Welche Super-Belohnung?
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Habe die Frage bereits in Sparkys Foto-Fred gepostet, trotzdem hier nochmals.
Gestern war wieder BH Training.
Bei besonders guter Ausführung bekommen die Hunde eine Superbelohnung. Da wird mit einem Seil gezergelt oder einfach mit dem Hund getobt.
Das alles kann ich mit Sparky nicht machen.
Er hat kein Interesse an Spielzeug und mit mir wild rumtoben macht er nur selten. Mir bleibt nur die Möglichkeit ihm in solchen Trainingssituationen anstatt einem Lekkerchen fünf zu geben und ihn zu knuddeln. Wobei ich das Gefühl habe, dass er in diesen Momenten auf das Knuddeln verzichten könnte.
Ansonsten ist er aber ein Schmusebär, der stundenlang gestreichelt werden möchte.
Ich weiß einfach nicht, welche Superbelohnung ich bei ihm einsetzen kann.
Jemand eine Idee? - Vor einem Moment
- Neu
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Dazu muss definiert werden, welche Art der Belohnung bei Sparky zieht. Zergeln nicht. Knuddeln offenbar auch nicht. Futter?
Bei meinem Rüden ist Knuddeln und anpacken in Arbeits/Lernsituationen nicht produktiv. Futter ist ein guter Motivator, Gegenstand holen zu dürfen ist der größte Motivator. Das heißt seine Superbelohnung ist ein geworfener Dummy.
Bei meiner Hündin ziehen Knuddeleinheiten und Futter. Superbelohnung bei ihr ist also ein besonders leckerer Happen (auch von Hund zu Hund unterschiedlich wobei Katzenfutter da schon immer sehr hoch im Kurs steht. So die kleinen Nassfutterschälchen. Oder Leberwurst) und ein dicker Knuddler mit anschließender kleiner Raufeinheit.

Also unterm Strich: Das für was Sparky zugänglich ist und toll findet Mal 10. Dann hast du schon eine Superbelohnung.
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Und wenn du dafür einfach ein anderes Leckerlie nimmst, bei dem du fettgehalttechnisch mal richtig einen raushauen kannst?
Was macht ihm denn sonst Spaß? Vielleicht mal mit ihm losrennen/fangen/jagen und so kurz spielen (ohne Spieli)?
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Bei uns geht es einfach über die Menge und ein "Jackport-Wort", dass der Hund weiß, diese Ausführung eben war besser als andere anderen und es kommt eine fette Belohnung
Klar musste der Hund da länger suchen und fressen und war länger beschäftigt aber war mir egal - mir war wichtig, dass er unterscheiden konnte, dass er eben was gemacht hat, was toller war, als davor.Mit Spielzeug belohnen ist bei uns eher kontraproduktiv. Der Hund gerät in eine höhere Erwartungshaltung und arbeitet dann unsauber, das ist für "unseren" Sport eben doof. Anfassen ist auch nicht Bokey's Ding, in einer ruhigen Situation streichel ich ihm schon mal über die Brust oder's Schulterblatt, dennoch erwartet er ein Leckerli, weil das Streichellob einfach nicht "ausreicht".
Ich hab mal vor einer Weile versucht eine Hitliste seiner Leckerlis rauszufinden. Ich war halt der Meinung Käse steht über Wurst und Wurst über getrockentem Zeug und dieses über seinen üblichen Gemüseplinsen ... Es war aber egal, der Hund wählte nie Käse als erstes, er fraß was da war, er machte keinen Unterschied und schon gar nicht ließ er "Minderwertiges" für "Höherwertiges" liegen

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Leberwurst oder Lachspaste
http://www.antijagdtraining.com/product_info.p…sch-lachsy.html
die hatten wir bei Pia immer gekauft, als ich da noch trainieren waraber es tut genau so gut eine Futtertube, die man selbst füllt
wobei das Ding so schön handlich ist -
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Ach ja, Highlight bei uns (also beim Hund) sind gekochte und kleingeschnitte Hühnerherzen. Der absolute Renner.
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Danke für Eure Antworten.
Zitat
Dazu muss definiert werden, welche Art der Belohnung bei Sparky zieht. Zergeln nicht. Knuddeln offenbar auch nicht. Futter?Ich befürchte in der Trainingssituation wird nur Futter ankommen.
Zitat
Was macht ihm denn sonst Spaß? Vielleicht mal mit ihm losrennen/fangen/jagen und so kurz spielen (ohne Spieli)?Da macht sich seine unbekannte Vergangenheit bemerkbar. das verunsichert ihn und er duckt sich weg.
Zitat
Bei uns geht es einfach über die Menge und ein "Jackport-Wort", dass der Hund weiß, diese Ausführung eben war besser als andere anderen und es kommt eine fette Belohnung
Klar musste der Hund da länger suchen und fressen und war länger beschäftigt aber war mir egal - mir war wichtig, dass er unterscheiden konnte, dass er eben was gemacht hat, was toller war, als davor.Mit Spielzeug belohnen ist bei uns eher kontraproduktiv. Der Hund gerät in eine höhere Erwartungshaltung und arbeitet dann unsauber, das ist für "unseren" Sport eben doof. Anfassen ist auch nicht Bokey's Ding, in einer ruhigen Situation streichel ich ihm schon mal über die Brust oder's Schulterblatt, dennoch erwartet er ein Leckerli, weil das Streichellob einfach nicht "ausreicht".
Das mit dem Jackpot-Wort finde ich gut.
Ich werde es neben den sowieso schon tollen Belohnungshappen mit etwas noch besserem versuchen. Mir fällt das gerade die Leberwurst-Kruke ein. Mit der wird es auch schon mal beim Trailen belohnt. Könnte klappen. Manchmal ist das naheliegenste doch so fern.
Trotzdem finde ich es schade, dass man mit ihm nicht zergeln kann. Wahrscheinlich findet er sich zu cool und erwachsen dafür.

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Im EDEKA gibt es auch Lachs und Thunfisch in Tuben, etwas preiswerter als in dem Link. Das hat Lou immer sehr geliebt.
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Hallo,
als Super-Belohnung dient bei uns auch mal die bereits genannte "kleine Schale Katzenfutter". Ansonsten halte ich von diesem "Pappfutter" in Büchsen nicht viel, da meine zwei roh gefüttert werden.
Oder auch Hüttenkäse mit Thunfisch ist sehr beliebt, und wenn dann auch in der Frischhaltedose ordentlich viel drin ist und es länger dauert, es auszuschleckern. Auch mal Leberwurst in die Tub...büchse geschmiert, dauert auch länger.
Also was leckeres und das möglichst viel und lang zu futtern. Und wenn dann die Stimme auch noch voll des Lobes ist.
Kraulen und Toben finden meine zwei dann nicht so prickelnd.
Viele Grüße
Michaela mit Pepper (Jack Russell) und Wutz (Border Terrier) -
Andiamo bekommt bei der Geruchsidentifizierung immer diese winzigen Tüten mit Nassfutter von Pedigree. Er liebt es sich das Zeug da rauszusaugen.
ansonsten gibts hier zur Belohnung Frolic, Fleischwurst, Käse und ja ich kann dieses Junkfood für die ansonsten gebarften Jungs verantworten- ich liebe meine Schoki ja auch. Zergeln, Ballspielen und Jagdspiele mit mir sid fester Bestandteil des Trainings.Viele die bei mir trainieren sagen der Hund spielt nicht oft ist es aber die Körpersprache die zwischen Hund und Halter nicht optimal ist die ein Spielen verhindert. Man kann es lernen aber lass dir dabei doch einfach helfen.
- Vor einem Moment
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