Schutz suchen oder Abdrängen?

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    Meinst du, damit sie nicht aufreiten? Soll man sie dann lieber machen lassen?

    Für mich klingt es auch so, als suche er deinen Schutz, wenn er Hunde von dir wegtreiben wollen würde, dann ja wohl erst Recht die, die gesteigertes Interesse zeigen?!

    Nö, nicht aufreiten lassen, aber wenn er wieder hin will, dazw stehen und verjagen und mal nein sagen.


  • Dann würde ich es ganz anders betrachten. Wenn dein Hund normalerweise aufpasst und auch dazw geht bzw sich nichts gefallen lässt, und plötzlich Schutz sucht, dann ist ihm der Husky zu heftig. Der merkt schon heute, dass mit dem nicht gut Kirschen essen sein wird. So einen Hund muss man verdammt gut im Auge behalten. Huskyrüden können sehr heftig werden, wenn sie älter sind. Und sie verhalten sich auch anders.

    Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, die Huskynothilfe gibt gerne Auskunft.

  • Moin,

    Zitat

    Darf ich mal fragen was er bei der Stunde lernen soll?

    Na klar, ich gehe zu der Spielstunde, damit Lucas ausreichend soziale Interaktion zwischen und mit anderen Hunden bekommt. Da er bei mir zur Zeit Leinenzwang hat, auch mit seinen Freunden, kann er dort nach Herzenslust laufen, toben und spielen und in Kontakt zu und mit anderen Hunden treten, sofern er mag. Er darf auch neben mir stehen und das Ganze beobachten, was er recht gern tut.

    Malik ist mittlerweile (er wird Ende März 14) ziemlich unverträglich und zickt total, wenn wir einen anderen Hund treffen, nach dem Motto "erst zicken und grollen und dann sehen wer das überhaupt ist", da er nicht gern allein bleiben mag (also wenn Lucas auch daheim ist geht es gut, wenn ich mit Lucas unterwegs bin, mag er das nicht mehr) gehen wir meist gemeinsam und da hat Lucas es recht schwer, Kontakt zu anderen Hunden zu bekommen.

    Ich erhoffe mir einfach, das seine hohen sozialen Kompetenzen durch die Möglichkeit dort zu üben erhalten bleiben.

    Zitat

    Nö, nicht aufreiten lassen, aber wenn er wieder hin will, dazw stehen und verjagen und mal nein sagen.

    Wie gesagt, das ist ja stets passiert, Hundebesitzer und auch Trainer haben sowohl den Labbi als auch den Husky stets abgedrängt und von Lucas weg (nicht runter ;) ) genommen um ihnen zu signalisieren "Schluß jetzt" - aber sobald sie sich unbeobachtet gefühlt haben oder ne Runde übers Gelände getobt sind, waren beide wieder da..... dann musste der Trainer kurz vom Gelände und es kam die Aussage der Assitentin. Ich bin mir übringes sicher, das der Trainer selbst beiden Hunde (Labbi & Husky) eine Auszeit im Vorraum verpasst hätte. Ich bin dort nicht unzufrieden.... und lerne selbst ganz viel. War halt ne blöde Situation und ich war einen Moment verunsichert.

    Sundri

  • Zitat

    Dann würde ich es ganz anders betrachten. Wenn dein Hund normalerweise aufpasst und auch dazw geht bzw sich nichts gefallen lässt, und plötzlich Schutz sucht, dann ist ihm der Husky zu heftig. Der merkt schon heute, dass mit dem nicht gut Kirschen essen sein wird. So einen Hund muss man verdammt gut im Auge behalten. Huskyrüden können sehr heftig werden, wenn sie älter sind. Und sie verhalten sich auch anders.

    Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, die Huskynothilfe gibt gerne Auskunft.

    Das war, wenn ich darüber nachdenke, mein Gedanke. Der Husky will austesten, wie weit er gehen kann und die Souveranität von Lucas, der auch äußerst geduldig ist und kurze klare Ansagen macht, reizt ihn einfach.... Der meint das durchaus ernst und ich würde erwarten, das sich sein Verhalten beim nächsten Treffen steigert. Ich kann mich täuschen, aber das ist mein Gefühl.

