Allergikerhund lässt mich verzweifeln
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Zitat
Nee.. Eine richtige Ausschlussdiät habe ich noch nicht gemacht. Vielen Dank für den Link. Das mache ich..
Bei einem THP sind wir schon.. leider auch da ohne Erfolg..
Was macht der THP denn, es gibt da ja sehr viele Unterschiede in der Ausbildung, in der Methode.
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Hallo,
hast du hier Allergikerhund lässt mich verzweifeln schon mal geschaut ?*
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Wir haben auch so ein allergiegeplagtes Exemplar.
Ich kann dir nur wärmsten Empfehlen, einen Dermatologen aufzusuchen und der Ursache so weit wie möglich auf den Grund zu gehen.
Wir haben mit unserem Dermatologen einen genauen Plan für eine Ausschlussdiät erarbeitet und sind nun an der Eingrenzung der tatsächlichen Ursachen.Zum THP kannst du natürlich auch gehen, aber mit Placebo-Zuckerkugeln wirst du keine Allergie behandeln können, wie du ja schon herausfinden musstest..
Gruß,
Kolja -
Ich würde dir auch eine Ausschlussdiät empfehlen. Nur wenn du weißt, was dein Hund wirklich verträgt, kannst du ihn ordentlich ernähren. Bei einem Allergiker bedeutet es dann uU auch, dass man Abstriche von den allgemeinen Barf-Empfehlungen machen muss - Hauptsache ist hier, dass das Futter vom Hund vertragen wird.
Du wirst alle wichtigen Infos zur Ausschlussdiät sicher in dem Link finden können. Aber pass bitte auf, dass du nicht nur auf das Futter achtest (Beginn mit einer Fleischsorte, die der Hund noch nie gefressen hat, eine Sorte Gemüse, etc.), sondern auch auf Kauartikel, Leckerchen, Waschmittel, Zeckenschutz (z.B. chemische Spot-ons bzw. Halsbänder), Medikamente und Futterergänzungsmittel wie Mineralstoffpräparate, Knochenmehl, etc. All das sollte während der Ausschlussdiät nach Möglichkeit weggelassen werden (eventuelle Medikamente natürlich nur nach Rücksprache mit dem TA), da sie allergen wirken und somit die Ergebnisse verfälschen können.
Ich weiß, dass so eine Ausschlussdiät eine mühsame Sache ist - zumindest kommt es einem anfänglich so vor. Aber nur so kann man wirklich herausfinden, worauf der Hund reagiert - es lohnt sich also wirklich. Ich wünsche euch alles Gute!
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Hallo.
Verträgt dein Hund denn Huhn? Wenn du es nicht genau weißt, dann würde ich es erstmal weglassen. Gegen Huhn sind viele allergisch.
Unsere Bonny verträgt nur Pute, Fisch, Pferd, Reis, Süßkartoffel und Gemüse, Öl und Eierschale. Huhn ist ganz schlimm.
Auch Wurmmittel oder Spot-ons führen bei unseren Hunden zu Allergiesymptomen. Am besten ist eine Ausschlussdiät und dabei auch so weit es geht Medikamente, Spot-ons und Leckerchen weglassen. Dabei müssen aber alle mitmachen, die mit dem Hund zu tun haben. -
Hallo Ihr Lieben !!
Erst einmal vielen Dan für eure Antworten !! :)
Wir hatten gestern Termin bei einem Spezialisten. Heute morgen wurde Kaspar Blut genommen und es wir nun ein Screening gemacht.
Der Doc hat mir eine Methode vorgestellt.. Wenn man die Auslöser seiner allergie kennt, kann man ein Serum herstellen.. Dieses wird ihm dann anfangs wöchentlich gespritzt, dann einmal im Monat und dann alle drei Monate einmal und mit viel Glück bekommt man ihn dann Allergiefrei.
Hat damit jemand Erfahrung von euch ??
