Schleppleine wann umdrehen ??
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Ein Hund sollte nur richtig in die Schleppleine rennen, wenn es sich vorher nicht verhindern lässt (also in absoluten Ausnahmefällen). Ich würde für solche Fälle schonmal damit anfangen, dass wenn man es (zu spät) bemerkt, auf jeden Fall ein "Stopp"-Signal vorher kommt, bzw. auch generell, wenn man sieht, dass der Hund (im langsamen Tempo) ans Ende der Leine kommt.
Also am besten Knoten in die Schleppleine machen und beim letzten erreichten Knoten schonmal ein Stoppsignal aufbauen. Wenn man es gut aufbaut, rennt er irgendwann auch nicht mehr bei "Überraschungen" in die Leine.Schleppleinen werden ja im ehesten Fall beim Antijagd-Training eingesetzt. Die Tipps und Tricks sind aber natürlich nicht unbedingt übertragbar auf Artgenossenprobleme. Geht dein Hund flüchten oder geht er auf die Hunde drauf? Bildet dann ja auch nochmal andere Voraussetzungen.
Generell sollte die Schleppleine wohl aber immer der Notanker bleiben. Ansonsten wird die Schleppleine eben doch schnell zur verlängerten normalen Leine.
*Ob du wortlos umdrehen kannst oder ein Kommando benutzen solltest, hängt wohl von der Situation ab. Auf jeden Fall bietet es sich an, ein Kommando einzuführen (oder eben das Rückrufkommando zu perfektionieren). Ist es nämlich schon zu spät, wird dein Hund nicht merken, wenn du wortlos gehst. Wenn es um generelles Desinteresse geht ohne einen ausschlaggebenden Reiz, kann man durchaus auch mal wortlos kehrt machen, damit Hund merkt, dass ein Blick zwischendurch sich lohnen könnte.
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Bei der Schleppleine gibt's unterschiedliche Trainingsansätze. Aber egal wie - das Ding dient erstmal nur dazu, dass der Hund im Ernstfall nicht abhaut. Dafür ist sie allerdings echt praktisch.
Trainieren, dass der Hund auf einen achtet, muss man extra. Es gibt zwar ganz zahme Hunde, die selbst keinen Zug auf dem Geschirr oder Halsband mögen und die daher von alleine zusehen, dass sie mit dem Halter Schritt halten. Aber für die braucht man eigentlich auch keine Schleppleine. Die brauchst Du nur, wenn der Hund in Jagd- oder Krisensituationen eben nicht mehr auf Dich achtet und nicht mehr hört.
Aber durch die Schleppleine allein lernt der Hund gar nichts. Außer vielleicht, wann die Leine dran ist und wann nicht...
In Krisensituationen würde ich vor allem zusehen, dass ich den Hund nah bei mir halte und sie nicht am anderen Ende der Schleppleine alleine rumeiert. Dann kannst Du im Ernstfall nämlich die Heldin spielen und andere Hunde wegscheuchen. Das müsste bei dem kleinen Angsthasen eigentlich Eindruck machen, so dass sie nach einigen erfolgreichen Beschützungen von alleine zu Dir kommt.
Andere Hunde wegscheuchen muss man aber üben - dafür ist ein Hundeplatz vielleicht gar nicht so schlecht. Wenn Du selber einen kleinen, ängstlichen Hund hast, musst Du ja auch erstmal lernen, wie man zum Beispiel einen großen, frechen Hund beeindruckt. Das würde ich dann aber erstmal ohne Deinen Hund üben.
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Bitte such dir wirklich wie von Amanhe beschrieben ältere souveräne Hunde zum üben, und überflute einen einen Angsthund nicht mit Reizen. Sie soll bei dir Sicherheit finden, dass geht nicht über ausblenden.
Der heftige Leinenruck, den der Hund verspürt, wenn man umdreht während er gerade ins Leinenende prescht, ist auf jeden Fall eine Strafe - angenehm findet das kein Hund. Und gerade bei panischen Hunden würde ich Strafe zu vermeiden suchen. Mach Aufmerksamkeitstraining vorerst nur an ruhigen Orten, wo keine andern Hunde sind.
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Wenn du willst, dass der Hund auf dich achtet, machst du die Richtungswechsel, wenn der Hund an dir vorbeischießt, nicht erst, wenn der Hund reinsaust.
Das mache oft und zackig. Wenn es dem Hund zu doof wird und kurz am Knie läuft:LOBEN!!!!
Dasselbe gilt auch mit der kurzen Leine für Leinenführigkeit. Der Hund lernt, sich auf dich zu konzentrieren.
Bei anderen Hunden, geh weg, so wie es der Hund aushalten kann. Sitz und angucken, Lecki.
Je mehr der Hund ausgebildet ist und kann, kann er sich auch auf dich verlassen, wenn es ne schwierige Situation ist. Benütze viel Futter, und unbedingt auch spielen.
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so wir waren nun bei Martin Rütter und siehe da nach 4 Monaten, kein hysterisches Bellen mehr, keine Angst vor anderen Hunden.....suuuuuuuper,.oder ?
war zwar für mich sehr anstrengend, die Aufgaben die wir bekommen haben, aber meiner Amy hat es einen großen Spaß gemacht und auch einen Rießengroßen ERFOLG gebracht, hätte ich nie gedacht. -
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Schön dass ihr offenbar Erfolg hattet und du dich nochmal meldest. Wie habt ihr das bewältigt, wenn ich fragen darf?
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TS hat dafür einen neuen Thread eröffnet https://www.dogforum.de/rutter-hat-geh…en-t175255.html
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