Verhalten | Schüchtern oder Todesangst?
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Schönen guten Tag,
wir haben vorgestern für unseren kleinen Baby-Husky nocheinen spielkamerad Husky (17 Wochen alt) gekauft.
Wir waren den paar mal an den vorherigen Tagen besuchen. Er war verschmust, verspielt und hatte garkeine anzeichen von angst, aber respekt vor großen Menschen, hat man sich aber kurz anlecken lassen war er für alles offen.Nun, als wir ihn abgeholt haben, ist etwas beim Spazierengehen passiert. Naja "passiert".. eher psychisch als physisch. Er wollte spielen, rennt zu einem großen "Mutanten"Hund, er war echt ein brocken, und der hat nix anderes zutuhen als anfangen zu bellen, knurren etc. aber das in soeiner lautstärke dass sich der kleine erschreckt hat & beim wegrennen das halsband durchgekriegt hat also war er von der leine los und ab ins feld.. (50m weiter.. ) Als er auf dem feld stand, wie eingefroren, genauso auch zuhause. Wir haben den Hund am selben Tag mitgenommen und nun sieht die Situation so aus.
1 Tag: Er lag nur da, noch geschockt schätz ich mal von der attacke, und starrte ins leere.
2. Tag: Er begann uns anzuschauen, die Bude zu erkunden und zu fressen & trinken.. & sich auf dem Sofa breitzumachen nachts.
3. Tag (Heute): Er scheint uns als sein Rudel akzeptiert zu haben (glaub ich). Er geht ohne Probleme gassi, läuft bei fuß ohne etwas zusagen, nur er hält nähe, mehr als 5m abstand will er nicht aufbauen. Er folgt uns auch überall hin, ob in den garten, in die küche oder zum geschäft, bleiben wir dort ne weile stehen, legt der sich neben uns und liegt.Nur es gibt ein Problem, wenn man ihn streicheln will, an die leine nehmen will oder sich ihm einfach nähert, geht er weg, auf seinen platz legt sich hin & presst sich an die Wand, als würde er denken wir verprügeln den gleich oder so o.o (Der wurde noch nie geschlagen und hat auch soetwas nochnie mitgekriegt) Wenn man anfängt ihn zu streicheln, lässt er sich streicheln aber das regungslos, ausser an so stellen wo es guttuht wie am Ohr etc. dann dreht der den kopf mit.
Ich weiß echt nicht was mit dem kleinem Los ist seit dem Vorfall mit dem Riesen, klar es war auch viel stress, Riese & besitzerwechsel am selben Tag, aber irgentwas hat er noch.Hatte jemand einen ähnlichen Fall?
Ist dieses Verhalten normal in den ersten Tagen im neuen heim?
Wie kann man den Hund dieses verhalten "abgewöhnen" bzw. was muss man machen damit er keine angst vor uns hat?
Hab schon gelesen, Ignorieren... Finde ich persöhnlich bei einem Welpen nicht human. Oder ganz viel streicheln, lässt er sich aber schließlich nur schleppend.Vielen vielen Dank euch schonmal im vorraus! Wenn ihr noch irgentwelche Tipps habt, bitte teilt sie mir mit, ich bin über jede hilfe echt dankbar! :)
Mit freundlichem Gruß, Steven.,
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Ich würde mich mal auf den Boden setzen, ohne ihn zu bedrängen.
Oder leg Dich mal eine Stunde auf den Boden auf eine Decke. Vielleicht kommt der Kleine von alleine zum Ankuscheln.Was ist denn mit eurem anderen Welpen? Fangen die nicht an zu spielen?
