Verwahrloste Pferde gerettet....

  • Danny :gut:


    Man weiß auch nicht wie es finanziell aussah, bezüglich eines neuen Hufschmieds. 20 Pferden die Hufe zu machen kostet und das nicht zu wenig.


    Man kann es so nicht beurteilen finde ich, verurteilen sollte man aber nicht, es kann einfach, wie schon geschrieben, jedem passieren.


    Schade, dass es bei mir finanziell und zeitlich nicht hinhaut. Sind da schicke Pferdchen dabei, die finden bestimmt schnell ein Zuhause :smile:

  • Vielleicht ging es den Koppel-Pferden auch einfach nur "besser", weil sie ab und an einen Grashalm gefunden haben. Dass die Hufe geringfügig besser war, lässt sich natürlich auch erklären, sie hatten ja weitaus mehr Bewegung und damit "Abrieb" als die eingepferchten Tiere.


    Meine Meinung: Der Mann sollte einsehen, dass er ein Problem hat und sich therapieren lassen. Solange sollten die ihm verbliebenen Pferde eingezogen werden. Aus einfacher Überforderung ist eine derartige Tierquälerei nicht zu erklären. Hat er die Einsicht nicht - bekommt er die Pferde nicht zurück.


    Ganz ehrlich, so weit geht mein Mitgefühl da nicht - er ist EIN Mensch, auf der anderen Seite 20, bzw. später noch 4 Tiere - für deren Leben er - als Kranker? Überforderter? Dementer? - verantwortlich ist. Und wer diese Verantwortung nicht tragen kann, dann bitte.


    Was wiegt mehr: Leben oder Traurigkeit? Vielleicht wäre er mit ein oder zwei Katzen besser bedient, die sind selbständig und fangen sich ggf. auch mal selbst eine Maus.

  • Ich bin echt erstaunt wie locker ihr das seht...


    Auch wenn es sich einschleicht.. klar die hufe wachsen nicht in ein paar tagen im kreis. . Aber der typ muss ja blind sein wenn er das nicht erkannt hat.. die meisten sind weder halfter noch strick gewöhnt und unterernährt, die Mähnen hängen zum Boden. .. naja wenn ihr da "einschleichen" als entschuligung seht...sorry kann ich net verstehen, aber dadrum gehts ja auch net.. ist es artgerecht ein pferd dazu nur im stall stehen zu haben?
    Das ganze fängt ja schon da an, dass sich ein mann 20pferde zulegt. ..


    Der mann ist in meinen augen krank, leidet an realitätsverlust oder ist körperlich beeinträchtigt. Für mich alles kein Grund noch ein pferd zu behalten nach der ganzen Sache

  • Hallo ,also erstmal finde ich den Artikel auch echt traurig :( :
    Zum Glück wurde den Stallpferden geholfen.
    ich denke auch,dass das ein schleichender Prozess ist,das Pferd wird immer magerer aber er sieht das nicht,für ihn ist mager gleich mager.Ich denke schon,dass er sich wenigstens etws,so wie er es halt konnte sich gekümmert hat,denn 7 Jahre ohne Futter....
    Ich finde aber auch,dass man ihn nicht verurteilen sollte keiner kennt seine Geschichte.
    das sie ihm die Koppelpferde gelassen haben kann ich verstehen,denn so wie Mara2011 geschrieben hat.wird er mit Sicherheit regelmäßig kontrolliert.
    sollte sich der Zustand der übrigen 4 Pferde auch verschlechtern sind diese auch schnell weg aber das Vet.amt und der Tierschutz werden ein Auge drauf behalten,da bin ich mir 100% sicher.

  • Zitat

    Meine Meinung: Der Mann sollte einsehen, dass er ein Problem hat und sich therapieren lassen. Solange sollten die ihm verbliebenen Pferde eingezogen werden. Aus einfacher Überforderung ist eine derartige Tierquälerei nicht zu erklären. Hat er die Einsicht nicht - bekommt er die Pferde nicht zurück.


