Über Nacht zum Hund gekommen ....

  • Konsequenz ist natürlich wichtig. Am besten überlegt ihr euch vorher was der Hund alles machen soll/nicht machen soll - so als Orientierungspunkt. Z.B nicht betteln: dann müssen alle mitziehen. Bringt ja nichts wenn dann eines deiner Kinder oder so trotzdem während des essens dem Hund was zusteckt ;) da müsst ihr an einem Strang ziehen

    Also ich denke der Rückruf ist wichtig.

    Dazu sucht ihr euch ein Wort raus, was das Kommando bildet - meist 'Hiiiier' oder 'Komm' oder sowas.
    Dann braucht ihr noch gaaanz tolle Leckerchen. Käsewürfel z.B oder sowas - ich weiss ja nicht wie in Dubai die Versorgung mit Hundenahrungsmitteln ist.. auf jeden Fall irgendetwas was sie mag.
    Und dann übt ihr erst Zuhause oder im Garten - am besten wenn sie eh schon zu euch kommt dann 'Komm/Hier oder so' als Kommando sagen und Leckerchen rein. Jedesmal also wenn sie eh schon kommt und auf den Weg ist - das Kommando geben+Leckerchen. Sie muss auch gar nicht weit weg sein. Es reichen wenn sie zunächst 2-3 Meter von euch entfernt ist und sie dann kommt
    Das Kommando könnt ihr auch geben, wenn es Futter gibt - also damit sie weiss 'Kommando=Super-Leckerchen'
    Ihr lobt sie dann natürlich immer fein. Das weitet man dann aus. Wenn es in der Wohnung klappt, dann im garten, wenns im Garten klappt auf ner ruhigen Fläche und irgendwann dann mit Ablenkung durch andere Hunde oder so. Aber eins nach dem anderen. Wichtig ist, dass ihr nur Ruft, wenn ihr sicher seid, DASS sie auch kommt. Sonst lernt sie schnell, dass sie das Kommando auch ignorieren kann.
    Damit der Hund lieber kommt, kann man auch in die Hocke gehen und die Arme ausbreiten. Sieht einladender aus als stehend und mit den Händen in den Taschen ;) Und das rufen immer schön lieb am Anfang, hohe Stimme, Freudig. Streng bringt meist nichts, weil soll ja toll sein zu euch zu kommen!

    Springen - das mit dem ignorieren ist toll. Lobt sie dann aber auch wenn sie alle 4 Füße unten hat ;)

    Bleib: Hund sitzen/liegen lassen und dann 'bleib' 1-2 schritte entfernen und wenn sie noch da ist in der gleichen position, dann hingehen und loben.
    Wenn sie aufsteht wieder auf genau die gleiche stelle absitzen/liegen lassen und das spiel von vorn. Schrittweise dann die Entfernung zu ihr vergrößern. Also bleib und dann 10 schritte, bleib und dann mal in die Küche aus dem Blickfeld verschwinden etc. das haben die meisten schnell raus - Ganz wichtig ist das Loben und die Belohnung dafür. Und eben ein Wort, dass du dann sagst, wenn sie wieder los darf. also z.B 'Los!' oder 'Lauf'


    Das Bellen würd ich versuchen zu ignorieren. Sie will ja Aufmerksamkeit. Wenn ihr darauf reagiert kriegt sie die, egal ob ihr dann mit ihr spielt oder sie anmeckert -> das ist beides Aufmerksamkeit. Also ignorieren - am besten sogar aus dem raum gehen - denn so erreicht sie mit dem Gebelle nur das Gegenteil: Familie lässt sie allein und sobald sie dann etwas ruhig ist loben und ihr die gewünschte Aufmerksamkeit geben.


    Und ja es gibt Licht am Ende - 6 Monate ist doch super - sie ist halt noch klein.
    Meine Wilma kann mir auch manchmal den letzten nerv rauben XD aber das macht nichts, ich liebe den Hund trotzdem über alles! Das wird mit Zeit,Geduld,Konsequenz und Liebe

  • Zitat

    Wie alt ist der Hund?
    So wie ich grad rechne, ist der fuer joggen doch viel zu jung??!!

    steinigt mich, aber ich war auch mit meinem Hundebaby joggen. :D
    5-Min runden und sie war total selig währenddessen.

