Was soll ich tun ..
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Grüß euch,
ich habe echt ein großes Problem. Ich habe einen Hund, Buddy - 12 Jahre alt, seit dem er auf der Welt ist. Er ist wirklich ein wahnsinn's Hund, aber dies tut hier nichts zu Sache. Es geht um folgendes. Mein Hund kann sein heute Morgen einfach nicht mehr aufstehen, er kann seine Beine einfach nicht mehr "koordinieren". Da es mir echt nicht gut geht, habe ich den Tierarzt zu uns geholt. Dieser teilte mir mit, das eine "Rückenmarksdegeneration" vorhanden sei und immer weiter fortschreitet. Ich will mich natürlich nicht auf diesen einen Tierarzt verlassen, ich meine, Buddy ist vor ein paar Tagen noch wunderbar Gassi gengangen. Mir ist es klar, mein Hund ist schon 12 Jahre alt, aber das kann doch nicht von heute auf morgen auftreten, oder?
Hat jemand Erfahrung damit? Ich will meinen Hund echt nicht einschläfern lassen, dies ist erst der letzte Weg! Vorallem, der Tierarzt meinte ja das er keine Schmerzen spüren würde.
Bin über jede Hilfe dankbar was ich hier tun kann!
PS: Entschuldigt meine Rechtschreibung, aber diese Sache nimmt mich sehr mit!
Mit freundlichen Grüßen,
Lukas! - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Nun, zweite Meinung einholen auf jeden Fall. Das hast Du ja eh vor.
Wie hat der TA denn eine Rückenmarksdegeneration feststellen können? Sowas ist ja von aussen nicht wirklich erkennbar.
Der Hund meiner Freundin hat (vermutlich) Cauda Equina und knickt immer wieder mal in den Hinterbeinen ein. Reparabel ist das nicht, aber seit er regelmässig Schmerzmittel bekommt, läuft er wieder zuverlässiger.
Meine Hündin hat Spondylose und bekommt ebenfalls regelmässig Schmerzmittel. Bei ihr reichen meist Traumeel und Zeel (pflanzliche Arzneimittel). Sie hat aber immer mal Schübe, in denen sie schlechter läuft, dann bekommt sie für ein paar Tage Dolagis. Nach 4 - 6 Tagen ist das Gangbild dann meistens wieder besser und wir können wieder auf die leichteren Mittel umstellen.
Einschläfern wäre für mich auch erst die letzte Möglichkeit, wenn der Hund nicht mehr alleine nach draussen kann, um sich zu lösen.
Du schreibst allerdings, dass du selbst wohl auch nicht so gut zu Fuss bist. Da solltest Du dich ggf. mal nach Hilfe umsehen, die Dir und dem Hund das Rausgehen erleichtern kann.
Ich hoffe sehr, dass Du einen kompetenten Tierarzt findest, der dir einen guten Rat geben kann. Wejn du hier angibst, in welcher Gegend du wohnst, kann dir vielleicht jemand einen Tipp geben, welcher Tierarzt auf solche Probleme spezialisiert ist.
Gruss
Gudrun -
Grüß dich,
auf jedenfall will ich mir eine zweite Meinung einholen, das ist sowieso klar!
Der TA war bei mir Zuhause und hat versucht meinen Hund auf die Beine zu bekommen, doch mein Hund ist immer wieder "zusammengefallen" .. ab und zu konnte er mal für eine gewisse Zeit stehen, dadurch meint er, hätte er dies festgestellt!
Für 19:00 Uhr haben wir einen Tierheilpraktiker zu uns nach Hause bestellt, der es mit Nadeln setzen und anderem versuchen wird.
Damals hatte er schon Probleme, etwas ähnliches, nachdem der Tierheilpraktiker dies gemacht hatte, lief er allerdings wieder wunderbar!Dolagis scheint bei meinem Hund leider nicht zu helfen, gab ihm dies aber hatte leider keine Wirkung in Sich.
Ich bin aus Österreich/Oberösterreich - wenn es um meinen Hund geht, würde ich überall hinfahren. Für jeden Hinweis dankbar!
Mit freundlichen Grüßen,
Lukas! -
Hallo Lukas,
zunächst versuche, ruhig zu bleiben (ja, leicht geschrieben, ich weiss.....) - ist aber sehr wichtig, da sich deine Beunruhigung auch auf deinen Hund überträgt. An Einschläfern solltest du schonmal jetzt überhaupt noch nicht denken!Zur Diagnose "Rückenmarksdegeneration" kann ich dir nichts schreiben bzw. bist du sicher, dass er diese Bezeichnung gesagt hat
? Oder hat er vielleicht eine Degeneration der Wirbelsäule gemeint, die jeder (egal ob Mensch oder Tier) bekommt, wenn er älter wird. Ich frage mich nämlich auch, wie der TA eine "Rückenmarksdegeneration" bei dir zuhause - ohne Röntgen usw. - feststellen konnte.Wenn es also ein mehr oder weniger normaler altersbedingter Verschleiss ist, können Medikamente die Attacke wieder zum Stillstand bringen. Was hat der TA gemacht bzw. welche Medikamente hast du bekommen?
Wenn eben möglich und es dir selbst wieder besser geht, solltest du deinen Hund am besten in einer Tierklinik vorstellen, die haben immer mehr Möglichkeiten.
Gute Besserung für deinen Hund!
LG Francisca
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Hallo Francisca,
ich versuche derzeit echt ruhig zu bleiben, ich merke ja wie mein Hund sonst leicht nervös wird. Ich versuche es eben, so gut es geht! Will ja nicht das mein Hund etwas mitbekommt! Wäre schön nicht daran zu denken, leider hat mir dies der TA die ganze Zeit vorgehalten.
