Trinken beibringen

  • Habt ihr gute Tipps parat wie ich Reina das Trinken beibringen kann?
    Damit ist gemeint, dass sie nachdem sie fertig ist erstmal noch am Napf stehenbleibt.
    Bisher läuft sie halt direkt durch die wohnung und das ganze Wasser schlabbert noch an ihr runter und der Boden ist überall nass. :lol:

  • Hallo erst einmal :)
    das selbe Problem(chen) habe ich auch. Mein Hund wird gebarft und braucht auch schon deshalb viel weniger Wasser am Tag zusätzlich zu trinken. Wenn er trinkt, dann versuche ich immer ganz schnell (heimlich^^) in die Küche zu flitzen und ihm kurz das Maul abzutupfen. Ich würde egal ob Trocken-/Nass- oder Barf immer viel Wasser zum Fressen hinzukippen.
    Einen wirklichen Tipp zum Stehenbleiben habe ich leider nicht....

  • Und was macht der Hund, wenn du nicht da bist oder er nachts trinkt - nicht das er arme Knopf dann stundenlang vor dem Wassernapf stehen bleibt und aufs Abwischen wartet ;)

    Fände es einfach etwas unrealistisch, dem Hund beizubringen, dort dann stehen zu bleiben, aber nur wenn du auch in der Nähe bist - ob das ein Hund verstehen würde :???:

  • Leg einfach ein Handtuch oder eine kleine Badematte vor den Wassernapf.

    Zitat


    Ich würde egal ob Trocken-/Nass- oder Barf immer viel Wasser zum Fressen hinzukippen.

    Fleisch und Nassfutter besteht überwiegend aus Wasser.
    Es ist völlig unsinnig, da noch Wasser dazu zu kippen. Da werden Nährstoffe nur unnötig verdünnt.

  • Zitat

    Fleisch und Nassfutter besteht überwiegend aus Wasser.
    Es ist völlig unsinnig, da noch Wasser dazu zu kippen. Da werden Nährstoffe nur unnötig verdünnt.

    Und? Hund frisst das die böse "nährstoffverdünnende Flüssigkeit" doch mit ;)

    Bei meinem Schäferhund Habe ich es mal eine zeitlang geklickert, dass er nach dem Trinken in ein Handtuch beißt... Fand er so toll, dass er das Handtuch nurnoch rumtragen wollte ;)

  • Extra Wasser kippe ich nur bei trockenen Futter drüber, aber doch nicht über Fleisch oder Nassfutter. Meine Hunde holen sich die Wassermenge die sie brauchen, ich muss da nichts reinzwingen.

    Allerdings habe ich auch so einen Trinker, der die Hälfte von dem was er trinkt in der Gegend verteilt. Da hilft auch kein Handtuch unterm Napf. :D Alles schon probiert. Ist halt so. Der Wassernapf steht deswegen in der Küche, wo man schnell mal durchwischen kann, wenn der Herr mal wieder säuft. Aber das kommt insgesamt gesehen eher seltener vor. Seine Hauptbezugsquelle an Wasser ist hinterm Haus am Bach. :ka:

  • Zitat

    Und? Hund frisst das die böse "nährstoffverdünnende Flüssigkeit" doch mit ;)

    Die Verdauung hört sich immer so einfach an, ist aber ein sehr komplexes Geschehen im Körper. Der Speisebrei wird z. B. noch mit Enzymen angereichert usw.
    Die Nahrungsmittel verbleiben ihrer Zusammensetzung nach entsprechend länger oder kürzer im Magen, Kohlenhydrate beispielsweise etwa eine Stunde, Eiweiß etwas länger, Fette am längsten.

    Woher willst Du mit Sicherheit wissen, ob sich die Ausnutzung der Nährstoffe durch eine Verwässerung nicht verschlechtert?

    Eigentlich sollte man darauf vertrauen, dass der Körper dem Hund das Signal "Durst" sendet, wenn er Wasser braucht.

  • Zitat

    Die Verdauung hört sich immer so einfach an, ist aber ein sehr komplexes Geschehen im Körper. Der Speisebrei wird z. B. noch mit Enzymen angereichert usw.
    Die Nahrungsmittel verbleiben ihrer Zusammensetzung nach entsprechend länger oder kürzer im Magen, Kohlenhydrate beispielsweise etwa eine Stunde, Eiweiß etwas länger, Fette am längsten.

    Woher willst Du mit Sicherheit wissen, ob sich die Ausnutzung der Nährstoffe durch eine Verwässerung nicht verschlechtert?

    Einfach ist die Verdauung sicher nicht... Aber was wenn der Hund direkt nach dem Fressen Durst verspürt? Darf man ihn dann in Zukunft nicht mehr trinken lassen, weil es evtl Nährstoffe verringert ;)

    Zitat

    Eigentlich sollte man darauf vertrauen, dass der Körper dem Hund das Signal "Durst" sendet, wenn er Wasser braucht.

    Darum ging es ja nicht :smile:

  • Unsere sehr bärtigen Hunde haben immer den halben Wassernapf im Bart nachm trinken. Wir haben unterm Napf so ne Schmutzfang- Matte, die fängt das schlimmste auf. Neben dem Napf liegt auch immer ien Handtuch, wenn wir zu Hause sind, gehen wir halt hin und wischen ihnen den Bart kurz ab. Sind wir zu langsam, haben wir Pech gehabt, dann wird halt kurz der Boden trocken gemacht. Letztlich ist es ja nur Wasser.... Und ab und an wird der Bart gekürzt, damit es nicht zuuuu schlimm wird (außerdem sehen die sind aus wie Ziegnböcke mit Schlappohren :D)

    Ihnen beizubringen, stehen zu bleiben oder zu warten finde ich auch schwierig, denn wie oben schon gesagt wurde, was wenn keiner da ist?? Dann steht er da...

    Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, finde ich auch, dass man mit manchen Dingen einfach leben muss, wenn man sich ein Tier ins Haus holt.

  • Zitat

    Einfach ist die Verdauung sicher nicht... Aber was wenn der Hund direkt nach dem Fressen Durst verspürt? Darf man ihn dann in Zukunft nicht mehr trinken lassen, weil es evtl Nährstoffe verringert ;)

    Ist das so schwer??
    Der Hund muss das fressen, was der Hundehalter ihm vorsetzt. Er kann sich nicht mehr natürlich ernähren, also das suchen, was der Körper gerade braucht.

    In der Natur gibt es für den Hund Fleisch in Form von einem Beutetier.
    Das Fleisch ist von Natur aus nicht!!! noch zusätzlich mit Wasser verdünnt.

    Man sollte zumindest das Trinkverhalten dem natürlichen Bedürfnis des Hundes überlassen und nicht seine Nahrung künstlich verdünnen.

    Trinkt er nach dem Fressen Wasser, dann entscheidet er selbst, wieviel er davon trinkt, also nach seinem Bedürfnis.

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