  • Ich lese sehr stark heraus, dass Du momentan überfordert bist, starke Zweifel an Dir und der Erziehung des Hundes hast und viel Angst hast etwas falsch zu machen.

    Es gibt Licht am Tunnel! Du stehst an einem Berg und der Berg ist jetzt riesengroß und Du willst da oben hin; sei Dir sicher, dass der Berg kleiner werden wird; der Weg kürzer und Du oben ankommst. Habe Geduld, lege Deine Zweifel ab, tief durchatmen und packe das Problem an.

    Zu erst würde ich dem Hund eine Art Rückzugsgebiet innerhalb der Wohnung verschaffen. Sein Körbchen, sein Platz, wo Du ihn hinschicken kannst, wenn es Dir zu viel wird und wo auch die Kinder den Hund in Ruhe lassen müssen. Notfalls machst Du an der Wand eine Öse an und machst den Hund dort fest. (Bitte nur in Deiner Anwesenheit!). Denn Hund kannst Du dort so auch vor Besuchern sichern. Das Abschirmen und verbringen in ein anderes Zimmer sagt den Hund "Da kommt jetzt jemand und wegen dem muss ich das Rudel verlassen; darf nicht teilhaben". Der Hund wird ungemütlich, baut sich auf und erst recht furchtbar neugierig auf den "Besuch".

    Besucher haben den Hund in Ruhe zu lassen. Keine Ansprache, kein Darüber-Beugen über den Hund. Du selbst entscheidest, ob der Hund Kontakt aufnehmen darf oder auch nicht. Darf er: dann den Hund ableinen und er soll mit ruhigen Schritten (nicht vorstürmen) den Besuch beschnuppern dürfen. Besucher dürfen dann gerne ein Leckerli geben. Du bringst den Hund eventuell auch wieder zurück an seinen Platz, oder eben auch nicht. Ganz so, wie Du das willst!

    Wann immer Du tagsüber Zeit hast (wenige Minuten, dafür aber konsequent und vielleicht öfters am Tag), nimm den Hund und übe mit ihm das "Sitz", das "Platz", das "Hier". Spiel auch zwischendrin mit ihm. Das Üben kannst Du mit viel Leckerlis (die sollten was Besonderes sein und nie im Futternapf landen) unterstützen.

    Du kannst auch eine sogenannte Hausleine benutzen. Das ist eine ganz dünne Leine (auch Schnur, Wäscheleine), die der Hund immer am Halsband hat, damit kannst Du den Hund immer erreichen, rufen und zu Dir hinziehen, wenn der Hund selbst Deinen Befehlen nicht folgen will. Mit Leckerlis belohnen; das wirkt Wunder!

    Sei konsequent und übe nur dann, wenn Du wirklich die Zeit und auch die Geduld hast. Zeitdruck, Ungeduld würden alles verderben.

  • Hi,

    6 Monate ist wirklich noch nicht zu spät. Man kann Hunden in jedem Alter etwas beibringen! Meine habe ich auch erst mit 11 Monaten bekommen und sie kannte vorher gar nichts! Also nicht aufgeben!

    Zudem finde ich es top, dass du nicht aufgeben willst und dich informierst!

    Wenn es bei dir keine Schleppleine gibt, vielleicht tut es eine lange Wäscheleine? Eine Schlepp oder einen Schlepp-Ersatz würde ich aber nicht benutzen, wenn sie mit anderen Hunden spielt und auf keinem Fall am Halsband sondern am Geschirr!