Ja, ist das nicht das selbe? Ich selbst konnte mir auch keinen Begriff fassen, erst nachdem er es erklärt und ich ein bisschen gegoogelt hatte. Er hat versucht, mein Hund auf die Beine zu bekommen. Seine Meinung sei sicher gewesen das dies mein Hund hätte.
Er hatte Versucht meinen Hund in die Höhe zu bekommen und gab Ihm eine Homöopathische Spritze die "angeblich" helfen sollte. Seine Worte "Wenn er bis morgen nicht mehr stehen kann, wird es Zeit Abschied zu nehmen".
Medikamente hatte er mir keine verschrieben, nur gesagt das ich mich morgen Früh melden sollte.Vielen Dank für eure schnellen Antworten!
Mit freundlichen Grüßen,
Lukas! -
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Dein letzter Post klingt für mich so, als ob der Tierarzt deinen Buddy bereits aufgegeben hat. Schau dich mal um, wo in deiner Umgebung eine Tierklinik ist, die haben meist Spezialisten.
Es kann natürlich auch sein, dass dein THP mit Akupunktur wieder eine Besserung erreicht - das wäre für mich ein Hinweis darauf, dass es KEINE Rückenmarkdegeneration sondern eher etwas in Richtung Bandscheibenproblem oder Spondylose ist.
Aber egal was es ist, wenn die Akupunktur hilft, dann wendet sie an - wenn nötig halt öfter.
Was ist Buddy denn für ein Hund? Für einen grossen Hund sind 12 Jahre ja unter Umständen schon ein "schönes Alter" - bei einem kleineren Exemplar eher nicht....
Gruss
Gudrun -
Hallo,
puh, was für ein Tierarzt! Hatte der keine Lust zu arbeiten oder was war da los?
Also ich fände es auch sehr spektakulär, wenn der Arzt nur durch Anfassen so eine Diagnose stellen kann.
Lass dir das mit dem Einschläfern nicht einreden!!! Es gibt viele Gründe, warum die Beine versagen können.
Es gibt viele Therapiemöglichkeiten und bevor die nicht ausgeschöpft sind, sollte man von dem Einschläfern-Gedanken wegkommen! Zumal die Diagnose erstmal bestätigt werden sollte, durch einen zweiten TA.Das mit dem Tierheilpraktiker finde ich gut, zumal es ja schon mal geholfen hat.
Morgen würde ich dann aber in einer Tierklinik, damit der Hund von oben bis unten durchgecheckt wird.
Sonst ist er aber ganz normal? Erbrechen, Fieber, Zittern, Speicheln etc hat er nicht? Wie ist das mit Blasen- und Darmentleerung?LG
Britta -
Naja, es klang für mich auch so. Ehrlich gesagt war ich sehr schockiert! Mein Hund hatte nämlich keine Problem von wegen Herz oder ähnlichem, hier ist alles wunderbar in Takt! Das einzige was er hat, er hat ein Problem mit der Luft. Sprich, er zieht öfters sehr nach Luft wenn man weiter weg geht, aber ich denke das hat mit diesem Problem eher wenig zu tun!
Um 19:00 Uhr kommt der THP, ich werde euch danach berichten was er getan und ob es gewirkt hat!
Das habe ich mir auch gedacht, wird auf jeden Fall getan, falls es sich damit lösen lässt!12 Jahre alter Golden Retriever, ca. 40 Kilogramm schwer.
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Ich weis es leider nicht, als er so geredet hat wurde mir echt anders!
Also laut Ihm, dürfte es dies sein. Er meinte auch, wenn seine Spritze bis morgen nicht helfen sollte, können wir uns damit abfinden das dies jemals wieder werden sollte!
Ich versuche soweit es geht von dem Gedanken jedenfalls wegzukommen!Ich danke euch für alle eure schnellen Antworten!
Mit Erbrechen, Fieber, Zittern etc. ist alles ganz normal, da ist nichts ungewöhnliches aufgefallen!
Gruß,
Lukas! -
Sorry - aber der Tierarzt ist ein Trottel.
Vergiss nicht, bei dem THP die Spritze vom Tierarzt zu erwähnen!
Ich würde da auch an einen Bandscheibenvorfall oder eine Nervengeschichte denken... Falls der THP nicht helfen kann, würde ich den Hund jedenfalls noch in einer Tierklinik vorstellen...
An einschläfern würde ich definitiv noch nicht denken!
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Wie kann der TA sagen "wenn es bis morgen nicht besser ist......" - das ist echt schlimm! Wahrscheinlich ist er der Meinung, der Hund ist alt, also.........
Unser Pflegehund (alter Yorkie) hatte auch mal eine solche schlimme Attacke, er konnte nicht mehr aufstehen, die Beine sackten ihm weg. Da Nerven eingeklemmt waren, hatte er zudem starke Schmerzen (die deiner zum Glück ja nicht hat). Er hat dann entzündungs- und schmerzlinderde Spritzen und Tabeletten bekommen und nach einigen Tagen war er wieder der Alte.
Natürlich werden die Knochen im Alter nicht besser sondern verschleissen immer mehr, so dass derartige Attacken unter Umständen immer wieder mal auftreten können. Aber deshalb gleich schon nach 1-2 Tagen an Einschläfern zu denken.....nee
. auch nicht bei einem 12-jährigen GR. Man sollte allerdings darauf achten, dass Hund möglichst keine großen Sprünge z.B. vom Sofa macht oder sehr viele Treppen läuft...LG Francisca
- Vor einem Moment
- Neu
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