Spätfolgen von Ehrlichiose?
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dakenacela -
10. September 2013 um 09:37
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Kennt sich jemand von Euch vielleicht mit Ehrlichiose und deren Folgen aus?
Es geht darum: Wir haben vor ca. einem Jahr unsere DK-Hündin Leila zu uns geholt. Da war sie ungefähr neun Monate alt.
Aus den Unterlagen und da wir noch persönlichen Kontakt mit ihrer damaligen Finderin haben, wissen wir, dass sie mit fünf bis sechs Monaten Ehrlichiose hatte. Titer (?) 1:100, Behandlung damals vier Wochen lang Doxiciclin. Bei Übergabe an die deutsche Pflegestelle war der Titer negativ.
Seit der ersten Woche bei uns hat Leila nun immer wieder Probleme mit dem Magen. Das geht von einer leichten Verstimmung bis zur Magenschleimhautentzündung.
Letzte Nacht war mal wieder schlaflos, weil sie wieder (erfolglos) würgend und schlicksend durch die Wohnung wanderte. Die Magengeräusche waren von einem Zimmerende bis ins nächste zu hören.
TA-Termin ist nachher um halb fünf.
Ich würde nur langsam gerne mal an der Wurzel angreifen können, sprich, herausfinden, was die Ursache für diese dauernden Magengeschichten sein könnte und was wir tun können, damit wir nicht mehr alle drei Wochen beim TA hocken...
Magenspiegelung wäre für mich zur Zeit noch der aller,-aller,-allerletzte Ausweg. Ich würde ihr das gerne ersparen, weil ihre Tierarzterfahrungen wirklich schlimm gewesen sein müssen (Oberschenkelbruch als Junghund) und wir gerade so langsam Erfolge mit ihrer Angst beim TA sehen.
Kann die Ehrlichiose damals der Grund für ihren "kaputten" Magen sein? Und wenn ja, was könnten wir tun?LG Sonja
mit Leila und Teddy - Vor einem Moment
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Hallo,
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Mein Hoov hat ja auch Ehrlichiose Sie hat eigentlich immer einen Titer von 1:2560.... Sie wurde vor 5 Jahren auch über 4 Wochen mit Doxy behandelt.
Hoover hat diese Beschwerden nicht. Sie ist auch nicht ganz fit, was den Magen betrifft, das liegt aber eher an ihren leichten Pankreasinsuffizienz.Wurde denn nach der Doxy Behandlung irgendwann und irgendwie Leber, Darm und Magen saniert? Denn das Doxy "greift" ja nicht nur die "bösen" Bakterien an, sondern "zerstört" auch die die Darmflora etc.
Was wurde denn bisher alles überprüft?
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Die Doxycyclin-Behandlung fand noch in der Tierklinik in Athen statt, von daher weiß ich nicht, ob eine Darmsanierung gemacht wurde. Ich vermute eher nicht, da es sonst in den Unterlagen gestanden hätte bzw. das "Findefrauchen" mir davon erzählt hätte.
Wir haben mittlerweile so ziemlich alle TA in der Umgebung durch, behandelt wurde aber immer nur der Magen-Darm-Infekt bzw. die Schleimhautentzündung.
Auf was sollte ich testen lassen?LG Sonja
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Interessante Frage.... Mein hund hatte auch Ehrlichiose (Titer 1.120), wurde mit Doxy behandelt und war negativ. Er hat allerdings auch öfter mal Magenprobleme, ich habe allerdings ehrlich gesagt noch nie davon gehört dass es Spätfolgen der Erkrankung sein können....

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Von Spätfolgen hab ich auch beim Recherchieren im Internet nichts gefunden...Fiel mir halt letzte Nacht beim Rumwandern ein, ob das eventuell sein könnte.