    Zu "Hier" wurde ja schon was geschrieben. Bis das sicher sitzt und sie von Hunden zurückkommt, kann es schon ein paar Monate dauern. Immer wieder üben, aber nicht zu viel. Das kommt glaube ich auf den Hund an. Ich habe damals pro Spaziergang 10 mal "hier" geübt und Zoey hatte bald keine Lust mehr - Leckerchen hin oder her. Habe es auf 2-3 Mal beschränkt und es klappt super. Und die Reize erst langsam erhöhen und nicht gleich zu viel erwarten. Wenn du vorher schon weißt, sie wird wohl nicht kommen (mitten im Spiel, eine tolle Fährte in der Nase, etc), würde ich sie auch dann nicht mit "hier" rufen, sondern erst, wenn sie in reizärmeren Situationen zuverlässig kommt.

    Wichtig wäre ein "Nein" beizubringen. Das raffen die meisten Hunde schon am Tonfall (tief und "böse") und dann auch konsequent sein. Genauso lobt man sie über einen entsprechenden Tonfall (da scheiden sich die Geister von hoch und aufgeregt "fein" und ruhig und sanft "super") und ggf. Leckerchen.

    Wegen springen hilft, wie hier geschrieben, umdrehen. Oder einfach dein Knie ein wenig nach vorne schieben, sodass sie so unsanft wie sie dich anspringt, so unsanft auch zurückgeschoben wird. Da sollte jeder mitmachen und den Hund nicht unbewusst dafür loben. (Viele sagen "Nein", sprechen es aber aus wie "Fein" oder geben dem Hund einfach Aufmerksamkeit)

    Wenn du weißt, was die Kleine lernen soll, helfen ganz oft auch youtube Videos. Haben mir manchmal geholfen, wenn ich keine Lust hatte, 10 Seiten zu lesen :roll: Gibt gute Erklärungen auf deutsch und ganz viel englisch.

    Die Erziehung bei uns läuft größtenteils über Leckerlie. Davon würde ich immer welche dabei haben. Es gibt auch Snackbeutel, die man sich zB an die Hose hängt, damit man einfach nur noch reingreifen muss.
    Als Leckerchen eignen sich eher kleine Dinge, die nicht viel gekaut werden müssen. Also wie hier schon geschrieben Käsewürfel, Wurststückchen oder was dein Supermarkt an Tierleckerchen hergibt.
    Das "hier" hat bei uns übrigens einen Sonderstatus, da gibt es immer nur das allerfeinste und keine "normalen" Leckerchen, die sie über den Tag reingedrückt bekommt - damit es sich für den Hund lohnt :)

    Das mit dem Hundetrainer fände ich trotzdem sinnvoll, einfach um den Umgang noch etwas zu erlernen und auch den Kindern zu zeigen. Vielleicht machen die Kinder mit, wenn du übersetzt (wie hier vorgeschlagen)?

    Nicht aufgeben, das wird schon! :gut: Viel Erfolg!

  • Ein ganz toller Trick gegen das springen ist: Knie hochziehen. Mila springt auch immer an mir hoch und 15kg lebendgewicht sind ne ganze Menge,wenn man selbst nichmal 50kg wiegt xD
    Ich hab gelesen, man soll einfach das knie hochziehen, so das der Hund gegen das Knie springt. Hab ich probiert, Mila ist mir einmal voll gegens schienbein gehüpft, hat sich furchtbar gewundert und dann wars das mit anhüpfen. o.o

    Gibts in Dubai Amazon? oO Die haben auf jeden Fall schleppleinen.
    Ich hab den Rückruf anfangs mit ihrer Leckerlidose geübt.. Sie wusste, dass in der Dose suuuuuupertolle leckerlies sind, und dass es eins gibt, wenn die Dose raschelt.
    Hund war n stück weg > mit der Dose geraschelt und laut "hiiiiier" gesagt > hund kommt (weil sie das rascheln kennt) und bekomm das Leckerli. Irgendwann verbinden sie das "hiiier" mit dem Leckerli. :o

