen, da wir nur wenns dunkel hingehn können, weil sonst da ja soviele Menschen sind und weils n Stadtstrand ist. Also da wird nichts geübt da ist eigentlich das Motto, lauf und erkunde und entpannt spazieren.
    Kann ihn der Strand ansich denn stressen? Da sind nie viele Leute und auch nicht viele andere Hunde. Laut ist es da auch nicht und ich habe Strand bei meinen Hunden zwar immer als : juhu Strand, erstmal richtig ausrasten und rumwirbeln und wälzen empfunden, aber das waren dann immer die ersten 5 Minuten. Sonst hab ich zumindest den Strand für Hunde immer relativ "reizarm" gefunden (hat sich natürlich auch immer im einwandfreien rankommen bewiesen :D ) ... er macht das auch unabhänig davon, ob wir alle oder einzeln gehen, oder ob der Große mit dabei ist oder nicht...
    Es passiert auch hier nicht sonderlich viel spannendes was ihn jetzt hätte aufwühlen können.
    Also er buddelt auch nicht, so wie ich es kenne von anderen Hund als Stressabbau (klar das sieht unterschiedlich aus) aber wirklich sehr konzentriert und sucht und buddelt und sucht im Loch weiter geht suchen zu einer anderen Stelle und buddelt da ganz ausgiebig konzentriert, steckt den Kopf lange rein (irgendwie steckt er sowieso gern den Kopf irgendworein) aber das sieht schon irgendwie recht zielstrebig und icht sinnlos aus :???:

    Ja ans clickern hab ich auch schon gedacht, aber mein herzallerliebster Freund (dessen Hund es ja auch äh hauptsächlich ist) findet das ja so doooooof

    Muss ich eventuell doch mal Überzeugungsarbeit leisten, so sehr hab ich mich damit nämlich auch noch nicht auseinandergesetzt. Hatte das nur mal vorgeschlagen, weil ich dachte es könnte dem kleinen Spaß machen, hätte mir dann aber vorher nochmehr Infos geholt...
    :smile:

    Das wirkt alles so durcheinander glaube ich

    Dabei ist der Tag ganz gut strukturiert, das Lernen auch geplant (hört sich doof an, aber mit 2 Leuten muss da einfach Rücksprache gehalten werden wie was wann wo welche Umstände etc). Ich weiß wieviel Zeit ich habe, da ich im Moment mit 2 Hunden jeden 2. Tag einzeln gehen muss um die Ruhe und Konzentration bei mir selbst zu haben...weil Leinenführigkeit und Sicherheit mit einem und mit nem anderen Spielchen und kleine Übungen mit dem anderen...Nein danke! :ops: und die Zeit plan ich für mich durch.

    Ich mach halt die Übungen beim Kleinen abhängig davon was los ist, da wo ich übe. Mal sind da viele Bauarbeiter und Geräusche ,da mach ich natürlich nicht viel, mal ist es sehr schön ruhig kein Mensch, da und dann kann er natürlich flitzen und das ganze dann mit Übungen und Spaß verknüpft...

    Ich forder ihn glaube ich, eigentlich nicht zu viel und nicht zu wenig. GLAUBE ich...gibt halt ein paar Regeln. Dafür gibts aber auch viel Zeit für Spiel Spaß und Spannung und viel Ruhe Zeit zuhause...

    Jaja Hunde kriegen ist nicht schwer Hunde halten dagegen sehr..gabs da nicht so ein Sprichwort? :D

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