Mal wieder Giardien
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Moin,
wir haben jedes Jahr dasselbe Problem: Immer sind es Giardien, die sich unser kleiner Hund aufsackt und von alleine nicht wieder los wird bzw. sich immer wieder reinfiziert.
Ich bin mit meinem Latein irgendwie am Ende. Bislang hatte er es immer so im Herbst (November) bekommen und so lange gehabt bis es draußen frostete und die Scheißdiger abstarben. Nun haben wir aber Anfang September (!) und es sieht mal wieder nach Reinfektion aus. Soll das jetzt vier Monate so gehen?
Metronidazol haben wir schon einmal durch. Ich habe noch ein bisschen Hoffnung, dass es nur die kaputte Darmflora ist, aber dieser schleimige Stuhl spricht schon etwas Bände.Ich habe jetzt mal Bactisel und Propolis bestellt und versuche es nun mal so... Der Arzt sagte ja schon, dass wir nicht immer Metro geben können, da das irgendwann aufs Hirn geht.
Könnte man das auch ohne Antibiotika schaffen?
Problem ist auch, dass es finanziell berufsbedingt gerade nicht sehr rosig aussieht. Sprich: Ich habe kein Geld für jede Woche TA+Labor+Medis
Der TA meinte, dass unsere Heimatstadt Flensburg unglaublich mit Giardien verseucht ist. Das ist für unseren Kleinen, der solche Probleme mit den Dingern hat, also ein sehr übles Pflaster.
Habe schon mal über einen Ortswechsel für ihn nachgedacht. Einfach mal drei Wochen woanders, auskurieren, aufpeppeln und dann wieder zurück. Aber ist das wirklich eine Option? Schön ist das für ihn ja auch nicht...
Ich weiß nicht mehr... Habt ihr vielleicht noch hilfreiche Tipps?
Danke fürs Zuhören (lesen)
Gruß
Music - Vor einem Moment
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Hi,
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Meiner hatte im Frühjahr, ende Februar, Giardien- also in der kalten Jahreszeit. Er hatte keine Symptome, aber das Labor war positiv.
Erst gab´s vom TA im Abstand von 10 behandlungsfreien Tagen 2x über 5 Tage Panacur und danach noch, zum Aufbau der Darmflora, 5 Tage lang einen halben Teelöffel Microflorana-F auf´s Futter, das hatte mir ein Heilpraktiker empfohlen.
Nicht jeder Durchfall heisst : Giardien...und Du machst sicher nichts verkehrt, wenn Du die Darmflora unterstützt. Das geht im Prinzip auch mit Joghurt ´mit lebenden Kulturen´aus dem Supermarkt... -
Zitat
Ich habe noch ein bisschen Hoffnung, dass es nur die kaputte Darmflora ist, aber dieser schleimige Stuhl spricht schon etwas Bände.
Eine kaputte Darmflora ist im Grunde viel schlimmer, als ein Giardienbefall.
Im Darm sitzt der größte Teil des Immunsystems. Funktioniert das Immunsystem nicht, können sich Giardien erst ausbreiten. Ein intaktes Immunsystem kommt mit Giardien von alleine klar.ZitatDer TA meinte, dass unsere Heimatstadt Flensburg unglaublich mit Giardien verseucht ist.
Dann müssten ja alle Hunde in Flensburg krank sein.
Wie schon gesagt, ein gesunder Hund hat keine Probleme mit Giardien.Ich hatte schon viele Tierschutzhunde in Pflege, die Giardien mitgebracht haben.
Wenn Panacur und Metronidazol nicht helfen, kommen sie zu meiner Tierheilpraktikerin und die Gesundheit wird grundlegend mit einem Konstitutionsmittel gestärkt.
Danach haben sie nie wieder Probleme mit Giardien.Meine eigenen Hunde haben sich nie angesteckt.
Ich würde eine Tierheilpraktikerin suchen, die mit der klassischen Homöopathie arbeitet.
Bactisel und Propolis werden da nicht ausreichend sein.Man sollte bei einem empfindlichen Hund grundsätzlich darauf achten, dass er möglichst wenig Chemie bekommt.
Häufige Impfungen, Wurmkuren, Spot-On, Antibiotika schwächen den Körper. -
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Hier ist noch mal ein ganz informativer Link (3 Seiten, s.u., da kann man "umblättern"): http://www.tiermedizinportal.de/tierkrankheite…eim-hund/135313
Ich denke, du kommst um eine Kotprobe nicht herum. Wenn es Giardien sind, muss man die behandeln, also abtöten - heißt Chemiekeule.
Und DANACH kannst du dann per Tierheilpraktiker den Hund wieder aufbauen, sein Immunsystem, seine Darmflora. Evt. ist auch bei der Fütterung etwas zu optimieren?In dem Link oben steht auch was zur Hygiene als Vorbeugung - vielleicht kannst du hier noch nachbessern? - Das soll nicht heißen, dass du ein Ferkel bist
sondern ich meine es im Zuge einer "optimierten Gefahrenabwehr".
Ich würde den Hund zB bis auf Weiteres nicht mehr an Fremdkot schnüffeln lassen, weil dort ja auch akute Ansteckungsbedarf besteht. -
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Zitat
Ich denke, du kommst um eine Kotprobe nicht herum. Wenn es Giardien sind, muss man die behandeln, also abtöten - heißt Chemiekeule.
Der Hund der TS wurde schon mehrfach behandelt.
Gegen Panacur haben sich bei Giardien schon vielfach Resistenzen gebildet.Metronidazol tötet Giardien nicht ab, sondern vermindert nur die Vermehrung.
Giardien sind überall in der Umwelt. Man kann sie nicht ausmerzen.
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Zitat
Der Hund der TS wurde schon mehrfach behandelt.
Gegen Panacur haben sich bei Giardien schon vielfach Resistenzen gebildet.Metronidazol tötet Giardien nicht ab, sondern vermindert nur die Vermehrung.
Giardien sind überall in der Umwelt. Man kann sie nicht ausmerzen.
Ja, überall, nicht nur in Flensburg, bei statistisch 18% der Hundepopulation ständig im Darm, also auf jedem fünften Kothaufen, an dem ein Hund schnuppert...ich hab mich da ja eingelesen, in die Thematik...deshalb finde ich es auch vernünftiger, die Darmflora zu stärken und den Hund soweit aufzurüsten, dass er mit der Besiedelung zurecht kommt, als das Stoffwechselgeschehen ständig durcheinander zu bringen.
Mit: den Hund woanders hinbringen..ist es nicht getan....
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Sprech deinen TA mal auf Spatrix an (ist eigentlich für Tauben entwickelt worden soll aber bei Hunden & Katzen bei Giardienbefall sehr gut helfen). Darmsanierung ist aber das A und O. Kennst du schon die Kräuterbuttermilch? http://www.dogtouch.de/rezepte_092008.php
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