Frühkastration trotz juveniler Vaginitis
-
-
Hallo,
vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen oder hat ein ähnliches Problem.
Wir haben unsere Hündin am 15.10. kastrieren lassen, auf Anraten der TÄ vor der ersten Läufigkeit (geb. am 31.5.). Die TÄ hat Lotti vorher auch "untersucht" nur ist ihr (und uns leider auch) entgangen, dass Lotti eine juvenile Vaginitis hat/hatte. (Die ja meist mit der ersten Läufigkeit verschwindet...
)
Nun ist sie also kastriert und läuft Gefahr das die Entzündung chronisch bleibt. Gestern waren wir bei einer Expertin für Fortpflanzung, sie hat uns dazu geraten Lotti Östrogen zu verabreichen, um eine Läufigkeit "vorzutäuschen" in der Hoffnung, das die Vaginitis ausheilt.
Hat jemand mit dieser Therapie Erfahrungen gemacht?
Zweimal Antibiotika hat die TÄ auch erstmal reingeworfen ohne zu wissen was der Hund überhaupt hat...ich kann doch dem kleinen Mäuschen nicht ständig die chemische Keule überziehen
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Frühkastration trotz juveniler Vaginitis schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Nein keine Erfahrung.
Aber neben der Spezialistin vielleicht schon mal Kontakt zu einer guten THP aufnehmen.Nur tu dir in Zukunft einen Gefallen und meide die TA die kastriert hat. Einen 5 Monate alten Hund zu kastrieren ist einfach fahrlässig.
Und zum Thema, ihr könnt nicht ständig die chemische Keule in den kleinen Hund pumpen.... die große OP konntet ihr dem Hund auch zu muten, da müsst ihr jetzt leider durch. -
Leider kann ich Dir dazu keinen Rat geben.... ich warne Dich nur schon vor, dass dies höchstwahrscheinlich kein konstruktiver Thread wird.... ich würde mich warm anziehen

An Deiner Stelle würde ich den TA wechseln.... oder zumindest eine Zweit- oder Drittmeinung einholen, wie jetzt weiter vorgegangen werden soll..... evtl auch von einer Klinik (meiner Erfahrung nach, sind die gründlicher in der Diagnostik und in den Behandlungsalternativen)
Viel Glück und Gesundheit für Euch!
Grüße,
Frollein
-
Zu dem TA sage ich mal lieber nichts

Sucht euch einen anderen TA.
Schade, dass ihr euch auch so gar nicht informiert habt, was ihr einem Hund mit einer Frühkastration antut :/
Drücke die Daumen, dass ihr das Problem in den Griff bekommt

-
Zitat
Nur tu dir in Zukunft einen Gefallen und meide die TA die kastriert hat. Einen 5 Monate alten Hund zu kastrieren ist einfach fahrlässig.
Die Kleine war noch nichtmal 5 Monate alt, sondern 4,5 Monate.
@Noreia
Wieso habt ihr der Kastration zugestimmt? Die Tierärztin sollte man anzeigen.
Das Problem werdet ihr jetzt wahrscheinlich lebenslang haben. -
-
Bisher hatten wir mit der TÄ nur gute Erfahrungen, unsere bisherigen Haustiere hat sie immer gut behandelt und uns dazu beraten. Die Entscheidung einen Hund zu kastrieren haben wir das erste Mal getroffen und da haben wir uns auf sie als "Expertin" verlassen...Sie hat mit dem verringerten Krebsrisiko argumentiert, das spätere Scheinschwangerschaften ausbleiben, es klang alles sehr vernünftig und über negative Folgen hat sie nichts geäussert.
-
Zitat
Bisher hatten wir mit der TÄ nur gute Erfahrungen, unsere bisherigen Haustiere hat sie immer gut behandelt und uns dazu beraten. Die Entscheidung einen Hund zu kastrieren haben wir das erste Mal getroffen und da haben wir uns auf sie als "Expertin" verlassen...Sie hat mit dem verringerten Krebsrisiko argumentiert, das spätere Scheinschwangerschaften ausbleiben, es klang alles sehr vernünftig und über negative Folgen hat sie nichts geäussert.
ich gehör zu denen die selber zwei frühkastrierte Hündinnen besitzt und in einer "Welt" lebt in der die Mehrheit der Hunde sehr früh kastriert wurde und die leben auch ohne, die hier so viel zitierten, Schäden davon getragen zu haben. Sie ist ja jetzt eh schon kastiert und die Diskussion ist sinnlos.
Ich würd jetzt vor allem darauf schauen wie du das andere Problem bestmöglich in den Griff kriegst. -
Zitat
Sie hat mit dem verringerten Krebsrisiko argumentiert, das spätere Scheinschwangerschaften ausbleiben, es klang alles sehr vernünftig und über negative Folgen hat sie nichts geäussert.
traurig, das in der heutigen Zeit noch solche Aussagen getroffen werden..... da blinkt doch deutlich das Dollarzeichen in den Augen

Es ist zwar nun zu spät - aber vielleicht interessiert Dich trotzdem folgende Infos - so weißt Du in Zukunft wenn diese Frage nochmal auftauchen sollte, doch besser Bescheid

-
Ich würde mit der Hündin in eine Klinik gehen, weil die einfach besser mit Labor ausgestattet sind.
Dort kann dann ein Abstrich und eine Kultur angelegt werden und der Keim bestimmt werden. Dann kann man gezielt eine Therapie beginnen.
-
Was ein schlechter TA... Ganz ehrlich ich hab sogar beim Kastra-Chip sehr sehr lange und gründlich überlegt... Sowas bricht man nicht übers Knie... Da überlegt man sehr gründlich...
Nun ist es zu spät, ich wünsche dem Hund und euch das ihr das in den Griff bekommt.
Gesendet von meinem HTC One mit Tapatalk 2
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!