    Ganz ehrlich, so weit geht mein Mitgefühl da nicht - er ist EIN Mensch, auf der anderen Seite 20, bzw. später noch 4 Tiere - für deren Leben er - als Kranker? Überforderter? Dementer? - verantwortlich ist. Und wer diese Verantwortung nicht tragen kann, dann bitte.


    Dir ist schon klar das du hier etwas annimmst was du garnicht weißt und das sowas durchaus als Verleumdung gedeutet werden kann?
    Der Mann ist alt. Mehr weiß man nicht. Therapieren kann man Alter nicht.
    Deinen Post finde ich echt heftig und kann nur hoffen das kein alter und/oder hilfloser Mensch auf dich angewiesen ist.
    Suu, ich mag dich echt gern, aber das gleiche gilt auch für dich. Realitätsverlust...


    Wenn ihr bisher das Glück hattet sowas nicht zu kennen, nicht mitzuerleben wie jemand gewisse Dinge einfach nicht mehr sieht, dann ist das schön für euch.
    Aber bitte stellt nicht solche Behauptungen in den Raum, nur weil ihr bisher das Privileg hattet nur von gesunden/einsichtigen/tollen/etc Menschen umgeben zu sein.
    Auch ihr seit vor so etwas nicht gefeit, ob ihr das glauben wollt oder nicht!



    Ich sehe hier garnichts locker. Einige der Pferde sind in einem absolut miserablen Zustand und es war mehr als höchste Zeit das sie da rauskamen.
    Dennoch sind von 20 Pferden 4 in einem relativ guten Zustand, vermutlich 8-10 in ungepflegtem (Hufe, Mähnen) Zustand und eben der Rest neben total ungepflegt auch noch unterernährt.
    So furchtbar das für die Tiere ist, der Mann ist kein Monster oder geisteskrank, auch wenn ihr hier gerne was anderes schreibt.
    Das ist einfach nur ein alter Mann, der keine Hilfe hatte, vermutlich völlig allein war und sein bestes versucht hat. Bei einigen Pferden hat ers gut geschafft, bei den anderen leider nicht.


    Und ich möchte eindrücklich auf die Stelle im Artikel hinweisen wo steht das die Pferde den Menschen freundlich gesinnt sind, wenn sie auch garnichts außerhalb kennen.
    Der alte Mann hat sie nicht geschlagen, getreten oder misshandelt. Er hat einfach nicht mehr gekonnt und war alleine.


    Ich hoffe für euch alle, die ihr hier so herablassend über ihn redet, das ihr niemals in so eine Situation kommen werdet.

  • Zitat

    und kann nur hoffen das kein alter und/oder hilfloser Mensch auf dich angewiesen ist.


    Och, ich hab Kinder und die waren auch mal sehr hilflos ;)



    Zitat

    wie jemand gewisse Dinge einfach nicht mehr sieht


    DAS ist doch eben das Problem. Der Mann kann das nicht (mehr), dann muss man ihm DAS auch schonend beibringen... Wenn er die Tiere nicht mehr versorgen kann, dann ist das leider der Lauf der Zeit, auch wenn es weh tut... (Wie "kann" ein einzelner Mensch überhaupt 20 Pferde halten? Allein das wirft für mich schon Fragen auf - schon ein einzelnes Pferd kann *sehr* teuer werden)


    Auch wenn sich das hartherzig anhört. Ich erlebe das (in weitaus geringer ausgeprägten Form) bei meiner Oma - sie wird bald 89, ihr fällt altersgemäß vieles schwerer und manches geht gar nicht mehr. Da ist es an uns, zu trösten, aufzufangen, aber eben auch mal "deutliche Worte" zu finden, wenn sie z.B. alleine zum Friedhof gehen will und sich hinterher 2 Tage nicht mehr bewegen kann und der Kreislauf im Keller ist... Es GEHT eben nicht mehr alleine und mein Vater fährt sie ja hin.


