Schutz suchen oder Abdrängen?
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Zitat
Wie gesagt: Ich finde das Spielen nicht so megawichtig, wenn es um Kommunikation lernen geht. Muss ja keine zehn Meter sein...
haben wir uns da falsch verstanden? Lucas muss das nicht lernen, er soll nur die Gelegenheit haben, es zu tun....
ZitatWenns mit zwei Hunden nicht geht, würde ich halt nur einen mitnehmen. Machst Du doch in der Stunde auch, oder?
ja aber ich nehm nur einen Hund mit, weil der andere mit Sicherheit den Rest verprügeln würde und erst hinterher nachsehen würde, wen er da verdroschen hat.... Wäre Malik nicht SO unverträglich dürfte er gern mitkommen.Und, wie gesagt, er bleibt nicht mehr gern allein..... mit Lucas gemeinsam ja, aber ohne ihn - nicht. HuSchu geht für uns auch nur, weil dann eine meiner Töchter zu Hause ist und ihn betreut. Wenn wir unsere großen Runden im Feld gehen, ist das Vormittags und ich bin grundsätzlich allein mit den Jungs. Ich will auch Malik nicht quälen, das hat er nicht verdient. Er braucht die Bewegung ja auch, zwei große Runden schaffe ich aber nicht. Und, er ist bald 14, ich sehe das als begrenzte Zeit.
Aber Danke, ich sehe schon den Sinn des gemeinsamen Spazieren gehens...... und bedaure es manchmal, das ich das nicht anders handhaben kann.
Sundri
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Hallo,
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Alles gut. Schau wie Du es am besten für Dich und Deine Hunde hinbekommst. Ich sehe eben bei diesen Hundeplatzspielgruppen viele Probleme. Vielleicht ist es ja gut geführt (wenn das jemand macht, der wirklich richtig was drauf hat und die Gruppengröße klein ist, kann es vielleicht gut gehen).
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Ich würde einfach mal den Hund aus der situation nehmen (also raus aus dem umzäunten), Pause machen und wenn er wieder hin möchte, halt wieder hingehen.
Vor allem mit dem Husky würde ich das auch machen!
Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass ein erwachsener Rüde schlicht keinen Spaß an zwei jugendlichen Bullys hat und er daher genug hatte.
Ansonsten bevorzuge ich es auch, wenn die Gruppe läuft - aber wenn das nicht geht, würde ich auch nicht auf freien Kontakt verzichten wollen. Aber wenn ein Hund nicht mehr "spielen" (bei dem Husky klingt es nicht nur nach Spiel) will, muss er aus der Situation können! Hunde wissen genau was ein zaun ist, und genau wie durch Einschränkung an der Leine zwingt man dem Hund so regelrecht ein "Nach-Vorne-Gehen" auf. Umzäunte Plätze sind m.E. nur was für echte Spielkasper, aber nicht für ernsthafte, erwachsene Hunde, die nicht mehr als kurzes Kontaktaufnehmen wollen.
Bin da ganz bei flying paws
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Das Problem ist, dass soo viele Menschen ihre Hunde fehlinterpretieren. Kmmunikation muss für den Menschen nicht immer sichtbar sein. Ich behaupte mal, dass man zu 80% die Kommunikation zwischen Hunden nicht mitbekommt. Wie man so schön in der Kommunikationslehre lernt :"Man kann nicht nicht kommunizieren!"
Geht man also mit einem anderen Hund eine runde Gassi und die Hunde interagieren nicht aktiv miteinander ( aus Sicht des Menschen) ist das für den Menschen unbefriedigend, weil man ja eine Toberunde erwartet. Die wenigsten erwachsenen Hunde wollen mit anderen Spielen! Das "lustige Toben" ist für die meisten einfach Strressabbau oder ein Versuch sich den anderen vom Hals zu halten.
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Moin,
na ja, Lucas spielt wirklich gern, für mich überraschend auch mit jungen Hunden, die ermuntert er oder aber, wenn sie kleiner sind, legt er sich hin, damit sie mit ihm spielen können..... Malik fand junge Hunde immer sch.... und ging ihnen so weit er konnte aus dem Weg. Lucas nicht.
Wenn wir unterwegs Hunde treffen, mit denen er gern tobt, quietscht er auch gern mal und zeigt sehr deutlich "ich will da hin" - Hunde die er unspannend findet, beachtet er nicht wirklich.