    Ich glaube: Es ist nie zu spät einen Hund zu erziehen. Anfangs ist es vielleicht einfacher aber zuspät ist es nie. :)
    Macht euch doch eine Liste, was ihr mit dem Hund machen wollt und was ihr von eurem Hund erwartet (und vielleicht eine Konsequenz wenns nicht passiert, mir hilft es, sowas vor mir zu haben) so nach dem Motto:
    Sitz -> Hund setzt sich. (Konsequenz wenn nicht: sanfter Druck auf den Rücken)
    Platz -> Hund legt sich hin.
    Hiier -> Hund kommt. (Konsequen wenn nicht: Spaziergang zuende / anleinen)
    und eine, was ihr mit eurem Hund machen möchtet (und was er deshalb (kennen-)lernen sollte), zb
    -Stadtbummel > sollte hauptstraßen und viele Leute kennen, locker an der Leine laufen
    -Waldspaziergang > sollte den rückruf beherrschen und ..Pferde kennen.(oder so)
    wenn ihr etwas mit dem Hund nicht machen wollt bzw. es unwahrscheinlich ist, dass er jemals damit in berührung kommt, dann ist es auch nicht weiter wichtig.
    Mila z.b. wird niemals nem Kamel begegnen, kennt deshalb auch keine Kamele (dafür 5 spurige Straßen)

    Tiief durchatmen. Alles wird gut. :)

  • Wie kommt ein Huskymix nach Dubai? Der arme Hund tut mir im Sommer ja irgendwie leid :hust: ;)

    Ganz kurz zum Joggen: die gleichmäßige Belastung ist einfach nicht gut für die Gelenke, die ja noch stark im Wachstum sind. Klar machen die Hunde das mit, aber ob es gesundheitlich unbedenklich ist und nicht später zu Problemen führt, ist eben die große Preisfrage. Ich persönlich würde sowas frühstens mit einem Jahr machen.

    Zum Rest wurde ja schon viel geschrieben - Kopf hoch, ihr packt das schon :gut:

  • Noch ein Alternativtipp zum Anspringen: mit ausgestreckter Hand (Abwehrhaltung) leicht vorgebeugt vor den Hund stellen und ruhig und energisch ein Kommando geben, z.B. "unten". Hat bei uns auf Anhieb funktioniert und du musst den Hund nicht wegschieben.

  • Zitat


    Danke erst mal - es ist Schwierig die richtigen Fragen zustellen, wenn man nicht weiß, wonach man konkret fragen soll.


    :D
    Genau deswegen geb ich dir diese Aufgabe. Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist. (John Dewey)
    http://www.nur-zitate.com/zitat/8674

    Zitat


    Was sind die Hauptschwerpunke, auf die ich mich konzentrieren soll? Da haben mir hir ein paar Antworten schon geholfen.


    1.) Die Grundbedürfnisse die ein Überleben des Hundes sichern:
    Futter, Wasser, Schatten, keine Überbelastung, Schutz vor Nässe/Regen/Kälte, mindestens dreimal am Tag die Möglichkeit, sich draußen zu lösen, Schutz vor Stress/Belästigung durch die Kinder, Schutz vor streunenden Hunden und Katzen, medizinische Versorgung / Vorsorge
    2.) Alles was darüber hinaus ein artgerechtes Leben ermöglicht:
    ausreichend Auslauf ohne Leine, geistige Auslastung/ Denksport, eine gesunde Kommunikation/Bindung/Beziehung zu allen Familienmitgliedern, Abwechslung im Alltag (z.B. Kontakt zu gut sozialisierten Artgenossen und anderen Menschen), ein Sicherheitsgefühl durch aufgezeigte Grenzen und Regeln
    3.) Kontrollierbarkeit des Hundes durch eine gute Erziehung, um Sach- oder Personenschäden auszuschließen

    Zitat


    Ich denke das Hauptproblem ist, dass ich mit dem Hund allein bin, den Kindern eigentlich auch beibringen muss mit dem Hund umzugehen, obwohl ich selbst noch übe.