Ich werde jetzt auf jedenfall eine Ausschlussdiät mit Pferd und Kartoffel machen.. Obwohl es mir sehr schwer fällt Pferd zu füttern...

Liebe Grüße,
Laura !! -
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Hallo
Wieso Pferd ? Du hast doch am Anfang geschrieben, das er dagegen allergisch ist. -
Ich hatte mal Pferd in Kombi von Gemüse und Kartoffel gefüttert.. Und der TA meinte ich solle es jetzt mit Pferd und Kartoffeln, ohne Gemüse versuchen.. Er meint, dass Gemüse wäre der Auslöser gewesen..
Ich kann nur weiter probieren..
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Desensibilisierung beim Hund geht nicht so wie beim Mensch. Der Hund muss meist sein Leben lang gespritzt werden, um ihn symptomfrei zu halten. Und das auch nur, wenn er eine Umweltallergie hat.
Bei Futtermittelallergie ist die Ausschlussdiät erste Wahl. Sollten sich dabei die Symptome bessern, ist eine Futtermittelallergie wahrscheinlich. Diese Diagnose sollte mit eine Provokationsdiät gesichert werden. Dabei bekommt der Hund das Futter, was er vor der Diät gefressen hat. Treten die Symptome wieder auf, ist die Diagnose Futtermittelallergie gesichert. Dies geschieht in der Regel in sehr kurzer Zeit (1-3 Tage).
In dem Fall wird sofort wieder das Diätfutter eingesetzt und man kann nach Abklingen der Symptome nacheinander die Verträglichkeit einzelner Futtersorten ausprobieren.Sollte sich das Futter nicht als Ursache herausstellen, so kommt die Umweltallergie in Frage. In dem Fall kann ein Hautallergietest oder Blutallergietest gemacht werden. Hierauf kann eine Desensibilisierung erfolgen, wobei die auslösenden Allergene in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt werden. Sollte dies zum Erfolg führen, muss dies als lebenslange Therapie fortgesetzt werden. Nur in sehr seltenen Fällen kann sie beendet werden und der Hund bleibt auch danach symptomfrei.
Ich würde zuerst mit der Ausschlussdiät anfangen. Vielleicht kann man sich das Screening ja dann schon sparen, wenn das Futter der Auslöser ist. Beides gleichzeitig würde ich jedenfalls nicht machen, weil dann weißt du letztendlich ja gar nicht, auf was der Hund denn nun eigentlich angesprochen hat.
Flohspeichelallergie ist ausgeschlossen worden, oder?
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Hallo,
bei uns sieht es jetzt so aus, dass Aron auf jeden Fall eine Futtermittelallergie hat, da die Provokation erfolgreich also angeschlagen ist. Jetzt machen wir noch ne Woche Diät und testen uns dann langsam, ganz langsam durch alle Möglichen Speisen von ihm durch. Wenn es akut wird, sofort wieder aufhören und wieder Cortison drauf. Ach, ich bade auch alle zwei Tage seine Pfötchen, damit die Hefepilze etwas runtergefahren werden. Klappt super!
Zu Umweltallergien hab ich meine eigene Meinung: Aron ist 10 Jahre alt. Die Desensibilisierung wird min. 2 Jahre dauern. Ob die Allergie dann weg ist, kann keiner sagen, zumal der Bluttest zur Allergiebestimmung nicht sooo genau ist. Also, wenn es bei uns neben dem Futtermittel auch noch eine Umweltallergie ist, werde ich diese nicht behandelt, sondern nur versuchen seinen Juckreiz durch Waschen, Coritson und evtl. (menschl.) Antiallergikum zu mindern. Bei einem jüngeren Hund würde ich es aber vielleicht auch anders sehen...
Ich kann nur sagen, dass es plötzlich ein tolles Gefühl ist, einen Hund zu haben, der sich nicht ständig juckt!!!
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Anke, hast Du es schon mal mit der klassischen Homöopathie versucht?
Gerade Allergien lassen sich erheblich verbessern, in vielen Fällen sogar heilen. - Vor einem Moment
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