Junghund hasst Männer
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Hallo liebe User,
folgendes ist bei uns zur Zeit an der Tagesordnung:
Amy, Jagdterrier, 15 Monate, mag ja generell nicht so gerne fremde Männer, das war für mich nie ein Problem, wahrscheinlich liegt es sogar an mir, weil ich mit fremden Menschen nicht so besonders gut umgehen kann

Jetzt war es aber immer so, dass Amy sich zurück gezogen hat oder sich total an mir orientiert hat, wenn fremde Menschen kamen und ich hab dann bewusst so Situationen beendet, wenn ich gesehen habe, dass es nicht funktioniert. Ich hab nun einen neuen Partner an meiner Seite und da gab es wirklich kein kleinstes Problem, sie mag ihn total, hat sich nicht einmal vor ihm gefürchtet, also eigentlich alles wunderbar.
Wie es denn so ist, muss Frauchen ja auch arbeiten, und Frauchen wohnt zur Zeit mit Amy bei ihrer Mutter, aus diversen Gründen, so ist Amy auch eigentlich nur maximal 1 Stunde am Tag alleine. Ein Problem war da schon immer, dass Amy einen Furz drauf gibt, was die anderen ihr sagen, sie hört wirklich nur auf mich, ist aber so eigentlich ein total pflegeleichter und lieber Hund. Sie mag halt nicht so gern zurückkommen, wenn die anderen sie von der Leine lassen, aber nja Lösung: einfach nicht von der Leine lassen. Gut die "Anderen" sind meine Mutter und ihre Mitbewohnerin, diese hat ständig wechselnden Männerbesuch, nahezu täglich
(jeder darf sich nun seinen Teil denken)Fakt ist, Amy mag keine fremden Männer, sie hasst sie sogar. Jetzt war es so, dass gestern früh (ich war arbeiten), die Mitbewohnerin mal wieder neuen Männerbesuch da hatte und Amy konnte den einfach nicht ausstehen. Sie haben sie dann aus der Küche gesperrt, als sie gefrühstückt haben. (ist ja auch an sich nicht mein Problem) Als sie dann nach oben gehen wollten
mussten sie natürlich aus der Küche raus, die Mitbewohnerin hatte dann Amy etwas grober gepackt und in die Küche geschoben, damit er nach oben gehen konnte, da aber mein Hund flink ist, ist sie ihr natürlich ausgebüchst und hat ihn sofort an der Wade gezwickt.Ihm fehlt nichts. Amy wurde dafür getreten (ich bin richtig ausgerastet, als ich das erfahren habe) und nja, jetzt soll ich eine "Lösung" dafür finden. Ich weiß nicht wie ich es angehen soll, wenn ich dabei bin, dann zieht sie sich nur zurück und sucht einfach Schutz bei mir, sie wird nicht aggressiv. Es ist auch so, dass diese Kerle Amy "süß" finden und sie jedes Mal angrabschen wollen, obwohl ich jedes Mal sage, dass sie das gefälligst sein lassen sollen.
Ich mein ich kann Amy schon hin und wieder mit zur Arbeit nehmen, aber das ist keine Dauerlösung und ich muss da wohl oder übel noch bis mindestens Mai dort wohnen. Ich war dann auch einfach so dreist und habe gesagt, dass sie ihren Männerbesuch doch wo anders empfangen soll oder zu denen fahren soll etc. aber das Ende vom Lied, ich war mit Amy beim TA, und sie hat eine angebrochene Rippe von dem Tritt.
(Gegen Schäden am Menschen, sind wir versichert, also wäre das nicht so schlimm, wobei mein Chef, Rechtsanwalt, sagt, dass ich eigentlich nicht mal etwas zahlen müsste, weil ich mehrfach darauf hingewiesen habe und sie trotzdem auf eigene Gefahr handeln)
Wenn jemand einen Tipp hat, wäre ich sehr dankbar. Entschuldigt meine Ausführungen (lange), aber ich dachte es wäre so verständlicher.
