Beauci nervt Labbi
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Vielleicht ist es unter Erziehung falsch eingeordnet, würde ich es doch als ganz normales Jungvieh-Verhalten einordnen

Wir bekommen ab und zu einen Gasthund für ein paar Tage: einen 3-jährigen Labrador.
Die beiden verstehen sich auf den ersten Blick prächtig und Osyra (Beauceron, 6 Monate) spielt extrem ausdauernd aber auch extrem nervig mit dem Labbi, der zumindest zeitweise begeistert mitmacht. Obwohl immer noch viel größer, kann er sich aber gegen die Kleine nicht durchsetzen. Knurren wird gar nicht beachtet und ein wutentbranntes Kurz-Bellen hat für max. eine Minute Erfolg. Gelegentlich trennen wir die beiden lautstark, was dann aber nur ein paar Minuten Erfolg hat. Einzeln in einem Raum eingesperrt leiden beide Hunde und irgendwie wollen wir uns in der Wohnung ja auch noch bewegen können.
Beim letzten Besuch haben wir festgestellt, dass der Labbi Unmengen trank und auch gelegentlich in die Wohnung pinkelte. Wir vermuteten zunächst irgendeinen Nierenschaden oder sowas, nur rief die Besitzerin zuletzt an und sagte, dass der Labbi nun auch daheim in die Wohnung pinkelt. Ein psychischer Osi-Schaden?
Da es sich nicht vermeiden lässt, dass der Labrador gelegentlich bei uns übernachtet und unsere Wohnung sehr klein ist, brauche ich einen wirklich sinnvollen Hinweis, wie wir die Sache zwischen den beiden regeln sollen.Frank
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Der Rüde meiner Eltern gleich eurem Beauci sehr
Bin ich bei meinen Eltern, haben wir es mittlerweile so weit geschafft, dass er nicht mehr ewig um Akasha schwänzelt und sie einfach in Ruhe läßt. Wir haben bei ihm jede Spielaufforderung, jedes bedrängen, Spielzeug usw. untersagt. Er wurde auf seinen Platz geschickt und wenn es sein mußte halt auch 100x. Zur Not mußte er in seinen KennelWenn sich die Möglichkeit ergibt, dann vielleicht den Labbi täglich, oder zumindest regelmäßig zu euch holen und das einfach üben. Auch der Beauci muß lernen, daß nicht gespielt wird und im Haus überhaupt nicht.
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Ich würde mal gucken, ob der Labbi wirklich ok ist. Es kann durchaus auch Stress sein, aber daheim dürfte er es nicht zeigen, dann passt einiges nicht.
Junghunde sind Nervzwerge, das muss entweder der Althund reglementieren oder du. Meine Alte war da nicht zimperlich, hat aber oft mehr durchgelassen als wir je gedacht hätten. Wenn es zuviel wurde, wurde sie auch richtig deutlich.
Ansonsten ist das dein Job, du kannst ruhig dazw.stehen und ein hau ab vermitteln. Der kann lernen, dass auch mal Ruhe angesagt ist oder Selbstbeschäftigung.
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Etti hat Luna am Anfang auch zeitweise stark genervt, wir haben bis zum ersten knurren von Luna immer laufen lassen und sind dann sofort mit eingestiegen, wenn Etti darauf nicht reagiert hat. Luna wusste so, dass sie in Ruhe gelassen wird und wir 'helfen' kommen, Etti hat gemerkt, dass man beim Knurren eines anderen Hundes besser was anderes macht, sonst muss man ja auf seinen Platz...
Außerdem durfte sich Etti Luna nicht nähern, wenn diese auf 'ihrem Platz' lag. Wir haben am Anfang viel mit Ablenken durch Spielzeug gearbeitet (bevor sie sich tatsächlich genähert hat) und 'ab ins Körbchen' und 'Bleib' mit Leckerlies aufgebaut. Etti hat aber recht schnell verstanden, was wir (und Luna) von ihr erwarten - zwei Monate später haben sich die beiden zum schlafen oft zusammengekuschelt und Luna war nur noch in ihrem Korb wenn sie ihre Ruhe haben wollte. Bei allen Hunden heißt für Etti das erste Knurren jetzt 'sofort in Ruhe lassen' und das erleichtert uns allgemein das Leben
Ich empfehle also mit Ruhe und Geduld 'Bleib' und 'auf deinen Platz' oder was ähnliches aufzubauen, erstmal aber einfach den Nervhund beim ersten Knurren des Gegenübers von ihm wegschicken und schlichtweg Präsenz zeigen um beiden Hunden zu vermitteln, dass sie das nicht alleine regeln müssen.
'Nein' hat bei uns auch gut geholfen - das würde ich auch erstmal vernünftig uns sicher mit Leckerlies aufbauen. Wenn Etti zu Luna hinwollte und man konnte ihr schon ansehen, dass sie gerade nicht mochte, dann gab es ein 'Nein' und kurz darauf hab ich sie rangerufen und mit ihr zur Belohnung gespielt. -
Gina war als Beauci-Jungvieh *grins* genauso... Und die kleine Miamischlingsdame hatte dem nicht viel entgegenzusetzen
Sie hat es zwar durchaus versucht, wurde aber nicht wirklich und vor allem nicht nachhaltig ernst genommen. Also habe ich durchgegriffen und das Beauci-Jungvieh zur Ruhe gezwungen. Sowohl drinnen wie auch draußen hatte es Mia dann schnell raus, dass ich ihr helfe den nervigen Jungspund zu vertreiben.Nach zwei Jahren hat sich das dann übrigens von alleine erledigt. ;-)
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