    Ich finde nicht, dass das ein Problem ist. So kannst du den Hund besonders an dich binden. Ist doch toll. Du hast den Haupteinfluss auf den Hund, kannst fast alleine bestimmen, wo es erzieherisch langgeht, du bist der Boss, keiner redet dir rein, die anderen Familienmitglieder passen sich deiner Linie an (es heißt doch so schön: viele Köche verderben den Brei :winkgrin: ).
    Zu den Kindern: das wichtigste ist, dass sie ihn nicht bedrängen, niemals mit dem Hund alleine im Zimmer bleiben, und dass du z.B. mit ihnen übst, dass der Hund es toleriert, wenn die Kinder sich in der Nähe seines Futters aufhalten und ihm das auch wegnehmen können (ohne den Hund gleich mit solchen Übungen zu drangsalieren, aber als Vorsorgemaßnahme echt wichtig).

    Zitat


    Geholfen haben mir hier schon antworten wie: "Sie ist in einem guten Alter, das alles jetzt zu lernen, .....", denn meist lese ich immer, mann müßte immer alles von Anfang an und konsequent machen, sonst geht gar nichts mehr. Das ist eigentlich meine Hauptbefürchtung. Aber es scheint nocht nicht zu spät zu sein !


    Lernen kann ein Hund in jedem Alter, auch noch als Senior.

    Zitat


    , und sie ohne Leine mit anderen Hunden rennen kann ... Nur zurück kommt sie nicht.


    Übe intensiv den Rückruf mit ihr. Das ist eines der (lebens-)wichtigsten Kommandos.

    Zitat


    Warum sollte sie nocht nicht joggen? Es scheint ihr Spaß zu machen.


    Weil sie noch zu jung ist dafür. Sie kann davon ein Sportlerherz bekommen. Die Gelenke und Knochen sind für diese Belastungen auch noch nicht stabil genug. In welchem Alter habt ihr damit angefangen?

    Zitat


    Springen abgewöhnen wär ne Maßnahme. Wir drehen uns weg und versuchen sie nicht zu beachten, bis sie alle Pfoten wieder auf dem Boden hat. Die Schwiegermutter ist nicht verletzt, aber panikt, was den Alltag nicht einfacher macht.


    Sehr nervig sowas. Ich würde von ihr verlangen, dass sie sich entweder über den richtigen Umgang mit einem Hund informiert, oder sich fernhält vom Haus.

    Zitat


    Abbruchsignal, Rückruf und ein "Ausspuckwort" - ist wohl das nächste, an das wir ran müssen. Und "Bleib" ...
    Wie können wie das spielen beenden?


    Mit ihr gemeinsam sinnvoll spielen.

    Zitat


    Ginger fängt jetzt an grell laut zu bellen, wenn sie nicht beachtet wird. Wir können wir ihr das abgewöhnen?


    Was machst du, wenn dein Kind in unpassenden Momenten rumschreit, und Beachtung (oder eine Süßigkeit) will? ;)

    Zitat


    Ich glaub das reicht erst aml an fragen,


    Das machst du super. :gut:

  • Ich finde, du hast hier schon viele gute Tipps bekommen.
    Ich würde nur noch kurz zu dem Joggen fragen: Wie lange ist das denn immer, seit welchem Alter macht ihr das und wie viel geht ihr insgesamt am Tag spazieren?
    Das Joggen ist definitiv nicht gut für so einen jungen Hund. Alles ist noch im Wachstum und sowas kann so einiges mit den Gelenken anstelln, was ihr dann erst später merkt.
    Man sagt so 5 Minuten pro Lebensmonat am Stück mit einem jungen Hund spazieren gehen. Klar hält man sich da kaum sensibel dran, haben wir auch nicht gemacht. Aber wirklich joggen dann erst mit einem Jahr!
    zusätzlich kann es dann nämlich auch sein, dass ihr euch einen Bewegungsjunkie herangezogen habt, der immer mehr will, da ihr ja schon so früh damit angefangen habt.