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Arbeite an der Sozialisierung deines Hundes und gebe deiner Mitbewohnerin klare Regeln wie sie mit DEINEM Hund umzugehen hat wenn du nicht da bist. An diesem Strang müssen alle ziehen, nicht nur du. Der Hund hat keinen Plan und versucht nur sich zu schützen.
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Zitat
Der Hund hat keinen Plan und versucht nur sich zu schützen.
So sehe ich das eben auch. Sie hat absolut Angst vor Männern, gab halt auch schon so ein paar Vorfälle. Nach der Trennung von meinem Ex hat er sie auch zweimal geschlagen. Zuvor kam mir auf der Straße mal einer entgegen, da war Amy ungefähr 5 Monate, der hat grundlos nach ihr getreten.
Zitatgebe deiner Mitbewohnerin klare Regeln wie sie mit DEINEM Hund umzugehen hat wenn du nicht da bist.
Das ist nun ein größeres Problem. Ich habe bereits klare Ansagen gemacht, wie sie es zu machen hat, aber sie macht es einfach anders. Ich kann leider nicht zaubern, so dass mein Hund dann das tut, was ich gern möchte, so dass es zwangsläufig wohl wieder zu ähnlichen Situationen kommen wird.
ZitatArbeite an der Sozialisierung deines Hundes
Ich arbeite schon länger daran. Generell zu anderen Hunden ist sie durch Hundeschule etc sehr gut sozialisiert, klar gibt es auch einfach mal Hunde, die sich nicht riechen können, ist ja bei uns Menschen auch so.
Dann arbeite ich mit männlichen Freunden aus meinem Freundeskreis, dass Amy sich an Männer gewöhnt, das Problem ist eben, dass sie diese spätestens nach dem dritten Mal dann akzeptiert und mit ihnen spielt und kuschelt etc. In den seltensten Fällen, wie z. B. mit meinem neuen Partner, ist sie sofort total begeistert von jemanden. Ich erkannte meinen Hund gar nicht mehr wieder. Leider gehen irgendwann die männlichen Freunde und Bekannten auch aus. Und in Menschenmenge, wie z. B. eine Fußgängerzone, kann ich nicht gehen, weil ich persönlich eine "Demophobie" (Angst vor großen Menschenmengen) habe und dann panisch werde, was sich natürlich sofort auf Amy überträgt.Die Sache ist auch, sie hat mit Frauen eigentlich seltenst ein Problem. Außer sie sind etwas korpulenter, aber da denke ist es einfach die Masse, die ihr Angst macht und da passiert es dann, dass sie knurrt, wenn die Menschen sie anfassen wollen. Es ist echt nur dieses Männerproblem

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Zitat
Fakt ist, Amy mag keine fremden Männer, sie hasst sie sogar. Jetzt war es so, dass gestern früh (ich war arbeiten), die Mitbewohnerin mal wieder neuen Männerbesuch da hatte und Amy konnte den einfach nicht ausstehen. Sie haben sie dann aus der Küche gesperrt, als sie gefrühstückt haben. (ist ja auch an sich nicht mein Problem) Als sie dann nach oben gehen wollten
mussten sie natürlich aus der Küche raus, die Mitbewohnerin hatte dann Amy etwas grober gepackt und in die Küche geschoben, damit er nach oben gehen konnte, da aber mein Hund flink ist, ist sie ihr natürlich ausgebüchst und hat ihn sofort an der Wade gezwickt.Ihm fehlt nichts. Amy wurde dafür getreten (ich bin richtig ausgerastet, als ich das erfahren habe) und nja, jetzt soll ich eine "Lösung" dafür finden. Ich weiß nicht wie ich es angehen soll, wenn ich dabei bin, dann zieht sie sich nur zurück und sucht einfach Schutz bei mir, sie wird nicht aggressiv. Es ist auch so, dass diese Kerle Amy "süß" finden und sie jedes Mal angrabschen wollen, obwohl ich jedes Mal sage, dass sie das gefälligst sein lassen sollen.
Ich mein ich kann Amy schon hin und wieder mit zur Arbeit nehmen, aber das ist keine Dauerlösung und ich muss da wohl oder übel noch bis mindestens Mai dort wohnen. Ich war dann auch einfach so dreist und habe gesagt, dass sie ihren Männerbesuch doch wo anders empfangen soll oder zu denen fahren soll etc. aber das Ende vom Lied, ich war mit Amy beim TA, und sie hat eine angebrochene Rippe von dem Tritt.