In der Gruppe wird normalerweise sehr darauf geachtet, was passiert und eingegriffen, hab ich ja beschrieben, gibt für so manchen Hund auch ne Auszeit im Vorauslauf. Das find ich schon gut. Und, so wie gestern - war es bislang nicht, die Gruppe ist wechselnd, auch von den Hunden her, wer Zeit hat, kommt, wer keine Zeit hat kommt nur kurz - und bevor die Huskies kamen, spielte Lucas ja auch intensiv mit zwei Hunden. Er wartet mitunter sogar im Laufen, damit er ihnen nicht davon rennt
und sie ihn kriegen.Und ich gebe Euch Recht, so manches "der will nur spielen" empfinde ich durchaus als bedrohlich, wenn der HuHa nämlich die Bürste seines eigenen Hundes "übersieht" oder gar sagt "der beginnt sein Spiel aber immer so". Auch das lernen HuHa in der Spielstunde, das der Trainer ihnen sagt "wie sie ihren Hund lesen müssen" oder was der grad "erzählt", find ich schon spannend.
Der Husky ist schon 3, also auch kein Jungspund mehr, vielleicht auch daher sein unterschwelliges "den test ich aus", wie gesagt, ich behalte ihn im Auge.
Sundri
Sundri
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P.S. ich hab schon Spielgruppen erlebt, da tratschten alle Leuts und niemand achtete auf die Hunde - da hat auch keiner bemerkt, das manches schief liegt und der ein oder andere Hund gemobbt oder gar heftigst angegriffen wurde, erst als die Beißerei laut geworden ist.

Und, als ich Malik ausgebildet hab, haben unsere Hunde (auch noch im letzten Ausbildungsjahr) immer noch miteinander toben dürfen, ich hab da mitunter Gruppen von 60 Hunden gesehen - ohne jeglichen Zwischenfall - weil für jede kleinere Gruppe (6 bis 8 Hunde) ein Ausbilder da war, der darauf achtete, das es keine Probleme gibt, wer mobbte kam für eine Auszeit an die Leine, weil sich die Gruppe im freien Feld traf. Aber im Großen und Ganzen war es eine echte Freude - diesen Gruppen zuzusehen.....
Ich hab meine HuSchu extra danach ausgesucht, weil es hier Spielangeobte gibt, die erste die ich mir angesehen hab, lässt überhaupt keinen Kontakt untereinander zu, es gab auch keine Pausen - fand ich ganz furchtbar.
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Wenn der Husky schon drei ist, dann hat er vermutlich einfach keine Lust auf das kindische rumgealbere...
Wenn ich dich richtig verstehe, dann ist alles ganz gut und alles paletti aus deiner Sicht? Dann ist doch ok.
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Nun ja, der Husky bedrängte gestern halt massiv meinen Hund, er wollte ihn ständig besteigen und stellte sich vor ihm auch quer, blockte ihn also, wenn Lucas woanders hin gehen wollte. Und er kam, auch wenn man ihn weg nahm oder abrief, halt einfach penetrant wieder an. Lucas hat sich das nicht gefallen lassen, war aber irgendwann echt genervt.....
Aus meiner Sicht ist bisher alles okay, ich war nur verunsichert, weil ich das Gefühl hatte, er sucht bei mir Schutz und die Assistentin meinte, es sähe für sie so aus, als würde er die anderen Hunde von mir fern halten wollen. Da ich das nicht so wahr genommen hab und man selbst manchmal etwas Betriebsblind ist, wollte ich das hier einfach hinterfragen. Und ich fühle mich bestätigt, es war Schutz suchen und ich werde, sollte das wieder vorkommen, dann auch mehr eingreifen und handeln.

Sundri
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Ich dachte, es seien Junghunde, aber wozu müssen die im Kurs noch spielen? Meine müssen da arbeiten.
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Also, die meisten von den Hunden dort besuchen den einen oder anderen Kurs, diese Spielstunde wird zusätzlich angeboten, für alle Besitzer "großer" Hunde, die "kleinen" spielen gesondert, eine Gruppe vor uns. Und eine Welpenspielstunde gibt es neben dem Erziehungskurs auch.
Ich pesönlich mag die Möglichkeit einer Interaktionsstunde für Hunde unter Beobachtung und Anleitung (ich nenn das jetzt mal anders), die Zeit beträgt eineinhalb Stunden,man kann kommen und gehen wie man mag, manche kommen auch erst in der letzten halben Stunde, so ist die Gruppe immer in Bewegung, mal mehr, mal weniger Hunde.
Manche Hunde werden extra dazu gebeten, wenn es bei ihnen um Korrekturen geht zum Beispiel, sie nicht wissen, wie man sich benimmt - hier können sie es lernen. Im großen und ganzen hat der Trainer die Hunde gut im Blick und weiß, was er da tut.
Warum ich dort hingehe, hab ich schon geschrieben......
Sundri
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