    Liebe Grüße

  • Es sind schon viele gute Tips dabei, deshalb schreibe ich nur was zum Rückruf und zur Konsequenz

    ICh habe gelernt, dass man den Hund am Anfang nur rufen soll, wenn man wirklcih ganz sicher ist, dass er auch kommt. Die meisten stehen irgendwo urm umd rufen Komm, Komm Komm Komm in Endlosschleife. Praktisch fpr den Hund, denn dann weiss er wo Frauchen ist, aber es macht das Kommando kapuut.
    Fang am besten mit nem neuen Wort an, ruf den Namen des Hundes wenn ihr drinnen seid und während er zu Dir läuft aber bevor er ankommt rufst Du 'Hiiier' - oder was immer das Signal werden soll. Das machst Du immer wieder mal und irgendwann draussen, während er an der Schleppleine ist.
    Idealerweise wird der Rückruf irgendwann zum Reflex. Rückruf= gibt was tolles. Mit nem Leckerlie zu ocken ist problematisch, denn dann wird die Belohnung zur Bestechung. Als Notreissleine geht das, aber als Grundtraining würde ich das nicht machen.
    Wenn der Hund gekommen ist, sollte man ihn immer öfter zum Spielen zurückschicken und nur selten glecih nach Hause gehen, damit er nicht lernt: Ich komme zu Frauchen und das tolle Spiel ist zuende. Es muss sich für Deinen Hudn lohnen zu Dir zu kommen. Wenn er es macht gibt es was leckers. Streicheleinheiten, vielleicht ein kleines Spiel wie kurzes Zergeln mit dem Lieblingsquitschie etc etc - was immer Deinem Hund am wichtigsten ist

    Zur Schleppleine: Es muss etwas sein, dass sich nicht vertüddelt. Biothane ist ideal, alternativ sind dünnere Segeltaue auch gut. Eine Schleppleine muss an einem Geschirr sein, sonst kann sich der Hund, wenn er richtig PEch hat, das Genick brechen. Wenn Du eine Tau benutzt, musst Du Lederhandschuhe tragen. Da die Leine sehr dreckig wird, sind leichte Lederhandschuhe aber eh eine gute Idee. Schleppleine nervt wahnsinnig, ist aber absolut das beste Mittel für Fälle wie die Deines Wautz. In der Theorie kürzt man die Leine Stück for Stück os dass der Hund nicht merkt, dass er irgendwann unangeleint ist. Praktisch hab ich nen Affengeld für meine Biothane bezahlt und werde einen Teufel tun. Ich habe ne längere für Ungehorsamphasen, die auch mit 2 Jahren immer mal wieder kommen und ne kurze 2 Meter Leine wenn sie mit fremden Gassigehern unterwegs ist. Mein hund spürt den verlängerten arm und hört besser und über die am Boden schleifende Leine haben andere Leute besseren Zugriff.

    Zur Kosequenz. Ach ja, die Konsequenz.... :roll: Damit habe ich mich anfangs auch ganz furchtbar geplagt, denn wenn es mein erster Hund ist, habe ich ja keine Ahnung, in was genau ich konsequent sein soll und wie Konsequenz eigentlich aussieht.
    Lass Dich trösten: Diese Unsicherheit ist völlig normal und es ist kein Beinbruch, wenn der Hund jetzt das eine oder andere nicht lernt. Man kann einem Hund auch später Sachen beibringen. Ja, dann ist es etwas schweirgier aber trotzdem möglich. Es dauert halt ne Weile bis man merkt welches Verhalten man bei einem Hund akzeptabel findet und welches nicht.

    Ich nutze längere Abwesenheiten von Zuhause, um nach er Rückkehr neue Regeln einzuführen. Ich war gerade 2 Wochen weg und ab jetzt wird Futter, das übrig ist, nachts weggeräumt. Zwei Jahre stand es noch da, ab heute nicht mehr. Der Hund wird sich dran gewöhnen.
    Und während sie bei meinen Eltern nachts neben mir im Bett schlafen darf, darf sie es hier nicht, weil einfach zu wenig Platz ist. Auch das wird in der Regel akzeptiert.
    Ja da gibt es natürlich kleinere Proteste, aber die ignoriere ich.

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