Wie wichtig ist der Kontakt zu anderen Rüden?

  • Mein Kleiner wird nun 9 Monate alt :D

    Er ist lieb im Umgang und sehr gelehrig auch wenn er grad ein Hormonschub hat :lol:

    Nun ist mir aufgefallen das er mit Hündinnnen sehr schön spielt, passiert leider nur einmal die Woche da es hier fast keine Hunde hat. Dazu kommt noch ein Rüde (auch nicht kastriert) den liebt er über alles und spielt wie ein wahnsinniger bis es dem anderen zu viel wird und der ihn auch mal anknurrt.
    Danach wenn wir nach Hause kommen rammelt er dann immer alles was ihm in die Quere kommt.

    Mein kleiner rammelt nur aus Stress (zum Beispiel wenn zuviel mit ihm unternommen wurde) und es passiert sonst sehr selten.

    Soll ich im Moment nicht mehr mit dem Rüden spazieren gehen? Braucht ein Rüde in dem Alter Rüden kontakt oder ist es egal mit was für Hunden er spielt?

  • Hallo,

    wenn der kleine danach so gestresst ist, solltest du das spielen runterfahren und ihn zwischendurch immer mal abrufen und neben dir laufen lassen. Evtl. auch an der Leine. Dieses ewig lange spielen lassen ist nicht gut, da viele Hunde keine Selbstregulation haben und dadurch komplett überdrehen.
    Allgemein denke ich, ist es schon gut, wenn die beiden Rüden Kontakt haben, damit er gleich dran gewöhnt ist, dass Rüden durchaus auch ok sind. Aber eben geregelt. Wenn du z.B. merkst, der andere ist genervt, nimm deinen weg!

  • Heute spielten sie nur 10 Minuten dann musste ich meinen pflücken da der andere zu drohen anfing... Meiner war dann eingeschüchtert und wollte heim zu Hause dann das gerammel....Der andere ist eben halt auch viel schwerer und grösser (Hüteschutzhund)...!!!

  • Zitat

    Heute spielten sie nur 10 Minuten dann musste ich meinen pflücken da der andere zu drohen anfing... Meiner war dann eingeschüchtert


    Aber hier ist doch genau der Punkt, wo die Hunde miteinander kommunizieren und wo den Hund lernt, damit umzugehen.
    Ich würd ihm die Möglichkeit geben, auch mit Rüden zu kommnizieren. Denn der hohe Stress kommt u.U. von seiner Unbeholfenheit und Unsicherheit.
    Sein zukünftiges Hundeleben wird ja nicht nur aus Spiel bestehen. Das wird höchstwahrscheinlich tendenziell weniger, wichtig wäre mir der entspannte Umgang mit Artgenossen.

  • Ich würde mir an Deiner Stelle eher bewusst Hundekontakte zu klar kommunizierenden erwachsenen Hunden suchen. An so einem Vorbild kann Dein Hund am meisten lernen und vor allem auch mal lernen, dass Spielen nicht mit jedem angesagt ist.
    Spielen können die meisten Hunde ja schon, mal nicht zu spielen - das fällt vielen schwer.

    Also lieber mehr Kontakte mit Hunden verschiedenen Alters, selbst mehr mit dem Hund machen und nicht einfach nur spielen lassen und nur ab und an mal Spielkontakte gestatten bzw. gezielt Hunde aussuchen.

    Meine Hunde hatten alle von Welpe an mehr Kontakt zu erwachsenen Hunden und weniger zu Welpen oder anderen Junghunden. In der Kommunikation sind sie alle sehr schon differenziert, sie wissen, wie weit sie gehen können, können sich gut ein- und auch mal unterordnen. DAS ist das wahre Leben. Immer nur lustig geht halt nicht.

  • Hallo.
    Meiner war/ist ein "Stressdurchfaller"..also er bekommt, wenn er unter Stress steht immer Durchfall.

    Als wir noch zur Junghundspielstunde gegangen sind,
    bekam er immer davor und während dessen Durchfall und auch danach.

    Dann haben wir, auf Rat unseres Tierarztes die Junghundspielstunde nicht mehr besucht.
    Der Durchfall, zu mindest jeden Samstag ging weg.
    (Wenn er jetzt noch stressige Situationen erlebt, heißt beim Spielen mit anderen Hunden,
    dann bekommt er auch noch Durchfall, aber nicht jedes mal und nur leichten.
    Aber wir schauen auch dabei, dass es nicht zu "weit" geht.
    Er spielt mit den Hunden (kastrierter Rüde und kastrierte Hündin) ca 3-4 Tage in der Woche
    und dann aber nur für ca 20 Minuten-wird es dennoch zu arg, brechen wir das ab.
    Ganz gut hier bei mir, wir wohnen in einem Haus, aber in getrennten Wohnungen.
    So stehen unsere Hunde nicht unter Dauerstress.

    Zudem hat er auch noch kurzen Spielkontakt mir Rüden und anderen Hündinnen, je nach dem,
    wem wir treffen-das bleibt aber beim kurzem Spielen, wie sonst auch,
    wenn es um das Spielen mit anderen Hunden angeht.

    Sind wir bei meinen Eltern (2 unkastrierte Hündinnen),
    da reagiert er nicht mit Durchfall, aber mit Rammelalarm.
    Er würde den Hündinnen, wenn er könnte, 24 Stunden am Popo kleben und ständig drauf steigen.
    Mittlerweile bekommen wir es wieder hin (hatten damit zwischenzeitlich wieder das Problem, dass er überhaupt nicht aufhören wollte) dass wir ihn klar machen können,
    dass er es nicht soll. Versucht er es nochmal, kommt er zur Auszeit weg.

    Das mit dem Durchfall, denke ich liegt echt daran wie intensiv das Spiel getrieben wird.
    Das mit dem Rammeln ist wohl der Hündinnenduft.
    Komischer Weiße Rammelt er nichts, wenn wir bei meinen Eltern sind.
    Hier bei mir mag er mal wieder öfter seinen Plüsch-Affen dafür benutzen.
    Wird aber auch unterbunten: Wird daran gerammelt-kommt der Affe weg.
    Rammelt er an etwas, wie zum Beispiel Kissen-kommt Jack weg.

  • Zitat

    Verstehe ich das richtig: Dein Hund hat lediglich Kontakt zu zwei Hunden?


    Nein, zu 4 Hunden hat er regelmäßig Kontakt.
    Zu anderen Hunden, zB Die Hüntin meiner Tante, den Rüden meiner anderen Tante sieht er ca. alle 10-14 Tage.
    Und wenn wir spazieren sind, dann treffen wir auch ab und an Hundehalter,
    die damit einverstanden sind, dass die Hunde miteinander Spielen dürfen.

    Ner Nachbarshund wäre auch noch da, aber er hat letztens die Diagnose Krebs bekommen und ist körperlich nicht mehr so fitt zum kleinen Spielchen-aber beschnuppern können sich die 2.

    Hab nicht geschrieben, dass der Kontakt zwischen Hunden nicht bestehen soll,
    sondern dass das Spielen zwischen ihm und anderen Hunden begrenzt, bzw runtergeschraubt werden musste.

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