Welpe zieht ein...1000 Fragen
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Guten Morgen Ihr Lieben,
erstmal vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Es ist nunmal unser erster Hund und wir wollen möglichst alles richtig bzw. wenig falsch machenZitatHaben wir nie gebraucht, weder fürs allein sein, noch für die Stubenreinheit. Zum Duschen kam der Hund mit und hat sich auf dem Badteppich eingerollt. Und wenn wir in den Keller mussten, ist sie halt mal 2min im Flur alleine gewesen. Musste sie ganz schnell lernen, denn auch im Büro muss sie mal kurz alleine sein, wenn ich zb auf Toilette muss. Gab erstmal etwas Gequietsche, aber sie hat sich schnell dran gewöhnt und schon wars erledigt.
Ich würds erstmal so austesten.Dankeschön, wir werden es so auch mal testen. Der Welpenauslauf hätte halt den Vorteil, dass man fast sichergehen kann, dass er in unserer Abwesenheit nirgends hinmacht
ZitatWir haben einen solchen Welpenauslauf (
) für unseren Labradorwelpen angeschafft, damit er in Ruhe schlafen kann OHNE von den beiden Katern, die ihn anfangs gerne verhauten, zu schützen. Wir haben noch ein Spannbettuch drüber gezogen, dann wars eine richtige Höhle.Es ist sein "Stall", mit diesem Kennwort läuft er von alleine rein, z.B. nach langen Spaziergängen und wenn wir essen oder eben im Haus was zu erledigen haben, wo er seine Nase nicht dabei haben muss. Er bekommt dann ein Leckerchen, rollt sich zusammen und pennt wie ein Stein. Auch Wasser steht darin zur Verfügung, neben Kuscheldecke, Kissen, Kauknochen, Quietsch ...
Wichtig ist die positive Verknüpfung: Besonderes Leckerchen, Kuscheldecke, Quietsch - gibts nur dort drin. Die ersten Male war unser Ches verdutzt, hat ein bisschen (10 Min) gejammert, was man dann einfach ignoriert und dann war für immer Ruhe. Ohne Aufsicht und nur zur Ruhigstellung sollte man einen solchen Stall natürlich nicht nutzen (Verletzungsgefahr bei Ausbruchversuchen), wobei eine halbe Stunde, wenn Hund schläft, kein Thema ist.
Das hört sich auch richtig gut an...wir werden einfach mal testen wie unser Paul reagiert.
Eine Sache ist allerdings gestern aufgetreten, die mich etwas überrascht und verwirrt hat
Tagsüber war er nur mit meiner Mutter zusammen und hat sich wohl recht ruhig verhalten. Am Abend sind dann alle restlichen Familienmitglieder eingetrudelt und ich habe etwas "Sitz" und "Hier" mit ihm geübt. Hat sogar ganz gut geklappt :-) Gegen 20h ist er dann in seinem Körbchen eingeschlafen. Nachdem er um 22.30h aufgewacht ist, bin ich nochmal mit ihm raus (erfolgreich Pipi gemacht !!!) und habe ich ihn runter in sein Nachtquartier (Pappkarton in meinem Schlafzimmer) gebracht. Nachdem ich ihn etwas gestreichelt habe, ist er auch eingeschlafen (bisschen widerwillig ;-)) Gegen 3h hat er sich dann durch kratzen und leises "wuffen" zu Wort gemeldet. Habe einen leichten Schlaf und werde dann recht fix wach. Bin dann mit ihm raus und er hat sowohl Pipi als auch Kacki gemacht
Ich habe ihn danach wieder in sein Körbchen (im Karton) gelegt und das Licht ausgemacht. Meine Hand halte ich vorm Einschlafen immer noch in die Kiste, das beruhigt ihn gewöhnlich. Dieses mal jedoch nicht...er hat zuerst wild meine Hand geschleckt und begann dann nach 2 Minuten laut zu jaulen und etwas zu bellen...war recht laut für einen solch kleinen Kerl
Ich dachte mir schon, dass er Aufmerksamkeit will, war mir aber auch nicht sicher, ob er tagsüber nicht vielleicht zu wenig getrunken hat und habe ihn zum Trog geführt. Er hat 2-3 Schlückchen getrunken und ich bin nochmals mit ihm raus (ohne Erfolg; aber er hatte sich ja erst 10 Minuten vorher gelöst). Danach wieder ins Körbchen und dann war recht schnell Ruhe.Nun meine Frage: Wie soll ich mich verhalten, wenn er nachts Jaulanfälle bekommt und nicht direkt schlafen will.
Vielen Dank für Eure Antworten

