Hund knurrt Besucher an - wie gehe ich damit um?
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Oh hier kann ich direkt bleiben.
Das selbe Problem hab ich mit Shira auch, nicht bei jedem Besucher Aber besonders bei fremden Männern und unsicheren Frauen. Sie geht hin, schnüffelt, wird NICHT beachtet und knurrt trotzdem. Momentan muss sie ins Schlafzimmer wenn jemand kommt und wenn sie beim rauslassen unfreundlich ist, fliegt sie eben aus dem Wohnzimmer.Früher (Anfang des Jahres) hatten wir das Problem nicht. Andere Wohnung und - was ich vermute - damals einen großen Zimmerkennel, den sie jetzt nich mehr hat.
Ich glaube, das ist Unsicherheit! Den Box stellen wir jetzt eh wegen anderer Sachen wieder auf und ich denke, dann wird sich das Knurren wieder geben.Ein fester (notfalls geschlossener!) Ruheraum finde ich bei dir und deinem Rotti auch ne gute Idee!
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Hallo,
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Hi,
du schreibst in dem anderen Thread, dass deine Hündin sich zur Zeit in den Stehtagen befindet. Und wahrscheinlich sogar in der "Aufnehmphase".MEIN Rüde ist in dieser Zeit ein Testosteron verseuchtes "Etwas". Die Agressivität ist NATÜRLICH (also durch das Testosteron bedingt) erhöht!
In dieser Zeit, musst du bei Rüden echt mit verstärkter Agression rechnen. Das heisst natürlich nicht, dass es einen Freibrieb gibt, aber das sind natürliche Prozesse, die man inteligenter weise berücksichtigt und vorausschauend managed, bevor man anfängt mit Symptombekämpfung.
Wie man das "vorausschauende managen" auch interpretieren mag. Ob mit klaren Ansagen oder eben anders ist jedem überlassen. Aber das Ziel muss das gleiche sein.Der Hund benimmt sich und beisst keine Besucher
Besucher können Mensch besuchen wann immer Mensch das will.
Es wird nicht vorher mit den Hunden demokratislch abgestimmt
, wer kommen darf und wer nicht. -
Hallo Woelfchen, kurze OT-Frage: wo/bei wem hättest Du einen Zughundekurs in BaWü? Ich suche nämlich noch einen.
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Einen bei Ursula Steeb und einen bei Dogs College in Rottenburg. Sind beide sehr zu empfehlen.
Danke für all eure Tipps. Werde mir bald alles genau durchlesen, sind gerade im Umzugsstress.
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Ich bin ja auch für den Trainer, möchte anmerken, dass Akuma das gleiche Problem hatte vor meiner Zeit und der Trainer auf die SUPERTOLLE Idee kam, den Hund mit Haken an der Wand anzuleinen. Ja, das war's.
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Zitat
Ich bin ja auch für den Trainer, möchte anmerken, dass Akuma das gleiche Problem hatte vor meiner Zeit und der Trainer auf die SUPERTOLLE Idee kam, den Hund mit Haken an der Wand anzuleinen. Ja, das war's.
das war zwar nicht die Idee eines Trainers sondern meine aber anders ist Jordan bei Besuch nicht zu managen. Ein Trainer ( von 4 ) kam mit Spritzpistole, einer mit Schleppleine und Rappeldose...etc. pp.
alles sehr unbefriedigend. Leider sind unsere wohnlichen Gegebenheiten nicht so das ich Jordan irgendwo ausweichen lassen könnte oder hinter mir parken könnte. Er hat bereits zweimal gebissen und das Risiko ist mir einfach zu hoch, das es mal schlimmer ausgeht.
Er ist im Wohnzimmer angebunden und kann trotzdem "dabei" sein. Leider fehlt uns immer noch ein Gedankenblitz wie wir unser "Provisorium" wieder abschaffen könnten aber in unserer Gegend gibt es wirklich keinen Trainer der von sowas ne Ahnung hätte.
Ich hatte auch mal den Gedanken an einen Maulkorb um ihm wenigstens Bewegungsfreiheit zu verschaffen aber er wird leider auch sehr körperlich. Und wenn da 40 KG versuchen einen umzurennen oder anzuspringen ist das auch nicht so dolle.
