Chill laesst sich nicht anfassen.
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Hallo nach Deutschland,
so nun ist es soweit, seit 5 wochen haben wir einen 10 monate alten thai - bankeaw mit stammbaum und impfpass.
die huendin ist sehr scheu, sie frisst mir zwar aus der hand, aber anfassen laesst sie sich noch nicht. sie schlaeft ausserhalb und morgens wenn sie uns sieht begruesst sie uns auch schwanzwedelnd, aber das ist auch schon alles. ich moechte den hund dazu bringen, dass sie sich die leine anlegen laesst, und mich beim spaziergang begleitet. komme ich ihr zu nahe, zieht sie sich sofort zurueck. abends wenn wir tv sehen, macht sie uns darauf aufmerksam, dass auch sie ins wohnzimmer moechte, was wir auch bis zu schlafen gehen, ihr gerne erlauben. sind wir eine halbe stund weg, begruesst sie uns immer schwanzwedelnd, also zeigt sie uns, dass sie uns mag und akzeptiert.
mache wir hier irgend etwas falsch, oder muss ich ihr einfach mehr zeit lassen sich an uns und umgebung zu gewoehnen?
aufgewachsen ist sie in einer bankeaw - zucht mit zuletzt ihrem bruder. ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass der hund dort schlecht behandelt wurde?!?!. der zuechter hatte (fast) keine probleme den hund zu streicheln bzw. anzufassen.
liebe hundefreunde, bitte gebt mir einen guten rat wie ich mich dem hund gegenueber am besten verhalte.
vielen dank!gruesse nach deutschland aus thailand,
Theo
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Gar keine Erfahrungen können auch zu so einem Verhalten führen. Ist es üblich dort mit den Hunden spazieren zu gehen, raus zu gehen, mal das eigene Gelände zu verlassen? Kontakt mit fremden Menschen, Umgebungen etc. - wurde das vorher beim Züchter trainiert?
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Hallo nach Deutschland,
komme ich ihr zu nahe, zieht sie sich sofort zurueck. abends wenn wir tv sehen, macht sie uns darauf aufmerksam, dass auch sie ins wohnzimmer moechte, was wir auch bis zu schlafen gehen, ihr gerne erlauben.
Theo
Darf sie sonst den Tag über nicht ins Wohnzimmer?
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laut zuechter wurde der hund an die leine gefuehrt, damit sich der hund daran gewoehnt, und auch mit anderen hunden und menschen zusammen kommt. ich bezweifle aber sehr, dass mir der zuechter die wahrheit sagte.
ja auch hier werden hunde an die leine gefuehrt, ich habe beobachtet, dass einige hundebesitzer einen stock dabei haben. hier leben sehr viele strassenhunde, und wenn eine fremder hund in dessen territorium eindringt, gibt es zoff, und der eindringling wird manchmal angegriffen, deswegen der stock um die attacken abzuwehren.
ja, untertags bleibt der hund im garten was er auch bevorzugt. abends moechte er halt in unserer naehe sein, was ja tagsueber auch der fall ist, denn wir halten uns sehr viel ausserhalb auf.
ich vermute, dass der hund ein schlechtes erlebnis hatte, was mir der zuechter vorenthaellt.
sollte es nur an meine geduld liegen, die kann ich dem hund schenken so viel er braucht. ich bin rentner und wir beide, meine frau und ich, haben sehr viel zeit.
noch ein tipp, bitte?
gruesse nach deutschland und dankeschoen.
Theo
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Hallo,
dass der Hund Eure Nähe sucht, ist doch schon mal gut! Hunde sind hochsoziale Wesen, die nicht dafür gemacht sind, als freies Elektron durchs Leben zu sausen, sondern sie suchen sich stabile Sozialverbände, die ihnen Sicherheit geben.
Die Hündin bekundet ja schon ihr Interesse an Euch, und m. E. wäre es ein großer Fehler, sie jetzt zu sehr zu bedrängen. Dass Ihr Euch viel draußen aufhaltet - grün-vor-Neid-werd-bei-deutschem-Mistwetter
-, ist doch ideal. Ich würde den Hund dabei gar nicht großartig beachten und versuchen, Rituale einzuführen, also nach Möglichkeit zu den gleichen Zeiten zu füttern, evtl. zunächst ein paar Futterbrocken zu werfen, bevor der Napf hingestellt wird, oder ihr Spielmöglichkeiten anzubieten, irgend etwas werfen, z. B., aber, wie gesagt, ohne sie anzusehen.Leine und Halsband würde ich erst mal in der Ecke lassen.
Das ist ein junger, mit ziemlicher Sicherheit verspielter Hund, der offensichtlich keine - schlechten - Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, wie es flying-paws schon schrieb, der wird von sich aus auf Euch zugehen, weil ja ihr bisheriger Genosse, ihr Bruder, nicht mehr da ist.
Caterina
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ist sie ein thai bangkaew ? also die spitzähnlichen hunde?
ich kenne zwei solcher hunde, welche sich von fremden nicht anfassen lassen...
eine (hier) äusserst seltene rasse.
ich würde ihr bei euch noch mehr zeit geben vertrauen zu fassen. 5 wochen sind noch nicht wirklich lange.
ausserdem habt ihr da eine äusserst sensible rasse ausgesucht, welche sehr langsam vertrauen zu anderen menschen aufbaut.
ich habe auch den verdacht, dass der züchter noch nicht sehr viel mit ihr gemacht hat.
eigentlich bin ich ein "handfütterungsgegner"...
aber es könnte zum beziehungsaufbau evtl. helfen wenn ihr sie aus der hand füttert, um ihr so zu zeigen dass eure nähe nicht unangenehm ist, sondern mit futter positiv belegt wird.
dazu würde ich sie (zu anfang) jedoch nie direkt anschauen, sondern das futter anbieten, indem ihr es ihr -unauffällig- und ohne aufzudrängen immer wieder aus der hand anbietet.
dass sie sich nicht anleinen lässt hat auch mit der für sie noch unangenehmen nähe zu euch zu tun. das heisst nicht dass sie anleinen gar nicht kennt.
ihr braucht auf jeden fall sehr viel geduld und vor allem: bedrängt sie nicht !
auch blicke und beobachten können auf sie schnell bedrohlich wirken. -
Viele Tipps hast du ja schon bekommen.
Wende dich doch auch mal an diesen Züchter hier
http://www.ouyskingthaibangkaewdogzucht.de.to/Das ist auch deutscher Auswanderer in Thailand, der diese Hunde erfolgreich dort züchtet. Vielleicht kann er euch mehr rassespezifische Tipps geben.
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