• Heute brauche ich mal eure Hilfe bzw eure Meinung!

    Es geht um meinen Rüden Bobby. Er wird im November nun 13 Jahre alt und ist somit nicht mehr der jüngste. Im großen und Ganzen ist er aber doch noch recht rüstig. Er läuft ab und an auch noch größere Runden von 2 Stunden. Das schafft ihn jedoch schon ganz schön. Wir haben also jetzt einen Buggy, in den er sich gerne zwischendurch setzt und schieben lässt.
    So, nun zum eigentlichen Thema. In letzter Zeit macht er mir doch ein bisschen Sorgen. Ab und an ist er total abwesend. Er sitzt da und starrt vor sich hin. Spreche ich ihn an, reagiert er erst gar nicht. und das sehr oft, wenn er mir abgewandt sitzt. Ich hatte das Gefühl, dass er vielleicht schwerhörig wird. Das ist aber nicht der Fall, weil er die Leckerchentüte und auch gesprochene Komandos hört.
    Manchmal passiert es auch beim Spatziergang, dass er z.B. hinter einem anderen Hund her läuft und nicht reagiert, wenn ich ihm rufe. Es scheint so, als könnte er sich nur auf eine Sache konzentrieren und blendet seine Umwelt aus.
    Was meint ihr, ist das eine Form von Demenz?
    Nicht, dass man mich falsch versteht. Ich habe kein Problem damit, dass Bobby alt wird (wobei ich mir nicht vorstellen mag wie es ohne ihn ist), doch ich mache mir ein bisschen Sorgen, dass er vielleicht krank sein könnte und ich das nicht erkenne.
    Falls die Frage kommt, bei der TÄ war vor 2 Wochen bei einem kurzen Check nichts auffällig.

    Hat das von euch schon einmal jemand erlebt? Wie seid ihr damit umgegangen?

  • Trotzdem noch mal beim TA nachfragen. Demenz ist ja eher ein neurologisches Problem und da werden andere Sachen gecheckt, als beim "normalen" Check.
    Es gibt auch einige Mittelchen, die die Durchblutung fördern und die Sache etwas verlangsamen können.
    Ganz aufhalten läßt sich das Alter ja leider nicht.

  • Ich denke ich werde in den nächsten Tag mal vorstellig werden. Wobei ich dann wohl doch den TA wechseln werde. Ich will auf jeden Fall mal wieder ein Blutbild machen lassen und vielleicht auch mal ein EKG. Ich hab gelesen, dass es auch Herzprobleme sein könnte. Wenn das Herz das Blut nicht stark genug pumpt, wird das Gehirn nicht richtig versorgt. Mittel auf Verdacht will ich auf keinen Fall geben lassen.

    Sollte es schlimmer werden, muss er in Zukunft dann an der Leine bleiben. Da kommt dann die gehasste Flexi zum Einsatz. Sicherheit geht da vor und so kann man ihn im Notfall schnell bremsen.

    Manche Tage verhält er sich noch wie ein junger Hund. Ich weiß aber, dass er mich nicht für immer begleiten kann. Er bekommt, was er braucht und darf sein Alter bei mir genießen. Es darf, soweit es möglich ist (und er es noch möchte), immer dabei sein. Deshalb hat er ja jetzt auch einen Buggy. Er will ja mit. Und mit kleinen Runden gibt Emma sich nun einmal nicht zufrieden.

  • Die gleichen Probleme hab ich mit Quintus: das gleiche Alter, etwas tüdelig, Buggyfahrer ;) und dazu noch blind und undicht.

    Er läuft seit einigen monaten an der Flexi nachdem er mir zwei mal abhanden gekommen ist. Mittlerweile hat er sich daran gewöhnt und es ist ok für ihn. Er läuft solange er mag, wenn er genug hat, bleibt er stehen. Dann setze ich ihn in den Buggy. Findet er auch völlig in Ordnung.

    Immer häufiger steht er etwas neben sich. Er starrt dann eine Wand an oder will an der falschen Seite durch die Tür. Karsivan hat keine Veränderung gebracht, darum hab ich es wieder abgesetzt.