(Gegen Schäden am Menschen, sind wir versichert, also wäre das nicht so schlimm, wobei mein Chef, Rechtsanwalt, sagt, dass ich eigentlich nicht mal etwas zahlen müsste, weil ich mehrfach darauf hingewiesen habe und sie trotzdem auf eigene Gefahr handeln)
Wenn jemand einen Tipp hat, wäre ich sehr dankbar. Entschuldigt meine Ausführungen (lange), aber ich dachte es wäre so verständlicher.
Irgendein fremder hat deine Hündin getreten und jetzt hat sie eine angebrochene Rippe?!
Das finde ich sehr Krass und nicht ok. Du ja auch nicht, wenn ich das richtig gelesen habe.
Ja, natürlich solltest du üben, aber das Ereignis von dem du da erzählst hört sich sehr traumatisch für deine Hündin an. Sie war allein, du (=ihre Hauptbezugsperson) warst weg und sie musste auf sich selbst aufpassen. Ein fremder Mann, vor denen sie eh schon Angst zu haben scheint, hat ihr jetzt auch noch Schmerzen zugefügt.Mir wäre das alles zu unsicher, ich würde mir einen Sitter suchen und abklären, das keine fremden Männer vorbei kommen, bzw. wenn doch sollen die deinen Hund ignorieren und sich ihr nicht nähern. Ich würde stark dafür plädieren, das dein Hund ohne deine Anwesenheit GAR NICHT mit fremden Männern konfrontiert wird, denn das bedeutet für sie Stress pur. Ich würde sie erstmal etwas zur Ruhe kommen lassen und dann vielleicht im Bekanntenkreis rumfragen ob vielleicht Freunde von Freunden bereit wären, euch mal draußen oder bei euch zu Hause zu begegnen, erstmal einfach nur dir Hallo sagen und Amy ignorieren. Wenn das gut klappt sich vielleicht mal vor ihr hinknien und du lässt die Leine locker, so dass sie selbst entscheiden kann ob und wie weit sie hin und mal schnuppern möchte.
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Ist das eine Frauen- WG, Deine Mutter, die Mitbewohnerin und Du? Das müsste frau doch organisatorisch in den Griff kriegen, dass der Hund in Dein Zimmer geschickt wird, wenn Männerbesuch kommt. Wieso schickt ihr den Hund in den allgemeinen Bereich ( Küche) ?
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Ui, schööön - noch ne Jagdterrine..... ;-)

Cookies Vorschlag wäre jetzt auch meiner gewesen: Hund in Dein Zimmer, Schlüssel rumdrehen und mitnehmen in die Arbeit, dann ist garantiert, daß dem Hund nix mehr passieren kann (je nachdem, ob Du kurz genug weg bist, sodaß keiner Gassi muß mit ihr!). Oder dann kriegt halt nur Deine Mutter den Schlüssel, die darf Gassi gehen, wenn Du weißt, daß sie aufpaßt, und soll die Maus hinterher wieder in Dein Zimmer bringen.
Kann ja nicht sein, daß die Dir Deine ganze Arbeit an dem Problem wieder zunichte machen tagtäglich.....
Den Kerl wenn ich erwischen würde, der hätte keinen Spaß mehr - ne Rippe gebrochen, ich faß es nicht...... Wie groß stehen die Chancen, daß der nochmal zu Euch kommt? Ich hoffe doch, Ihr habt eine Adresse von dem für die Zustellung der TA-Rechnung?
Oder frag beim Chef nach, ob der Hund für nen begrenzten Zeitraum täglich mit ins Büro darf, unter der Voraussetzung, daß er nicht stört. Könnte das klappen?
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Zitat
Oder frag beim Chef nach, ob der Hund für nen begrenzten Zeitraum täglich mit ins Büro darf, unter der Voraussetzung, daß er nicht stört. Könnte das klappen?