    Der Labbi wollte ernsthaft nur spielen, das war zu sehen, vielleicht war es auch die Kombination, einer der penetrant irgendetwas klären will und einer von der anderen Seite, der penetrant spielen will und nicht merkt, dass das verloren Liebesmüh ist.

    Wir treffen den Husky nur dort und die Halterin hat Erfahrung, ist nicht ihr erstere Husky und nicht ihr einziger. Die zugehörige Hündin ist ne ganz liebe und auch auf dem Platz.

    Sundri

  • Zitat

    Moin,


    Na klar, ich gehe zu der Spielstunde, damit Lucas ausreichend soziale Interaktion zwischen und mit anderen Hunden bekommt.

    In einer Jungdhundegruppe? Fragt sich wer da vom wem was lernen kann ;) Wobei ich bekennender Nicht-Fan von Rumsteh-Spielgruppen auf festen Plätzen bin... ich würde wohl eher Kontakt zu Leuten suchen, mit denen man zusammen eine Runde geht.

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    In einer Jungdhundegruppe? Fragt sich wer da vom wem was lernen kann ;) Wobei ich bekennender Nicht-Fan von Rumsteh-Spielgruppen auf festen Plätzen bin... ich würde wohl eher Kontakt zu Leuten suchen, mit denen man zusammen eine Runde geht.

    ;) ich glaube, ich schrieb irgendwo "die meisten sind um ein Jahr herum" -manche sind älter, es ist eine gemischte Gruppe, in die jeder kommen kann, der mag. Mir Leute suchen, mit denen ich gehen kann..... ich kann Lucas im Feld nicht ableinen - er spielt dann einen Moment und dann geht er seiner Wege..... zwar kann ich ihn dann irgendwann auf dem Feld einsammeln, weil er Mäuse sucht, aber das ist nicht das, was ich möchte..... manchmal klappt es und seine Freundin holt ihn vom Feld, indem sie ihn animiert und er ihr folgt, aber das klappt eben nicht immer und solang der Rückruf nicht sitzt - gibt`s keinen Freilauf. Ist mir zu gefährlich. Für mich ist die Spielgruppe momentan eine gute Alternative.

    Sundri

  • Ich hab ja auch nicht gesagt, dass er frei mit den anderen laufen soll. Das geht ja auch mit Schleppleine.

    Übrigens ist "Spielen" (sofern es das wirklich ist - in den meisten Gruppen ist es eher Stressabgerammel) ein verschwindend geringer Teil der Kommunikation. Wenn Hunde ruhig zusammen Gassi gehen, führen sie viel ruhigere und bessere Gespräche ;)

  • Ich bin kein Fan von Schleppleinen, mit zwei Hunden finde ich das total schwierig und wickle mich da immer ein und zum anderen, wenn er Schwung nimmt und auf und davon geht, kann ich ihn an einer 10 mtr. Schlepp nicht halten.... aber vielleicht fehlt uns da einfach das richtige Training.

    Wie funktioniert das, an der Schlepp spielen halte ich für Brandgefährlich..... und ableinen geht, wie gesagt nicht.

    Ruhiges Spazierengehen mit anderen hatte ich gestern, mit Freundin Lotti, die wollte immer spielen, ich mit zwei Leinen, denn auch Malik kann keinen Freilauf mehr haben, weil er nichts mehr hört und ohne Leine sein eigenes Ding macht (meist die Runde beenden und empört vor der Haustür bellen, weil ich nicht aufmache - wie auch ich bin noch Kilometer weit weg - er ist dement) war sehr anstrengend...... und ich war froh, als Lotti dann mit ihrer Chefin abbog und eine größere Runde ging.

    Sundri

  • Wie gesagt: Ich finde das Spielen nicht so megawichtig, wenn es um Kommunikation lernen geht. Muss ja keine zehn Meter sein...

    Wenns mit zwei Hunden nicht geht, würde ich halt nur einen mitnehmen. Machst Du doch in der Stunde auch, oder?

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