    Er ist halt ein Oldtimer, da ist man manchmal etwas wunderlich ;)

    Solange es ihm gut geht und er Lebensqualität hat, finde ich das nicht so schlimm.

  • Ich hab hier 2 / 16 jährige sitzen :-)

    Bei deinem Hund hört/liest es sich schon nach Demenz.
    Mein einer hat es auch und bekommt seit ca. 3 Jahren Karsivan,was uns sehr gut hilft.
    Musste es wegen anderer Medikamenteneinstellung mal einige Wochen absetzen ,gleich wurden seine Beschwerden wieder schlimmer.

    Ein Check beim TA lass trotzdem mal machen,ist nie zum Schaden.

    Alles Gute für euch und LG

  • Hi,

    unserer ist jetz auch etwas über 13 und vergisst sich scheinbar manchmal. Gestern Gassi gegangen, dann bleibt er auf einmal stehen und schaut ne Mauer mit Efeu an, oder einmal blieb er mitten auf der Brücke stehen und guckt wie gebannt in die Luft - obwohl da außer einem Baum nix war. Weiß nicht, was er da sieht (oder auch nicht). Ich bleib dann stehen und denke, mal gucken was passiert. Wenn nix - geh ich hin und mache auf mich aufmerksam - dann gehts auch wieder. Allerdings sieht er auch nicht mehr gut - ansonsten lernt er noch immer und vergisst das auch nicht. Habe ihn eh fast immer an der Leine, weil er taub ist, oder bin dann schnell genug, ihn wieder einzusammeln, da ich ihn, wenn ohne Leine, immer im Blick habe. Ich finde das jetzt auch nicht sooo schlimm. Solange er geistig noch so fit ist wie jetzt und beim Laufen ansonsten auch aufmerksam ist, mache ich mir in dieser Hinsicht erst mal wenig Sorgen.

  • Habe ich Dir nicht schon mal diese Kräuter empfohlen?
    Die sind wirklich toll für alte Hunde.

    http://www.dogs4friends.de/product_info.p…ller-Hunde.html


    oder hier das Geria für alte Hunde:

    http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/

  • Ganz lieben Dank für eure Beiträge.

    Weil ich sehr unsicher war und es sich die letzten Tage doch stark verschlimmert hatte war ich gerade mit ihm in der Klinik. Das Herz wurde abgehört und es wurden keine Unregelmäßigkeiten oder Herzgeräusche festgestellt. Auch diese standartmäßigen neurologischen Untersuchungen (Reflexe) waren unauffällig. Für fast 13 machte er einen super Eindruck.
    Bobby hat jedoch eine starke Ohrenentzündung am Trommelfell. Das könnte der Grund sein, dass er mich bei Ansprache nicht hört, wenn er nicht direkt neben mir ist. Und der Hals ist verschleimt. Das ist dann wohl der Grund für die Kurzatmigkeit. So hoffen wir das natürlich! Er bekommt jetzt eine Woche lang Antibiotika und Schleimlöser. In einer Woche müssen wir wieder hin. Sollte es dann nicht deutlich besser sein, wird er auf den Kopf gestellt! Mit einem Blutbild warten wir noch ein paar Wochen, weil er ja derzeit diesen Infekt hat. Aber das lass ich auf jeden Fall noch machen (Leber, Nieren und Schilddrüsenwerte und so).
    Erstmal bin ich beruhigt und hoffe, dass es das wirklich ist. Sollte er dennoch langsam dement werden, müssen wir uns drauf einstellen. Dass er nicht mehr so gut sieht, dass weiß ich. Damit können wir gut leben. Ich übe mit ihm schon bestimmte Kommandos wie "Treppe", "Stopp" oder sowas, damit er weiß, dass ein Hindernis kommt. Für den Fall, dass er mal ganz blind wird. Schade ihm ja nicht, wenn er sowas schon kann.

    Wahnsinn wie man sich doch irren kann!

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