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Ach ja, ich habe gerade noch mit meiner Mutter telefoniert und sie erzählte mir, dass er öfters einfach mal so jault und bellt...ohne ersichtlichen Grund. Will er Aufmerksamkeit?!
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bei den Jaulanfällen würd ich mich auf die Seite drehen und nicht reagieren. Wenn alle Grundbedürfnisse gestillt sind, ises nix Lebenswichtiges.
Wahrscheinlich ist er einfach wach und hat beschlossen, dass er jetzt spielen will. 
Und zu deiner letzten Frage: Schwer zu sagen, wenn man nicht dabei ist. Auch hier würd ich nach dem gleichen Prinzip handeln: Grundbedüfnisse gestillt? Dann ises vielleicht Langeweile. Vielleicht hat er aber auch was gehört, was gruselig ist? Das wurde/wird bei uns auch häufig mal angewufft oder geknurrt. (ganz fies ist zB wenn jemand im Treppenhaus ans Geländer kommt und das nachschwingt .... des mag sie gaaaar nit, wir Menschen hörens aber kaum. Hat auch erstmal ne Weile gedauert, bis wir es identifizieren konnten)
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Omisha:
Ich werde Deinen Tipp heute Nacht (sofern es wieder vorkommt) beherzigen und Rückmeldung geben. Danke -
Zitat
Dankeschön, wir werden es so auch mal testen. Der Welpenauslauf hätte halt den Vorteil, dass man fast sichergehen kann, dass er in unserer Abwesenheit nirgends hinmachtWo hast Du das denn her? Welpen machen auch in einen Auslauf, wenn sie müssen. Anhalten können sie noch nicht.
Zitat
Nun meine Frage: Wie soll ich mich verhalten, wenn er nachts Jaulanfälle bekommt und nicht direkt schlafen will.Gib ihm Körperkontakt, nicht nur die Hand.
Mit seiner Mama und den Geschwistern hat er eng aneinander gekuschelt geschlafen.Zitatbei den Jaulanfällen würd ich mich auf die Seite drehen und nicht reagieren. Wenn alle Grundbedürfnisse gestillt sind, ises nix Lebenswichtiges.

Wenn ein Welpe sich alleine fühlt, dann ist ein wichtiges Grundbedürfnis nicht gestillt, nämlich das Bedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit. Das ist für einen Welpen überlebenswichtig!!!!!
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Wo hast Du das denn her? Welpen machen auch in einen Auslauf, wenn sie müssen. Anhalten können sie noch nicht.
Die Information habe ich aus einem Buch (entweder aus "Unser Welpe" oder einem speziellen Buch über frz. Bulldoggen). Vielleicht noch zur Erklärung: Der "Auslauf" ist nur ca 1 qm groß, ist mit einer Decke ausgelegt und sein Körbchen steht drin. Er kuschelt bei offenem Auslauf sowohl in seinem Körbchen als auch auf der Decke. Ich könnte mir orstellen, dass er den Auslauf als geschützten Bereich ansieht und nicht reinmacht. Aber wir werden sehen... :-) Länger als 10 Minuten ist er eh nie alleine
Heute Nacht war bei uns mal wieder mächtig Geheule angesagt. Nach ausgibigem Kuscheln und anschließendem Pipi machen, wollte er zunächst nicht schlafen und hat uns das dann auch lauthals mitgeteilt. Ich habe den Rat von Omisha befolgt und ihn ignoriert. Nach 3 Minuten war Ruhe und er hat geratzt. Nach 3 Stunden wollte er aber wieder raus zum Lösen. Nach erfolgreichem Geschäft ging das Gejaule dann wieder von Neuem los. Wieder ignoriert und 3 Min später eingeschlafen. Dies ging dann noch ein weiteres Mal so...
Mir kommt es so vor als wollte er einfach mal austesten was er so mit jaulen und mosern erreichen kann...ein kleiner Dickkopf eben
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So jetzt habe ich aber doch nochmal eine Frage und bitte um die Mitteilung Eurer Erfahrungen...
Von Paul's nächtlcih Jaul-/Bell- und Winselattacken habe ich Euch ja schon berichtet...Meine Mutter hat mir zudem gerade mitgeteilt, dass er sich auch tagsüber neben sie stellt und anfängt zu Jaulen und zu Bellen. Dies geschieht ganz plötzlich und ohne erkennbaren Auslöser. In einem Moment schaut er meiner Mutter beim Abwaschen zu, im nächsten "flippt" er aus.
Hat jemand Erfahrung damit? Warum macht er das und wie soll sie sich verhalten? Bisher ignoriert sie das Jaulen und ihn dann immer, bis er sich beruhigt hat.
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So, die nächste Nacht ist rum und ich muss Euch unbedingt ein Update geben:
Gestern war meine Mutter bei den Nachbarn zu Besuch. Diese haben eine 1 jährige Labrador-Retriever Hündin namens Bella, die Paul einfach mal kennenlernen sollte. Bella hat sich scheinbar rührend um den Kleinen gekümmert, ihn geleckt, ihm gezeigt wo er hinmachen soll, das Bettchen mit ihm geteilt und einfach Spaß gehabt. Ich war zwar nicht dabei aber der Anblick muss wirklich zuckersüß gewesen sein...Fotos bekomme ich demnächst.
Abends war Paul dann wirklich erschlagen von den vielen neuen Eindrücken und hat brav geschlafen. Wir haben uns gestern dann übrigens dafür entschieden, dass wir ihn die Nacht über in seinem Körbchen im offenen Auslauf (im Wohnzimmer) lassen und ich mein Nachtquartier neben ihm auf der Couch schlafe. Bis dahin hatte er immer Pappkarton in meinem Schlafzimmer geschlafen (Jaule, Heulen, Unruhe inkl.)
Die heutige Nacht war hingegen total ruhig...er war um 22.30h zum letzten Mal raus Pipi machen und hat dann bis 3.30h durchgeschlafen. Dann raus für das kleine+große Geschäft und problemlos weitergeschlafen (ganz ohne jaulen und Terror)Bin positiv überrascht und hoffe, dass es so positiv weitergeht

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Bullys sind richtige Sturköpfe...
Da ich nicht wollte das meiner ins Bett kommt, habe ich es so wie du gemacht und ihm meine Hand zum schlafen gegeben.
Hast du mal ein Bild von Paul (finde den Namen klasse!)Sent from my Nokia 1020 using Tapa Talk
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Also dass Bullys stur sind kann ich bereits nach 1 Woche bestätigen
Aber auch richtig süß und anhänglich. Bilder poste ich morgen mal...dann hab ich etwas Zeit :-) - Vor einem Moment
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