Schüchterner Welpe in großem Haus

  • Hallo,

    Ich bin seit heute Besitzerin eines 8 1/2 wochen alten shelties,

    Ich wohne mit meinen Eltern in einem haus mit 2 Etagen, momentan befindet sich der zwerg in meinem Zimmer. (2. Etage, also ganz oben unterm Dach)
    Hier steht auch sein Futter, Bett etc.

    Er ist etwas schüchtern und läuft auch noch nicht groß im Zimmer herum, sondern bleibt auf seiner Decke..
    da er aber erst ein paar Stunden hier ist, mache ich mir da noch keine Sorgen.

    Mein Problem ist nun, wie führe ich ihn am besten an die anderen Räume heran?

    Die Treppen (2 große) darf er noch nicht laufen, weiß ich.
    Soll ich ihn also ab morgen immer mitnehmen, wenn ich die Etage wechsel, dort auf dem Boden absetzten und so tun als sei das alles ganz verständlich.
    Oder habt ihr eine bessere Idee, eigene Erfahrungen oder ähnliches..

    Ich würde mich über antworten freuen :)

  • Unser Haus hat gleich 3 Stockwerke und unser Welpe, den wir damals mit 10 Wochen bekommen haben, war damals nichtmal so groß wie eine Cola Flasche.
    Für die ersten Stunden würde ich den Hund erstmal sich selbst überlassen, und ihn noch nirgendwo rummtragen. Lass ihn ankommen und euer Haus selbst erkunden.
    Wenn er dann mal heute Abend auf die Idee kommen sollte, sich etwas mehr zu trauen, kannst du ihn ruhig ins andere Stockwerk tragen. Wichtig ist nur, dass ihr die Treppen sichert, und der Hund auf keinen Fall alleine versucht hoch bzw. runterzulaufen.
    Ihr könnt das vielleicht zweimal in der Woche üben, einpaar Stufen zu laufen, aber alles andere ist am Anfang, besonders für einen so kleinen Hund, nicht nur gefährlich sondern auch schlecht für die Entwicklung seines Körpers.
    Also Treppen absichern und Welpi tragen!

    Herzlichen Glückwunsch zu eurem Hund! :smile:

  • Ja, wie gesagt heute habe ich eh nicht vor ihm alle Räume zu zeigen oder so.
    Er bleibt erstmal oben (2 Räume + Flur)
    Aber zum Pipi machen muss ich ihn halt runterbringen ( mitlerweile 2 mal Pipi im Zimmer und einmal draußen..)

  • Ja, so würde ich es handhaben.

    Am Anfang kann man sagen, dass der Welpe ungefähr alle 2 Stunden eine Gelegenheit braucht, sich lösen zu können. Außerdem müssen Hundebabys für gewöhnlich direkt nach dem Schlafen und Spielen Pipi machen. Auch wenn sie aufgedreht sind, weil ihr zum Beispiel Besuch bekommen habt, solltet ihr ihn rauslassen.
    Wenn er heute Nacht wach wird am besten auch in den Garten lassen.
    :)

  • Zitat

    Ja, so würde ich es handhaben.

    Am Anfang kann man sagen, dass der Welpe ungefähr alle 2 Stunden eine Gelegenheit braucht, sich lösen zu können. Außerdem müssen Hundebabys für gewöhnlich direkt nach dem Schlafen und Spielen Pipi machen. Auch wenn sie aufgedreht sind, weil ihr zum Beispiel Besuch bekommen habt, solltet ihr ihn rauslassen.
    Wenn er heute Nacht wach wird am besten auch in den Garten lassen.
    :)

    Tagsüber alle 2 Stunden + nach dem Spielen, Schlafen, Essen ist eine gute Faustregel; nachts würde ich einen Wecker stellen und alle 3 Stunden raus, wenn du nicht sicher bist sofort aufzuwachen, wenn der Welpe rumtapst.
    Viel Spaß mit dem Kleinen! :D

  • Ja , das mit dem "gassi gehen" ist ja auch kein Problem, auch die erste Nacht war super.
    Alle 2 Std. wach geworden und schnell mit ihm rausgegangen .
    Immer wenn ich sage, "mach Pipi", macht er es auch und wir gehen (er auf meinem Arm) wieder rein.

    Er ist meiner Meinung nach sehr ängstlich und erkundet seine Umgebung überhaupt nicht .
    Jetzt grade soll er das Wohnzimmer kennenlernen, aber er sitzt nur schüchtern auf der gleichen Stelle und fiept.

    Ich weiß, alles ist neu und er hat Angst usw. aber wenn ich andere Berichte von den ersten Tagen des Welpen im neuen Haus lese, wird dort immer von fröhlichen übermütigen Welpen erzählt.

    Ich hatte früher bereits einen Hund, allerdings noch nie einen Welpen, ich hab mich Wochenlang vorbereitet, Bücher gelesen und mich Informiert,
    aber ehrlich gesagt bin ich mit diesem ängstlichen Männlein nun irgendwie doch überfordert.

  • Gib ihm einfach Zeit, gib ihm Sicherheit und Körperkontakt.

    Der Zwerg hat gerade alles verloren, seine vertraute Umgebung, seine Mutter, seine Geschwister.

    Eigentlich trennt man heute Welpen nicht mehr so früh von ihrer Familie.
    Sie sollten nicht vor der 10. Woche abgegeben werden.

  • Zitat

    Gib ihm einfach Zeit, gib ihm Sicherheit und Körperkontakt.

    Der Zwerg hat gerade alles verloren, seine vertraute Umgebung, seine Mutter, seine Geschwister.

    Eigentlich trennt man heute Welpen nicht mehr so früh von ihrer Familie.
    Sie sollten nicht vor der 10. Woche abgegeben werden.


    Stimmt, achteinhalb Wochen für 'Zwerge' wie Shelties ist ziemlich früh.
    Allgemein gibt es aber immer solche uns solche Welpen, Etti war am Anfang auch nicht gerade übermütig. Sie hat sich das Wohnzimmer angeguckt, etwas gejammert und ist dann eingeschlafen. Richtige Erkundungstouren gab es dann drinnen erst in den nächsten Tagen und draußen fand sie als Konzept erstmal total blöd, da ist es ja immer nass und kalt :roll: Ist aber ein typisches 'Winterwelpen'-Problem ;)

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