pfotenballen abgetrennt durch glasscherbe

  • hallo liebe foris,

    heute morgen ist unsere schnute beim spielen im wasser in eine glasscherbe getreten. ich hab ihn dann den halben weg nach hause getragen, bis mein freund uns mit dem auto entgegen kam.

    waren direkt beim notfall TA, der hat sich die wunde angeschaut und meinte, dass muss abgetrennt werden weil es nicht mehr anwachsen wird :verzweifelt:
    da es ziemlich schmerzhaft für grissini war, bekam er eine vollnarkose...es ging leider wirklich nicht anders.

    danach hat der arzt ihm einen druckverband drauf gemacht und wir konnten ihn wieder mitnehmen.

    morgen rufen wir bei unsererm TA an und machen gleich für morgen abend oder dienstag einen nachsorge termin aus. der notfall TA meinte, wir sollen die wunde jetzt erstmal ruhen lassen, damit die blutung gestoppt wird und die wunde nicht immer wieder aufgerissen wird.

    jetzt lässt so langsam die narkose nach und er wird wieder bissi munterer. getrunken und gegessen hat er auch schon was, pipi ging auch...wenn auch die balance noch nicht stimmt :verzweifelt:

    was können wir jetzt noch für ihn tun??? er knabbert hin und wieder schon an dem verband...
    und was darf/sollte/kann er jetzt essen??? schonkost für den hund???

    wir werden auf jedenfall auch noch bei TA fragen, aber vor allem für heute nacht wollen wir es ihm so angenehm wie möglich machen...

  • Mal eine blöde Frage. Hat euch der Tierarzt gesagt, ab wann der Hund wieder fressen darf? Bei einer Vollnarkose, die ja eher gegen Mittag erfolgt sein dürfte, erscheint mir das recht früh.

    Wenn er an den Verband geht, zur Not eine Tülle oder einen Kragen drauf und wenn er wieder wach und hoffentlich schmerzfrei ist, eben was für den Kopf tun wozu er die Pfote nicht braucht. Momentan bietet sich bestimmt auch ein Kong-Eis an.

    Gute Besserung dem Wauz!

  • er meinte, wenn er wach wird sollen wir zu erst wasser anbieten und am nachmittag was zu fressen geben.
    ein bisschen naturjoghurt und einen kleinen teil von seinem TroFu haben wir ihm gegeben. er hatte ja noch nicht viel gegessen heute und hat sich bei TA auch übergeben :(

  • Ach herrjeh, das tut mir leid :verzweifelt: Welcher Ballen ist es denn, etwa der große Hauptballen?
    Meiner kämpft jetzt auch schon seit 3 Wochen mit einer Bissverletzung am großen Ballen und es will nur ganz langsam verheilen. Habt ihr denn ein Schmerzmittel mitbekommen?

  • es ist der vierte ballen bei der linken vorderpfote.
    schmerzmittel haben wir keines bekommen. er hat noch eine antiniotika spritze bekommen, weil ja doch schmutz in die wunde gekommen ist.

    danke für die genesungswünsche. im moment hängt er noch wie ein schluck wasser in der kurve...

    Lucky - habt ihr schmerzmittel bekommen?

  • Nein, wir haben bewusst auf Schmerzmittel verzichtet, weil er ja auch nicht auftreten sollte und wenn ein Hund keine Schmerzen hat, ist die Gefahr natürlich groß, dass er es übertreibt und nicht merkt, dass es eigentlich nicht gut tut. Aber nach so einer OP für die erste Nacht hätte ich evtl. was mitgeben lassen, dass er ruhig schlafen kann. Und auch, dass die am Verband rumknuppern liegt oft einfach daran, dass es darunter eben weh tut und sie die Wunde halt versorgen wollen. Meiner ist da zum Glück nie rangegangen, mittlerweile trägt er nur noch ´ne Socke und auch die lässt er brav in Ruhe, aber er leckt schon auch ab und zu dran rum, also an der Socke. Macht aber weiter nichts, wenn sie zu nassgesabbert ist, wird sie gewechselt :smile:
    Gute Besserung ...war bestimmt ein riesen Schock :/

  • Die meisten TA geben nur am Tag der OP ein Schmerzmittel, damit der Hund hinterher das Verletzte Bein schont und nicht wie ein Wilder, weil er nichts merkt, herumeiert:)

    Solltet ihr aber merken das der süße Grissini wirklich starke Schmerzen hat, dann beim TA nachfragen und ggf eine kleinere Dosis geben :)

    Besondere Kost musst du ihm nicht geben, nur die Spaziergänge nun stark einschränken, lieber einmal mehr raus, dafür Kürzer. Macht in der Wohnung ein wenig Kopf und Nasenarbeit mit ihm, um ihn ein wenig auszulasten. Suchspiele und so etwas

    Devil hat das alle Jahre wieder und wir haben mittlerweile einen Pfotenschutz von Dog Gusti http://www.doggusti.de/
    Die Dinger sind deutlich besser als die Doofen Walker Hundeschuhe und halten echt irre was aus :)

    Gute Besserung für den kleinen Mann.

    Und bemitleidet ihn nicht zu sehr , die gewöhnen sich so etwas an ;)

  • Moin,
    tut mir leid was Deinem Spatz da passiert ist. Zum Glück hat er Dich und bestimmt wird alles bald wieder gut.

