Welche Kommandos?
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Hallo!
Unser Welpe ist jetzt 15 Wochen alt. Wir üben natürlich fleißig Sitz, Platz, Lass es, Aus und das Gehen an der Leine. Ersteres klappt am besten, letzteres wird wohl noch viel Übung brauchen.
Trotzdem frage ich mich, welches Kommando ich als nächstes in unser "Trainingsprogramm" aufnehmen sollte.
Welches Kommando war das bei euch bzw. zu welchem würdet ihr raten, da euch das am hilfreichsten war?
Gerne mit entsprechendem Hand- und Hörzeichen und gegebenenfalls, wie ihr es dem Hund beigebracht habt.Freue mich auf euer Ranking der ersten Kommandos!
Granita
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Vielleicht hast du nur vergessen, es aufzuschreiben?! Aber der Abruf dürfte bei mir auf Platz 1 gestanden haben. Und allgemeine Aufmerksamkeit. Also spazieren ohne Leine und schauen, wie der Welpe auf mich achtet, wie ich ihn begeistern kann, wann er todsicher angeflitzt kommt... kleine Spiele, Hindernisse überwinden, halt allgemein sehr darauf achten, dass der Spaziergang vor allem gemeinsam stattfindet und ich die meiste Zeit sehr spannend bin
. An Kommandos würde ich so rückblickend noch deutlich weniger üben. Die Frage ist, was braucht man im Alltag wirklich? Sitz z.B. nutze ich gar nicht, aber das dürfte so ziemlich jeder Hund als erstes und bestes beherrschen 
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Oh ja natürlich, das Kommando Hier habe ich ja glatt vergessen. Üben wir selbstverständlich!
Danke!Granita
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Für mich hat sich im Alltag ein Stop Signal bewährt. Also ein Stehenbleiben. So brauch ich meine Hündin im Freilauf nicht immer zu mir rufen und es ist praktisch bei uneinsehbaren Abbiegungen, zu großer Entfernung zu mir, vorbeifahrenden Radfahrern und um den Ansatz zum Jagen abzubrechen.
Ob das ein so junger Welpe schon lernen muss, keine Ahnung. Viel was die kleinen lernen müssen, braucht ja gar kein Kommando.Achso. Auf die Decke ist Zuhause so auf Dauer sicher auch sinnvoll. :-)
vom Handy gesendet
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Was du jetzt hast reicht vollkommen für einen Welpen dieses Alters! Meinem habe ich Hier beigebracht (1. Priorität), Sitz, Nein und Leine laufen. Bis man das zuverlässig gefestigt hat bei aller Art von Ablenkungen und auf Distanz, dürften einige Monate vergehen. Platz kam dann irgendwann dazu, und Warte. Wichtiger waren mir gemeinsame Entdeckungsgänge, sowie die Knigge im Umgang mit Mensch und Hund.
Was sich im Laufe der Zeit ganz zwangslos etabliert hat und ich sehr nützlich finde sind Signale zum wenden (Radius verkleinern) und zum mitkommen (quasi ein Gummi-Hier). So muss ich nicht immer abrufen im Freilauf.
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Und noch ganz wichtig finde ich, dass der welpe sich überall anfassen lässt, Pfoten abwischen, Pfoten zwischen den Zehen berühren, Krallen berühren....ins Maul schauen dürfen, in die Ohren schauen dürfen, Fieber messen dürfen...erweist sich mal als sehr doof, wenn man es nie geübt hat und der Tierarzt ran muss oder man selbst, weil man was aus Hundis Maul nehmen mag oder Augentropfen geben muss...ich fange mit dem Anfass-Training spielerisch schon am ersten Tag an, beim Kuscheln oder zwischendurch in ein Öhrle gucken und loben usw...
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Dein Welpe hat Schwierigkeiten, alleine zu bleiben und reißt die Tapeten ab, ich würde da nun Prioritäten setzen, anstatt "unwichtige" Kommandos (Sitz, Platz, bei Fuß) zu trainieren.
