Welpe/Junghund bellt, beißt... ich weiß nicht weiter :(
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Ich schreibe meine Beiträge mal in fetter Schrift zwischen Deine Fragen.
ZitatAlles anzeigenLies mal ein wenig hier im Forum, dieses Thema hatten wir schon häufiger, z. B. hier:
https://www.dogforum.de/die-5-minuten-…en-t172569.htmlDas Problem ist, dass Deinem Kleinen das körperliche Spiel fehlt, vermute ich mal.
Welpen spielen einfach sehr körperlich, es werden Kämpfe ausgefochten, Wettrennnen veranstaltet, Beutespiele gespielt. Wie man es halt kennt, von jungen spielenden Welpen.Das wird immer falsch verstanden. Du sollst dem Welpen nicht das Beissen abgewöhnen, sondern er soll lernen, seine Zähne sanft einzusetzen.
Eigentlich lernen die Kleinen das gut im Spiel mit anderen Welpen.
Wenn Du mit ihm Kampfspiele spielst, dann sollst Du nur das Spiel kurz abbrechen, wenn er zu doll beisst. Dann wird nach 1 Minute weitergespielt.
Danke für den ehrlichen Tipp.... wenn es um den kleinen bei uns wirklich so schlecht steht, müssen wir wohl wirklich darüber nachdenken
Das Problem ist einfach eure Unerfahrenheit. Dieses sind nur die typischen Verhaltensweisen eines Welpen. Gerade in der Pubertät ist dann eine souveräne Führung wichtig.
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Hallo,
hast du hier Welpe/Junghund bellt, beißt... ich weiß nicht weiter :( schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Danke für die Erklärung, dann schaue ich mir gleich den verlinkten Thread an.
... und ich dachte, zumindest auf die 1 Minute / Woche könnte ich mich verlassen, weil das das einzige war, was in allen möglichen Büchern gleich empfohlen wurde
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Wenn dein Hund dir weh tut, sage klar und deutlich Aua und schubse ihn weg. Der muss merken, dass es weh tut. Welpen tut es weniger weh als uns mit unserer Haut. Und auch die quiken. Dann kurze Pause, auf 10 zählen und weiterspielen. Tut es wieder weh, nochmal. Der Hund muss merken, dass es weh tut und nur so lernt er die Beißhemmung.
Wenn der Hund viel kaputt macht, dann gebt ihm Alternativen. Zeitungsstapel, Plüschtiere, die zerlegt werden dürfen, Kauknochen...
Ansonsten muss ein überdrehter Hund wie ein überdrehtes Kind auch mal schlafen gelegt werden. Dazu hilft eine Box.
Was aber mir passiert ist, mein Welpe hatte Futtermittelallergien und deswegen oft irre Bauchweh. Deswegen hat er total gesponnen. Dazu noch Giardien (Darmparasit) und der Zwerg rannte bis zu drei Stunden wie irre durch die Gegend (Haus, Garten). Bauchweh weg, Hund ok.
Aber mache dich drauf gefasst, dein Zwerg ist bereits ein Junghund und fängt bald an zu pubertieren.
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Zitat
Ich schreibe meine Beiträge mal in fetter Schrift zwischen Deine Fragen.
Das Problem ist einfach eure Unerfahrenheit. Dieses sind nur die typischen Verhaltensweisen eines Welpen. Gerade in der Pubertät ist dann eine souveräne Führung wichtig.
Das ist kein Welpe mehr, der Hund ist bereits Junghund und steht kurz vor der Pubertät, das ist ein beginnender Rüpel, der ganz klar Grenzen braucht.
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Zitat
Wenn dein Hund dir weh tut, sage klar und deutlich Aua und schubse ihn weg. Der muss merken, dass es weh tut. Welpen tut es weniger weh als uns mit unserer Haut. Und auch die quiken. Dann kurze Pause, auf 10 zählen und weiterspielen. Tut es wieder weh, nochmal. Der Hund muss merken, dass es weh tut und nur so lernt er die Beißhemmung.
Wenn der Hund viel kaputt macht, dann gebt ihm Alternativen. Zeitungsstapel, Plüschtiere, die zerlegt werden dürfen, Kauknochen...
Ansonsten muss ein überdrehter Hund wie ein überdrehtes Kind auch mal schlafen gelegt werden. Dazu hilft eine Box.
