Hundeausbildungsnachweis als Pflicht?

  • tja Ronjaxx, das ist das Problem.


    Jeder ist der Meinung er kann Alles besser, reinreden lässt man sich erstmal gar nicht und meint, wenn man 30 Jahre Hunde hatte können die Hunde ja nur erzogen sein (leider wird vergessen das man 30 Jahre lang auch Fehler machen kann), meine Person ist die wichtigste.


    Hier geht es um Hunde, um Lebewesen die uns auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind (von der Umwelt mal ganz zu schweigen). Und jeder Hundehalter der seinen Hund nicht erzogen hat (obwohl er der festen Überzeugung ist) oder seinen Hund nur mit Gewalt erziehen kann, ist der Meinung das ginge keinem was an.


    Und solch ein "Führschein" ist nicht dazu da um unnötige Vorschriften zu machen, sondern um zu zeigen, wie gut der Hund den Besitzer als Führung akzeptiert und mit ihm als Team zusammen arbeitet, bzw. sollte dies im Vorfeld der Anschaffung dazu dienen, soviel Informationen und Grundwissen zu bekommen wie möglich.


    Und jeder der einen gut führigen Hund hat, hat doch eh kein Problem solch einen "Führschein" zu erwerben, also sollte es für dich doch dann kein Problem sein.


    Und erst bei Auffälligkeiten einzuschreiten: warum wird bei solch einer Aussage nicht an die Hunde und die evtl. Opfer (ob Mensch oder Tier) gedacht?

  • ich sehe den gewollten sinn eines fuehrerscheins ja, aber wirklich bringen wird er nix, das ist dann nur wieder geldmacherrei!


    Alles schoen verregelen, damit einem ja der Hund keinen spass mehr macht, klar unterstuezte ich gute hudnehaltung und gute ausbildung, doch glaubt ihr wirklich so ein pille palle Schein und mehr wird er nie sein koennen haelt hundehalter davon ab ihren Hund so zu erziehen wie sie es richtig hanleten, selbs6t die Trainer streiten sich doch was sie an methoden anwenden duerfen und was nicht.
    eine Trainer ist an soviele verschiedene methoden gebunden wie er kunden mit hunden hat. Wo das eine wirkt wirkt das andere nicht.
    Pflichtmachen finde ich absolut und furchtbar deutsch!
    immer uberall ne regelung dran. Immer Schema F, und nur so. ach so furchtbar.
    Glaubt an denn nicht das der Mensch noch seinen eigenen guten Verstand haben kann?
    Oder glaubt ihr im ernst so ein Schein wird helfen??
    Ne ganz bestimmt nicht.
    ein mensch der sich schlau machen will tut es, geht und sucht hilfe, ein mensch der es nicht will, machgt vielleicht zwar den schein aber pfeift drauf wenn er ih n hat.
    Ja vielleicht wenn man freiwillig so die steuer senken koennte, aber auch nur freiwillig, dann ja, aber ne BH nunja das sollte es nicht sein, vielleicht auch eher sowas wie ein "Canine good Citizen" hier in den USA, jedenfalls sollte man doch jedem ueberlassen was fuer einen test er annerkennen lassen moechte und man sollte doch Rasse und Individuum mit beruecksichtigen.
    aber als pflicht- neee voeelliger Schwachsinn.
    Da finde ich es so gut wie es bei den Reitersleuten ist, freiwillig den Reiterpass, den Gelaendereiter, etc...
    das amcht noch spass und ist sicher sinnvoller als zwang!



    Fruher hat das ungesetzliche uns das leben zur qual gemacht , heute sind es die Gesetze.

  • hier ist ja auch mehr der Wunsch danach vorhanden, als das dies jemals Wirklichkeit werden wird. Eben weil die Meinungen zu stark auseinander gehen.


    Zitat

    Glaubt an denn nicht das der Mensch noch seinen eigenen guten Verstand haben kann?


