• Hi ich habe mal eine Frage.
    Ich lese und höre immerwieder vom "Clickertraining". Wie genau funktioniert das?
    Also ich weis, etwas warrichtig und dann klick...aber als ich das bei meinem Tobi gestern ausprobieren wollte hat er mich nur doof angeguckt und das Leckerchen ( Hab gelesen das man es in Verbindung von Leckerchen einsetzt) hat er auch net genommen.
    Wie muss ich das aufbauen, und gibt es andere alanativen zum Leckerli? Mein Hund ist nicht so begeistert von Leckerlie, ausser es ist irgendwas wo er ne Stunde dran zu knabbern hat ( im wahrsten Sinne des Wortes ).

    Wie genau baue ich es auf und wo kann ich das "klick" überall einsetzen?

    Ich bin zwar unter Hunden groß geworden aber diese Trainingsmethode kannte ich noch garicht, würde sie aber gerne einsetzen bei Tobi.

  • Ah vielen Dank, das hilft mir schon mal weiter.
    Und ich dachte schon, das das mit meinem Hund nicht klppt.
    Nur jetzt noch die Frage, geht das nur mit Lekkerlies...mein Hund mag nicht unbedingt lekkerlies, hab schon alle sorten aus 3 Supermärkten und 2 Petshops ausprobiert....er nimmt zwar alle...aber auch nur wenn er gerade Lust oder sowieso Hunger hat.

  • Wir Clickern zwar aktuell mit diesem Hund nicht, haben aber ein Markerwort, was auch wie ein Clicker aufgebaut wird. Wichtig ist, dass man ein ganz tolles Leckerchen am Anfang benutzt. Man kann eine Leckerchen-Hitliste erstellen, bei unserem Hund steht Fleischwurst an erster Stelle, dann Käse, dann Frolic (was wir natürlich nicht! als Futter verwenden, aber ein Kind darf ja auch mal Schokolade essen ;) ), dann sein normales Hundefutter usw.

    Wir haben beim Trainieren auch immer zwei verschiedene Leckerchensorten dabei, einmal was ganz Tolles, wenn er was neues lernt oder etwas ganz besonders toll macht. Und eben eine nicht ganz so hochwertige Belohnung, z.B. für Dinge, die schon besser sitzen.

    LG, Eva

  • Zitat

    und wo kann ich das "klick" überall einsetzen?.

    Im Grunde immer, wenn der Hund ein erwünschtes Verhalten zeigt. Man kann es also für den Grundgehorsam einsetzen, aber auch, um dem Hund Tricks beizubringen. Der Click sagt dem Hund:" jetzt gerade ist es richtig, was Du tust. Du bekommst gleich eine Belohnung dafür." Es ist eine punktgenaue Verstärkung. Wenn der Hund z.B. Mit der Nase einen Gegenstand anstupsen soll, kann man ihm ja nicht in dem Moment, wo er das tut ein Leckerchen "reinschieben". Also musst Du in genau dem Moment clicken und danach ein Leckerchen geben. Ein Click ist quasi ein Versprechen.

  • Soweit so gut... Ich höre immer von Leuten, wie einfach es doch sei, dem Hund mit dem Clicker etwas beizubringen aber tue mich in der Praxis auch etwas schwer damit.
    Mir kommt es jetzt gar nicht so auf Tricks an. Ich würde es mehr für den Grundgehorsam nutzen wollen.
    Prinzip ist verstanden: Wenn Hund z.Bsp. an etwas nicht ran soll, wird in dem Moment geclickt, wenn er sich abwendet usw. Aber wie setze ich den Clicker noch sinnvoll ein?
    Z. Bsp. Leinenführigkeit oder nicht alles von der Straße aufsammeln wäre für mich ein Thema.

  • Zitat

    Ah vielen Dank, das hilft mir schon mal weiter.
    Und ich dachte schon, das das mit meinem Hund nicht klppt.
    Nur jetzt noch die Frage, geht das nur mit Lekkerlies...mein Hund mag nicht unbedingt lekkerlies, hab schon alle sorten aus 3 Supermärkten und 2 Petshops ausprobiert....er nimmt zwar alle...aber auch nur wenn er gerade Lust oder sowieso Hunger hat.


    Hast du es schon mit kleingeschnittener Wurst, Käse oder gekochtem Hühnchen versucht? Damit kriegt man die meisten Hunde. Außerdem ist es sinnvoll, vor dem Füttern zu clickern ;)

  • Als Beispiel kann ich anführen, das Anschauen meines Hundes auf ein Kommando hin.
    Ich schnalze mit der Zunge, ich warte, dass der Hund mich anschaut..., der Hund schaut mich an, und Klick und Leckerlie. So oft wie möglich wiederholen. Das Timing ist wichtig und Fingerspitzengefühl und gute Beobachtungsgabe. Seinen Hund gut kennen ist von Vorteil (also eine Ahnung haben, was als Nächstes passiert ;) ).
    Leinenführigkeit als Beispiel, Leine hängt durch, klick und Leckerlie. Die Leine ist gespannt, gibt`s nix. Man kann in der Situation dann stehen bleiben oder nen Richtungswechsel machen.
    Je öfter das Laufen an der durchhängenden Leine mit nem Klick und nem Leckerlie bestätigt wird, desto eher kann der Hund eine Verknüpfung herstellen, dass das Durchhängen der Leine erwünscht ist...
    Am besten arbeitet man als aller Erstes auch an seiner eigenen Reaktionsfähigkeit. Denn es ist sehr von Vorteil, wenn man als Halter sehr reaktionsschnell ist, also mit dem Klick.

  • Zitat


    Hast du es schon mit kleingeschnittener Wurst, Käse oder gekochtem Hühnchen versucht? Damit kriegt man die meisten Hunde. Außerdem ist es sinnvoll, vor dem Füttern zu clickern ;)

    Hmmm, wurst noch nicht, bei Käse wurde mir immer gesagt das es nicht so gut sei für den Hund.

    ICh hab auch schon überlegt von den 2 mal Füttern runter zu gehen und 1 Portion kommpolett erarbeitet wird.
    Aber irgendwie tut er mir dann auch leid, da er ja nicht versteht warum plötzlich kein Frühstück mehr kommt.
    Ich tu mich ja immer schon so extrem schwer ihm nichts von meinem Teller zu geben.

    Der kann immer sooooooo lieb gucken =)

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