Was aber mir passiert ist, mein Welpe hatte Futtermittelallergien und deswegen oft irre Bauchweh. Deswegen hat er total gesponnen. Dazu noch Giardien (Darmparasit) und der Zwerg rannte bis zu drei Stunden wie irre durch die Gegend (Haus, Garten). Bauchweh weg, Hund ok.
Aber mache dich drauf gefasst, dein Zwerg ist bereits ein Junghund und fängt bald an zu pubertieren.
Ah, danke! Ich wusste nie, wann das Junghundedasein anfängt, deswegen auch dieser Titel. Manche sagen, direkt nachdem er nicht mehr gesäugt wird, andere erst wenn er 16 Wochen alt ist und wieder andere, erst wenn das Gebiss vollständig ist... sehr kompliziert :)
Durchs wegschubsen wird er leider noch wilder... Werde jetzt aber versuchen, noch konsequenter zu sein und ihm das so schnell wie möglich abzugewöhnen bzw. das Beißen abzuschwächen. Wahrscheinlich waren wir als Ersthundebesitzer einfach zu nachsichtig oder haben falsch reagiert. Wir hatten uns zwar darauf gefasst gemacht, was da alles auf uns zu kommt und uns schon ein Jahr vorher mit den verschiedensten Büchern und DVDs schlau gemacht.... aber als die kleine Flauschkugel dann da war, war das meiste wieder vergessen.
Ich hoffe, dass wir die Kurve vor der Pubertät noch bekommen und auch diese gemeinsam überstehen.
Eine Frage an alle - war es mit eurem ersten Welpen auch so schwer oder wie habt ihr euch darauf vorbereitet? Oder direkt mit einem älteren Hund "angefangen"? :)
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Hast du ihn einfach mal nur still fest gehalten wen er so was macht ?
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Einen mit 15 Wochen und einen mit 9 Wochen bekommen. Beim ersten Hund durch das Tal der Tränen gegangen, gekämpft, gelernt, in der Pubertät fast durchgedreht, dann einen tollen Hund bekommen, einzigartig. Wurde dann schwer krank, gekämpft, operiert, immer wieder aufgepäppelt. Heute 11 Jahre alt und nicht mehr wegzudenken.
Zweithund, in der Pubertät durch Hypersexualität fast in den Wahnsinn getrieben, ein Fetz, ein Clown, ein Streber, ein Traumhund. Jetzt 20 Monate, er wird jetzt richtig gut.
Wenn dein Hund spinnt, bringe ihn zur Ruhe. Versuche ihm ne Box anzugewöhnen. Dort gehts rein, wenn Hund überdreht. Wenn meiner so gesponnen hat, hat ihm meine Alte echt sehr deutlich verwarnt. Er trollte sich und ging schlafen. Ich habe mir das ein paar Mal angeguckt und irgendwann selber probiert. Hey jetzt reichts abe, so hab ich ihn angeschnauzt, schwups, und der ging schlafen.
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Nochmal etwas zu den einzelnen Problemen:
Zitat
Ich habe ein ganz dickes Problem und hoffe, hier Hilfe zu bekommen.
Mein Kleiner BBS Rüde ist im Moment fast 5 Monate alt und ich weiß einfach nicht weiter. Eigentlich hatte ich mir beim Züchter einen ruhigen Hund gewünscht.Wie ich schon geschrieben habe, hat auch ein ruhiger Charakter den für Welpen typischen Spiel- und Bewegungstrieb.
ZitatUnd da jetzt gerade einfach alles aus dem Ruder läuft, werde ich immer mehr das Gefühl nicht los, "den falschen Hund" mitgenommen zu haben.
Das hat schon mancher Welpenbesitzer gedacht.
Beim Züchter sind die Welpen einfach ausgeglichener, weil sie den ganzen Tag ihre Geschwister zum Spielen haben. Beim Menschen suchen sie dann den Menschen als Spielpartner. Das ist anstrengend, ja.ZitatDas eigentliche Problem: seit knapp einer Woche hat sich mein Welpe/Junghund ganz plötzlich ein "tiefes" Bellen angeeignet.
In diesem Alter erwacht der Wachtrieb, das ist normal.
ZitatHinzu kommt, dass es mit der Beißhemmung einfach nicht klappt.
Hier etwas zur Beisshemmung zum Lesen:
ZitatBeißhemmung bedeutet nicht, dass der Welpe aufhört zu beißen. Im Gegenteil, Welpen müssen beißen, damit sie die Beißhemmung - die Fähigkeit zur Kontrolle der Beißintensität - lernen können. Man kann sogar sagen, je mehr ein Welpe beim Spielen zwickt und zwackt, desto besser kann man ihm die Beißhemmung beibringen, da sich die Gelegenheit zur Übung öfter bietet. Der Welpe muss lernen, die Kraft seines Bisses so zu hemmen, dass er weder zu sehr weh tut noch schadet.
