Echte Wölfe und blöde Fragen

  • Wie wir alle wissen, reißen ja regelmäßig die Bauchdecken von Pferden auf und die Eingeweide verteilen sich.

  • Zitat

    Ärgerlich nur, das Bashing gegen den Polizisten. Weil er zwei Schüsse benötigte..

    Am besten fand ich den Kommentar (ich glaube, auf der Seite der berichtenden Zeitung), der so sinngemäß lautet, der Polizist sei ein total unfähiger Idiot gewesen, weil er dem Wolf vor dem Schießen kein Tuch über die Augen gelegt hätte. Das machte man bei Gnadenschüssen schließlich so.

    Da fragt man sich, wo solche Experten leben, was die so rauchen - und wie die sich das praktisch vorstellen? Natürlich habe wir über einen verunfallen Hund, den wir mal eingesammelt haben, vorsichtshalber auch eine Jacke gelegt, um nicht in Panik gebissen zu werden - aber einem wilden, schwerverletzten Wolf die Augen verbinden...?!

  • Das find ich auch einen netten Kommentar - Antwort auf die Frage,wie das Zusammenleben mit unendlich vielen Wölfen denn nun klappen soll:

    Zitat

    tja, es muß ein Umdenken stattfinden. Wildtierschutz vor Zuchttierschutz.

    Problem gelöst - einfach geht das!

  • Wolf bei Angriff auf Fohlen bestätigt:

    https://www.om-online.de/om/amtlich-wol…eSMqZyGAZL6LVXI

    Wenn ich so einen Scheixx lese:

    Zitat

    Pferde und Rinder gehörten nicht zum Beuteschema, da der Wolf um sein eigenes Verletzungsrisiko bei einer Attacke wüsste. Somit bliebe dieser Fall ungewöhnlich, durch unglückliche Umstände zu erklären und durch die amtliche Feststellung auch nicht wegzudiskutieren.

    Fallen mir keine Worte zu ein, eher so: :headbash::headbash::headbash:

    und so: :wallbash::wallbash::wallbash:

  • Noch wirrer gehts kaum.

    Wie ich sehe, steigerungsfähig ...

    So viel Hirn kann Gott gar nicht regnen lassen, wie die Verblendung, die Märchen, die Sagen und Mythen Einzug in die Hirne gehalten haben ...

    Sehr, sehr rätselhaft.

    Das ist vermutlich einfach explodiert und hat sich dann noch weiter geschleppt. Machen die immer so, die Pferde, also wenns nicht der Killer-Fuchs war, der hinten mal kräftig reingepustet hat.

    (Aber das mit dem Pusten ... war das nicht wer anders?)

  • Es ist schon verblüffend, wie überall ,wo Wölfe neu auftauchen, derselbe Sch*** neu erzählt wird, statt dass man aus den Erfahrungen anderer lernt.

    Aber gut, wäre man von Anfang an ehrlich, was da zu erwarten ist, wäre die Akzeptanz natürlich geringer, und wir sind hier ja auch bestens auf die PR-Schwindeleien von "er springt nicht" bis zu "er geht nicht auf Großtiere" reingefallen, bis die Realität dann eine ganz andere war. Und dann hieß (heißt) es irgendwann achselzuckend: "Er ist nun mal da, also paßt euch gefälligst an."

  • Es ist schon verblüffend, wie überall ,wo Wölfe neu auftauchen, derselbe Sch*** neu erzählt wird, statt dass man aus den Erfahrungen anderer lernt.

    Aber gut, wäre man von Anfang an ehrlich, was da zu erwarten ist, wäre die Akzeptanz natürlich geringer, und wir sind hier ja auch bestens auf die PR-Schwindeleien von "er springt nicht" bis zu "er geht nicht auf Großtiere" reingefallen, bis die Realität dann eine ganz andere war. Und dann hieß (heißt) es irgendwann achselzuckend: "Er ist nun mal da, also paßt euch gefälligst an."

    Bin mir nicht sicher, ob diese Strategie wirklich Sinn macht. Denn ganz eigentlich hätte man sich das Phantasiegeschwafel direkt sparen können, das hätte vll. viel Leid verhindert. Denn: "Er ist nun mal da ..." hätte man auch sofort sagen können, es hätte niemand was gegen tun können. EU-Recht, Basta.

    Insoweit, sehe den politischen Vorteil nicht, höchstens zur eigenen Selbstberuhigung: "Wird er schon nicht tun ...", sprich: Sich erst gar nicht weiter mit auseinandersetzen. Sonst war das zu nichts nutze.

  • Es gibt ein ebenso furchtbares Video von einer Ziege in Thüringen - die lebte noch, der baumelte das Gedärm im Bauchfellsack unterm Bauch. Ohne Kehlbiss.

    So ähnlich stelle ich mir das bei dem Pferd auch vor. Nur dass das Pferd bei der weiteren Flucht sich vllt. selbst die baumelnden/bereits auf dem Boden schleifenden Eingeweide rausgetreten hat (die blutverschmierten Fesseln der Hinterbeine) und sich beim Sturz aus Schwäche oder Panik die Knochen gebrochen hat.

    Ich bin 48 Jahre in der Pferdeszene unterwegs - ich habe von einigen Weideunfällen gehört und auch einige leider selbst mitbekommen.

    SO ETWAS war nie dabei. Es gab Knochenbrüche - auch durch Rangeleien der Pferde untereinander, es gab am Halfter aufgehängte Pferde, es gab Genickbruch durch unglücklichen Sturz, es gab ein Pferd mit Pfählungsverletzung der Brusthöhle, weil es auf einem Pfosten gelandet ist. Es gab Schrammen und Macken an Stellen, an denen andere Pferde bei Auseinandersetzungen hinkommen - aber Verletzungen, bei denen die Eingeweide rausplumpsen, sorry, nein.

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