    Also die Anwort geben doch so manche Fragen, die in diesem oder auch in anderen Foren auftauchen bzw. das Beobachten im Alltag. Da ist doch gerade dieser ausgeschaltet.

  • All so ich kann die negativen Beiträge zum Teil nicht nachvollziehen, wie schon Terry sagte:


    Zitat

    Und jeder der einen gut führigen Hund hat, hat doch eh kein Problem solch einen "Führschein" zu erwerben, also sollte es für dich doch dann kein Problem sein.


    Bloss wenn ich wie gerade eben, im Forum wieder von jemanden lese der Fragt wie er seinen Hund abstellen kann - da bekomm ich einfach einen zuviel. Da solche Leute gar nicht auf die Idee kommen ihren Hund zu verstehen, ihn auszubilden - genau für solche Leute - dachte ich an eine Prüfung. Nur das allein ist der Knackpunkt - für die meisten Hundeführer sollte doch eine Prüfung, meinetwegen Stadtgang, bisschen Gehorsam (Abrufen), Verträglichkeit mit anderen Menschen und Tieren nicht das Problem sein.

  • :winken:


    Ich halte nicht viel von einem Hundeausbildungsnachweis. Das ist wahrscheinlich nur Geldmacherei und ich habe sicherlich nicht vor einem selbsternannten Hundeguru mein Geld in den Rachen zu werfen.


    Ich sehe auch nicht, dass das Problem bei den Hunden liegt, sondern bei den Haltern. Die HH sollten einer guten und staatlichen Prüfung unterzogen werden.


    Der Sachkundenachweis ist ein Schritt dahin und ich frage mich warum nicht jeder HH einen vorweisen muss.( Wenn ich schon immer Hunde hatte, heißt das also ich habe "die Ahnung" :lol: und wenn ich Hunde halte unter der 20/40 Regelung heißt es ich brauche "keine Ahnung". :gruebel:)


    Vielleicht sollte man einen "Hundeknigge" - Vertrag einführen und bei Verstößen gibt es "ernstzunehmende" Geldbußen.


    Gruß


    Sonja

  • Bei diesen ganzen hin und her glaube ich das wenn der gesunde Menschenverstand regiert, die meisten Hundehalter keine Probleme mit ihren Hunden haben würden. Ich liebe meinen Hund und sie liebt mich , sie wird nicht verhätschelt und ich verlange nichts was gegen ihre Natur ist. Ich habe letztens erst von einer Bekannten gehört das sie sich einen Yorki anschafft weil man den nicht erziehen muss. Das ist glaube ich das Problem und Menschen die dringend in die Hundeschule sollten.Wenn die Leute mit genügend Konsequenz ihre Hunde erziehen währe diese Diskusion hinfällig.
    LG Ronjaxx

  • Ne ein gaaanz dickes problem sehe ich das da ne messlatte angelegt wird die manhce hunde shclichtweg nicht erfuellen koennen,
    z.B. so mancher TH hund hat bestimmt ein paar probleme, die nicht mit dem test gemessen werden koennen, ja vielleicjht schafft der hundehalter das irgendwann , den hund os hinzubekommen, doch wann und in welchem alter sollte der hund das koennen? wie lange sollte man dem neubesitzer zeit lassen, kann man bei bestimmten problem ueberhaupt zeitliche grenzen setzten. was wenn der hund -trotz gutem halter diesen test nicht machen kann?


    Unfaehige menschen gibt es mit und ohne schein!
    Es gibt auch unfaehige Trainer, Bankangestellte und Schrfeiner, Maurer etc, alle mit Schein und das heisst nun noch lange nicht das er das auch kann was er gelernt hat!


