Magenprobleme (?)
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Gast66978 -
5. Januar 2014 um 13:08
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Hallo,
in den letzten Wochen viel mir vermehrt auf, dass Balou morgens schmatzt. Ab und an erbricht er auch morgens gelbe Flüssigkeit, aber das wirklich selten. Wann genau das Schmatzen morgens angefangen hat kann ich gar nicht genau sagen - vielleicht vor einem Monat oder etwas mehr.
Nach etwas Internetrecherche könnte ich mir gut vorstellen, dass er ein Problem mit der Magensäure hat. Denn Zufriedenheit ist das nicht. Außerdem frisst er morgens entweder nur sehr weniger oder verweigert komplett alles - an manchen Tagen sogar das Stück Schinken, in dem er immer seine Karsivan-Tablette bekommt.Balou ist im Herbst nun 11 Jahre alt geworden und 2013 war echt ein mieses Jahr.
Um Weihnachten 2012 herum wurden Giardien festgestellt und natürlich behandelt. Im Sommer hatte er eine Entzündung in der Nase, die zuerst - weil man nicht wusste was es ist - mit starken Antibiotika und quasi direkt danach mit sehr hoch dosiertem Cortison behandelt wurde. Das war im August. Im Dezember nun wurde ihm eine Zyste am Hintern entfernt, auch da bekam er erstmal Cortison (nicht ganz so hoch) damit die Entzündung, die durchs Schlittenfahren entstanden ist, zurückgeht. Zwei Wochen später dann entdeckte ich einen Bandwurm bei ihm und es gab natürlich eine Wurmkur. Einmal vor zwei Wochen, letzten Freitag jetzt nochmal, damit auch wirklich Ruhe ist.
Außerdem haben wir Ende Oktober/Anfang November mit dem Barfen angefangen. Und ich muss sagen, ich bin echt begeistert und würde ungern wieder aufhören. Sein Mundgeruch ist, sein Fell ist besser und vor allem: Die Humpelei, die er sonst oft hatte, tritt seitdem (trotz nasskaltem Wetter) gar nicht mehr auf. Außerdem macht es mir selber Spaß
Zum einen denke ich mir seit er sich den Bandwurm eingefangen hat die ganze Zeit, dass ich was für sein Immunsystem und auch für seinen Verdauungstrakt tun muss, weil ich das Gefühl habe, dass er nicht mehr so richtig "hoch" kommt und anfällig für jeden Mist ist, was er früher nicht war.
Kräuterbuttermilch war da schonmal eine Idee von mir. Wenn ihr noch mehr habt: Nur her damit!Zum anderen überlege ich, ob er das rohe Fleisch vielleicht nicht verträgt. Er hat zwar schon immer mal was roh bekommen, aber nie so "extrem" wie beim Barfen. Wäre es vielleicht sinnvoller für ihn das Fleisch anzubraten oder abzukochen? Er ist ja nun nicht mehr der Jüngste. Und dass vielleicht vom rohen Fleisch nun auch die Probleme mit der Magensäure kommen könnten?
Umgestellte hatte ich ihn von heute auf morgen; war das vielleicht ein Fehler? Vorher gabs, wie gesagt, schon oft mal rohe Mahlzeiten, aber eher so zwischendrin mal. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo,
unsere bekommen zur Unterstützung das hier ins Futter: http://www.lupovet.de/unsereprodukte…lup-enterol.php
Bei Gina, die sehr häufig Galle spuckt hilft das ganz gut.
Außerdem bekommt sie immer abends vor dem schlafen gehen noch ein paar Bröckchen Trockenfutter, zum Teil sogar nachts noch einmal wenn sie beginnt zu schmatzen.
(Sie hat IBD, da ist das ganze eben noch ausgeprägter.)Was gibst du denn außer Fleisch?
Evtl. hilft auch ein etwas höherer Kohlenhydrateanteil (Gekochte Kartoffeln, Reis, ...)? -
Versuch es doch mal mit gegartem Fleisch, vielleicht hilft das ja schon.
Und sollte es so sein, würde ich das frische Fleisch reduzieren und eben mehr gekochtes geben.
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Hallo,
das Nüchternerbrechen ist ein Zeichen von zuviel Magensäure, möglicherweise ist der Magen durch die Medikamente etwas angegriffen.
Hast Du mal versucht, Deinem Hund abends etwas Weißbrot zu geben? Nimmt die Magensäure gut auf und der Magen hat etwas zu tun.ZitatUnd dass vielleicht vom rohen Fleisch nun auch die Probleme mit der Magensäure kommen könnten?
Möglich, aber die Magensäure der Hunde ist so beschaffen, dass sie rohes Fleisch gut verdauen kann und Dein Hund hat ja vorher auch schon rohes Fleisch bekommen.
Heilerde unter das Futter geben, ist auch eine Option
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Hallo,
es ist gut möglich, dass Dein Hund das Karsivan nicht verträgt.
Obwohl es als allgemein gut verträglich gilt, findet man im Internet unter Nebenwirkungen Karsivan doch ziemlich viele Berichte von Hundehaltern, dass ihr Hund Probleme damit hat."Übelkeit" findet man auch im Beipackzettel aufgeführt als mögliche Nebenwirkung.
Ich würde mal mit dem Tierarzt über ein versuchsweises Absetzen des Medikaments sprechen.Es gibt sehr gute Alternativen in Form von natürlichen Kräutern.
Siehe dieser Thread:
https://www.dogforum.de/alternative-zu-karsivan-t162172.htmlNach den ganzen Behandlungen mit Antibiotika, Wurmmitteln usw. würde ich mal von einer Tierheilpraktikerin den Darm sanieren lassen.
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Ihr seid spitze

