Hundetrainerin mit Tipps für die Mülltonne?

  • Wie hat die Trainerin die Vorschläge denn begründet?
    Ich sehe da per se nichts "schlechtes" in den Tipps, die Frage ist eben nur, was man individuell für das Zusammenleben mit dem eigenen Hund braucht und will, und was man als okay empfindet. Das Kopfauflegen finde ich bei meiner eigenen Hündin z.B. auch sehr fordernd und versuche es zu ignorieren (gelingt mir nicht immer). Genauso wurde sie bei Besuch früher angeleint, bis sie gelernt hat liegen zu bleiben bis zur Freigabe. Wie es mit Couch & Mahlzeiten aussieht ist wohl eine philosophische Frage, das sehe ich auch nicht so eng. Aber das kann man dem Trainer dann ja mitteilen und ein guter Trainer stellt sich darauf ein - nehme ich mal an :smile:

  • Das ist ja wohl auch der wichtigste Punkt. Der Trainer stellt sich auf die Situation, die er vorfindet ein!und rattert da nicht irgendein für meine Situation sinnloses und fragwürdiges Programm runter.

    Nein, sie hat auch Fragen gestellt. Mein Münsterländer,ziemlich genau ein Jahr alt, nicht jagdlich geführt.
    Ihre Frage: Was machen sie mit dem? Ich: im Moment arbeiten wir dran dass der Rückruf noch besser wird, Impulskontrolle und ab März sind wir zum ZOS angemeldet.

    Ihre Reaktion: ok! Und dann kamen die Weisheiten bezüglich des Rucks an de Leine.

    Seh ich das falsch oder hätte da nicht kommen sollen: Wie trainieren sie den Rückruf, die Impulskontrolle? Und noch besser: vielleicht mal n paar Tipps dazu?

    Nein, da kam man auch nicht zu Wort. Mein Eindruck: die hatte Angst Fragen von mir gestellt zu bekommen die sie NOCH MEHR überfordern würden.

    Wenn jemandem die Tipps gefallen die sie gegeben hat.......dann frag ich mich gerade welches Problem ich haben müßte damit die Tipps nützlich sind. Dominanz :???:

  • Ich hatte zu Anfang eine Hundetrainierin (1x) und sie sagte mir ich solle meinen Hund nicht "bitten" in den Korb zu gehen sondern ihn an Nacken und Hinterteil hochnehmen und auf den Korb werfen. Und das nun nicht in hohem Bogen aber so, dass er bestimmt weiß was zu tun ist. Wenn er nicht so will ich will, soll ich ihn auf den Rücken werfen.
    Nach der Stunde habe ich dann erstmal die Visitenkarte zerissen und mich nie mehr bei der Dame gemeldet die 40 EUR wollte!
    Ich habe meinem Hund aus dem Tierschutz und er ist sehr unterwürfig. Am Anfang hat er auf manche Situationen etwas ängstlich reagiert und ist macht teilweise noch etwas (Kinder, Gewitter, Mopeds) dann liebevoll beigebracht was es heisst "Geh auf deine Decke" und zwar sofort WEIL DANN NÄMLICH WAS VOLL LECKERES GEFLOGEN KOMMT!!!
    Und wenn er was nicht macht was ich aber will (z.B kommen wenn ich rufe), bin ich eben hingegangen habe ihn wortlos angeleint und mitgenommen. Mittlerweile ist er 4 Jahre alt und weiß das alles und hätte ich die Tipps angewandt wäre er total verstört gewesen!
    Darum ist halt immer wichtig: Auch das eigene Köpfchen anschalten...und das hast du ja gemacht! Also: Aaalles richtig gemacht :)

  • Ich hatte auch schon mal ne Trainerin da die mir geraten hat meinen Hund zur Belohnung Hasen hetzen zu lassen. Zehn Minuten vorher ist er mir zwei mal übers Feld abgeschossen :headbash: Hab damals auch insgesamt 80 € gezahlt. Geraten wurde mir für die Leinenführigkeit nämlich noch ne 3-Meter-Leine zu kaufen. Dank Fettleder hab ich sie zur dreifach verstellbaren Alltagsleine umgeflochten...

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