    Die Hudnesteuer finde ich sowiese bald sehr hinfaellig, wird man doch verdonnert seine "hinterlassenschafften" selbst wegzuraeumen.
    War die hundesteuer nicht dazu da? doch man muss es selber machen und muss dann auch noch zahlen, wenn man es liegen laesst?
    Wie waere es denn mit einer Katzensteuer, da kann man weselntlich mwher geld machen als mit einen Hundefuehrerschein. der macht nur mehr verwaltungsarbeit und bringt nicht so viel ein als wenn man nur katzen halter besteuert.


    Ich finde den Fuehrereschein genauso daneben wie den Equidenpass und den europass fuer Hunde, hat mir noch keinen vortei gebracht, nur mehr kosten! Und komplikationen!


    Wenn ich shcon einen test machen muss um Hunde zu halten, dann wuerde ich doch auch bitte drum bitten manche Menschen einen test machen zu lassen ob sie Kinder haben duerfen...
    Ich finde so manche eltern taeten gut an einen Kindererziehungskurs, da waere das Geld wesentlich besser angelegt, als fuer einen Hundefuehrerschein!


    Klar macht jeder fehler, auch der beste unter den Hudnehaltern, doch solche "Gesteze" helfen nur dem ehrlichen ehrlich zu bleiben, was anderes bringt es nicht.


    Ich habe noch keine verbesserung durch die hundepaesse feststellen koennen noch wir ein Hudnefuehrerschein helfen.
    Der Wesenstest ist was aehnlich sinnloses.


  • Da schließe ich mich an. Ich kenne viele Hundehalter, die Ihre Hunde auch ohne Hundeschule gut erzogen haben. Und mein Geld kann ich auch im Kamin verbrennen, da ärgere ich mich wenigstens nicht, daß sich Unfähige Hundeerzieher davon einen unverdient schönen Abend machen. Zudem finde ich, daß manche Menschen sowieso beim Wesenstest durchfallen würden. Aber das gehört nicht hierher.

  • natürlich taugen die vorhandenen Dinge noch nichts. Weil eben noch keine Einheit herrscht.
    Aber wird es denn jemals den einheitlichen Weg geben, daß es den Hunden auch besser geht? Sicherlich nicht wenn jeder nur seinen Vorteil sucht.


    Solch ein Test darf natürlich nicht wie eine BH aufgebaut sein oder ein Wesenstest. Denn es sollte nur darum gehen: wie geht der HF mit seinem Hund um; welche Möglichkeiten sucht er um das fehlgeprägte Verhalten seines Hundes in die richtige Bahn zu lenken; wie sind die Führungsqualitäten, wenn der Hund schon länger Zeit bei dem Besitzer sind also es sollte nie um den Hund gehen sondern immer nur um den Menschen (ist er geeignet für diesen Hund).


    Bei dieser Auswertung muss es dann natürlich auch darum gehen, Wege aufzuzeigen, wie man das Miteinander besser in den Griff bekommt. Also nur bestanden oder nicht bestanden reicht natürlich nicht.


    Und vor allen Dingen ist es wichtig, daß ein HF vor Anschaffung sich informiert und dazu auch verdonnert wird. Damit würde natürlich sich so mancher keinen Hund anschaffen, sei es aus Zeit- oder Geldgründen.


    Ich wäre nicht traurig drüber.


    Und die Hundesteuer war noch nie für die Straßenreiningung gedacht, sondern galt als Luxussteuer um die Hundehaltung einzuschränken. Heute ist es nur noch eine gute Geldquelle.

  • Zwar nicht der richtige Thread aber passt trotzdem irgendwie:


    Zitat

    Tierschutzverein für Berlin zieht nach den Feiertagen Bilanz
    Weihnachten endet für 41 Tiere im Tierheim


    Nachzulesen unter http://www.tierschutz-berlin.de/main/leitseite.htm


    Oder wenn ich dann von so Leuten wie dem BiBaButzemann lese - gerade für solche Menschen wäre eine Schulung / eine Prüfung wichtig - weil es einfach unverantwortlich und respektlos dem Tier gegenüber ist.

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