Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Echte Wölfe und blöde Fragen
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mittendrin -
27. Juli 2013 um 09:58 -
Geschlossen
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Zitat
Ändert für mich nichts daran, daß auch der gelegentliche Verlust einiger Tiere normal ist und für sich genommen kein Problem, sondern der Lauf der Dinge.
Genau. Und aus ebendiesem Grunde wäre der Verlust einiger übergriffiger Wolfsrudel absolut nicht das Problem, das hierzulande einige daraus machen, sondern nichts als der logische Lauf der Dinge. So, wie das überall sonstwo auf der Welt gehandhabt wird.
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17. Oktober 2020 um 17:16
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Echte Wölfe und blöde Fragen - Vor einem Moment
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Gerade habe ich erfahren, dass unsere Herde auf Hunde reagiert, bisher war das nicht so.
Man konnte mit Hund über die Koppel, neuerdings geht das wohl nicht mehr. Die Herde formiert sich angeblich gegen den jeweiligen Hund. Ob das jetzt Zufall ist oder wirklich Mal nachts Besuch da war

Richtig ernst nimmt hier das Thema aber leider niemand so richtig. Es gab dieses Jahr aber auch keinerlei Vorfälle, weder bei den geschützten Schafen, den nicht geschützten Rindern oder bei unserer Herde.... bald werden hier auch alle Tiere wieder nachts aufgestallt.
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Das könnte aber auch (Daumen gedrückt!) unerwünschter, lästiger Hundebesuch gewesen sein, da machen Pferde ja wirklich oft kurzen Prozeß.
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Wir haben hohen Wildzaun gesetzt, aber ob das reicht?
Nein, das reicht nicht.
Knotengitterzäune sind aber verhältnismäßig einfach aufzurüsten.
Aussen im unteren Bereich mit Langstiel-Isolatoren in 20 cm Höhe eine "Untergrabungsschutzlitze" spannen, die Langstiel-Isolatoren (gibts in 10, 20 und 40 cm Länge) sind wichtig, damit kein zufälliger Kontakt zum Knotengitter stattfindet. Noch besser ist, dies auch auf 40 cm Höhe zu machen.
Etwa so:
https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/itz/…BCber_boden.jpg
Und oben drauf als Überkletter-Schutz ebenfalls mindestens eine Reihe Litze, hier ist ein Beispiel mit schrägen Isolatoren, grad nach oben geht aber auch, geerdet ist der Überkletterer da durch das Knotengitter:
https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/itz/…rifizierung.jpg
Gerade habe ich erfahren, dass unsere Herde auf Hunde reagiert, bisher war das nicht so.
Man konnte mit Hund über die Koppel, neuerdings geht das wohl nicht mehr. Die Herde formiert sich angeblich gegen den jeweiligen Hund. Ob das jetzt Zufall ist oder wirklich Mal nachts Besuch da war
Kann natürlich auch ein Hund gewesen sein - aber grad die Jahreszeit jetzt würde mich bei sowas stutzig machen, da sind sie nun mal gern unterwegs, die jungen Grauen.
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https://www.galileo.tv/video/der-wolf…Ff8MiaC-8Bh7YHA
ein Galileo Bericht..... ich schalte jetzt erst ein, kann also noch nix dazu sagen
Lohnt sich nicht - ist das übliche Gewaaf, angefangen mit Rotkäppchen und das Wichtigste ist wie üblich die Frage, wie Privatpatient Wolf ums Leben gekommen ist, wofür weder Kosten noch Mühen gescheut werden. Man solle glückllich sein, den scheuen Waldbewohner im Wald zu treffen (liegt vermutlich daran, dass er dort so selten ist

) und auch Herdenschutz ist ein reines Kinderspiel. Dort in der Sendung sind aber nur Schafe gefährdet.Die üblichen Erklärungen, dass deutsche Wölfe "sowas" (hier wahlweise "Kinder fressen" oder "große Nutztiere reissen" einsetzen) ja nicht machen und am Schluss wieder Rotkäppchen......
Ich wüßte ja zu gern, ob dieser Pathologe auch zu den Spaziergängern gehört, die dann rumquäken, wenn ihn ein paar Kangals vom Zaun wegscheuchen. ...
Am Mittwoch gibts auf MDR "Echt" eine Sendung, in der einer der Thüringer Schäfer, die über ein HSH-Projekt Hunde aus Bayern bekommen haben, vom jetzigen Stand berichtet, der hatte zig Risse trotz stark aufgerüstetem Zaun durch die Ohrdrufer Wölfe. Da erwarte ich mir mehr von als von solchen Bla-Bla-Sendungen.
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Lohnt sich nicht
das hab ich auch rausgefunden...
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Ich kann wieder nur empfehlen ,den amateurhaft mißratenen "Bildzeitungs"-Anfang zu überspringen, das Gespräch lohnt sich dafür um so mehr. Hochinteressanter Gesprächspartner: den Schäfer, dem der Wolf am Tag an die Herde gegangen ist:
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Am Mittwoch gibts auf MDR "Echt" eine Sendung, in der einer der Thüringer Schäfer, die über ein HSH-Projekt Hunde aus Bayern bekommen haben, vom jetzigen Stand berichtet, der hatte zig Risse trotz stark aufgerüstetem Zaun durch die Ohrdrufer Wölfe. Da erwarte ich mir mehr von als von solchen Bla-Bla-Sendungen.
Hier ist schon mal ein Zeitungsartikel als Vorbericht:
https://www.mdr.de/thueringen/her…srisse-100.html
Dass die Ohrdrufer Wölfe es auch mit HSH erst noch einige Male versuchen, war absehbar aus Herdenschutz-Sicht. Aber die Hunde machen einen grossartigen Job.
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Hier ist schon mal ein Zeitungsartikel als Vorbericht:
https://www.mdr.de/thueringen/her…srisse-100.html
Dass die Ohrdrufer Wölfe es auch mit HSH erst noch einige Male versuchen, war absehbar aus Herdenschutz-Sicht. Aber die Hunde machen einen grossartigen Job.Das klingt wirklich vielversprechend, ganz andere Töne, bin wirklich positiv überrascht.
Und ja, diese Hunde machen einen tollen Job.
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Ändert für mich nichts daran, daß auch der gelegentliche Verlust einiger Tiere normal ist und für sich genommen kein Problem, sondern der Lauf der Dinge.
Ich könnte jetzt wieder auf Taubenzüchter, Fischzüchter, die meisten anderen Regionen dieser Welt verweisen, aber ich spar es mir. :)
Das heisst, du bist daür, dass Tierhalter, die ihre Tiere NICHT als Wolfsfutter betrachten, dann ohne weitere Rücksprachen mit Behörden angreifende Wölfe abschiessen dürfen? Das wäre auf jeden Fall mal ein echter Fortschritt! Denn es ist ja total normal, und ein Teil des Deals mit domestizierten Tieren, dass der Mensch sie schützt. Und wie du sagst ist der gelegentliche Verlust einiger Tiere (Wölfe) völlig normal - ist halt ihr Berufsrisiko, wenn sie sich an Tieren unter menschlichem Schutz vergreifen.
So hat das überJahrhunderte funktioniert, und funktioniert noch an vielen Orten.
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