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Hab ich schon versucht, von allen positionen, liegen, hocken, kniehen, stehen, ducken, der geht immer an die wand. Und mit dem anderen welpen spielt er. Ich sag ja, sind wir draussen ist er wie verändert. Nur mann muss ja auch irgentwie rauskommen, ohne dass der hund denkt man will ihn schlagen oder so o.o
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Zitat
3. Tag (Heute): Er scheint uns als sein Rudel akzeptiert zu haben (glaub ich). Er geht ohne Probleme gassi, läuft bei fuß ohne etwas zusagen, nur er hält nähe, mehr als 5m abstand will er nicht aufbauen. Er folgt uns auch überall hin, ob in den garten, in die küche oder zum geschäft, bleiben wir dort ne weile stehen, legt der sich neben uns und liegt.
Das ist doch schon mal gut für den Anfang.
Du schreibst, er folgt euch überall hin. Dann geht doch erstmal nur in den Garten mit ihm.
Spaziergänge an der Leine könnt ihr doch machen, wenn er Vertrauen gefasst hat.Der Hund kann nur von selber kommen. Man muss ihm etwas Zeit lassen.
Das kann in ein paar Tagen schon anders aussehen.
Du solltest draußen auch keinen Kontakt zu fremden Hunden zulassen, damit so etwas nicht noch einmal passiert.Ein Welpe sollte möglichst nur gut sozialisierte Hunde kennenlernen.
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Also ich kenne das Problem, also meine Hündin hat tierische Angst vor Männern, wurde als Welpe vom Herchen Geschlagen, bevor wir sie bekommen haben:((, also ich weiß nicht ob das hier rein passt, aber die Fremden Männer dürfen nicht direkt auf sie zukommen auch nicht schnell, dürfen sie nicht an gucken und setzen sich nicht direckt zu ihr, sondern mit dem Rücken zu gewandt, dann Hand runter und leckerchen zeigen und schon kommt sie langsam, machen sie das öfters wird es besser.
Nie die Hand erheben, egal ob ihr ihn auf dem Kopf streicheln wollt, immer nur von unten und ihr dürft ihn auf gar keinen Fall bedrängen!!
wenn er mit welpen spielt, muss er es auch, so oft wie möglich, mit größeren jetzt auf gar keinen Fall. aber ihr dürft die Situation auch nicht meiden, sonst wird die Angst nur geschürt! -
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Stimme Friedachen in allem zu und genau so sollte es gemacht werden mit dem annähern eines Hundes der Angst zeigt. Im zweifelsfall den Hund garnicht beachten und abwarten, bis er von selbst kommt.
Es gibt eine Trainingmethode mit der man Vertrauen aufbauen kann (eher mehrere). Alles ist erlaubt was Spaß macht, vorallem dem Hund. Macht ihr euch zum Affen und der Hund kommt neugierig zu euch, dann ruhig sich selbst zum Affen machen. Manche Hunde stehen auf Leckerlies, aber diese werden von ängstlichen Hunden nicht gerne aus der Hand genommen, also lieber werfen. Was viele Unsichere Hunde nicht mögen ist, das nach vorne Beugen. Also lieber immer in die Hocke gehen, im zweifelsfall das Leckerlie zuwerfen.
viele ängstliche Hunde mögen es auch in gehockter Position nicht angesehen zu werden, also im zweifelsfall wegsehen und abwarten, oder Leckerlie fallen lassen oder zuwerfen.Das Thema Ignorieren finde ich aus eigener Erfahrung nur dann richtig, wenn man weiß warum man es macht. Ist ein Hund Frech und macht blödsinn weil er aufmerksamkeit will, kann Ignorieren manchmal wunder wirken.
Bei Angst nutzt das ja nichts. Klare Regeln, die beim ängstlichen nicht übers Ziel hinausschießen(also zwangskonfrontation) bringen sehr viel. Wenn der ängstliche Hund sich auf seinen Halter verlassen kann und der Halter Konsequent ist und Selbstsicherheit ausstrahlt und Situationen Regelt(wenn man Situationen als Mensch selbst richtig regelt, kann man das ängstliche Verhalten ruhig Ignorieren), kriegt man ängstliches Verhalten gut in den Griff.