Es ist natürlich, normal und notwendig, dass Welpen beißen. Nur so können sie entsprechendes Feedback erhalten und Sicherheit in der Kontrolle über die eigene Beißkraft gewinnen.http://www.petsnature.de/info/products/…ntensitaet.html
Zitat
Dabei hat er zwar seine "Spielstellung", also vorne gebeugt, hintern in der höhe... aber er hat kein Spielgesicht. Er starrt dabei direkt in die Augen, zieht die Lefzen hoch, knurrt beißt und rennt dabei immer wieder weg und wieder her.Da das Spiel immer echt aussehen soll, wird geknurrt, die Lefzen hoch gezogen usw.
Es ist und bleibt aber ein Spielverhalten.ZitatHeute war es besonders schlimm. Ich habe mich im Wohnzimmer auf den Boden gesetzt, um ihn zu beruhigen, da hat er in meinen Arm gebissen, daran gezerrt und bei mir dadurch tiefe, blutige Striemen hinterlassen... Arm und Hand sind nun leicht geschwollen und es tut trotz Kühlung ordentlich weh.
Alle Welpenbesitzer haben blutige Spuren von den kleinen spitzen Zähnen.
ZitatIch kann seinen Wunsch verstehen, es ist im Moment schrecklich und unsere Beziehung leidet darunter. Aber vielleicht wird das alles wieder besser und wir bekommen doch unseren ruhigen Traumhund? Ich weiß es nicht.
Von alleine bekommt man keinen Traumhund, das bedeutet Arbeit und eine souveräne Erziehung. Mit Hilfe eines guten Trainers und auch durch Tipps hier im Forum ist es zu schaffen, aber man muss es wirklich wollen.
Zitat
Immer wieder tickt Welpe/Junghund aus. Mittlerweile springt er immer wieder aufs Bett, woraufhin ich ihn kommentarlos runterschubse. Reaktion: er grummelt, setzt sich auf den Boden, sieht mich an und legt demonstrativ eine Pfote aufs Bett. Schubse ich auch diese herunter, tickt er wieder aus. Es wird gebellt, gebissen, gezerrt und wieder eine Pfote aufs Bett gelegt. Und das stundenlang. Es macht mich wahnsinnig.Hier ist der Hund einfach in Spiellaune. Wenn er nicht auf das Bett soll, hilft es, ihn mit etwas anderem abzulenken.
Zitat
Langer Text, ich weiß. Könnt ihr mir IRGENDEINEN Ratschlag geben?
Was mache ich falsch? Wie rücke ich alles wieder in geregelte Bahnen? Ich mache mir große Sorgen, wenn er weiterhin beißt und durch die neuen Zähne ernstere Wunden zufügen wird.Wie schon geschrieben, muss ein junger Hund die Beisshemmung lernen. Er wird nicht von alleine ein ernsthafter Beisser.
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Zitat
Einen mit 15 Wochen und einen mit 9 Wochen bekommen. Beim ersten Hund durch das Tal der Tränen gegangen, gekämpft, gelernt, in der Pubertät fast durchgedreht, dann einen tollen Hund bekommen, einzigartig. Wurde dann schwer krank, gekämpft, operiert, immer wieder aufgepäppelt. Heute 11 Jahre alt und nicht mehr wegzudenken.
Zweithund, in der Pubertät durch Hypersexualität fast in den Wahnsinn getrieben, ein Fetz, ein Clown, ein Streber, ein Traumhund. Jetzt 20 Monate, er wird jetzt richtig gut.
Wenn dein Hund spinnt, bringe ihn zur Ruhe. Versuche ihm ne Box anzugewöhnen. Dort gehts rein, wenn Hund überdreht. Wenn meiner so gesponnen hat, hat ihm meine Alte echt sehr deutlich verwarnt. Er trollte sich und ging schlafen. Ich habe mir das ein paar Mal angeguckt und irgendwann selber probiert. Hey jetzt reichts abe, so hab ich ihn angeschnauzt, schwups, und der ging schlafen.
Was ist der unterschied wen man den Hund allein im Raum lässt ?Man brauch für so was keine Box
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Hier stimme ich absolut zu, Beißhemmung heißt kontrolliert zubeißen zu können. Und die Welpenzähne tun verdammt weh.
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