Mit dem Kennenlernen der Umwelt, anderen Menschen und Hunden, sowie Geräuschen, Leinenführigkeit, "nein und komm", usw., hat er genug Programm am Tag. -
Zitat
Dein Welpe hat Schwierigkeiten, alleine zu bleiben und reißt die Tapeten ab, ich würde da nun Prioritäten setzen, anstatt "unwichtige" Kommandos (Sitz, Platz, bei Fuß) zu trainieren.
Mit dem Kennenlernen der Umwelt, anderen Menschen und Hunden, sowie Geräuschen, Leinenführigkeit, "nein und komm", usw., hat er genug Programm am Tag.

Themis war schneller, ich hab noch an meinen Formulierungen gebastelt
- ich finde das Hundekind viel zu jung für diese Fülle von Kommandos !!!! -
Farinelli ist jetzt 10 Monate alt. Angefangen habe ich mit Rückruf und Halt an der Strasse, dann lange nichts ausser dass er sich auf Arbeit ruhig verhalten soll. Seit einigen Tagen legt er sich hin wenn ich es sage ohne das wir das groß geübt haben ausser dass ich eben sein Hinlegen immer kommentiert habe. Mehr muss er im Alltag nicht können. Könnte also sagen fertig mit 10 Monaten.
Allerdings habe ich mit so 11 Wochen begonnen in Obimäßig ein bissl auszubilden. Also ein paar Bewegungsabläufe gezeigt aber alles noch ohne Kommando. mittlerweile kann er die GS aus allen möglichen Positionen richtig super. Winkel und 3 Schritt Fuss klappen genauso toll und zur Zeit arbeiten wir an einer Wendung. Alles andere befindet sich noch komplett im Aufbau, er hat Ansätze kennengelernt aber ohne Hilfen ist das alles noch lange nicht sicher.
Was mir am allerwichtigsten ist, ist eine tolle Bindung zu meinen Jungs und bisher hat das immer toll geklappt. Rückruftraining ist dann ziemlich schwierig weil sie einem ja eh nicht von den Hacken gehen oder schon da sind wenn man nur an sie denkt. Irgendwie spiele ich meine Hunde immer groß und dann gehts eh nicht mehr ohne einander.
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Würde mich jetzt hier den meisten anschließen und vor allem an der "Alltagstauglichkeit" arbeiten. Wobei es dar wohl besser wäre zu sagen "lass deinen Hund möglichst viel an deinem Leben teilhaben". Ich finde dann lernen sie am allermeisten, wenn man sie (ihrem Alter entsprechend) in möglichst viele Situationen mitnimmt, die man selbst oft durchlebt. Unserer war mit 12 Wochen zB mit im Zoo, er soll lernen andere Tiere nicht sonderlich interessant zu finden. Auch hat er gelernt, dass wenn er draußen ein Tier sieht (ob nun Hund, Vogel, Katze, eichhörnchen....) es bei uns lecker Futter gibt. Anti-jagd-Trainning von Anfang an. Aber das ist halt alles so nebenbei passiert, ohne dass man bewusst losgegangen ist und dachte "komm wir gehen was üben". Das machen wir jetzt (Alf ist 7 monate alt) sogar eher selten, sondern bauen es in die Spaziergänge ein, ganz locker, was dazu führt, dass die eben besomders interessant sind und der Hund nicht allein rumtigert.
Was ich tatsächlich ganz bewusst gemacht habe zu Hause ist, dass ich öfter mal zur Tür bin und selbst geklingelt habe, ohne dass dann was passiert. war mir wichtig einen hund zu haben, der nicht beim Klingeln hochschreckt und zur Tür rennt. Hat einfach zu lang gedauert das dem alten abzugewöhnen, deswegen war mir das wichtig denke ich.
- Vor einem Moment
- Neu
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