Sah bei meiner Hündin so aus, das ich sie hinter mich geführt hab und vorgegangen bi, in Gegenden mit nicht einsehbaren Kurven, oder wenn uns jemand entgegen kam. Ich hab andere Hunde abgeblockt, genauso wie andere Menschen. Hinter meine Beine kam weder Mensch noch fremdes Tier, dort ist immer ein sicherer Zufluchts Ort.
Ich denke Respekt beim Hund kann man sich durch konsequenz verdienen und durch gemeinsame Aktionen.
Mit Konsequenz meine ich nicht Kadaver gehorsam und Strenge, sondern Vorhersehbarkeit.
Wenn dein Hund dich kennt und weiß das er dir Vertrauen kann, legt sich das auch mit der Unsicherheit.
Edith: Sei Vorhersehbar, Durchschaubar und für den Hund mit viel Spaß als gutes Vorbild da. -
Wenn ich es richtig verstehe, ist der Hund 17 Wochen.
Was hat er bis jetzt in seinem vorigen Zuhause gelernt? Wurde regelmäßig Spazierengegangen, auch an der Leine? Auch in fremden Umgebungen? Kennt er von dort fremde Menschen, auch in fremden Wohnungen?
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Zitat
Er wollte spielen, rennt zu einem großen "Mutanten"Hund, er war echt ein brocken, und der hat nix anderes zutuhen als anfangen zu bellen, knurren etc. aber das in soeiner lautstärke dass sich der kleine erschreckt hat
Vermeide bitte, dass euer Hund einfach auf andere Hunde zuläuft. Dieses Verhalten finden andere Hunde nicht immer toll (das hat dann auch nichts mit "nix anderem zu tun" zu tun, sondern es ist einfach frech auf einen anderen Hund zu zustürmen. Auch und gerade dann wenn man ein Welpe ist). Ihr solltet regeln mit welchen Hunden der Welpe zusammen kommt. Seid froh das der "Mutantenhund" nur verbal protestiert hat. Es hätte auch anders kommen können.Zitat1 Tag: Er lag nur da, noch geschockt schätz ich mal von der attacke, und starrte ins leere.
Mit geschockt sein von der Attacke wird es wohl weniger zu tun gehabt haben. Die hat er wohl zu dem Zeitpunkt schon als "Passiert, Leben geht weiter" abgehakt. Es war wohl eher der Umgebungswechsel und das "Verlieren" der alten gewohnten Umgebung und Menschen, die den Hund paralysiert haben.Zitat3. Tag (Heute): Er scheint uns als sein Rudel akzeptiert zu haben (glaub ich). Er geht ohne Probleme gassi, läuft bei fuß ohne etwas zusagen, nur er hält nähe, mehr als 5m abstand will er nicht aufbauen. Er folgt uns auch überall hin, ob in den garten, in die küche oder zum geschäft, bleiben wir dort ne weile stehen, legt der sich neben uns und liegt.
Noch ist das so. Und während ich euch die Daumen drücke das es so bleibt, kann es sich nächste Woche schon um 180° drehen. Wenn er nämlich beginnt bei euch "anzukommen" und euch wirklich kennen zu lernen. :) Ich will keine Angst machen, nur das ihr es im Hinterkopf habt wenn sich sein Verhalten ändern sollte.ZitatNur es gibt ein Problem, wenn man ihn streicheln will, an die leine nehmen will oder sich ihm einfach nähert, geht er weg, auf seinen platz legt sich hin & presst sich an die Wand, als würde er denken wir verprügeln den gleich oder so o.o (Der wurde noch nie geschlagen und hat auch soetwas nochnie mitgekriegt) Wenn man anfängt ihn zu streicheln, lässt er sich streicheln aber das regungslos
Er kennt euch noch nicht. Es gibt, je nach Charakter und Sozialisierung, Hunde die da mehr Hemmungen haben als andere. Und deswegen, wie die andern es auch schon schrieben, lasst ihm Zeit. Bedrängt ihn nicht, lasst ihn auf euch zu kommen.Wie versteht und reagiert er auf euren anderen Welpen?
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