Chef sagt, ich kann sie mitnehmen, wenn nicht so viele Mandanten vorbei kommen. Zur Zeit ist die Hölle los. Und das ich sie nur für ein paar Stunden mitnehme ist schwierig, mein Arbeitsort ist mittlerweile 40 km von meinem Wohnort entfernt. Was ich aber erst frühestens im Mai wieder ändern kann.
ZitatUi, schööön - noch ne Jagdterrine.....
ZitatIst das eine Frauen- WG, Deine Mutter, die Mitbewohnerin und Du?
Genauso ist das, wobei meine Mutter mittlerweile ziemlich genervt ist von der Mitbewohnerin, weil sie eben ständig gegen meinen Hund was hat und ständig irgendwas macht. Neuste Erziehungsmethode, Hund hört nicht wenn ich ohne Leine in den Garten gehe, also bleibt sie in der Wohnung eingesperrt und muss in die Wohnung machen.
Meine Mutter ist richtig sauer, wie kann man sich nur so eine Scheiße (<- entschuldigung) einfallen lassen?Wie gesagt, eigentlich ist Amy total Pflegeleicht und ein echt lieber und braver Hund, mal etwas verrückt und verspielt, aber sie ist wirklich total brav und hat auch kaum Ansprüche. Meine Mutter liebt Amy, ich liebe Amy, jeder liebt Amy, außer unsere Mitbewohnerin. Sie hasst Amy!
ZitatWieso schickt ihr den Hund in den allgemeinen Bereich ( Küche) ?
Wenn ich nicht da bin, werde ich nicht gefragt. Ich lasse Amy eigentlich generell gerne bei meiner Mutter, weil ich weiß, dass es ihr da echt gut geht. Manchmal ist die aber vormittags etc dann unterwegs und kann sie nicht immer (wie z. B. gestern) mitnehmen. Ansonsten guckt sie auch, dass sie die kleine mitnehmen kann, weil sie eben weiß wie unsere "Madam" so tickt und das Amy da echt sauregurkenzeit hat. Mein armes Amy Mäuschen..
ZitatWie groß stehen die Chancen, daß der nochmal zu Euch kommt?
Normalerweise würde ich sagen, verschwindend gering, ich weiß aber, dass die "Mitbewohnerin" sehr an ihm interessiert ist, ich weiß aber nicht, ob er sich nochmal in seinem Leben hierher trauen wird. Ich könnte nicht versprechen, dass ich ihn nicht niederschlagen und eine Rippe brechen würde, nur um ihm zu zeigen, wie das ist
(Nein es war keine Drohung, nur ein Ausspruch meiner Gefühle)Ich werde das Thema bei unser allwöchentlichen Samstagsgesprächrunde, wo wir über "Probleme" (was in den Augen von IHR nur Amy ist) reden und werde dann echt mal tacheles reden. Letztenendes weiß ich, dass meine Mutter sie rauswerfen würde, würde noch mal so etwas mit Amy passieren.
Die Kosten hat sie auf jeden Fall bezahlt erstmal, die Rechnung die noch kommt für Röntgen etc wird auch sie bezahlen. Sonst weiß sie, dass sie mir echt nicht mehr begegnen braucht.
Ich bin nun gespannt, wie Amy auf meinen Partner reagieren wird, durch eine Räumliche Entfernung von mehreren hundert Kilometern sehen wir ihn erst am Mittwoch (bis einschl. Montag) nächste Woche wieder und eigentlich mochte sie ihn ja wirklich gern. Hoffe das hat nun nicht das Verhältnis gestört..
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Ach und was ich noch sagen wollte:
Wenn ich sage, dass sie ihn gebissen hat, dann sprechen wir hier nicht von richtig zu beißen, sie hat ihn mehr gezwickt, er hat weder geblutet noch sonst was, sie hat ihm nur versucht klar zu machen, dass er verschwinden soll. Und ich muss sagen, wäre sie n Rottweiler oder so, dann könnte ich ja noch verstehen, wenn man Angst hat und aus Angst tritt aber (verdammt) sie hat nicht mal ganz 30 cm Schulterhöhe und sieht mehr niedlich aus als bedrohlich!
EDIT: Das mit zwicken hatte ich ja im Eingangspost schon geschrieben

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