Also das Karsivan bekommt er seit Dezember 2012.
Das Schmatzen speziell ist mir allerdings erst aufgefallen nachdem wir mit dem Barfen angefangen haben. Also wirklich erst seit ein paar Wochen.Das Brechen morgens zieht sich aber schon über das ganze Jahr. Wobei ich sagen muss, es wirklich eher selten passiert und ich jetzt in den letzten Wochen keine drastische Zunahme feststellen konnte.
Könnte es denn trotzdem mit dem Karsivan zusammenhängen? Oder hätte es uns da nicht schon früher auffallen müssen?
Wegen dem rohen Fleisch dachte ich eben eigentlich auch, dass es für Balou kein großes Problem sein dürfte. Aber vielleicht mute ich ihm da doch zuviel zu - oder es kam jetzt mit den ganzen Medikamenten einfach alles zusammen. Grundsätzlich war er ja 10 Jahre lang ein Fertigfutter-Hund.
Heilerde habe ich auch schon gelesen und in Betracht gezogen. Und das Weißbrot werde ich gleich heute mal versuchen, davon haben wir noch da. Muss nur sehen wie ichs in den Hund kriege

Ich denke, ich werde mir mal Heilerde beschaffen und versuchen, ob das anschlägt und mich zeitgleich schlau machen, wie ich seinen Darm wieder in Schwung bringen kann.
(Ganz Rande klingt die pflanzliche Alternative zu Karsivan ja auch echt interessant ...) -
Zitat
Könnte es denn trotzdem mit dem Karsivan zusammenhängen? Oder hätte es uns da nicht schon früher auffallen müssen?
Nebenwirkungen müssen nicht unbedingt sofort auftreten. Sie können auch erst nach einem Jahr auftreten.
Es muss natürlich nicht das Karsivan sein. Aber ich finde das immer naheliegend, erstmal in diese Richtung zu schauen.
Möglich sind natürlich auch noch Keime (Helicobacter oder E.Coli), die sich breit machen konnten, weil nach vielen Antibiotikagaben eine Fehlbesiedelung im Darm auftritt.
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Zitat
Heilerde habe ich auch schon gelesen und in Betracht gezogen. Und das Weißbrot werde ich gleich heute mal versuchen, davon haben wir noch da. Muss nur sehen wie ichs in den Hund kriege

mit etwas Leberwurst
ZitatIch denke, ich werde mir mal Heilerde beschaffen und versuchen, ob das anschlägt und mich zeitgleich schlau machen, wie ich seinen Darm wieder in Schwung bringen kann
Heilerde wirkt sich auch auf den Darm aus guck hier
Du solltest wohl die Heilerde zeitlich versetzt zu anderen Medikamenten geben. 1 1/2 - 2 Stunden sollten zwischen Heilerde und anderen Medikamenten liegen -
Ich würde auf jeden Fall auch Darmkur machen, ein gesunder Darm wirkt sich auch positiv auf die Magenflora aus...und bei der Medi-Gabe über so lange Zeit sollte man das sowieso machen.
Ich habe nach viel Antibiotika immer folgendes gemacht:
Morgens "Symbiopet" Kur, das ist Pulver was natürliche Milchsäurebakterien enthält u so die Darmflora mit natürlichen Bakterien aufbaut. Kostet für ausreichende Kur ca 23€, aus Apotheke.Statt Heilerde nehme ich immer "Sanofor", das ist eine Heilerde Mischung von GRAU (z.B bei Futterfreund bestellbar), damit mache ich Abends eine Kur bis der Pott leer ist.
Danach gebe ich noch 1x tägl Bierhefe ins Futterum den Darm weiterhin gesund zu halten und die neuen guten Bakterien zu erhalten.
Außerdem 1x wöchentlich geriebenen Apfel u geriebene Möhre übers Barf, das saniert auch den Darm.
Sanofor hilft auch bei überschüssiger Magensäure.
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Nochmal vielen Dank für eure Antworten
Die letzte Zeit ist hier alles ein wenig stressig, deswegen kam ich kaum ins Forum. Aber nun wollte ich doch mal berichten.Also das Symbiopet mische ich seit Mittwoch unters Futter. Sanofor ist auch bestellt und sollte morgen hier eintrudeln.
Ich will auf jeden Fall was für seinen Darm machen, denn ich denke durch die ganzen Medikamente liegt da wirklich was im Argen.Und seit einer Woche brühe ich nun das Fleisch (natürlich nur Fleisch, nicht die Knochen) ab und das scheint wirklich zu helfen. Seit dem Wochenende schmatzt er morgens nicht und heute morgen hat er zum ersten Mal wieder was "gefrühstückt"
Zwar nicht seine ganze Ration, aber immerhin die Hälfte. Und heute abend hatte er auch mal wieder richtig Hunger und den Rest von morgens plus die Abendportion gefuttert.
Erstmal bleibe ich also beim Abbrühen. Ob ich versuche mich an ganz roh ranzutesten oder nicht weiß ich noch nicht. Balou ist einfach schon 11 und wenn er es so besser verträgt, dann ist das für mich auch kein Thema. - Vor einem Moment
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