Unsere Erziehung und Alternativen gesucht

  • Huhu zusammen,

    da der Thread, wo es um Maßregelung ging, ja netterweise geschlossen wurde, weil ... gute Frage.

    Es ist immer wieder spannend, wie man etwas lern und umsetzt.

    Manchmal ist man aber unzufrieden und möchte Alternativen dazu.
    Hier soll Platz dazu sein.
    Und ich fange gerne mal an.

    Meine Kira rennt z.B. gerne zu Menschen hin, weil sie einfach gekuschelt werden will.
    Besonders Eltern mit kleinen Kindern missfällt dieses.

    Gut, ich habe den Hund zu sichern.
    Leine dran oder abrufen, wobei der Reiz anderer Menschen doch recht stark ist.
    Lauter werden geht auch.

    Was wären freundlichere Alternativen dazu?


    Lösungsideen und eigene "Probleme" sind natürlich immer gern gesehen. ;)

  • Zitat

    Gemeinsames Spiel / Arbeit anbieten und so ablenken.


    und wenn der Hund das Angebot ablehnt? ;)
    genau, dann war es das falsche

    und wie findet man das richtige Angebot, um höherwertig zu sein?

    ich würde hier gerne ins Detail gehen und nicht so hingeklatschte Ein-Satz-Antworten, wenn möglich
    danke

  • Hey, hatte in dem anderen Thread nur die letzten paar Seiten gelesen, aber da ging´s ja hoch her...

    Zu Alternativen: Das Einzige, was mir in dem Moment einfiele, wäre umzulenken, also mit Spielzeug, Leckerlie o.ä.
    Ob´s was bringt? Ich gehöre nämlich auch eher zu denen, die dann auch mal kräftig laut werden, vor allem, wenn Kommandos nicht befolgt werden, von denen ich weiß, dass sie beherrscht werden.

    Zur Zeit bin ich dabei, unserem Großen klar zu machen, dass "Bei Fuss" auch auf der Straße das Gleiche wie auf dem Platz heißt, und der Lütten, dass Stöbern und Fährtensuche nur nach Aufforderung statt finden. Und da ist mir "deutlich" wichtiger als "freundlich".

    LG Sonja

  • Weil er so hoch im Trieb steht bzw. hirntechnisch so abgeschaltet hat, dass ihm Leckerlies, Spielzeug etc. pp. in dem Moment so was von wurscht sind. Alles schon gehabt... :verzweifelt:

  • Zitat

    Nich so schnell ;)

    Warum kann der Hund es ablehen?


    weil er die Wahl hat, wenn ich ihm was anbiete und er keine Konsequenzen zu befürchten hat?
    weil der andere Reiz höher ist
    weil er so erregt ist, dass er wenig Ansprechbar ist (als theoretische Möglichkeit, bei der Beispielskündin nicht der Fall)

  • Zitat

    Weil er so hoch im Trieb steht bzw. hirntechnisch so abgeschaltet hat, dass ihm Leckerlies, Spielzeug etc. pp. in dem Moment so was von wurscht sind. Alles schon gehabt... :verzweifelt:

    Da muss der Hund erstmal hinkommen. Training fängt davor an.

  • Zitat

    Da muss der Hund erstmal hinkommen. Training fängt davor an.


    klingt anders als von Brizo

    dann fangen wir gerne vorne an

    Wie und womit beginnt man?
    Ist Ablenkung, wie vorgeschlagen wirklich sinnvoll?

  • Zitat

    weil er die Wahl hat, wenn ich ihm was anbiete und er keine Konsequenzen zu befürchten hat?


    Aber meiner Meinung nach impliziert doch genau dieses "Wahlmöglichkeit ohne Konsequenzen" dass es einfach Situationen gibt, wo keine Wahlmöglichkeit sein sollte, oder?

    Zitat

    Da muss der Hund erstmal hinkommen. Training fängt davor an.


    Was darf ich jetzt unter dieser Aussage verstehen? :???: Mit beiden Hunden wird trainiert, seit sie bei uns sind, aber man muss doch erst mal den für den Hund richtigen Weg finden und auch dann wurde Rom nicht an einem Tag erbaut, d.h. es braucht Zeit, das Geforderte zu festigen.

    LG Sonja

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