    Zitat

    Die meisten TA geben nur am Tag der OP ein Schmerzmittel, damit der Hund hinterher das Verletzte Bein schont und nicht wie ein Wilder, weil er nichts merkt, herumeiert:)


    Ja, leider ist das teilweise immer noch so. Ich kann kaum in Worte fassen, was ich davon halte. Meiner Meinung nach überschreitet das die Grenze zur Tierquälerei gewaltig. Man stelle sich mal vor ein Kinderarzt oder der behandelnde Arzt eines Demenzpatienten würde sagen "Ach ne, Schmerzmittel lassen wir mal weg, damit der sich auch schont."
    Ein solcher "Arzt" wäre wohl ruck zuck seine Zulassung los. Zu Recht. Einen Patienten mutwillig Schmerzen aushalten lassen ist eine Frechheit, außerdem ist diese Quälerei in den meisten Fällen völlig überflüssig. Abgesehen davon, dass die Ruhigstellung bei Tieren, Kindern und Pflegebedürftigen der Job des Pflegenden und nicht der des Patienten ist beachte man Folgendes:
    Jeder der schonmal Schmerzen hatte, etwa durch eine Verstauchung, einen Bruch oder eine Wunde am Fuß wird wissen wovon ich spreche, wenn ich einwerfe, dass Schmerzmittel einem zwar den Ruheschmerz deutlich erleichtern, tritt man aber mit dem verletzten Fuß auf den Boden, dann tut das weh und daran kann nichteinmal Morphin nennenswert etwas ändern. Demgegenübergestellt muss man sich, selbst wenn man darüber ob dieses Leiden lassen nicht allen moralischen Grundsätzen widerspricht grad WEIL viele Tiere Schmerzen nicht so deutlich zeigen nicht nachdenken will, klar machen, dass Schmerzen sich stets negativ auf die Wundheilung auswirken. Denn auf Schmerzen, insbesondere Dauerschmerzen erhöhen den Stresspegel und lösen einen Hormoncoktail aus der NICHT heilungsfördernd ist und sich auch negativ auf die Laune des Patienten und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Behandelnden auswirken kann ums mal niedlich auszudrücken.

    Zitat


    Solltet ihr aber merken das der süße Grissini wirklich starke Schmerzen hat, dann beim TA nachfragen und ggf eine kleinere Dosis geben :)


    Ich würds anders machen, bei einer Verletzung wie der beschriebenen halte ich es für kaum möglich, dass Hundi keine Schmerzen hat und wenn der behandelnde Tierarzt keine Schmerzmittel verschreibt, dann würd ich mir ne zweite Meinung holen. Immer angenommen Nieren und Leber sind gesund.

    Zitat


    Besondere Kost musst du ihm nicht geben,


    Müssen nicht, können ja. Es gilt als erwiesen, dass die Ernährung grundsätzlich einen Einfluss auf die Wundheilung hat, wenigstens sind die Nährstoffe die eine Rolle in diesem Geschehen spielen klar identifiziert. Klar muss man nu nicht wegen jedem Kratzer den Ernährungsplan umstellen, aber meiner Meinung nach ist es schon sinnvoll bei größeren Verletzungen die Ernährung an diese Bedürfnisse anzupassen.
    Wenn ich doch nun weiß, dass z.B. Vitamin A, D, Tocopherol, Panthothensäure und Vitamin C (das der Hund dies selbst synthetisieren kann ändert nichts am während der Wundheilung erhöhten Bedarf) gewisse Jobs bei der Wundheilung haben, mir klar ist, das ungesättigte Fettsäuren an der Kollagenbildung beteiligt sind und insbesondere die Aminosäuren Prolin, Arginin und Glutamin jetzt verstärkt gebraucht werden, dann spricht doch nischt dagegen mit dem Tierarzt abzukaspern ob man die Heilung nicht auch von dieser Seite fördern kann.

    Darüber hinaus ist (soern es sich nicht um eine saubere Naht handelt) mitunter wichtig was zwischen Wunde und Verband ist, also was für eine Wundauflage auf der Wunde liegt .

    Dem Waufzi und seiner Familie alles jute

    lg
    Fraukie

  • hallo fraukie :)

    wir waren gestern bei unserem TA und dort hat grissini erst einen provisorischen verband und eine schiene bekommen. provisorisch deshalb, weil wir heute noch mal da waren. die wunde ist so gross, dass sie ihn nur unter betäubung eine wundreinigung zumuten wollte. gestern hatte sie ja selbst die wunde das erste mal gesehen und wusste noch gar nicht wie gross und schmerzhaft es ist.
    zum abschluss hat er noch ein schmerzmittel bekommen.
    danach hat er geschlafen bis zum abend.

    heute morgen waren wir dann wieder da, herr hund war nüchtern und wurde betäubt. dann hat sie alles um die verletzung sauber gemacht, die haare abrasiert, den dreck aus den zwischenräumen geholt und die wunde gespült. dann eine kompresse mit verband und schiene drauf.
    zum schluss wieder ein schmerzmittel und eine spritze zum aufwachen.
    ich hab auch gefragt, ob er das gut verkraften kann mit der betäubung und so. er ist ja erst 14 monate als und fit - von daher sollte es kein problem sein. am freitag morgen müssen wir wieder hin. dann das gleiche spiel noch mal wie heute.
    die wunde sah heut schon besser aus als gestern und die chancen stehen gut, dass die kralle nicht amputiert werden muss.

    ansonsten bekommt er jetzt morgens und abend antibiotika und am mittag einen entzündungshemmer.
    zwischen den AB gaben bekommt er naturjoghurt, hüttenkäse oder mozarella =)

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