Wir sind in unseren Möglichkeiten wirklich beschränkt und auf das Managen angewiesen weil auch unser Besuch sich an keinerlei Absprachen hält und auch angstbeladen bei uns eintrifft,immer mit dem suchenden Blick: ist der Hund gesichert......leider
ziemlich aussichtslos.
Und bevor es wieder auf die Erziehung hinausläuft......in dem Augenblick wenn Besuch im Anmarsch ist kann man Jordan nicht mehr händeln. Er ist dermassen im Stress das er um sich herum alles ausblendet. Verbal kann ich da gar nichts mehr machen. Ich nehm ihn wortlos am Halsband und bind ihn an....mehr ist in dem Zustand nicht machbar.
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Zitat
Hallo liebe Foris,
ich habe seit ca. 4 Monaten einen jungen Rottweiler (jetzt 14 Monate alt). Das meiste klappt ganz gut, aber ich habe eine große Sorge. Er hat jetzt schon mehrere von meinen Besuchern angeknurrt und einmal sogar abgeschnappt. Meinen Opa scheint er besonders nicht leiden zu können. Ich sage den Leuten schon sie sollen ihn nicht anfassen auch wenn er zum schnuppern kommt. Bei meinem Opa z.B. knurrt er aber auch schon wenn er ihm nur zu nahe kommt, bei ihm ist auch das abschnappen passiert. Futter nimmt er auch keins von meinem Opa (Trockenfutter). Sollte ich was besseres nehmen, z.B. Würstchen, und die Leute ihn damit füttern lassen?
Ich verlange nicht dass er sich von jedem andatschen lässt aber ich habe jedes Mal wirklich schon Angst um meinen Besuch, so dass ich ihn meistens wegsperre wenn jemand kommt oder ihm einen Maulkorb verpasse. Mit meiner Hündin (Rottweiler, jetzt bald 4) hatte ich solche Probleme nie.
Kann ich überhaupt etwas daran ändern und wenn ja, wie? Sein Problem ist glaube ich ein sehr ausgeprägtes Misstrauen, er wurde von den Vorbesitzern auch geschlagen... Ich denke ich muss ihm vermitteln dass die Leute für ihn keine Gefahr sind, aber wie?
Hmm - schwierig.
Schönfuttern würde ich definfitv lassen.
Der ist 14 Monate und wird nun langsam erwachsen. Und Rottis sind ja nun mal durchaus sehr territorial veranlagt. Kann einfach sein, dass der sich jetzt so langsam zu Hause fühlt und dann einfach mal mitbestimmen will, wer da in seinem Reich weilt...
Ich glaube nicht, dass du ihm primär vermitteln musst, dass die Leute keine Gefahr sind - sondern eher, dass DU in der Lage bist, zu bestimmen, wer rein und raus geht. Nicht er.
Rottis kenne ich als sehr ernsthafte Hunde - also wenn ein Rotti knurrt, dann ist schon Alarmbereitschaft angesagt.
Ich würde da nicht rumdoktorn, sondern einen Trainer zu Rate ziehen, der sich mit solchen Kalibern auskennt. -
Ich würde mich halt fragen, warum er überhaupt glaubt, beißen zu müssen. Ich hatte Akuma an der Leine, von der Ferne wurde er mit Leckerlis begrüßt, die kamen geflogen, weil Hund ebenso bissig war. Später aus der Hand und ohne Leine. Haken in der Wand hat der Hund hier nie gesehen.
Der Hund muss lernen dürfen, dass Besuch in Ordnung ist. Angehakt lernt er nur, dass Besuch richtig beschissen ist.
Ob man den Weg über Leckerlis gehen will, sei jedem freigestellt. Aber ich clickere und belege schlechte Situationen schön.Heute ist er der erste an Tür, begleitet den Besuch herein und ist auf seinem Platz, wenn das jemand sagt, ansonsten setzt er sich zu uns.
Und ich glaube nicht, dass Hunde, die knurren, wissen, dass Leute keine Gefahr sind.
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