    Und ich kenne die andere Seite leider auch: Die SB, wo mein früheres Pony eingestellt war, nahm desöfteren mal TS-Pferde auf, so auch einen ca. 6-jährigen, fast verhungerten Knabstrupper - Die Hufe waren zwar noch nicht gerollt, aber er war so unglaublich unterernährt, man hat die Beckenkonturen studieren können, da war kein sichtbares Muskelgewebe mehr vorhanden... Der Wallach hat es nicht geschafft - er konnte gar nicht mehr verdauen, hatte immer wieder Koliken und ist schließlich an einer solchen auch gestorben, musste eingeschläfert werden. Und das war so ein liebes, sanftes Pferd.


    Wenn man beide Seiten kennt, steht man nicht nur auf einer...

  • Romea, das ist doch des Pudels Kern!
    Deine Oma hat euch! Sie ist nicht alleine! Wäre sie alleine sähe das ganz anders aus.


    Der alte Mann kann schon noch. Aber eben keine 20, sondern nur 4 Pferde. Genau die 4 die er vorher auch gut genug versorgt hat.


    Ich mag es einfach nicht wenn man sich hinstellt "Das geht und das geht nicht und dement und Realitätsverlust und sonstnochwas" attestiert ohne eben alle Fakten zu kennen.
    Die einzigen Fakten die wir alle haben ist der Artikel. Und da steht nunmal das die meisten Pferde gut genug ernährt waren. Die Bilder sind, wie so oft, natürlich nur die schrecklichsten denn nur noch so kriegt man viele Leute zum spenden.
    Es steht nunmal da das sich alle Pferde erholen werden, das von insgesamt 20 Pferden gerade mal 2 vermutlich irreparable Schäden durch die langen Hufe haben.
    Vermutlich! Natürlich sind es trotz allem 2 zuviel, aber wenn man guckt wie groß das Tierleid überall ist muss man ganz klar sagen: Der Mann schaffts nicht mehr, es wurde eingegriffen, alles okay. Kein Grund ein Fass aufzumachen.
    Der alte Mann ist nicht der Böse. Und da ist nichts anderes als Mitgefühl angebracht, Mitgefühl mit einem alten Menschen der sein bestes versucht hat, der aber allein einfach nicht genug machen konnte.


    Wenn der Mann in der Altersklasse meiner Oma liegt, oder meiner Schwiegereltern. dann kommt er aus der Generation wo "Mann" niemals eine Schwäche zugeben darf. Und viele in dem Alter wüßten auch garnicht an wen man sich wenden könnte.
    Was ich mich frage ist wo die Nachbarn waren. Lebte er soweit außerhalb? Kannte ihn keiner aus dem Ort lange genug um zu wissen das er mehr als die 4 Pferde hat?
    Warum war niemand da, an den er sich hätte wenden können?


    Und jetzt kommt mir nicht mit "Aber man weiß doch das es das Vet-Amt gibt, das es X, Y, Z gibt!" Ja, wir wissen das. Aber viele andere Menschen wissen es nicht.

  • Ich finde es auch nicht gut,wie der Mann hier angeprangert wird.Ihm wurde jetzt geholfen und gut ist.
    Im übrigen weiß hier niemand wie alt der Mann ist,das ist ja auslegungssache.Und warum hat der 20 Pferde?
    Weiß man wie alt die Pferde alle sind?
    Vielleicht wars mal eine Reitschule und er hatte seine Frau,die ihm geholfen hat und die lebte dann nicht mehr.
    oder,oder,oder.......
    Und wie Aoleon bereits gesagt hat: Es werden nur die schlimmsten Fälle gezeigt,um Aufmerksam zu machen,damit es einen trifft.Aber selbst der Tierschutz hat sich über den Mann nicht negativ geäußert,wir können uns nur auf den Artikel berufen, niemand von uns war persönlich dort

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