Wäre dann aber vielleicht wahrscheinlicher, dass das Doxy den Magen-Darm-Trakt ruiniert hat...gäbe es eine Möglichkeit, quasi "spät zu sanieren"? -
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hallo!
ich habe hier auch einen griechen sitzen, der neben der ehrliochiose noch viele andere unschöne dinge aus griechenland mitgebracht hat. neben knochen- und rippenbrüchen, arthrose, schrotkugeln, projektile im körper – da war die ehrlichiose noch das kleinste problem. er wurde auch mit doxyciclin behandelt, wird aber immer einen hohen titer behalten, da er wohl sehr stark erkrankt war und nun antikörper für mehrere leben in sich trägt.
den magen hat das doxy nicht angegriffen.
ich würde eher in einer andere richtung suchen.
spuckt sie etwas aus beim würgen? wenn die schleimhaut einmal gereizt ist, wird natürlich auch vermehrt gewürgt, das reizt wiederum, eine art teufelskreis...
akut kannst du mal honig und hustensaft probieren zum schleimlösen, aber auf dauer wollte ich das auch abgeklärt wissen. eventuell ein fremdkörper, der stört? eine endoskopie würde ich schon machen lassen, wenn sie das schon so lange hat. das ist nur eine kurze narkose und hinterher weißt du wenigstens bescheid.
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Unser Hund hatte, als er im hohen Alter zu uns kam, einen Ehrlichiosetiter von 1:4000 (Labor: Parasitus). Das war vor einem Jahr. So alle paar Wochen hat auch er Magenprobleme. Wir füttern frisch und sobald sein Futter etwas mehr Fett enthält als sonst, fängt er an zu schmatzen und zu schlecken. Gastrosel oder Omeprazol hilft dann aber prompt, weshalb wir das seither auch immer zuhause haben. Und insgesamt achten wir nun darauf, ihm weniger fettes Futter zu geben.
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Hallo,
Also wir haben eine 10jährige Pinscherhündin, welche bei Einreise auf MMK getestet wurde und negativ war. Nach einem halben Jahr brach bei ihr ehrlichiose aus und auch sie wurde mit Doxy behandelt. Der Tierarzt sagte uns damals das es ganz wichtig ist die Tabletten gut einzupacken, weil diese massiv die Schleimhäute angreifen. Wir haben sie nach dem Schub zusätzlich homöopathisch behandeln lassen. Emma hatte circa 7 Monate später einen schlimmen Magen-Darm Infekt, welchen sie beinahe nicht überlebt hätte.
Heute (toitoitoi) geht es ihr aber wieder sehr gut, lediglich ein etwas nervöser Magen ist geblieben...
Ob das Spätfolgen der Ehrlichiose sind kann ich aber nicht sicher behaupten...Liebe Grüße EmmaPi
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Zitat
spuckt sie etwas aus beim würgen? wenn die schleimhaut einmal gereizt ist, wird natürlich auch vermehrt gewürgt, das reizt wiederum, eine art teufelskreis...
Nein, sie spuckt nichts aus, das ist ja in meinen Augen auch so schlimm. Wenn unserem Dicken mal schlecht ist, wird halt gek...t, und gut ist. Aber sie schlickst und würgt, leckt alles ab, was in Reichweite ist, versucht Teppichfasern zu fressen und wenn man mit ihr rausgeht, stürzt sie sich wie eine Irre auf alles, was irgendwie nach Gras aussieht. Sie ist ja nun wirklich nicht mein erster Hund, aber so etwas habe ich noch bei keinem anderen gesehen. -
Zitat
Gastrosel oder Omeprazol hilft dann aber prompt, weshalb wir das seither auch immer zuhause haben.
Danke für den Tip! Bekomme ich das so in der Apotheke, sonst spreche ich den TA nachher drauf an?Was mir auch noch einfällt: Ich denke, sie hat damals nach ihrer Oberschenkel-OP (und gleichzeitigen Kastra...
) bestimmt auch AB bekommen, die Ehrlichiose wurde einen Monat später festgestellt. Zu der Zeit dürfte das Hundemädel also ein wandelndes Chemielabor gewesen sein... 
- Vor einem Moment
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